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MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 80 Hotelinseln und 8 Tauchschiffen » Bodu Hiti » Bodu Hithi 2007-06-18 - Reisebericht von Golli » Hallo Gast [Anmelden] [Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Bodu Hithi 2007-06-18 - Reisebericht von Golli 1 Bewertungen - Durchschnitt: 8,001 Bewertungen - Durchschnitt: 8,001 Bewertungen - Durchschnitt: 8,00  
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Text Bodu Hithi 2007-06-18 - Reisebericht von Golli Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Coco Palm Bodu Hithi Juni 2007

Wer keine Lust hat den ganzen Roman zu lesen hier das Resümee vorab:

Zum Sonderpreis ist Boduhithi als schicke 5-Sterne Insel absolut zu empfehlen, zum vollen Hauptsaisonpreis würden wir Boduhithi (im Juni 2007) aber nur 4 Sterne geben. Island Villas nur zwischen 320-327 akzeptieren, nicht mit Diätabsichten anreisen! Ausrichtung der Insel eher auf verwöhnte Wellness-Touristen & Japaner als auf Hardcore-Taucher & Kaltwasser-Duscher.

Und hier die XXL-Version:

Mal wieder in der Regenzeit – typisch für uns – machen wir uns auf Richtung Malediven. Bisher hatten wir mit der Reisezeit Juni/Juli immer Glück, trotzdem buchen wir meistens Inseln die uns bungalow-mässig den Eindruck machen, dass man auch 2-3 Regentage prima überstehen kann.

Nachdem wir Coco Palm Boduhithi eigentlich schon für November 2006 in´s Auge gefasst hatten schlugen wir jetzt zu: Nachdem uns der Fliegenpreis-Condor Flug noch etwas Spielraum ließ buchten wir eine Island Villa.

Unsere bisher besuchten Inseln auf den Malediven waren Kandooma, Meeru, Veligandu Huraa, Medhufushi & Kandolhu – nur damit Ihr unsere Eindrücke etwas einordnen könnt.

Flug mit Condor o.k. – Charter halt, aber wie sagt meine bessere Hälfte so schön: “Essen & Service in Anbetracht der Reisegeschwindigkeit & Außentemperatur absolut super”, und nach relativ kurzen 91/2 Stunden landeten wir auf Hulhule.

Einwandern & Gepäck war flott wie immer, draußen wurden wir mit einem weiteren Pärchen aufs Speedboat gepackt – der Käptn machte einen Handstand am Maschinentelegrafen & so waren wir nach einer guten ½ Stunde am Steg von Boduhithi. Empfang war sehr bemüht, hat alles schon einen geschulten & nahezu fünfsternigen Eindruck gemacht.

Wir bekamen Island Villa Nr. 322 – wir haben per E-Mail vorab um eine Villa zwischen 320-325 gebeten. Wir waren sehr begeistert von der Villa & der Lage, nach einem ersten Inselrundgang erst recht:

Die Tipps bezüglich Lage der Island Villen unbedingt beachten – da kann man echt Pech haben. Villas Nr. 301 - 309 liegen im süd-westlichen Teil der Insel. Die ersten 3(?) Villen haben Zugang zum Strand, der ist ziemlich breit allerdings mit Wassersportzentrum & Beachvolleyballfeld & dauernder Beobachtung vom Steg/Bar.

Daneben haben die Bungalows etwas Sand vor der Tür der an einer rustikalen Stützmauer endet, nix mit gemütlich in´s Wasser spazieren. Dazwischen läuft auch noch der Steg zum Aqua Restaurant.

Villen auf der Ostseite:

310 bis 314 sind ziemlich eingewachsen, haben aber einen sehr koralligen „Strand“.

Die Villas Nr. 314-319 sind was für Technikfreaks – Brummgeräusche & Dieselduft vom Generator – es wurde allerdings heftig an einer Hülle für denselben gebaut.

