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Zum Ende der Seite springen Aegypten - Marsa Alam 2008-08-16 - Schnorchelbericht von Klaus81 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Klaus81 Klaus81 ist männlich
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Text Aegypten - Marsa Alam 2008-08-16 - Schnorchelbericht von Klaus81 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nachdem Loisa, die Taucherin, berichtet hat, möchte ich als Schnorchler meinen Senf dazu geben:

Die Coraya Bay befindet sich in Sichtweite des Flughafens Marsa Alam, aber Fluglärm gibt es nicht, eher Straßenlärm vom Lasterverkehr der Rotmeerstraße. Die hupen gern in Hotelhöhe und poltern auch, wahrscheinlich knüppeln sie über eine Schikane. Ich habe es kaum wahr genommen, meine Frau hat es gestört. Im Hotel waren zu unserer Zeit vorwiegend Italiener und Deutsche sowie einzelne Holländer, Engländer, Schweizer, Österreicher und Franzosen. Kein Gast fiel irgendwie unangenehm auf. Die Animateure waren zurückhaltend und höflich, die Italiener sehr ruhig, könnt Ihr glauben!

Das größte Ärgernis des Hotels ist der 5. Stern, den es sich gegeben hat. Ich habe gehört, die Schweiz würde bei Ägypten immer einen Stern abziehen - das muss man unbedingt machen, dann geht es. Das Buffet war umfangreich, aber wie immer in Ägypten im Geschmack nicht umwerfend. Jeder findet etwas, auch wenn sich mein Lieblingsgericht Fisch manchmal unter einer dicken Pannade versteckt hat.
Das Personal ist hervorragend, der Roomboy lässt jeden Malediver schlecht aussehen. So hat er auch maledivisch umfangreiches Trinkgeld bekommen.

Die Coraya Bay ist eine wenige 100m tiefe Bucht. An der linken Seite befindet sich das Coraya Beach, an der anderen Seite die kleineren Solaya, Lamaya und Samaya, wo Loisa gewesen ist. Alle Hotels gehören dem gleichen Besitzer. Im Hintergrund baut man an einem fünften Hotel, einem großen Klotz. Wenn das mal fertig ist, reicht die Bucht vorn und hinten nicht mehr. Was denken sich die Ägypter nur, wollen sie Hurghada nachbauen?

Das Grand Sharm in Sharm el Sheikh und Lahami Beach zeichneten sich durch fehlende Animation aus, im Coraya Beach gibt es sie – bis 24.00 Uhr Musikprogramm am Pool. Man hat die Wahl, sich drüber zu ärgern, mit zum Programm zu gehen oder TV zu schauen. Man könnte allerdings sein Poolblick-Zimmer auch gegen ein nach hinten gelegenes Zimmer tauschen. Das Hotel war nur etwa zur reichlichen Hälfte belegt. Für das Riff ist dies bereits die maximal aufnehmbare Größe. Ich habe die Italiener sehr geliebt, denn die Hälfte von denen war nicht zum Schnorcheln gekommen. Sie hockten glücklich im Flachwasser und erhöhten dadurch nicht das Verkehrsaufkommen am Riff.

Coraya Beach legt Wert auf Umweltschutz und hat das Riff durch ein Seil geschützt. Die vielen Fächer der Netz-Feuerkorallen haben dadurch gute Überlebenschancen. Am Seil häufen sich zu Stoßzeiten manchmal die Schnorchler, so dass die Stoßzeit zur Zusammenstoß-Zeit wird. Aber man gewöhnt sich dran und weicht rechtzeitig aus. Am Riff selbst eine Vielfalt an Fischen, die dazu noch an Schnorchler gewöhnt sind. Da kommt der Igelfisch frei schwimmend daher und reißt nicht aus, der Weißfleck-Kugelfisch oder die Sepie stoßen fast an die Brille – so etwas habe ich noch nie erlebt. Ein Rotmeer-Junker suchte gar den Kontakt zu meiner Hand und ließ sich berühren – ich deutete das als “Na los, Du missgestalteter Riesendrücker, rühre mal den Korallenschutt um” - gleich war eine ganze Hecke Junker da, und der Größte verjagte die anderen. Etliche neue Fische habe ich gesehen, die nicht im Lieske sind, und einen, dem Debelius eine ganzseitiges Foto gewidmet hat - die juvenile Indische Fadenmakrele, etwas ganz Besonderes. Im Flachwasser lief ein Mini-Teppichkrokodilfisch herum, die größere Ausgabe lag weiter draußen. Jeder Schnorchelgang brachte eine Besonderheit, kaum etwas wiederholte sich. Zu den Wiederholungen zählte glücklicherweise ein Napoleon, der manchmal in die Bucht kam. Blaupunkt-Stechrochen liegen in Massen herum – und was die Farbe Blau angeht: In der Coraya Bay gibt es tatsächlich bläulich-weißen Korallensand wie auf den Malediven statt des üblichen schmutzig- grauen ägyptischen Meeresbodens - aber nur direkt vor dem Riff, nicht am Flachwasser-Einstieg.

