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MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 80 Hotelinseln und 8 Tauchschiffen » Meedhupparu » Meedhupparu 2012-07-13 - Reisebericht von Spyro2 » Hallo Gast [Anmelden] [Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Meedhupparu 2012-07-13 - Reisebericht von Spyro2 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Meedhupparu 2012-07-13 - Reisebericht von Spyro2 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Adaaran Select Meedhupparu vom 25.06.12 – 13.07.12

2012 wollten wir zum sechsten Mal „nach Hause“. 2010 hatten wir ein nettes Pärchen auf Velidhu kennengelernt, mit dem ich einen perfekten Buddy zum Tauchen hatte. Sowohl unter als auch über Wasser passte die Frequenz mit beiden. Somit mussten wir uns nur noch auf eine Insel einigen, die allen gerecht wird. Schließlich einigten wir uns auf Meedhupparu. ITS hatte für Frühbucher als kleines, nettes Extra zwei Gratis-Nächte übrig. Und da das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmig war, hieß es „Buchen!“.

Am 25.06. ging es gegen Zehn Uhr bei kühlen 12 Grad (!) nach Düsseldorf. Ein Parkplatz für die nächsten 18 Tage war im Parkhaus 4 schnell gefunden. Da der Skytrain nicht fuhr, ging es mit einem Bus zum Terminal C. Gepäck-Trolleys gibt es nur noch für einen Euro, so kann man auch gutes Geld von den Kunden einsammeln. Das Einchecken bei Emirates ging flott. Verwundert waren wir nur über die geänderten Sitzplätze, die sich im Flieger dann doch als noch optimaler erwiesen. Dies war unser erster Flug mit Emirates. Hut ab! Hier passt aber auch wirklich alles. Details erspare ich mir hier. Fest steht, dass das nicht der letzte Flug mit denen war. Wir heben mit 20 min Verspätung ab, landen aber pünktlich kurz vor Mitternacht bei 33 Grad, wo tagsüber noch 38 Grad waren.

Terminal 3 ist echt ein Kracher, und wir kennen schon richtig gute Flughäfen! Nach kurzer Zeit treffen wir unsere Bekannten in der Nähe vom Abflug-Gate. Es kam uns nicht so vor, als ob wir uns zwei Jahre nicht gesehen haben. Die Zeit verging sehr schnell, wir bestiegen den Flieger in Richtung Malé und schlossen schnell die Augen aufgrund Müdigkeit.

Beim Sinkflug waren die kleinen „Spiegeleier“ gut zu sehen. Die Landung war mit 25 min Verspätung. Sofort empfing uns die bekannte feucht-schwüle Wärme. Dann das routinierte Prozedere. Die Abfer-tigung ging diesmal fix, da alle Schalter geöffnet waren. Endlich waren wir wieder „zu Hause“. Im Freien ging es zum Schalter von ITS. Viel brauchten wir uns nicht erklären lassen. Zügigen Schrittes steuerten wir den Stand von MAT an. Der Mini-Bus brachte uns zum Airport der seaplanes. Im Abfer-tigungsgebäude von MAT wurden wir in die Lounge geleitet, in der wir über zwei Stunden auf den Weiterflug nach Meedhupparu warten mussten.

Gegen 11:45 Uhr hob die rot-weiße Twin Otter in Richtung Raa-Atoll ab. Nach einer 45minütigen Flugzeit landete die Maschine an der Plattform. Im Vorfeld drehte der Pilot eine tolle Kurve um die gesamte Insel. Erster Gedanke; endlich wieder „daheim“. Luft, Meer, Farben und Sonne waren Wonne für die Sinne. Zu Fuß ging es an die Rezeption. Dort hieß es erst einmal „Ab zum Essen!“. Somit stärkten wir uns, und gingen wieder zur Rezeption, um die erforderlichen Formalitäten zu erledigen; Routine halt. Leider gab es weder ein Erfrischungstuch noch einen Begrüßungs-Cocktail. Da merkte man sofort, dass Meedhupparu doch eine Nummer größer ist. Als wir die Nummer 145 auf dem Schlüssel sahen, waren wir erst einmal unzufrieden. Hatten wir doch eigentlich per E-Mail um 179 gebeten. Wichtiger Hinweis: Meedhupparu hat eine eigene Insel-Zeit. Gegenüber Malé wird der Zeit-messer noch einmal um eine Stunde vorgestellt.