320-328 sind die Sahneschnitten-Villas: Schön mit großen Palmen eingewachsen (unsere 322 hatte eine große Palme hinter der Aussendusche, die unser Daybed im Garten auf das Allerfeinste verschattet hat schmunzeln ) )

329-333 im Osten & 334 – 344 im Westen bitte meiden, kaum Bewuchs, hat so etwas Mars-artiges an sich, wir waren immer versucht uns dort im Schwerelosen-Gang vorwärts zu bewegen. Die Bewohner von 334-344 hatten noch ein besonderes Schmankerl: eine Sandsack Mauer direkt vor Ihren Villas peppte den optischen Eindruck doch noch mal sehr auf. War aber auch wirklich notwendig, starker Wellengang nagte ständig an der Insel.

Die Villa innen – ist überwältigend groß, stilvoll & schön gemacht. Bei näherem Hinsehen fallen einige Verarbeitungsmängel in´s Auge, vor allem im Bereich Dusche/Toilette ist schade, wie schlampig der Granit verlegt wurde – bis heute sind noch die Farbpatzer der Maler und Kittstreifen drauf.

Versteht uns nicht falsch – wir sind nicht pingelig, aber die ganze Villa ist so schön & mit so edlen Komponenten gestaltet dass solche Kleinigkeiten echt auffallen.

Unser Roomboy war bemüht – diverse Abdrücke auf den Glastüren und die Zahnpasta-Sprotzer unserer Vorbewohner hat er allerdings hartnäckig ignoriert.

Sauberkeit war aber insgesamt sehr o.k. , diese Riesenhütte möchte ich nicht putzen.

Den geschlossenen Garten mit dem kleinen Plunge-Pool haben wir sehr genossen, in unserer Zeit war es doch immer mal wieder am Regnen und auf den Males geht es doch sehr schnell: Da fanden wir es sehr angenehm, dass wir gemütlich auf dem Bett lümmelnd die ½ Stunde Regen abwarten konnten & beim ersten Sonnenstrahl schon wieder draußen waren.

Auch nachts waren bis Ultimo an der Luft: Auf unserem Pool-Bed liegend, den Palmen beim Rauschen zuhörend & die Sterne zählend. Traumhaft.

So, aber jetzt endlich raus aus der Hütte! Vor unserem Bungalow war der schöne Teil des Strandes, sofort ab Kniehöhe wimmelte es im Wasser vor Fischen aller Art, 2 kleine Korallenfelder sind ca. 10 m vom Strand quasi der „Fischkindergarten“; dort haben wir viele Fische wie beim Tauchen gesehen, aber halt im „Babyalter“. Für Schnorchelanfänger ideal! Dass immer mal wieder ein alter Latschen oder ein Stück Wellblech in der Gegend rumliegt ist nicht furchtbar schlimm, andererseits wäre es einfach zu ändern – evtl. mit Hilfe der Tauchbasis. Ansonsten waren wir wenig Schnorcheln, da es oft sehr windig war , das Wasser aufgewühlt & die Sicht dementsprechend, trotzdem haben wir vom Tintenfischschwarm über Babyhaie & Rochen & haufenweise Fischsuppe echt erstaunlich viel gesehen; am besten schien es uns bei den Wasserbungis zu sein.

Vom Schnorcheln direkt zum Tauchen: die Tauchbasis ist brandneu, das Equipment dementsprechend im Top-Form (Tauchboot mit Frischwasserdusche & Toilette an Bord) , der Service toll (noch nie habe ich einen Ausdruck meiner Tauchgänge mit Ort, Tiefe, Dauer & Restluft bekommen) aber die Tauchgänge waren schon sehr hochpreisig.

Im Juni sprangen mindestens 5 Tauchlehrer durch die Gegend, allerdings kaum Taucher. Was auch nicht so schlecht war, unsere TG´s haben wir meist exclusiv gemacht mit Wunschziel-Anfahrung, außerdem waren nach einem heftigen Sturm die Boote 2 Tage unterwegs um 2 verschollene Katamaran-Segler zu retten. Da war es gut, dass nicht 20 Taucher den Aufstand geprobt haben sondern nur wir 2 uns in einen weiteren Bussi & Bettag ergaben.

Der nur ab & zu durch a) eine sportliche Höchstleistung oder b) durch Nahrungs- und/oder Getränkeaufnahme unterbrochen wurde.

