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Zum Ende der Seite springen Eriyadu 2014-06-15 - Reisebericht von Mungo7 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Eriyadu 2014-06-15 - Reisebericht von Mungo7 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Eriyadu, die ideale Insel für Malediven-Fans - 1. bis 15. Juni 2014

Ich kannte Eriyadu schon von 1994, als ich diese kleine Insel beim Inselhüpfen von Hembadoo (jetzt Vivanta by Taj Coral Reef) aus besuchte. Ich zwar nur ein paar Stunden dort, aber das Hausriff war damals schon wunderschön und als ich heuer eine leistbare Insel suchte und im Internet 2 Wochen Halbpension mit Flug um 1541 Euro im Einzelzimmer entdeckte (um 700 Euro billiger, als in den billigsten Katalogen), buchte ich natürlich sofort.

Anreise
Der Abflug erfolgte mit Lufthansa am 31. Mai nach Frankfurt und von dort weiter direkt mit Condor auf die Malediven und nach kurzer Wartezeit am Male Airport ging es am 1. Juni vormittags mit einem Schnellboot in nur etwa 1 Stunde Fahrzeit nach Eriyadu. Auf der Insel angekommen, erwartete mich eine angenehme Überraschung, denn der Inselmanager Mr. Vaibhav Garg (der sich schon seit längerer Zeit sehr für "Protect the Maldives" einsetzt), hatte meinen Standardbungalow (einstöckiges Reihenhaus) kostenlos in einen Strandbungalow umwandelt schmunzeln

Bungalow
Mein Bungalow 133 ist zwar noch einer der älteren Strandbungalows, aber die Lage war für mich ideal: In der Mitte der Insel am nordseitigen Strand ist dieser bei Ebbe ziemlich breit und die Beach-Bar und der Riffausstieg davor befindet sich nur 2 Bungalows weiter in Richtung Osten und auch der Weg zur Bar und zum Restaurant ist von diesem Bungalow aus nur sehr kurz. Das Zimmer ist groß, wenn auch etwas älter eingerichtet und der Kasten ist nur zum hängen, aber es gibt 2 kleinere Anrichten mit Schubladen und auch der Schreibtisch hat 2 Laden. Es ist also genügend Stauraum für alles.

Das im Nachttisch eingebaute Radio ist zwar funktionslos, aber dafür gibt es einen 32 Zoll LCD Satelliten TV, eine gefüllte Mini-Bar mit Getränken und Knabbereien und eine Klimaanlage, deren tatsächliche Temperatur allerdings kühler war, als am Display der Fernbedienung angezeigt. Unter dem TV befindet sich eine Steckdose, wo ich meinen Verteilerstecker für das Ladegerät und den Wasserkocher anstecken konnte. Neskaffe hatte ich Gott sei Dank genügend mitgenommen, denn auf der Insel gibt es leider keinen zu kaufen und so gönnte ich mir nach dem Aufstehen einen Kaffee, einen mittags nach dem Schnorcheln und einen am späten Nachmittag schmunzeln

Das Badezimmer ist ebenfalls relativ groß und enthält das WC, eine Badewanne, einen Waschtisch mit einer großen Kunstmarmorplatte, auf der auch beide Kameras und bequem Platz fanden und darüber eine Rasierersteckdose, wo man auch die schwachen Ladegeräte der Kameras bedenkenlos anstecken kann. Meine Kameras lagere ich grundsätzlich nie im klimatisierten Zimmer, da sie sonst bei 30 Grad im Freien anlaufen. Neben dem Waschtisch befindet sich eine Open-Air Dusche und eine zweite Ausgangstüre mit einem Wasserhahn für die Füße an der Außenseite. Auf der Terrasse befindet sich ein kleiner Tisch und 2 Holzsessel, sowie ein hölzernes Gestell zum Wäschetrocknen. Außerdem gibt es beim Strand zu jedem Bungalow 2 hölzerne Liegen mit einer dicken, gepolsterten Kunststoffauflage.

Insel
Wenn man am großen Landesteg ankommt, befindet sich auf der Insel rechts die große Bar mit einem Pool und links das kleine Wassersport-Center. Vis a vis vom Steg befindet sich die überdachte „Mainstreet“ mit einem Billard- und einem Pingpong-Tisch und nach links gehend, ein klimatisierter Gymnastikraum, ein Relaxation-Room, ein Spa, ein Shop und zuletzt die Rezeption mit einem kleinen Bücherregal und einem frei zugänglichen Computer. Bei der Ankunft erhält jeder Gast mit den Unterlagen (in Englisch) einen kleinen Zettel mit den Zugangsdaten für das kostenlose Internet. W-Lan ist auf Eriyadu natürlich auch kostenlos und nach Eingabe der Benutzernummer und des 5-stelligen Passwortes kann man in der Main-Bar, rund um den Pool, in der Rezeption und bei den Tischen vor dem größten Teil des Restaurants gratis surfen.

