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Mittwoch, 14. November 2018 105.956.932 Zugriffe seit Samstag, 15. November 2003
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Zum Ende der Seite springen Hirundhoo Dreamland 2018-04-18 - Reisebericht von julia 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Hirundhoo Dreamland 2018-04-18 - Reisebericht von julia Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hirundhoo / Dreamland Resort

Anreise:
Von München mit Emirates, muc -dxb mit A380, nicht voll, je eine Dreierreihe für zwei Personen, was einem auch die Gelegenheit für ein Nickerchen bietet. Dxb-mle mit A777 voll besetzt bis auf den letzten Platz, AC war viel zu kalt eingestellt. Nur die drei Decken, mit denen wir uns einwickelten, haben uns vor dem sicheren Erfrierungstod bewahrt. Diesmal komplett papierloses Reisen , nur mehr der Reisepass ist erforderlich. Emirates bietet keine kostenlose Sitzplatzreservierung mehr an. Sitzplätze werden beim Online check in vorgegeben und können dann noch geändert werden (so verfügbar). Allerdings sind viele Sitzplätze für Online-check nicht auswählbar - können aber am Schalter bei der Gepä¤ckabgabe vom Flughafenpersonal auf Wunsch noch geändert werden. In München war man da sehr hilfsbereit & freundlich!
Gutes Entertainment Programm, ganz neue Filme in Englisch, aber auch gutes Angebot auf Deutsch (und auch italienisch + div. andere Sprachen)
Service sehr gut. Keine Fußstützen.

Ankunft in Male pünktlich um 8.30h. Transfer mit Wasserflugzeug um 10.20 h. Der Diraaghu Shop/Oreedoo ist ein Stück weiter gezogen, SIM Karte besorgt und ab zum Wasserflugzeug Schalter. Bei unserem Reisearrangement war standardmäßig ein Inlandsflug nach Dharavandhoo dabei. Wir haben aber gegen Aufzahlung einen Wasserflugzeugtransfer dazugebucht, da wir vor unnötig langen Wartezeiten bei einem solchen Inlandsflug gewarnt wurden. Transfer mit blau weißen Maldivian Fliegern. Zum ersten Mal wurde auf der Boardkarte auch ein Sitzplatz angeführt, was jedoch nicht bindend war. Kurzer Zwischenstopp beim Anantara Kihava.

Hirundhoo mit dem Dreamland Resort & Spa liegt im Baa Atoll. In der Nähe befinden sich die Hotelinseln Reethi Beach, Kihaa und Amilla Fushi.

Insel:
Zeit = Malezeit (MEZ+3 h)

Hirundhoo ist Teil der Angiri-Gruppe. Dazu gehören auch Angaga, Thulhagiri und Safari Island. Hirundhoo haben wir uns aufgrund der Inselform /Hausriff und Bungalowanzahl ausgesucht.

Bei der Buchung war die Insel noch nicht fertig, daher haben wir darauf geachtet bei einem Reiseveranstalter zu buchen, der eine Vielzahl von Inseln im Programm hat, damit wir notfalls eine adäquate Ersatzinsel bekommen. Das war zum Glück nicht notwendig, denn Hirundhoo hat im Februar, mit zweimonatiger Verspä¤tung, eröffnet.

Wir wurden von einem Willkommenskomitee am Steg winkend begrüßt, was ich persönlich als etwas aufgesetzt empfunden habe. Ich brauche so etwas nicht, aber das ist ja wohl auch Geschmacksache. Was wir gleich bemerken ist, dass die Stege auf Hirundhoo aus WPC gemacht sind. Wem so etwas eingefallen ist, weiß ich nicht, jedenfalls werden die Stege natürlich viel zu heiß und wirken auch irgendwie unnatürlich . Das Restaurant fällt durch seine wuchtige Bauweise auf. Ich hoffe, da lässt man sich noch eine bessere Lösung mit einer adäquaten Verkleidung einfallen.

