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Zum Ende der Seite springen Lily Beach 2010-11-21 - Reisebericht von Brigitte.K 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Lily Beach 2010-11-21 - Reisebericht von Brigitte.K Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Reisebericht Lily Beach November 2010

Unser 8. Maledivenurlaub führte uns im November 2010 nach Lily Beach, die Erwartungen an diese viel gelobte und sehr teure 5 Sterne Insel waren hoch. Lily Beach ist unsere 6. Insel auf den Malediven, welche wir besucht haben.

Schon am Flughafen wird man von einem Mitarbeiter der Insel in Empfang genommen, dieser hilft beim Abgeben des Gepäcks für den Flug mit dem Wasserflieger und bringt die Gäste am Wasserfliegerflughafen in eine Lounge, dort warten kühle Tücher und Getränke im klimatisierten Räumlichkeiten. Auf der Insel wird man mit Trommeln empfangen und schon geht es an die Verteilung der Unterkünfte.
Man hat uns dabei einen Strandbungalow direkt hinter dem Wassersport zugewiesen, den Strandbereich haben Boote verstellt. Es waren zu dieser Zeit jede Menge anderer Strandbungalows leer, aber man sagte uns es wäre nichts frei, letztendlich konnte man uns dann doch einen anderen Strandbungalow zuteilen, dieser lag sehr günstig in Nähe der Aqua Bar und dem Restaurant.

Lily Beach ist eine lang gezogene Insel, welche nur auf einer Seite über Strand verfügt, auch dabei gibt es Mauern und leider mittlerweile große Bereiche, wo der Strand mit Sandsäcken gesichert wird. Vermutlich hat der Bau der Wasserbungalows und dem im Wasser befindlichen großen Spa Bereich doch Auswirkungen auf den Strand, wie man das ja schon von vielen anderen Inseln hört.

Die Strandbungalows liegen sämtlich auf der Strandseite, auf der anderen Seite befinden sich die Lagunen Villen, das Restaurant, Rezeption, Bar, Tauchschule und das Restaurant Tamarind. Jeweils am Ende der Insel befindet sich ein Pool mit Bar.

Einzigartig und wirklich sensationell ist das Riff der Insel, welches an einer Seite ganz nah an der Insel befindlich ist und an der Strandseite weit hinaus geht. Fische ohne Ende, Fischschwärme und wirklich schöne große Korallen. Am Bootssteg gibt es täglich am Abend eine Rochenfütterung, wobei große Makrelen die eigentlichen Nutznießer sind, aber man sieht jede Menge Rochen und meist verirrt sich auch der eine oder andere Hai dorthin.

Vor allem aber wohnen in diesem Bereich rund 25 Muränen und diese Tiere so nah in der Menge zu sehen, ist schon etwas Besonderes.

Der Strand selbst ist weniger schön als auf anderen Inseln, welche wir kennen, dazu kommt, dass der Strand zumindest während unseres Aufenthaltes kaum gereinigt wurde, es lagen Berge von Korallenresten und auch Glas und anderes am Strand und auch im seichten Bereich. Auch wenn vor den Unterkünften Blätter täglich aufgekehrt wurden, um den Strand hat man sich kaum gekümmert. Wir haben dahingehend mehrmals schon wegen der Verletzungsgefahr (große Glasteile, Baureste) urgiert, dann wurde endlich etwas gemacht, von perfekt aber weit entfernt.

Und so müssen wir leider über einige Mängel auf dieser Insel berichten, welche scheinbar heuer Anfang des Jahres noch nicht bestanden haben:
Die Liegen am Strand sind nicht den Unterkünften mit Nummern zugeteilt, so platzieren sich natürlich auch andere Gäste an schöneren Strandabschnitten, es kommt zu Diskussionen weil es dann sowohl an Liegen als auch an Platz mangelt. Das Management erklärt auch allen Gästen, dass jeder liegen kann wo er möchte, so finden dann die Bewohner der Unterkünfte zeitweise in ihrem Strandabschnitt keine freien Liegen oder man müsste am Morgen reservieren, wie man das von Mallorca kennt.
Am Strand gibt es lediglich Plastikliegen mit dünnen Auflagen, dies entspricht unserer Meinung nach nicht einem fünf Sterne Standard. Auf allen Terrassen befinden sich Holzliegen mit dicken Stoffauflagen, leider sind die Liegen so kurz, dass man von der Länge her nicht Platz auf den Liegen findet und die Füße in der Luft hängen.
Sehr schön ausgestattet sind die Bungalows mit allem Komfort, aber lediglich einem sehr kleinen Schrank für die Kleidung.
Wie schon im Forum erwähnt, gibt es kein eigentliches Dach bei den Terrassen, es gibt aber ein Sonnendach, welches man elektrisch ausrollen kann, aber dieses ist zwischenzeitlich derart verschmutzt und zum Teil schimmelig, dass es sehr ekelhaft aussieht.