Nummer 145 liegt am Nordstrand. Der Wohnbereich der Doppel-Bungalows ist sehr groß und farblich modern. Der Holzfußboden strahlt eine gewisse Wärme aus. Das Doppelbett war allerdings viel zu weich, eigentlich untypisch für die Malediven. Rechts und links hat man Nachtschränke. Links steht ein kleiner, runder Glastisch mit dem Telefon. Rechts steht ein Korbsessel, gegenüber ein weiterer. Ein großer Schreibtisch bietet genug Platz. Hier ist auch die Mini-Bar, die nicht im AI enthalten ist. Auf dem Tisch steht ein Wasserkocher plus Tee, Kaffee plus Weißer und Zucker, welcher täglich nachgefüllt wird. Täglich bekommt man zwei große Wasserflaschen aufs Zimmer. Bei uns hat das trotz mehrfacher Monierung nicht geklappt. Unsere Bekannten dagegen hätten einen Wasser-Handel eröffnen können. Sie wussten schon gar nicht mehr wohin mit all den Flaschen. Durch eine Tür gelangt man ins offene Badezimmer mit einem sehr großen Waschtisch und der Toilette. Neben der Toilette befindet sich die Innen-Dusche. Im Freien hat man eine fantastische Regenfall-Dusche. Insgesamt kann man sagen, dass die Qualität sehr gut ist. Wir waren nicht enttäuscht. Auf einem ersten Inselrundgang machten wir uns mit der Umgebung vertraut. Puh, die Insel ist wirklich groß.

Das große „Licht“ erlosch gegen halb acht. Nach dem sehr guten und umfangreichen Abendbrot gönnten wir uns in der Main Bar ein weiteres Bierchen. Gegen 23 Uhr fielen wir todmüde in die Falle. Der erste Tag auf Meedhupparu war somit vorbei. Erstes statement: Meedhupparu hat uns nicht sofort vom Hocker gehauen; aber warten wir mal ab. Natürlich, das sei hier erwähnt, sind alle geschilderten Eindrücke subjektiver Natur; und das in einem achtzehntägigen Zeitfenster.

Nachstehend kommen die am meisten abgefragten Hauptpunkte...

Die Mahlzeiten nimmt man im Jaafaiy (Haupt-) Restaurant ein. Es bietet eine große Auswahl an lokalen und internationalen Gerichten. Für die Dauer des Aufenthaltes bekommt man einen Tisch zugewiesen. Es gibt Zweier-, Vierer-, Sechser- und auch Achter-Tische. Schade, dass man nicht die gesamte Dauer seinen Kellner hat. Bedient wird man dadurch durch verschiedenes Personal. Akzeptable Kleiderordnung im Restaurant ist smart casual. Badebekleidung ist nicht gewünscht. Bis auf unbelehrbare Ausnahmen haben sich alle Gäste daran gehalten.

Frühstück von 07:30 bis 09:30 Uhr: Kaffee und Tee in Selbstbedienung (Teelöffel sind absolute Mangelware!), Milch, zwei verschiedene Säfte, Cornflakes (vier Sorten), Joghurt, Müslis in vielen Varianten, Toastbrot, Butter, Honig, etliche Sorten Marmelade, ca. acht verschiedene Sorten Gebäck und Kuchen, Eierkuchen, Waffeln, Käse (zwei Sorten), Wurst (eine Sorte), gekochte Eier, Omeletts mit vier möglichen Zutaten sowie knusprigem Bacon, Spiegel- und Rührei, Würstchen, Speck, Curries, Bohnen, Obst, usw..

