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Zum Ende der Seite springen Aegypten - Marsa Shagra 2011-10-10 - Reisebericht von julia 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Aegypten - Marsa Shagra 2011-10-10 - Reisebericht von julia Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Flug mit Fly Niki (A-321), voll besetzt. Route: Wien-Sharm el Sheik- Marsa Alam. In Sharm offensichtlich eine recht geringe Auslastung (nur 3 weitere Flieger) in Marsa Alam waren wir überhaupt das einzige Flugzeug.

Unseren Visum-Voucher wollte man bei der Einreise zuerst nicht anerkennen – mit Beharrlichkeit unsererseits ging's dann aber doch. Dann das doppelt und dreifach Überprüfen der Stempel im Pass. Da nur 1 Schalter geöffnet war, hat sich eine längere Wartezeit ergeben.

Fahrt zum Hotel (südl. vom Flughafen) ca. 45 Min. auf der frisch asphaltierten Küstenstraße. Wir haben Stopps im Oasis und Khamarana eingelegt, dann waren wir schon in der Ecolodge Marsa Shagra. Das Oasis hat uns übrigens sehr gut gefallen, weil kleines Hotel und hübsche Architektur. Zum Schnorcheln dürfte es nicht so gut eignen, da direkt am Saumriff mit Steg gelegen und somit oft die rote Flagge.

Wir hatten ein Standard-Chalet (mit Ventilator, ohne AC) mit VP gebucht. Bei der Verpflegung sind Kaffee (Nescafe), Schwarztee und Softgetränke (Cola, Fanta, Sprite – alles in Glasflaschen!) bereits enthalten, die man sowhl im Restaurant, als auch im Coffee Shop beziehen kann. Ebenso das Trinkwasser, das in den zahlreich aufgestellten Wasserspendern zu beziehen ist. Frisch gepreßte Säfte, Light-Getränke, Eistee, Bohnenkaffee gegen Bezahlung. (Stella-Bier € 2,20; Flasche Wein € 12,--; Eistee € 2,--; Cola light € 1,--). Optional kann man um € 5,-- eine Isolierflasche erwerben, in der das Trinkwasser 3 Std. kühl bleibt.
Als Unterkunftsvarianten kann man aus Tents, Royal Tents und Huts wählen. Diese Unterkünfte sind aber alle ohne eigenem Bad & WC. Die Gemeinschaftssanitärräume sollen aber sehr sauber sind. Das reizvolle bei den Zelten ist sicher die Lage direkt am Meer.
Delux Chalets mit AC werden auch angeboten.
Chalets sehr ansprechend, hell, sauber. Nicht abgewohnt. In Zweier-Einheiten aufgereiht, teilweise versetzt. Schöne Architektur aus rotem Stein und mit Kuppeldach. Kein Kühlschrank, kein Telefon (sehr guter Handy-Empfang). Zimmer werden 1 x pro Tag gereinigt. Kein Doppelbett sondern 2 Einzelbetten. Für die kalte Jahreszeit gibt’s auch Flanelldecken im Kasten. Zimmerservice macht hübsche Figuren aus den Handtüchern. Intakte Fliegengitter vor allen Fenstern. Trotzdem verirren sich ab und zu Fliegen & Gelsen ins Zimmer wenn die Eingangstüre geöffnet wird. Ventilator ist bei höherer Stufe schon ziemlich laut (ist vis a vis vom Bett montiert). Ganz ausschalten ist wegen der hohen Temperaturen eher problematisch. 26 Grad bereits um 6.00 h Früh im Freien – untertags klettert das Thermometer schon auf über 36 Grad (im spärlich vorhandenen Schatten). Im Zimmer hatte es in der Nacht gefühlte 28-30 Grad. Ist vermutlich nicht jedermanns Sache.
Jedes Chalet hat eine kleine Terrasse mit 2 Sesseln und Tisch. Kleiderständer zum Wäschetrocknen vorhanden.
Badezimmer: neuer Duschkopf, guter Wasserdruck. Sogar Klobesen vorhanden. Nur an den Fugen der Bodenfliesen sieht man schon Abnützungserscheinungen. Eine große Seife wird bereitgestellt. Badetücher muß man selbst mitbringen. Zum ersten Mal hat das System „Handtücher auf den Boden werfen um gewaschen zu werden“ funktioniert. Super!
Die Küstenstraße, die hinter dem Hotel verläuft, stört nicht – man hört nur ab und zu wenn gehupt wird. Den Muezzin von der gegenüberliegenden Straßenseite konnte man ebenfalls vernehmen, wenn man draußen auf der Terrasse sitzt.

Rezeption: kostenlose Schließfächer sind dort für kleine Wertgegenstände verfügbar (Laptop passt nicht hinein).
Wlan gegen Gebühr.
Bezahlung in Euro oder Dollar. Bei Zahlung mit Kreditkarte werden 3% aufgeschlagen.

Restaurant:
man kann sowohl auf der Terrasse (niedere Tische), als auch im Restaurant sitzen (eher hallig).
Wir hatten zum ersten Mal in Ägypten nicht ein einziges Bauchgrummeln geschweige denn Magen-, Darmprobleme. Für uns eine angenehme neue Erfahrung. Offenbar ist man sehr bemüht, die zahlreichen Taucher nicht „lahmzulegen“.

