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Text Helengeli 2015-12-22 - Reisebericht von Thym1959 Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Reisebericht Helengeli, vom 07.12. bis 22.12.2015

…..oder OBLU by Atmosphere at Helengeli, wie es jetzt neu heißt.


Nach einem normalen Flug und rel. zügigem Einreiseprozedere, ging es nach etwa 20 Minuten Wartezeit auf das Schnellboot, welches in knapp einer Stunde auf Helengeli ankam. Die Inselzeit entspricht z.Z. Malezeit.

Insel
Das optische Inselbild außenherum entspricht nicht unbedingt das einer Trauminsel. Das fängt bei der Ankunft in dem viereckig betonierten â€×Hafenbecken“ schon an. Außen herum gibt es nur wenig brauchbaren Strand und wenn, dann zwischen den mächtigen Betonbunen auf der Nordwestseite (ca. zwischen Nr. 240-234 und Nr. 215 bis 201) und einen kürzeren Strandabschnitt auf der gegenüberliegenden Seite zwischen Nr. 253 bis 259. An dem nordöstlichen Teil nach dem Restaurant gibt es gar keine Strände, dafür vielfach angehäufter Korallenschrott. Das Innere der Insel ist im Gegensatz dazu alleenhaft und wunderschön angelegt.

Die Schwimmmöglichkeiten bei Flut reichen gerade zu einem Sitzbad, bei Ebbe kann man sich immerhin noch die Knöchel mit Wasser benetzen.

Die Rezeption ist direkt am Hafenbereich, wenig Schritte davon entfernt befindet sich die Tauchbasis, Spa, Wassersportcenter und eine Krankenstation. So ca. in der Inselmitte befinden sich Pool, Muckibude, Bibliothek, Bar, Hauptresti und gegenüber davon das Grillresti.

Bungi
Die normalen Bungis (1er-Nummern) liegen alle auf der (Süd)ostseite, alle mit viel â€×grün“ vor der Tür und meist ca. 20 bis 30 Meter bis zum Wasser. Auf der mickrigen Terrasse stehen 2 kleine Holzstühle und ein kleiner Tisch.

Die Deluxe-Bungis (2er-Nummern) sind verteilt, auch welche mit sehr viel â€×grün“ davor. Es gibt auch welche mit freiem Blick zum Meer, dafür dann meist ohne natürlichen Sonnenschutz. Zu jedem Bungi gehört ein Sonnenschirm, nur gibt es noch keine Schirmständer dazu, bzw. musste unser Roomboy improvisieren und hat am Pool dann einen â€×abgegriffen“. Die Deluxe-Bungis (Nichtraucher!) sind ca. 25 qm groß mit einer dem Hotelstandard angemessenen Ausstattung. Da die Insel neu renoviert ist, befindet sich alles noch in sehr guten und gepflegten Zustand. Die Schränke sind einigermaßen groß genug, es dürfte im Zimmer ein paar Ablagen mehr haben. Wasserkocher und E-Safe sind vorhanden. Die Klimaanlage ist angenehm einstellbar und bläst nicht direkt aufs Bett. Die Minibar ist nur mit Wasserflaschen gefüllt, alles andere ist nicht im AI enthalten und wird nur auf Wunsch entsprechend gefüllt. Das Badezimmer ist ein bisschen größer, mit 2 gegenüberliegenden Waschbecken, WC, Spiegeltisch, Handtuchhalter, Wäscheleine und einer überdachten Dusche. Der dort vorhandene Ventilator ist nicht unangenehm, vertreibt es doch die Mücken und macht bestimmte Sitzungen von der Hitze her wesentlich erträglicher. Die glatten Fliesen sind geradezu prädestiniert, sich bei Nässe ordentlich auf die Fresse zu legen. Auf der ebenfalls mickrigen Terrasse (ca. 7 qm und betoniert) ist gerade mal Platz für eine Liegegelegenheit mit vielen Kissen drauf. Zum Bungi gehören 2 gepolsterte und ziemlich schwere Liegen und natürlich Strandtücher, die am Vorabend aufs Zimmer gelegt werden. Das WLAN funzt auf dem Zimmer, Terrasse und im ganz nahen Einzugsbereich am Strand tatsächlich, jedenfalls meistens, nur nicht unbedingt sehr schnell. Die Frage nach der besten Bungilage ist insofern schwer zu beantworten, weil manche eher Schatten bevorzugen und andere gerne die pralle Sonne genießen. Nicht nehmen wollen würden wir die Nr. 247 bis 252 (direkt am â€×Hafen“ neben dem Spa) und 259 bis 264 (neben den Lagungenbungis).