Das Bad ist wirklich schön, die Wasserfalldusche sehr angenehm und das Whirlpool am Ende des Bades unter freiem Himmel lässt keine Wünsche offen. (Foto: open-air Bad in unserer Beach-Villa):


Eigentlich wären wir für eine Woche in eine Lagunen Villa gezogen, aufgrund der unschönen Lage, welche den Beschreibungen der Kataloge in keiner Weise entsprechen, haben wir uns entschlossen, im Strandbungalow zu bleiben. Die Lagunen Villen verfügen über keinen Strand, sind seitlich und zum Meer hin von Mauern umgeben, die angebliche Lagune am Ende der Insel ist ein eingemauerter Bereich, welcher dadurch nur sehr wenig Wasser führt, dieses Wasser ist somit trüb und baden kann man dort überhaupt nicht. Die ersten Lagunenvillen sind sehr nah am Versorgungsbereich und den Generatoren gebaut, also auch dahingehend keine gute Lage, aber sie bieten natürlich von der Terrasse aus einen direkten Blick auf das Meer. Auch diese Terrassen haben kein Dach und Sonnenschirme gibt es nicht, diese sind wie man uns gesagt hat, einfach noch nicht geliefert worden (seit 1,5 Jahren) und darum gibt es eben keine, also kein Sonnenschutz.

Sehr schön sind beide Pools, man kann jeweils auf den etwas kurzen Holzliegen Platz nehmen und wird mit Handtüchern und Getränken versorgt. Auch kleinere Gerichte – unterschiedlich zwischen den beiden Pool Bars – kann man dort genießen. Man braucht nicht unbedingt ein Pool auf den Malediven, auf dieser Insel aber, nachdem der Strand nicht so schön ist und das Baden aus Sicherheitsgründen (Fußverletzungsgefahr) eher nur mit Badeschuhen sicher möglich ist, haben wir zwischendurch auch die Pools sehr genossen.

Die Aqua Bar samt Pool liegt am anderen Ende der Insel und dieses Pool sieht besonders schön aus, man hat den Eindruck, das Pool mündet ohne Barriere im Meer. Dort kann man auch täglich den Sonnenuntergang bei einem Cocktail genießen.

Zur Tauchschule können wir nichts sagen, nachdem wir nur schnorcheln.

Das Restaurant liegt wunderschön und wenn es nicht regnet, kann man sämtliche Mahlzeiten draußen einnehmen, es gibt eine Holzterrasse und Palmen für den notwendigen Schatten (Frühstück und Mittag) und einige Tische werden auch direkt im Sand fast schon am Wasser aufgestellt. Freche Krähen (oder Raben) bedienen sich dann auch, was uns aber nicht gestört, sondern eher unterhalten hat. Das Frühstück war immer sehr gut mit allem, was man gerne hat.
Zu Mittag gibt es nicht so viel Auswahl, immer das Gleiche und wenn einem das Warten in der Hitze nichts ausmacht, kann man sich anstellen und auf frisch zubereitete Gerichte – Fleisch, Gemüse, Nudeln oder Reis mit drei verschiedenen Saucen, anstellen. Oder man isst eine Kleinigkeit in einer der beiden Pool Bars.

Am Abend wurde die ersten Tage noch, wie auch im Katalog beschrieben, zusätzlich zum Buffet für Vorspeisen ein Hauptgericht (auch international) serviert, welches eigentlich immer gut war. Nach einigen Tagen wurde wie auf einer Billiginsel alles nur noch auf Buffet umgestellt, leider gab es meist asiatische Gerichte (arabisch, indisch, chinesisch, selten französisch) und ab dem Zeitpunkt konnte man von einem Essen auf einer 5 Sterne Insel nicht mehr sprechen. Den Asiaten und Russen hat das wohl nichts ausgemacht, die Engländer haben sich dann auch am Kinderbuffet bedient und waren einfach zu höflich, sich zu beschweren. Gäste aus Deutschland und auch wir haben unseren Unmut dahingehend nach einiger Zeit ausgesprochen, wir haben dann täglich auf Wunsch eine servierte Hauptspeise erhalten, aber wir hätten es lieber gesehen, wenn wir darum nicht immer ersuchen hätten müssen.
Ständig Buffet und Anstellen, das stellen wir uns um das Geld auf einer fünf Sterne Insel so nicht vor. Scheinbar gab es Probleme mit dem Fleisch und auch der Koch wusste, dass das Rindfleisch immer hart ist, auch im Restaurant Tamarind konnte man es nicht essen. Das kann natürlich passieren, es aber trotz diesem Wissen weiterhin anzubieten, finden wir nicht in Ordnung. Es gibt natürlich eine große Auswahl an Fischgerichten, nur wir mögen leider keinen Fisch am Teller – sondern nur lebendig beim Schnorcheln.
Immer toll und wirklich gut waren die Nachspeisen und dieses Buffet hat keine Wünsche offen gelassen.