Buffett zu allen Mahlzeiten, gut – wiederholt sich aber. Nur Hendl & Rind, ab und zu Fisch, zu meiner Freude häufig frische Datteln.
Sehr gutes, frisches Fladenbrot, ebenso das Hummus.
2 Themenabende: Italienisch & Libanesisch. Bei Zweiterem gab es sehr gutes Lammfaschiertes mit Minze.
Keine Blattsalate.
Frühstück (bereits ab 6.00h): Weißgebäck, Palatschinken (mit Schokosauce), Eierstation, Obstsalat, frischer (Ziegen?)Käse, Naturjoghurt im Plastikbecher, heiße Würstchen, Marmelade, Honig
Wassergläser aus Plastik.

Marsa Shagra ist zu 100% auf Taucher ausgerichtet. Diving Shade ist direkt am Strand – in ein paar Schritten ist man im Wasser. Mehrere Zodiaks (kann man auch als Schnorchler kostenlos benützen – haben wir nicht in Anspruch genommen). Unlimitiertes Tauchen von 6.00-21.00 h. Tauchschule von Red Sea Diving Safari könen wir aber nicht beurteilen, da wir nur zum Schnorcheln da waren. Reger Tauchverkehr. Die beiden Tauch-Ausflüge nach Abu Dabab (€ 15,-- pP) und Marsa Egla (10,--), wurden leider wegen starken Windes abgesagt – da hätten wir auch als Schnorchler mitfahren können. (Anmeldung bis 17.00 h des Vortages). Man kann übrigens auch die „Schwestern-Lodge“ Marsa Nakari besuchen. Müssen wir wohl nächstes Mal nachholen... (Wadi Lahami kann auch besucht werden, ist aber weiter entfernt).
Der Wind hatte jedenfalls auch seine Vorteile – dadurch gab's deutlich weniger Fliegen.
Am Strand gibt es keine Liegen, lediglich eine Strandbett und ein paar bequeme Auflagen, die man in den Sand legen kann + kleiner Sitzstütze. Etliche Sonnenschirme, die mit getrockneten Palmenwedeln gedeckt sind. Die meisten Taucher haben sich zwischen den Tauchgängen im Cofffe-Shop entspannt.

Hausriff: sehr schön, aber leider wegen des starken Windes ab 11.00 h massive Eintrübung (auch Seegras), die sich nicht mehr auflöst – trotz Bucht. Am Nachmittag Schnorcheln & Fotografieren somit unmöglich. Nach den ersten 3 Tagen war ich diesbezüglich doch etwas enttäuscht. Wäre unser Urlaub zu diesem Zeitpunkt zu Ende gewesen, wäre mein Resumee deutlich anders ausgefallen. Aber zum Glück gab es ja noch die zweite Urlaubshälfte.
Wir sind zeitiger aufgestanden, um die klare Sicht in der Früh noch voll und ganz zu genießen. Dann hatten wir eine Invasion von etwa 10 cm großen blauen Wurzelmundquallen. Diese Tiere waren wunderschön & herrlich zu beobachten. Auch die ortsansässigen Schildkröten kamen um sich dieses fürstliche Mahl nicht entgehen zu lassen (eine sehr große und eine mittelgroße Karettschildkröte, eine mittlere Suppenschildkröte). Während des Schnorchelns hörten wir einen der Zodiak-Kapitäne rufen und sahen ihn irgendetwas deuten. Zuerst haben wir es nicht verstanden, dann konnten wir verstehen, was er uns so aufgeregt mitteilen wollte: Dolphins, Dolphins! Und wirklich, wir sahen zum ersten Mal unter Wasser eine ganze Schule von Delfinen.
Auch einen kleinen Schwarzspitzenriffhai haben wir im seichten Wasser beim Bootsdock gesehen -unser Erster in Ägypten...
Besonders gut haben mir die großen Schriftfeilenfische gefallen, die paarweise umhergezogen sind. Auch die roten Fahnenbarsche waren diesmal wieder eine Wucht. Dafür weniger Muränen (nur 2 x eine Riesenmuräne und eine graue Muräne) und Rotfeuerfische. Auch die Blaupunktrochen waren eher verschreckt und sind immer schnell davongeschwommen. Etliche größere Igelfische, sowohl am Nord- als auch am Südriff. Die roten Zackenbarsche waren hier sehr zahlreich vorhanden und waren schön zu beobchaten. 2 ortstreue Barrakudas. Und meinen ersten Teppichkrokodilfisch habe ich auch gesehen. Also letztendlich war ich mit der Ausbeute doch sehr zufrieden!

Die Gäste waren bunt gemischt – keine vorherrschende Nation, Holländer, Deutsche, Schweizer, Briten, etc.

Falls hier Tierärzte mitlesen: es gibt eine kleine, aber sehr engagierte Tierhilfe in Marsa Alam, die immer dringend Tierärzte sucht, die OP's – vorwiegend Kastrationen an Hunden – durchführen. Sonst freut sich die Tierhilfe natürlich auch über mitgebrachte Spenden, da das Verschicken per Post aus Europa leider nicht funktioniert.

So, ich hoffe ich hab nichts vergessen – aber wahrscheinlich fällt mir das wieder erst im Nachhinein ein...
21.10.2011 14:20 julia ist offline E-Mail an julia senden Beiträge von julia suchen Nehmen Sie julia in Ihre Freundesliste auf
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