Wir beginnen bei a):
Ja ich weiß, Pool auf den Malediven braucht kein Mensch. Wenn er aber da ist ist er sehr praktisch: MP3 Player in´s Haar geklemmt, und dann erst mal 30 Minuten bahnenschwimmen – warum das täglich nötig war erklären wir in Punkt b).

Außerdem macht es irgendwie Spaß an der Glaswand zu hängen & sich die wütenden Wellen im Meer anzuschauen, oder wahlweise die Japaner bei Ihren ersten Schwimmversuchen mit voller Schnorchelausrüstung. Köstliche Vorstellung – könnte man im deutschen Fernsehen einfach so als Comedy-Highlight ausstrahlen. Und in der Nacht wurden wir immer komplett zu Umweltschweinen & standen bewundernd vor dem soooo romantisch beleuchteten Pool.

Ansonsten haben wir uns einige Male am Beach-Volleyball versucht, die Einladung des Staffs bei Ihnen mitzuspielen haben wir allerdings ausgeschlagen als wir gesehen haben, wie ernsthaft sich die Jungs auf das Spiel vorbereiten – mit mindestens 10 Minuten Dehnübungen usw.. Wir haben dennoch adäquate Gegner gefunden, die sind auch immer schon nach 20 Minuten zusammengebrochen. Auf alle Fälle Grund genug nach einem kühlen Bier zu lechzen – damit kommen wir umgehend zu

Punkt b):
Die Bar auf Boduhithi ist sehr gepflegt, die Jungs dort sehr bemüht einerseits, ziemlich lässig andererseits: Unsere Villa-Nr. wussten die nach dem ersten Bier, und ein netter Ratsch war jederzeit angesagt. Bei nicht mal 50% Resortauslastung auch nicht wirklich überraschend. Schöne Lage, bequeme Sofas, dazu an jedem Tisch ein Spiel – wir wurden richtig zu Zockern. Das 1.internationale bayrische Backgammon Aperitif-Turnier ging übrigens unentschieden aus.

Wir hatten Halbpension wie immer gebucht – und so waren wir willkommene Opfer für die gelungenen kulinarischen Versuche der Küchencrew.

Abendessen in einem Wort – WOW. Wir sind schon eher verwöhnt – aber jeden Tag Sushi & 7 Sorten Salat auf den Malediven, täglich ein neues Vorspeisen-/Nachspeisen-/Hauptgang-Buffet, das Ganze optisch wunderschön angerichtet – sehr überzeugend. Bei den Hauptspeisen waren immer wieder mal eine oder zwei (von 7-10) dabei, die wir nicht wirklich lecker fanden, aber der Rest war wirklich hochwertig, wir fanden faszinierend dass z.B. die Rinderfilet-Scheiben im Wärmer perfekt rosa waren. Die chilled soups am Vorspeisenbuffet haben wir gleich in unsere Sommerküche integriert, seitdem sind unsere Schnapsgläser im Dauerstress. Um andere Reiseberichte dahingehend zu ergänzen: Die Anordnung des Buffets ist tatsächlich jeden Abend gleich, die Speisen selbstverständlich nicht! Jeden Abend gab es eine kleine Life-cooking Geschichte: BBQ, Wok, Fisch BBQ , Prawn BBQ …. Ist jetzt nicht so, dass da jeden Abend 5 Koche den Thunfisch mit blitzenden Messern in der Luft zerteilen, steht halt ein Typ am kleinen Grill und brutzelt vor sich hin.

Ein extra Satz für die Nachspeisen: Ich bin ein Chocoholic, und für den leicht warmen Mousse-au-chocolat-Kuchen würde ich ohne mit der Wimper zu zucken 10 Oberhemden bügeln – oder ähnliche Qualen durchleiden. Ähnlich verführerisch waren immer die Dessert-Triples, mindestens genauso lecker die 2 verschiedenen hausgemachten Eissorten, die frischen Früchte etc.. Das Ganze gerne dekoriert mit geblasenen Zuckerkunstwerken - auch fürs Auge eine Delikatesse.