Restaurant
Das Restaurant befindet sich links von der Rezeption in Richtung der einstöckigen Standard-Bungalows und der Tauchbasis und besitzt zwei luftige Nichtraucher-Speisesäle und dahinter das verbindende Buffet. Das Frühstücksbuffet (ab 7 Uhr) wird durch frisch gebackene Waffeln und einem 2. Koch für die üblichen Omelet’s ergänzt. Da ich Halbpension gebucht hatte, weiß ich nicht, wie das Mittagsbuffet aussieht, aber am Abend gab es außer Pizzaschnitten als Vorspeise und den Fertiggerichten auch einen Grill für frischen Fisch oder Fleisch und ein weiter Koch bereitete Penne und Spaghetti mit diversen Soßen zu. Ich war zwar schon auf Inseln mit größerer Speisenauswahl, aber die waren wesentlich teurer und auch nicht besser.

Strand
Der Strand ist im Bereich der Tauchbasis, sowie am westlichen Ende und im mittleren Teil der Nordseite angenehm breit, nur im Nordwesten und am südlichen Ende ist teilweise kein Strand, bzw. nur wenig vorhanden. Bei Flut kann man in der Lagune überall schwimmen, bei Ebbe ist das Wasser allerdings nur etwa 1 Meter tief.



Tauchbasis
Die Tauchbasis wird von Euro-Divers geleitet (früher Werner Lau) und ist relativ preiswert, denn eine Bootsfahr kostete z.B. nur 15 Dollar (hin und retour 30). Die Tauchbasis unter der Leitung von Thorsten und Carmen bietet auch schöne Schnorchelausflüge an, allerdings war das Hausriff so schön, so dass sie an mir diesmal nichts verdienen konnten. Am 5. Juni, dem World-Environment-Day, veranstaltete die Tauchbasis gemeinsam mit dem Insel-Management ein Reef-Cleaning, an dem außer zahlreichen Leuten vom Staff auch viele Touristen teilnahmen.

Hausriff
Das Hausriff ist an der Riffkante rund um die Insel schön und im Südosten sind auch die Korallen am inneren Riff sehr schön. Die beste Zeit zum Schnorcheln war bei mir am zeitigen Vormittag, da dann das Meer noch sehr ruhig und die Sicht sehr gut war. Nach Schlechtwetter, oder am Nachmittag wurde die Sicht unter Wasser etwas schlechter, nur westlich nach der Tauchbasis ist die Sicht meistens fantastisch klar. Allerdings muss man dazu fast immer entweder von der Tauchbasis aus gegen die Strömung hin schwimmen und sich dann zurück treiben lassen, oder man geht beim Riffausstieg an der Westseite, rechts wo der Strand aufhört, ins Wasser und umrundet dann nach links das westliche Ende des Riffes und lässt sich in Richtung zur Tauchbasis zurück treiben.



Preise
1 Dose Chips in der Mini-Bar kostete 4 Dollar, 1,5 Liter Mineralwasser kostete 7 Dollar in der Bar oder im Restaurant, 1 Schachtel Zigaretten im Shop 5 Dollar, ein Eiskaffee 10 Dollar in der Bar und ein Cocktail bis zu 15 Dollar (alles plus Steuern). Die Happy Hour (minus 25 Prozent) gibt es aber leider erst von 22:30 bis 23:30 Uhr. Die Abrechnung erfolgt am Abend vor dem Rückflug um 21 Uhr in der Rezeption.

Heimreise
Am 15. Juni zeitig am Morgen musste ich leider wieder mit dem Speedboot zurück zum Flughafen, allerdings musste ich keine Abflug-Steuer bezahlen, da diese erst wieder ab dem 1. Juli 2014 eingehoben wird. Mit 2 Stunden Verspätung kam endlich die Boeing 777 der Condor, aber das war nicht so tragisch, denn die Lufthansa in Frankfurt startete ebenfalls mit 30 Minuten Verspätung, so dass ich trotzdem fast rechtzeitig in Wien ankam …

Fazit
Ich finde, Eriyadu ist DIE Insel für echte Malediven-Fans. Es ist zwar keine Luxusinsel, aber die Insel ist klein und schön, das Personal ist sehr freundlich, das Essen ist sehr gut, die Tauchbasis und die Tauchplätze sind gut, die Strände sind ebenfalls gut und das Hausriff auch. Ich glaube, alle Taucher, die noch immer so vom ehemaligen Fesdu schwärmen, würde es auf Eriyadu sicher ebenso gefallen.

Hier ein paar Fotos auf Facebook … und etwas mehr auf meiner (noch nicht ganz fertigen) Eriyadu Seite auf www.malediven.at/eriyadhu.html und für ganz Eilige auch hier noch ein paar Fotos ...

Rezeption, Shop, Spa, Gym und Billard:








Strand (SO, S, SW, W, N):








Mein (noch nicht renovierter) Beach-Bungalow 133:





Schnorcheln am Hausriff:








Nachtaufnahmen von Pool, Bar und Tauchbasis:






Und hier noch die überarbeitete Karte von Eriyadu (Stand Juni 2014) zum herunterladen:

coloriert (616 KB) und schwarz/weiß (272 KB) .


Allerdings stimmt diese Karte ab Ende 2014 im Bereich der Garden-Bungalows und beim Volleyball-Platz nicht mehr ganz unschuldig

__________________
Servus aus Wien,
Mungo7  

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30.06.2014 17:02 Mungo7 ist offline E-Mail an Mungo7 senden Homepage von Mungo7 Beiträge von Mungo7 suchen Nehmen Sie Mungo7 in Ihre Freundesliste auf
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