Die Lagunen-Bungis (3er-Nummern) an der Nordwestseite zwischen den Staffunterkünften und Hauptresti. Die sind bestimmt gut ausgestattet (mit kleinem Pool), sehen von außen allerdings richtig scheiße aus. Wir wollten keinen davon haben!

Dann gibt es noch sogenannte Beach Suites mit Pool, direkt neben dem Resti. Die waren nicht zugänglich oder es war abgesperrt weil noch dran gebaut wurde.

Allgemeines
Die Insel wird nur als AI angeboten, welches aber alles wesentliche von unserem Konsumverhalten beinhaltete (auch Cappu und Presso), allerdings erfolgt die Abgabe von Softdrinks (außer Wasser) oder Wein nur im Glas.

Im AI sind Ausflüge (Shoppingtour Einheimischeninsel, Sunsetfishing) und Nutzung von Kajaks usw. enthalten.

Die Bar (Sandboden) ist unterteilt, in einen am Abend sehr lauten Teil und einen nicht ganz so lauten Teil. Ab und an findet dort abends eine gewisse Touribespaßung statt. Beim Service sind manche Kellner spitze, manche weniger, insgesamt aber o.k.. Die Insel ist bei unserem Aufenthalt noch lange nicht ausgelastet gewesen und wenn‘s mal voller wird müssten es schon ein paar Kellner mehr werden. In der Bar wird jeden Tag zwischen 16:00 und 18:30 Uhr ein im AI enthaltenes Fingerfood angeboten.

Die COOEE Lounge (an der Rezeption) kann gegen Zahlung von 10 $ benutzt werden.

Im Grillresti (gegenüber dem Hauptresti) kann gegen Aufpreis von 35 $ unter freien Himmel oder auch überdacht über dem Meer gespeist werden.

Ein kleiner Shop Namens 24/7 ist gegenüber des Pool‘s vorhanden. Der heißt wohl so, weil er in 24 Stunden wahrscheinlich 7 mal geöffnet hat, oder so ähnlich schmunzeln

Das Publikum bestand zu unserem Aufenthalt zu mehr als der Hälfte aus Asiaten, der Rest Europäer, die meisten deutschsprechend, ein paar Briten und erstaunlich viele Franzosen.

Resti/Essen
Das Resti ist eine große 4-eckige Halle (Sandboden) mit einer über dem Meer gebauten Terrasse. Auf der Terrasse stehen ca. 20 Tische, beim Frühstück alle im Schatten, beim Mittagessen nur die Hälfte. Es ist sehr angenehm dort zu speisen, wenn dann noch Tische frei sind. Es besteht zu jeder Mahlzeit freie Tischwahl, die Kellner wechseln ständig. Service immer sehr gut.
Das Essen wird ausschließlich als Buffet angeboten und ist von der Auswahl her der Hotelkategorie angemessen. Neben den â€×normalen Töpfen“ werden Pizza und Nudeln auf Wunsch zubereitet, auf der anderen Seite wird live gegrillt (Fisch und Fleisch). In der zweiten Woche wurde ein zusätzliches Livecooking von Currygerichten eröffnet. Hervorzuheben sind die geschmacklich und von der Auswahl her sehr guten Brötchen und Brotsorten.

Nicht sehr hygienisch fanden wir die Anordnung der Speisen hintereinander. Am Beispiel der Salate wurde das in 3 Reihen hintereinander aufgestellt, schon in einer gewissen Höhe. Gerade wenn dann kleinere Leute an die hintere Reihe wollten, kam es schon mal vor, dass die Haare die beiden ersten Salatschüsseln berührten. Und wer weiß, was da noch so alles â€×reinfällt“.

Hausriff Schnorcheln:
Die 6 gekennzeichneten Eingänge/Ausgänge zum Hausriff sollte man auch auf Grund des niedrigen Wasserstandes auch benutzen. Je nach dem an welchem Ausgang man wieder herauskommt, sind Schnorchelflossen ziemlich ungeeignet, Füsslinge sind da brauchbarer. Es gibt zwar einigermaßen intakte Korallen am Hausriff, weitgehend sind sie jedoch abgestorben und zertrümmert. Dort gibt es bei kompletter Umschnorchelung des ausgewiesenen Bereichs (Anfang Lagunenbungis bis auf die andere Seite, gleiche Höhe) keine einzige Tischkoralle, auch keine abgestorbene (d.h. es gab die wohl noch nie). Der Fischbestand war auch nicht mehr oder weniger als bei anderen Hausriffen. Natürlich kann es auf Grund der Lage der Insel zu Sichtungen von mehr Großzeugs geben, aber auch das war nicht der Fall, was ja zu anderen Zeiten natürlich auch anders sein kann. Das loben in vielen Berichten als ach so hervorragendes Hausriff ist wohl ein â€×Running Gag“! Klar gibt es deutlich schlechtere Hausriffe, aber auch viel bessere, vor allem mit intaktem Hartkorallenbestand. Insofern war das Hausriff - gemessen an den Erwartungen - die Enttäuschung schlechthin.