Nach Willkommensgetränk und den üblichen Formalitäten ging es zu unserem Beachbungalow auf der Südseite der Insel. Schön eingerichtet, großes, bequemes Bett mit Leselampe und einem großen Panoramafester mit Blick auf die Terrasse und Meer. Großer und geräumiger Kasten, in dem sich Safe, Taschenlampe, Schwimmwesten und zwei Bademäntel befinden. Getrennt werden die einzelnen Räume durch Milchglastüren. Badezimmer ist sehr großzügig gestaltet: ein Doppelwaschbecken mit viel Ablagefläche und einem Vergrößerungsspiegel. Außerdem eine (in meinen Augen) unnötige Badewanne und eine Innen und Außendusche. Haarschampoo + Conditioner, Duschgel und kleine Handseifen sind verfügbar. Über den Hintereingang gelangt man zur Außendusche, da gibt es auch eine Brause zum Füße abduschen. Die Außendusche ist leider etwas unpraktisch, denn die schönen, dunklen Steinfliesen werden extrem heiß und außerdem ist die Ablagefläche für die Duschutensilien außer Reichweite montiert. Wir haben die Außendusche daher nur nach dem Schnorcheln verwendet. Klimaanlage gibt es im Zimmer aber keinen Ventilator. Kühlschrank/Minibar ist vorhanden (leer), zwei kleine Flaschen Wasser werden täglich vom Roomboy gebracht. Wasserkocher plus verschiedene Tees vorhanden, ebenso Nescafe, Zucker und Kaffeeweißer (sind versteckt in einer kleinen Lade). Besonders praktisch fand ich, dass im Zimmer ein Adapterstecker vorhanden war. WLAN gratis auf der ganzen Insel (hat sehr gut funktioniert).
Auf der Terrasse gibt es zwei hübsche Liegen aus Kunststoff-Korbgeflecht mit bequemen Auflagen. Am Strand vor dem Bungalow gibt es auch noch (in meinen Augen häßliche) Plastikliegen ohne Auflage plus Tischchen. Sonnenschirme gibt es nur bei der Beach Bar. Aber es ist ausreichend Schatten bei den Bungis vorhanden. Die Beach Bungalows sind leicht versetzt angelegt, was in meinen Augen sehr gut gelungen ist und auch etwas Privatsphäre bietet. Wind ist allerdings bei den weiter hinten gelegen Bungis eher dürftig - da kann es auch schon ganz schön heiß werden - trotz Schatten.
Sehr lästig sind leider die Fliegen, sowohl im Zimmer als auch auf der Terrasse -> unbedingt Fliegenpatsche mitnehmen. Gelsen gibt es kaum, es wird alle zwei bis drei Tage geräuchert.
Die Beach-Bungalows auf der Nordseite in der Nähe der Wasserbungalows sind teilweise stark von Erosion beschädigt und derzeit unbewohnbar. Man sieht das dort eher gelassen und als naturgegeben - der Schaden ist enorm. Die Wasserbungalows sind eng aneinandergreiht aber dafür barrierefrei zu erreichen. Auch die Wasserbungalows waren an den letzten beiden Tagen unseres Aufenthalts nur erschwert durch die starke Brandung erreichbar. Hier wird man noch Befestigungen bauen, um weitere Schäden zu vermeiden.
Barrierefrei sind auch Rezeption, Main Bar und Restaurant. WC's gibt es nicht nur an der Rezeption sondern auch in den Bars und im Restaurant.

Gästestruktur:
Vorwiegend aus Deutschland in der zweiten Woche aber auch etliche Italiener. Kurz vor unserer Abreise kam eine fünfunddreißigköpfige Reisegruppe aus Thailand für 3 Tage auf die Insel.

(Schnorchel)-Ausflüge:
Es wird Adventure snorkeling (Aidhoo) und Turtle snorkeling (Dhonfanu) angeboten. Beides zu je dreißg Dollar pP. + Service-charge und Steuern. Die Spots sind durchaus empfehlenswert. Auf Aidhoo hatten wir sehr gute Sicht und einen riesigen Schwarm mit Blaustreifen-Schnappern und einen Korallenblock mit sehr vielen roten Fahnenbarschen. Die Turtle-Tour haben wir sogar ein zweites Mal unternommen. Beim ersten Ausflug haben wir 5 Schildkröten gesehen (3 x Karett, 2 x Suppenschildkröte), Fledermausfische, Kalamare und eine Schule von ca. 10 Mobulas. Beim zweiten Trip war die Sicht besser, allerdings nur 2 Schildkröten. Leider ist man bei den Ausflügen nur eine Stunde im Wasser, ich wäre gerne länger geschnorchelt. In die nahe gelegene Hanifaru Bay konnten wir leider nicht, da diese derzeit für Besucher geschlossen ist und erst wieder ab Mai geöffnet hat.
Es gibt auch noch andere Ausflüge wie Fischen, Sunset cuise, Dolphin Tour, Besuch einer Einheimischeninsel. Bei all inclusive ist ein Ausflug im Preis enthalten.