Mittagessen von 12:30 bis 14:30 Uhr: zwei verschiedene Suppen (Suppenlöffel sind ebenfalls absolute Mangelware!), diverse Brotsorten, Nudeln, Reis, Kartoffel-Varianten, Sandwiches, Geflügel und Fleisch in verschiedenen Varianten, ab und an Pommes Frites, Mini-Burger, Salate, ab und an frittierten Fisch, Mini-Pizzen, verschiedenes Obst, usw..

Abendessen von 19:30 bis 21:30 Uhr: zwei verschiedene Suppen, Reis, Nudeln, Kartoffeln und Gemüse in allen erdenklichen Varianten, Geflügel jeglicher Art, Schwein, Rind, Lamm, Fisch. Die Auswahl ist umfangreich. Die Woche über waren einige Abende jeweils einem anderen Land/Thema gewidmet. Ab und an gab es verschiedene Curries sowie Köstlichkeiten chinesischer und thailändischer Zubereitung. An Nachspeisen gab es neben Obst frittierte Leckereien sowie Kuchen und Torten verschiedenster Sorten, und auch Eis.

Themenabende wie folgt:

Montag: Italian Night
Dienstag: International Dinner Buffet
Mittwoch: BBQ
Donnerstag: Maldivian Night
Freitag: Mediterranean Dinner
Sonnabend: Chinese Night
Sonntag: Indian Dinner

Snacks gibt es zwischen 10:30 und 11:30 Uhr, Kekse und Kuchen zwischen 16:00 und 17:00 Uhr, Mitternachtssnacks von 23:00 bis 24:00 Uhr

Malaafaiy a la carte Restaurant: “Die Kunst des casual dining” ist täglich ab 20:00 Uhr geöffnet. Sämtliche Speisen und Getränke sind hier kostenpflichtig. Die letzte Bestellung wird um 22:00 Uhr angenommen. Reservierungen sind ausdrücklich erwünscht.

All Inclusive: Spirituosen (Whisky/Brandy/Gin/Wodka/Rum), Rot- und Weißwein, Wasser, Bier, Säfte (Mango, Orange, Passionsfrucht, Ananas), Cola, Tonic; alles jeweils im Glas

Halaboli (Haupt-) Bar: Im AI sind fünf Cocktails und fünf Mocktails includiert. Diese werden in einfachen Gläsern ohne jegliche Dekoration serviert; schade. Geschmacklich sind die Mischungen okay. Jeweils eine Spirituose bildet die Grundlage. Die eigentliche Cocktail-Karte umfasst ca. zehn ver-schiedene, internationale Cocktails. Kühles, sehr leckeres Bier kommt vom Fass. Knabbereien, wie wir es von anderen Resorts kennen, gab es leider gar nicht. Fairerweise muss man sagen, dass alle Kellner auf Zack sind. Selten musste man etwas länger als üblich auf seine Getränke warten.

Weitere Bars:

Ginifathi Grill Bar: 10:00 bis 24:00 Uhr
Pool Bar: 10:00 bis 18:00 Uhr
Sunset Bar (Beach Bar): 10:00 bis 24:00 Uhr
Sunrise Bar: 08:00 bis 23:30 Uhr

Chavana Spa: Das Spa ist im Inneren der Insel gelegen. Schon am Äußeren und auch an der Größe erkennt man sofort, dass hier professionell gearbeitet wird und der Gast vom Allerfeinsten verwöhnt wird. Geöffnet ist das Spa von morgens 09:00 Uhr bis abends 21:00 Uhr. Folgende Behandlungen werden angeboten:

Reise der Sinne – 2 Std 25 Min – 179 $
Himmel & Erde – 1 Std 20 Min – 139 $
Chavana Massage – 50 Min – 125 $
Massage mit warmen Steinen – 50 Min – 119 $
Pevonia Botanica Aroma Fusion Gesichtsbehandlung – 50 Min – 99 $
Traditionelle Balinesische Massage – 50 Min – 79 $
Asiatische Fuss Massage – 50 Min – 79 $
Gesichtsreinigung – 50 Min – 79 $
Spa Pediküre – 1 Std 15Min – 69 $
Spa Maniküre – 1Std. 59 $