Hausriff Tauchen:
Auch hier gibt es viele Stellen mit total abgestorbenen Korallen. An den Steilwänden ist es dann aber erfreulicherweise deutlich besser.

Tauchschule
Die Organisation ist wie fast überall, man kriegt seine Kiste fürs Equipment und trägt sich in eine Liste ein und fertig. Leider kennt man den Tauchplatz dann noch nicht, das ist einfach Scheisse!

Equipment auswaschen muss man selber tun. Auf dem Boot gibt es Handtücher, Getränke und Früchte. Normalerweise wird einmal morgens (Abfahrt 9 Uhr) und einmal nachmittags (Abfahrt 14:45 Uhr) rausgefahren. Ab und an wird auch ein 2-Tank-Dive angeboten. Dieser dient aber nur der Kasse des Hotels! Es werden mitnichten Tauchplätze angeboten, die etwas weiter entfernt sind. Nein, es sind die normalen näheren Plätze, der 2. TG ist dann ein â€×Kindertauchgang“.

Etwas nervig sind die unterschiedlichen Tanks (gleiche Barliter) mit unterschiedlichem Gewicht und Schwerpunkt, die zur Verfügung gestellt werden. Das muss man immer das Blei ergänzen oder weglassen und umräumen.

Teilweise sind die Kapitäne in den Tauchgebieten wohl noch etwas unerfahren, wahrscheinlich machen die dort erst wenige Wochen ihren Dienst (erst seit November anderes Inselmanagement). Das betrifft das Finden der Tauchplätze als auch das Einschätzen der Strömungsrichtung. Ein Kapitän konnte wohl das GPS nicht bedienen, die Guides haben sich dann mit Smartphones beholfen und den Kapitän dort hinführen müssen. Letztlich haben die dann alles noch gefunden, das absetzen (was ja auch Sache der Guides ist) war jedoch nicht immer optimal. Das wird sich sicher im Laufe der Zeit verbessern, nur die Preise sind auch jetzt die Gleichen und die sind schon mit rd. 80 $ (incl. Steuer und SC) für einen Boots-TG (bei eigner Ausrüstung) recht anspruchsvoll.

Die Tauchgebiete im Nordosten des Nordmale-Atolls sind m.E. im Vergleich zu anderen Gebieten nicht mehr als Durchschnitt. Viele Korallenriffe sind schrottig. Weiter südlich Richtung Asdu/Meeru werden die Hartkorallen wieder sehr viel schöner/intakter. In sehr guter Erinnerung werden die Tauchplätze â€×Asdu Canyon“ und â€×Kagi Kuda Kandu“ (Kanalquerung) bleiben. Aber nur wg. den Tauchgebieten muss man nicht mehr in dieses Gebiet hinfahren. Nicht weil sie schlecht sind, es gibt einfach nur bessere/schönere Atolle (z.B. südliches Nordmale, Ari oder Meemu), dies mit teilweise spektakulären Tauchplätzen wie z. B. H.P.-Reef, Fishhead, Kuda Rah Thila oder Mantas and more!

Der Tauchplatz Maha Thila ist durch übermäßigen Bestand von Dornenkronen aufgefallen. Wenn da nicht bald was getan wird, gibt es dort in ein paar Wochen/Monaten außer dem Frogfisch nichts mehr zu sehen. Da die Tauchschule zum Hotel gehört, ist zu befürchten, dass eben nix getan wird.

Unser subjektives Fazit
Nein, es war nicht schlecht auf Helengeli, es ist nur ein sehr kritischer Bericht geworden. Die allgemeine Hotellerie und Zimmerausstattung ist in Ordnung, ebenso das Essen und sonstige Angebote/Ausstattung. Ein Hausriff hat die Insel, tauchen kann man auch, die Erwartungshaltung war in dem Punkt nur etwas höher. In den Punkten hat es an nichts gefehlt.

Aber das ist nun mal nicht alles, wir legen auch sehr viel Wert auf das äußere/optische Bild einer Insel, nach Möglichkeit mit Palmen gesäumten Stränden ohne übermäßigen Beton und würden sehr gerne ins Meer schwimmen gehen. Das war hier leider nicht gegeben und wir würden deshalb die Insel nicht mehr besuchen.

__________________
LG
Thym
25.12.2015 19:49 Thym1959 is offline Send an Email to Thym1959 Search for Posts by Thym1959 Add Thym1959 to your Buddy List
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