Ich möchte auch noch kurz von meiner Erfahrung mit der neuen Schnorchelmaske (=Ganzgesichtsmaske ohne extra Schnorchel) berichten:
In der ersten Woche hat die Maske gut funktioniert, war dicht und ist nicht angelaufen. In der zweiten Woche begann sie zu beschlagen. Haben alles mögliche ausprobiert, aber das Problem nicht in den Griff bekommen. Bin letztendlich wieder auf die alte Taucherbrille umgestiegen. Andere Gäste die ebenfalls Schnorchelmasken hatten, hatten aber nicht mit diesem Problem zu kämpfen.

Hausriff & Strand:
Die Korallen bieten einen traurigen Anblick... eigentlich ein Schutthaufen. Alles grau in grau - so gut wie keine lebende Koralle. Etliche Anemonen, wenig Haie (Schwarzspitzen und Ammenhai), dafür sehr viele Oktopusse und extrem viele schwarze Seeigel. Vereinzelt auch Dornenkronen. Adlerrochen mit Jungtier haben wir auch mehrmals gesehen. Einen kleinen und großen Stachelrochen hatten wir ebenfalls am Hausriff. Regelmäßig auch eine Karettschildkröte. Ausser mehreren Riesenmuränen habe ich auch noch eine Sternfleck- und eine Zebramuräne gesehen. (Bei der Turtle-Tour auch eine Rußkopfmuräne.) Unser Highlight waren sicher die Delfine am Hausriff. Wir haben eine größere Gruppe von 20-30 Tieren vom Land aus gesehen, wie sie über eine Stunde bei der Beachbar immer wieder relativ nah vorbeigezogen sind und auch ihre tollen Sprünge vorgeführt haben. Am vorletzten Tag konnten wir einen einzelnen Delfin bei der Jagd am Hausriff beobachten. Ist immer wieder in den Fischschwarm hineingeschwommen und hat sich einen rausgepickt. Hat den Fisch richtig geknackt.Wir waren zu dieser Zeit die einzigen Schnorchler draußen und konnten dieses Schauspiel in Ruhe beobachten. Zu guter letzt kam noch ein Barrracuda vorbei.

Die Strömung am Hausriff war zu unserer Zeit immer problemlos zu bewältigen. An zwei Tagen war es tatsächlich anstrengend gegen die Strömung zu schnorcheln, sonst eine leichte Übung. Da die Wassertemperatur sehr hoch war, denke ich, dass es für die Korallen hier keine Erholungsphase gibt. Ich hoffe, ich irre mich. Auch in 18m Tiefe waren die Korallen kaputt. Fischärmer als das Ari- und Nord- und Südmale Atoll ist es definitiv gewesen, auch wenn wir viel gesehen haben.

Der Strand war großteils sehr schön, allerdings wird auch Korallenschutt, schöne Muscheln und leider auch Baumaterial (Fliessen, WPC-Stücke) angespült.

Wetter/Sicht:
Die ersten 3 Tage nach unserer Ankunft strahlend blauer Himmel und absolut ruhiges Meer mit klarer Sicht. Wetter wurde dann etwas durchwachsen - war aber trotzdem schön, wenn auch nicht so gut, wie man es um diese Jahreszeit normalerweise erwarten würde. Offenbar hat der Monsun diesmal frühzeitig eingesetzt. Es gab aber zum Gück nur wenig Wind und so stand dem Schnorcheln nichts im Wege. Die Sicht war sehr unterschiedlich: wir sind öfters im trüben Wasser gestartet, stellenweise war es dann aber wieder sehr klar. Besonders schlecht war die Sicht, wenn der Sand vom Strand über das Riffdach gezogen wurde (auslaufende Strömung?)

Restaurant:

Es gibt zwei baugleiche Restaurants, eines am See, das andere beim Meer. Beide haben keinen Sandboden sondern Laminatbelag und sind aufgrund dieser Bauweise sehr hallig. Leider gibt es immer Hintergrundmusik, was meiner Meinung nach überflüssig bzw. eher störend ist. Aber das ist sicher Geschmacksache. Man hat keinen fix zugeordneten Tisch. Die Kellner waren teilweise nur zu zweit im Einsatz, zwar nett aber teilweise recht überfordert. Die Sessel im Restaurant sind die absoluten Zehenbrecher. Da die Sesselbeine nicht gerade sondern schräg wegstehen, rennt man leider immer wieder dagegen. Außerdem sind während unseres Aufenthalts zwei dieser Sessel auseinandergebrochen.