Es werden täglich diverse Ausflüge angeboten, sowohl mit dem Schnellboot als auch mit dem Dhoni. Wir haben einmal eine Tour zum Walhai gemacht und dieses wunderbare Tier auch angetroffen, ein Erlebnis, anschließend waren wir noch bei einem Manta Point und auch dort wurden wir fündig. (Foto 1: Schildkröte am Hausriff, Foto 2: Walhai beim Schnorchelausflug):



Abschließend finden wir, dass Lily Beach nicht in allen Belangen 5 Sterne verdient und hier noch einige Verbesserungen anstehen. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt nicht oder nur zum Teil und Strand und Lagune bei den Lagoon-Villen sind unbrauchbar (Foto: Strand und Wellenbrecher vor den Lagoon Villen):


Dass die Insel nur auf einer Seite Strand aufweist, wäre dann kein Problem, wenn entsprechende bequeme Liegen für alle Gäste bereitstehen und nicht ein Großteil des Strandes mit Sandsäcken gesichert wird, was einen bequemen Einstieg ins Meer unmöglich macht und wenn der Strand ausreichend gepflegt und gesäubert wird (Foto: Strand zwischen Pool 1 und dem Spa):


Dass man Terrassen auf den Malediven mit einem wasserdurchlässigen Sonnendach ausstattet, ist unserer Meinung nach eine komplette Fehlplanung, nach rund 1,5 Jahren des Betriebes noch dazu scheußlich aussieht und wenig Sinn macht, nachdem die Terrassen durch Bäume und Palmen ausreichend beschattet sind (Foto: Sonnendach auf unserer Terrasse):


Essen nur in Buffetform anzubieten, anstatt die Gäste mit servierten internationalen Essen zu verwöhnen, sehen wir nicht als fünf Sterne Standard an. Außerdem sollte man auf die Gäste mehr Rücksicht nehmen und auch internationale Gerichte anbieten, dort scheint es derzeit eher so zu sein, dass man vor allem für Gäste aus dem asiatischen Raum kocht und hofft, dass alle anderen Gäste damit auch zufrieden sind oder sich zumindest nicht beschweren. Das erste Management nach dem Umbau wurde zwischenzeitlich getauscht, für uns entsteht der Eindruck, dass dieser Personalwechsel nicht unbedingt zur Verbesserung geführt hat.

Der nach über einer Woche unseres Aufenthaltes eingelangte 1. Manager ein Österreicher hat jedenfalls noch zu der Zeit, als wir dort waren, einiges verbessert, plötzlich gab es zum Frühstück hübsche Früchtecocktails und auch Sekt und der Strand wurde dann wirklich täglich gesäubert. Vielleicht ist das ein erster Schritt zurück zu den Anfängen der Insel nach dem Umbau, wo alle Gäste von Lily Beach einfach nur begeistert waren und dabei die vielen Mauern und Steine dieser Insel schlicht weg vergessen haben.

Das gesamte Personal ist jedenfalls um alle Gäste sehr bemüht und dahingehend sprechen wir allen Leuten dort großes Lob aus.

Aus heutiger Sicht kommt Lily Beach für uns zu diesem hohen Preis nicht mehr in Frage, aber wer weiß, vielleicht werden dort bald zweckmäßige und notwendige Verbesserungen vorgenommen und zahlreiche schwärmerische Reiseberichten verleiten uns doch wieder, einen Urlaub auf Lily Beach zu verbringen.

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Brigitte & Otto
05.12.2010 19:10 Brigitte.K ist offline E-Mail an Brigitte.K senden Beiträge von Brigitte.K suchen Nehmen Sie Brigitte.K in Ihre Freundesliste auf
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