Den Beruf des Fisch-Psychologen gibt es noch nicht, aber offensichtlich brauchen Fische den. Nicht zu fassen - sie reagieren auf das dicke Absperrseil, sehen das scheinbar als Schutz zum Schnorchler an! Ich auf der einen Seite, die Sepie auf der anderen - und schwimmt nicht weg. Im Freiwasser waren sie nicht so zahm.

Der Haken an der Coraya Bay ist das Wasser - es wird am Vormittag trüb bis hin zum polaren Schneesturm, wo man wirklich gar nichts mehr sieht. Ich habe oft über die Ursachen nachgedacht, denn die weißliche Farbe erinnerte mich etwas an den Abfluss der Wäscherei von Eriyadu, in den ich mal geraten war. Auch die vorwiegend im Flachwasser herumstiefelnden Italiener wirbeln massig Sediment auf, aber nichts passt so richtig. Plankton war auch bei klarem Wasser da, das scheidet aus. Aquarienqualität hat die Bay nur in den Morgenstunden. Wer es schafft, geht deshalb vor dem Frühstück 2 Stunden schnorcheln.Schnorchelt man raus aus der Bay an das Saumriff, ist das Wasser wieder ausreichend klar. Massen an Fischen und an Arten, herrlich an der Riffkante gegen das Blau des Meeres zu positionieren – für UW-Fotografen ein Traum.

Auch auf der anderen Seite ist das Saumriff sehenswert. Dort sind es weniger die Einzelfische, sondern die Landschaft. 20m Sichtweite am steil abfallenden Riff und viele Schwärme – ich habe da einmal 40 Flötenfische gezählt!

Für mich als Schnorchler war aber der große Schwarm im Flachwasser am interessantesten - es schienen Barrakudas zu sein, waren aber wohl keine. Etwa 3000 Stück habe ich geschätzt, lag als großer Ring im Wasser und ging wie von Zauberhand auseinander und hinter einem wieder zu, wenn man durchtauchte. Ich wollte ja keinen Fisch fressen, die Makrelen und riesigen Kupferschnapper aber sicher, doch die waren der Methode des Schwarmes nicht gewachsen, der Einzelfisch ist für sie nicht erkennbar. Immer eine Makrelenlänge vor deren Maul zur Seite, hinten wieder zusammen - die Makrelen haben sich fast den Wolf geholt und hechelten in dem Schwarm herum, der blieb gelassen. Als Schnorchler habe ich so was noch nie gesehen, ich kenne das nur von Taucherfotos.

Wenn ich mit Lahami vergleiche, wird es schwierig. Ich sage mal, in Lahami gibt es mehr zu schnorcheln, in Coraya mehr zu sehen. Für UW-Fotografen eher Coraya.

Damit das Rätsel des trüben Wassers sich evtl. lösen lässt, noch dies als Nachtrag: Einmal bei stärkerem Wellengang war die Ursache des Schneesturms zu erkennen - er fegte schräg vom Riff her in die Bucht und war wohl Korallensand. Das erklärt aber nicht die milchige Trübung, um diees meistens ging. Dann ist manchmal eine schmutzig-dunkle Wasserschicht von ca. 50cm Stärke an der Oberfläche zu beobachten. Da müsste man Wasserproben nehmen und analysieren können, denn gut sah das nicht aus.
Über trübes Wasser gibt es auch Berichte aus Brayka Bay und Lahami Bay.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Klaus81 am 16.08.2008 09:29.

16.08.2008 09:10 Klaus81 ist offline E-Mail an Klaus81 senden Homepage von Klaus81 Beiträge von Klaus81 suchen Nehmen Sie Klaus81 in Ihre Freundesliste auf
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