Wir hatten HP gebucht und können daher nur vom Frühstück und Abendessen berichten.

Frühstück: das Übliche würde ich sagen. Die Säfte waren allesamt von Happy day. Der Honig von Darbo. Im Management gibt es einen Österreicher. Die Marmeladen vor allem süß. Keine frisch gepressten Säfte. Verschiedene Joghurts. Eierstation. Haferbrei war sehr gut - wurde mit Milch gestreckt, sobald er zur Neige ging. Auch das gute Mashuni wurde angeboten. Brot war auch sehr gut. Frische Früchte: Wassermelone/Honigmelone/Papaya/Äpfel/Orangen, manchmal auch Maracuja, Granatapfel und Drachenfrucht - aber keine Mangos.

Abendessen: als Buffet. Suppe, Salate, sehr köstliche Vorspeisen-Häppchen, verschiedenste Currys, immer wieder Papadam, Nudelstation, Rindfleisch, Fisch, Hendl, 2 x auch Schwein. Nachspeisen waren sehr unterschiedlich: Uma Ali war sehr gut, manche Sachen waren zwar eine Augenweide & sehr bunt, schmeckten dafür eher künstlich. Früchtestation wie beim Frühstück.

Bars:
Es gibt 2 Bars - die Beach Bar & Main Bar. Erstere liegt an der Sandzunge, wo es ausschließlich kalte Getränke und Cocktails gibt. Auf der Homepage wirkt die Bauweise der Beachbar etwas wuchtig, das ist sie zum Glück in Natura nicht. In der Main Bar beim See gibt es auch Kaffee und Kleinigkeiten zum Essen. Leider gab es diesmal nicht meinen geliebten Mango Milkshake. Der frische Papaya Milkshake war aber auch ausgezeichnet, allerdings wurde dieser nur von "willigen" Barmännern zubereitet. Die Cocktails waren ganz gut, prinzipiell wurde aber mit Alkohol sehr gespart - das hat man leider auch geschmeckt. Ein großes Lob an dieser Stelle an den Barmann von der Beach Bar, der sich so aufopfernd um ein kleines Katzenjunges gekümmert hat und dieses mit einer Milch-Spritze aufgezogen hat bis die Katzenmutter es wieder gefunden hat!

Tauchschule:
Joy Divers, sehr nett & kompetent - gaben uns auch als Schnorchler bereitwillig Auskunft über die Strömungsverhältnisse. Schnorchelausflüge werden nicht von der Tauchschule sondern vom Hotel organisiert. Nur das Nachtschnorcheln läuft auch über die Tauchschule. Unsere Freundin war nach 15 Jahren wieder Tauchen und sehr angetan von der netten Betreuung durch die Tauchguides. In der Tauchschule werden auch hübsche T-Shirts und Rashguards verkauft. Trotz Sonnenschutzfaktor 50 bekamen auch dunkle Hauttypten einen Sonnenbrand - das habe ich bei früheren Besuchen anders erlebt.

Wassersportcenter:
Haben wir nicht genützt, aber es gibt dort zum Glück nur unmotorisierte Gerätschaften wie Kanu, Stand-up paddeln, Windsurfing.

See:
Ein Unikum auf den Malediven. Obwohl eher Malediven-untypisch fand ich die vielen lila Seerosen sehr schön - und es gibt viele Libellen. Außerdem hält sich dort auch immer wieder ein schwarzer Ibis auf. Kleine Reiher besuchen den Teich /See. Es gibt einen abgetrennten Schwimmbereich, wo das Wasser sogar noch wärmer als das Meer ist. Am Ufer sind etliche (Kunstoff)Korbliegen + Auflagen + Sonnenschirme, wo man sich auch sehr gut entspannen kann & Ruhe findet.

Gelsen:
Es gibt unerwartet wenig Stechmücken, aber es wird auch alle paar Tage gesprüht. In der Beach Bar hatten wir öfters Gelsen, da musste man sich einschmieren. Da die Insel am vorletzten Tag von hohen Wellen bis ins Inselinnere überflutet wurde, wird es sicher nicht leicht werden auch weiterhin diese Plagegeister so gut in Schach zu halten. Der Bereich im Inselinneren mit den Mangroven stand komplett unter Wasser und hat sehr modrig gerochen -> vermutlich eine ideale Brutstätte für die Biester.