Hat man eine Behandlung vereinbart, muss man sich 15 Minuten vor der Zeit einfinden. Im offenen und geräumigen Vorraum wird man vom Personal freundlich empfangen, bekommt einen kühlen Jasmin-Tee sowie ein kühles Minze-Tuch und trägt seinen Namen, Zimmernummer und Nationalität in eine Liste ein. Im eigentlichen Spa gibt es mehrere Behandlungszimmer. Einrichtung und Optik gefallen sehr. Im Hintergrund läuft dezente Entspannungs-Musik. Die Behandlungen sind perfekt, man fühlt sich im Anschluss wie neugeboren dank der sanften Hände. Im Abschluss geht man in das Atrium, bekommt noch ein leckeres Wasser. Vom Personal werden Produkte zum Kauf angeboten, wovon wir auch Gebrauch machten. Was uns sehr gut gefallen hat: es gibt jeden Tag Nachlässe für die eine oder andere Behandlung, die sowohl vor dem Restaurant als auch in der Lobby vom Personal dezent beworben wird. Da kann man wirklich nicht anders und lässt sich von den netten Mädels beraten.

Nadine’s Frisuren & Schönheitssalon:

Aus unserer Sicht handelt es sich hier um eine Light-Variante vom Chavana Spa. Folgende Behandlungen werden angeboten:

Ganzkörper-Massage – 60 Min – 40 $
Rückenmassage – 30 Min – 25 $
Gesichtsmassage – 30 Min – 20 $
Handmassage – 30 Min – 20 $
Fußmassage – 30 Min – 20 $
Kopf-Öl-Massage – 40 Min – 30 $
Körper-Peeling – 60 Min – 40 $
Gesichtsbehandlung - 60 Min – 50 $
Körper-Maske – 40 Min – 40 $
Flash Beauty Vitamin C – 60 Min – 50 $
Oxyliance Instituts-Behandlung – 60 Min – 70 $
Lift-Abwehr Instituts-Behandlung – 60 Min – 70 $
Maniküre – 35 $
French Maniküre – 40 $
Pediküre – 35 $
French Pediküre – 40 $
Damen- und Herren-Haarschnitte
Haar-Behandlungen

Traditionelles Chinesisches Therapie-Zentrum: Angeboten werden hier traditionelle chinesische Reflexzonenmassage, Techniken wie Schröpfen, Tui Na sowie weitere Massagen. Öffnungszeiten: 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 20:00 Uhr. Die Massagen werden von den Experten Li und Gin durchgeführt.

Medizinische Ganzkörper-Massage Tui Na (incl. Fuß-Massage) – 60 Min – 50 $
Fußreflexzonen-Massage mit 10 min Nacken- und Schulter-Massage – 60 Min – 40 $
Nacken-, Rücken- und Schulter-Massage mit Kopf-Massage – 50 Min – 40 $
Gesundheitliche Ganzkörper-Massage – 50 Min – 40 $

Bibliothek: befindet sich in der Main Bar

Weitere Einrichtungen:

Medizinische Klinik – Inselarzt (Gebühr pro Behandlung 20 $ + GST + SC)
Vier Souvenierläden in der Lobby
Schmuck Shop in der Lobby

Sport und Freizeit: Tennis, Fitness-Studio, Badminton, Tischtennis, Billard, Beach-Volleyball, Sauna, Dampfbad, Yoga, Kochkurse

Touristen: Italiener, Engländer, Franzosen, Schweizer, Österreicher, Niederländer, Japaner, Russen en masse, Koreaner, US Amerikaner und Deutsche. Die Altersspanne lag – von kids abgesehen – zwischen jungen honeymoonern und fitten Senioren. Anfangs lag die Belegung bei ca. 60%, steigerte sich in der zweiten Wochen dann auf über 90%.

Ausflüge: verschiedenster Art verbunden mit einer Mindestteilnehmerzahl und abhängig vom jeweiligen Wetter. Die Preise schwanken p.P. zwischen 10 und 115 USD.