Jetzt ein Ende mit den kulinarischen Schwärmereien, ihr seht, es hat uns sehr geschmeckt. Auch das Frühstück lies keine Wünsche – außer jemand braucht Nutella – offen. Und frischgepressten Saft nach unseren Wünschen zusammengstellt hatten wir auf den Males auch noch nie. An dieser Stelle ein Riesenlob an den italienischen Chefkoch & den tunesischen F & B Manager – die Jungs sind wirklich auf Zack. Leider gibt es in den Bungalows eine Waage – standhaft haben wir uns allerdings geweigert, das Mahnmal zu betreten – war eh klar, dass dieses tägliche Kulinarium keine Diät ist.

Jetzt muss ich doch noch kurz beim Trinken/Essen bleiben und kurz auf den Manager Cocktail eingehen: Tolle Sache das. Jeden Sonntag Abend werden alle Gäste an den Strand eingeladen, es gibt Fingerfood & Cocktails umsonst. Es sind aus allen Bereichen des Resorts Leute da, F & B Manager, Tauchbasis, Spa – und so kann man sich echt durch die Gegend quatschen. Wir haben an diesem Abend auch so viele Mitgäste kennen gelernt wie sonst in 10 Tagen. Wir kamen uns zwar ein bisschen vor wie in der Ferrero-Rocher Werbung – viele Leute in weißen Leinenklamotten süffeln lässig aus beschlagenen Sektgläsern – aber das war wirklich nett. Don´t miss it!

Meinen vollgefressenen Körper habe ich auch einige Male in´s Spa getragen; die balinesischen Mädels gehen in einem wunderbaren Ambiente Ihrem Beruf nach – und wissen was sie tun: Natürlich sind die Massagen auch nicht billig aber absolut Ihr Geld wert – das ist keine 10€ Strand-„Massaaaschhhh“ sondern Entspannung pur.

Was wir am Urlaubsende ein bisschen blöd fanden ist die Tip-Politik auf BH: Man soll jeden selbst tippen, den man als trinkgeldwürdig einstuft. Das fanden wir ein bisschen schwierig, da wir z.B. unseren Pool-Boy nie wirklich gesehen haben er aber täglich da war, genauso war es mit Gärtnern, Koralleneinsammlern am Strand etc.. Wir konnten nur beim Chefkoch einen Tip für die Küchencrew , bei der Tauchbasis einen Tip für die Bootscrew die auch die Ausrüstung auswäscht abgeben & in der Bar einen Crew-Tip – die haben eine Sammelkasse. Den Rest mussten wir einzeln zusammensuchen.

Für uns wäre es ideal gewesen, Roomboy & Kellner & Spa Mädels einzeln zu tippen, für den Rest hätten wir uns eine große Tip-Box gewünscht.

Ansonsten bekommt man am vorletzten Tag eine Aufstellung aller Beträge die man auf der Insel ausgegeben hat (per „Heidi-Mail“ – in der Bambusröhre an der Türklinke hängend) – so kann man in Ruhe mal drüber schauen bevor man am letzten Tag zum Zahlen geht. Vorbildlich gelöst – wie so viele Details auf Boduhithi, denen aber auch viele Kleinigkeiten gegenüber stehen, die man besser lösen könnte.

An der Abreise hat uns nur gestört, dass wir sie antreten mussten – wir wären gerne noch geblieben. Etwas peinlich war uns, dass ein Resort-Angestellter darauf bestand, unsere 2 Reiserucksäcke bis zum Check In Schalter zu begleiten & höchstpersönlich aufs Band zu legen – das lies er sich partout nicht nehmen! Rückflug mit Condor verlief sympathisch ereignislos – und so endete ein wieder mal wunderbarer Maledivenurlaub bei dem die Preis/Leistung für uns absolut stimmig war. Allen weiteren Boduhithi-Besuchern wünschen wir traumhafte Tage dort!

Wer diesen Bericht bis zum Ende gelesen hat & noch Fragen hat, nur zu: hodalump @ web.de
06.08.2007 22:21 Golli ist offline E-Mail an Golli senden Beiträge von Golli suchen Nehmen Sie Golli in Ihre Freundesliste auf
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