Tierwelt:
Sehenswert sind die schwarzen Ibisse und die schönen Weißschwanz-Tropikvögel. Ansonsten natürlich Krähen, Weißbrust-Rallen, Strandläufer und Schwarznacken-Seeschwalbe. Wenige Schönechsen. Flughunde. Auch Katzen gibt es auf der Insel, die den Palmenratten & Mäusen den Garaus machen sollen. Der rote Kater sieht gut und gepflegt aus & röhrt manchmal am Abend nach einer Partnerin. Wir haben eine grau getigerte dünne Katze gesehen und eine Schildpatt-Schönheit, die vermutlich die Mutter von den Katzenkindern ist. Falls ein Tierarzt die Insel bereist, wäre es sicher eine gute Tat, die Katzen kastrieren zu lassen um eine Überpopulation zu verhindern.

Spa:
Wir haben etliche Behandlungen gemacht und sehr genossen. Derzeit gibt es noch 20 Prozent Rabatt auf alle Behandlungen. 50 Minuten kosten regulär 80$ und 90 Minuten 135$.
22 % Steuer kommt noch dazu. Die drei Masseurinnen aus Thailand verstehen ihr Handwerk. Eine der dreien hat schon auf Angaga gearbeitet, die Spa-Rezeptionistin auf Safari Island. Es werden auch ein paar Souveniers verkauft.

Inselshop:
Gleich bei der Rezeption gelegen. T-Shirts, Tücher, Kleider, dv. Souveniers & Zahnpasta, Sonnencreme, Kokosöl, etc.

Abreise :
Unser Emirates Flug ging um 23.00 h. Obwohl wir an der Rezeption ersucht haben, unseren Wasserflugzeug-Transfer so spät wie möglich zu bekommen, mussten wir bereits um 14.30 h an der Rezeption sein. D.h. Wartezeit am Flughafen von 8! Stunden. Das ist in meinen Augen schon eine Zumutung. Die Wasserflieger gehen bis kurz vor 18.00 h, da müßten meiner Meinung nach die Flugzeiten schon besser berücksichtigt werden. Maldivian hat lediglich 11 Wasserflugzeuge - da kann es unter Umständen schon knapp werden. Bei der Buchung weiß man ja leider nicht, welche Fluggesellschaft den Transfer durchführt. Eine Alternative wäre wohl der Inlandsflug - da ging die Abendmaschine um 19.15h - Transfer mit dem Boot zum Inlandsflughafen dauert nur 20 Min. Vielleicht doch die bessere Alternative?

Um die lange Wartezeit am Flughafen zu überbrücken wurde uns lediglich gesagt, dass wir unseren Reiseveranstalter am Flughafen kontaktieren sollen, wegen einer Lounge-Benützung. Dies haben wir auch gemacht.

Die Lounge von Maldivian kann für 40US pro Person benützt werden. Der Preis ist zwar happig, aber es zahlt sich aus, dem Lärm & der Hitze am Flughafen bei derart langer Wartezeit zu entgehen. Es werden dort Snacks, kalte Getränke, Tee & Kaffee zur Verfügung gestellt und ich war froh, die Füße etwas hochlagern zu können. Im größeren Raum gibt es auch rote Couchen, wo man sich hinlegen kann (sofern sie noch nicht belegt sind). Wir wurden in einem kleineren Raum untergebracht wo es recht ruhig war (abgesehen von einem asiatischen Pärchen, das irgendein piepsendes Computerspiel am Handy gespielt hat)

Wir haben unseren Urlaub auf Hirundhoo sehr genossen, trotzdem glaube ich, dass es wirklich etliche Jahre dauern wird, bis sich die Korallen auch nur annähernd beginnen zu erholen (zumindest im Baa Atoll). Daher werden wir nächstes Jahr wieder das Siladen in Indonesien/Sulawesi besuchen, wo wir schon vor ein paar Jahren zu Besuch waren.

Die Malediven sind eine einzigartige Destination, an die keine andere herankommt. Es wäre wünschenswert, wenn sich die UW-Welt wieder vollkommen erholen und ihre frühere Pracht entfalten könnte. Die politische Situation ist dann noch ein eigenes Kapitel. Am Flughafengelände kann man Skizzen der geplanten Bauprojekte sehen (Flughafen-Ausbau, etc.). Ich hoffe trotzdem, dass wir in ein paar Jahren auf die Malediven zurückehren können.
24.04.2018 21:51 julia ist offline E-Mail an julia senden Beiträge von julia suchen Nehmen Sie julia in Ihre Freundesliste auf
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