Morning Fishing ab 2 Personen von 06:30 – 10:15 Uhr (p.P. 46 $)
Lovers Paradise ab 2 Personen von 10:30 – 16:30 Uhr (p.P. 115 $) – außer freitags
Night Fishing ab 8 Personen von 17:00 – 20:00 Uhr (p.P. 35 $)
Lovers Cruise ab 4 Personen von 18:30 – 19:30 Uhr (p.P. 46 $) – dienstags und freitags
Traditional Fisherman Island ab 8 Personen von 16:00 – 18:30 Uhr (p.P. 40 $) – samstags
Visit Meedhu ab 8 Personen von 16:00 – 18:30 Uhr (p.P. 35 $) – mittwochs und samstags
Desert Island Picnic ab 8 Personen von 10:30 – 16:00 Uhr (p.P. 80 $) – freitags
Sunset Photo Cruise ab 8 Personen von 18:30 – 19:30 Uhr (p.P. 23 $) – sonntags
Coconut Safari ab 4 Personen von 18:00 – 18:45 Uhr (p.P. 10 $) – dienstags und donnerstags

Das Wetter auf Meedhupparu: die ersten drei, vier Tage sonnig, danach begannen die Tage mit viel Sonne, mittags bewölkte es sich, Nachmittag und abends gab es Regenschauer. Da die Wetterstatistik von 17 Regentagen im Juni spricht, wollen wir uns mal nicht beklagen. An einem Sonntag goss wie aus Eimern, und es war sehr stürmig. Auffällig war jedoch, dass es während unseres Aufenthaltes jeden Tag sehr windig war. Leider konnte ich keine Daten bzgl. Temperatur und Luftdruck machen, da sich einen Tag nach unserer Ankunft die zuständige Batterie meiner Casio verabschiedete.

Wassersport-Zentrum: Windsurfen, Jet-Ski, Segeln, Schnorcheln, Wakeboarding – alles hier ist kostenpflichtig.

Tauchschule „Dive with Friends": Öffnungszeiten 09:00 bis 12:30 und 14:30 bis 18:00 Uhr. Die Basis wird von Urgestein Winfried „Winnie“ Schäfer geleitet. Während unserer Zeit standen ihm drei deutsche Tauchlehrer zur Seite, ein Mädel aus Kanada, sowie ein russischer Kollege. Das Einchecken geschieht mittels Vorlage von Brevet, Logbuch und Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Der technische Bereich der Tauchbasis (Kompressorraum, Werkstatt, Trockenraum, Wasserbecken, etc.) befindet sich am/auf dem Steg. Wer kein eigenes Equipment hat, erhält dieses hier, welches einen sehr guten Eindruck hinterließ. Das Gerödel kommt dann in eine Kiste. Alle Abläufe werden aus-führlich erläutert und lassen keinerlei Fragen offen. Das ganze Areal ist absolut aufgeräumt, sauber und ordentlich. Ich als Perfektionist habe mich hier sofort wohlgefühlt. Der Checkdive wird am Hausriff der gegenüberliegenden Insel Kinolhas durchgeführt; Maske fluten und ausblasen, Wiedererlangen des Atemreglers, Oktopusatmung mit dem Buddy, Boje setzen. Die Divespots des kommenden Tages werden abends angeschlagen. 29 verschiedene Einträge kann man in sein Logbuch verewigen. Ab dem Nachmittag kann man sich dann in die ausgehängten Listen eintragen. Vormittags (Abfahrt um 09:00 Uhr) und nachmittags (Abfahrt um 14:30 Uhr) fahren zwei Boote hinaus. Ein Boot fährt Plätze an, die von jedem brevetierten Taucher betaucht werden können und auch neue Tauchschüler mit-nimmt. Das zweite Boot ist für routinierte Taucher bestimmt. Die Tauchplatz-beschreibungen sind gerade in der kompletten Überarbeitung. Das Equipment wird zum Boot gebracht, man braucht sich um gar nichts kümmern. Pro Boots-Tauchgang werden z.Zt. 15 USD berechnet. Für jeden Tauchgang kommt ein Tank-Service hinzu (Luft 1 $, Nitrox 2 $). Nitrox ist für brevetierte Taucher kostenlos. Nach dem Tauchgang bekommt man ein frisches und weiches Badetuch, eine große Flasche Wasser, und die üblichen Kokosnussspalten machen die Runde! Beim Ausschecken wird einem die Rechnung aus-führlich erklärt. Herzlichen Dank an Winnie und sein Team für die tolle Zeit bei euch! Und natürlich ein besonderer Dank an den Kompressor-Boy, er ist die gute Seele der Basis.

Protect the Maldives: Leider liegen die Broschüren, mit denen Meedhupparu beliefert wurde, nicht in den Bungalow aus. Ein Gespräch sowohl mit dem General-Manager (der leidenschaftlicher Taucher ist!) als auch dem Resident-Manager David fand statt um die Belieferung in die Wege zu leiten. Die Tauchbasis hat natürlich sofort ein offenes Ohr für die Aktivitäten. Unser zweites, aktuelles Projekt, die Broschüre „Eco-friendly Diver“ („Umweltschonende Unterwasser-Fotografie“), wurde sofort an der Tauchbasis ausgelegt. Danke Winnie!!!

Meine Tauchgänge mit individueller Benotung:

28.06. Kinolhas Hausriff: Check Dive, 22,6 m Tiefe, 50 min Tauchzeit, Restluft 40 bar; Check Dive auf ca. 9 m Tiefe, schöne Korallenblöcke, Lobster, Giftige Warzenschnecken, Rotfeuerfische, Kugelfisch, Vlamings Nasendoktoren, Sandaale; Note 2

29.06. Aarah Kuda Thila: 25,3 m Tiefe, 62 min Tauchzeit, Restluft 35 bar; verschiedene Anemonenfische, Muräne, Partnergrundel, Napoleon, Leopardendrücker, Blennies, Drachenköpfe; Note 2-

30.06. Aarah Bodu Thila: 26,5 m Tiefe, 55 min Tauchzeit, Restluft 40 bar; Napoleon, verschiedene Schnecken, Leopardendrücker, Muräne, Languste, verschiedene Anemonenfisch, Partnergrundel, Karett-Schildkröte, Rotzahndrücker, Füsiliere; Note 2

02.07. Kottefaru Thila: 28,0 m Tiefe, 45 min Tauchzeit, Restluft 50 bar; Anemonen-City (!), Peitschenkorallen, Garnelen, Tunfische, Glasfische, Blaustreifen-Schnapper, Trompetenfisch, Muräne, Weichkorallen; Note 3-

03.07. Kinolhas Hausriff: 21,6 m Tauchtiefe, 59 min Tauchzeit, Restluft 40 bar; Kofferfische, Zackenbarsche, Oktopus, Rotfeuerfisch, Seegurke; Note 2

05.07. Beriyan Bodu Thila: 24,6 m Tauchtiefe, 59 min Tauchzeit, Restluft 30 bar; viele Überhänge, Muränen, verschiedene Schnecken, Fangschreckenkrebs, Blennies, Gebänderte Garnele, Drachenkopf, Rotzahndrücker, verschiedene Anemonenfische; Note 2-

06.07. Kinolhas Corner: 24,5 m Tauchtiefe, 59 min Tauchzeit, Restluft 55 bar; Vlamings Nasendoktoren, Giftige Warzenschnecken, Rotzahndrücker, schöne Tischkorallen; Note 3

09.07. Kinolhas South: 22,4 m Tauchtiefe, 63 min Tauchzeit, Restluft 40 bar; Karett-Schildkröte, Füsiliere, Blauflossen-Makrelen, Vlamings Nasendoktoren; Note 4

10.07. Thaavathaa House Reef: 18,2 m Tauchtiefe, 61 min Tauchzeit, Restluft 55 bar; Stechrochen, schöne Korallenblöcke, verschiedene Anemonenfische, Sandaale, Kugelfisch, verschiedene Seesterne, üppige Seegurken, schöne Tischkorallen; Note 4 (wenn die Sicht hier perfekt ist, kann dieser Spot die Höchstnote bekommen!)

11.07. Beriyan Dhekunu Thila: 24,7 m Tauchtiefe, 62 min Tauchzeit, Restluft 40 bar; Kleinfisch ohne Ende an allen Ecken und Kanten!, Kavernen, Höhle mit Kamin zum Riffdach, Lobster, Glasfische, Rotfeuerfische, Kugelfisch, Drachenkopf; Note 2 (der mit Abstand fischreichste Spot!!!)

Noch einige Hinweise; die Aufzählung der gesehenen Fische ist nicht vollständig, sicherlich war es die eine oder andere Gattung noch zusätzlich. Die subjektiven Noten fallen aufgrund teilweise sehr schlechter Sicht leider sehr moderat aus. Das kann sich natürlich täglich ändern. Leider wurde nicht ein Hai gesichtet. Sehr gern sind wir mit Hassan getaucht, der uns unter Wasser zeigte und auch gern fotografierte, was wir so nicht gesehen hätten. Hassan ist mit seinen Erfahrungen seiner zig Tausend Tauchgänge ein sehr erfahrener und umsichtiger Guide, mit dem das Tauchen sehr viel Freude bereitet hat. Auch die Arbeit vom Kompressor-Boy als auch die der Besatzungen der Dhonis verdienen ein sehr großes Lob.

Ungeordnetes, was noch so spontan eingefallen ist: Die Flora ist prächtig und üppig. Palmen haben wir allerdings schon wesentlich mehr gesehen. Schön anzusehen sind die vielen Namensschilder (lateinisch, englisch und Dhivehi) an Bäumen und Sträuchern. Ein Zierteich mit großen Kois und herrlichen Seerosen befindet sich beim Spa. Die Fauna bietet die typische Tierwelt der Malediven; Rallen, dann die Koels, Schönechsen, Geckos, sehr viele Krähen und untypischerweise mehrere Hähne (!!!) und Hühner samt Küken. Und das passt absolut nicht auf eine Malediven-Insel. Denn wenn der Hahn loslegt, fühlt man sich eher wie auf einem Bauernhof.

Auch der schönste Dreiklang aus Puderzuckerstrand, türkisfarbener Lagune und sattgrüner Vegetation endet einmal. Der Tag der Abreise fiel einem kurioserweise nicht schwer. Warum? Man kennt das Prozedere, und wir wissen, dass wir die Malediven wieder besuchen werden. Wann? Das wissen wir allerdings noch nicht; evtl. 2014. Aber wir sagen schon heute: Tschüß, Malediven! Bis demnächst! 2013 geht es mit großer Wahrscheinlichkeit nach Bangkok und eine thailändische Insel. Meine liebe Frau nullt.

Fazit: Meedhupparu hat uns gefallen, aber nicht überzeugen könen. Die Insel bietet kein perfektes Malediven-Flair. Als Einsteiger-Insel und für AI-Freaks ist sie aber durchaus empfehlenswert. Das Hausriff ist hinsichtlich Korallen leider nicht zu empfehlen, was das Schnorcheln betrifft. Dafür sind sämtliche Fische von A bis Z hier vertreten. Diese sind eine Nummer größer als man sie eigentlich kennt, und vor allen Dingen sehr zutraulich. Wer Meedhupparu auf dem Zettel hat, sollte aus unserer Sicht einen Bungalow auf der Nordseite buchen. Der Strand hier ist breit. Die Südseite ist gekenn-zeichnet durch einen durchgehenden Wellenbrecher, der zur Zeit wieder befestigt wird. Dieser ist absolut notwendig, da hier die Wellen extrem am Strand nagen.

Hinweis: Alle Eindrücke basieren auf dem angegebenen Zeitraum und wurden versucht weitestgehend objektiv wiederzugeben.

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Und hier noch ein paar Fotos:



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