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Text Palm Beach 2007-03-20 - Reisebericht von Inflator Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Palm Beach Resort & Spa 5. – 20. März 2007

Anreise

Der Flug erfolgte am Montag mit Edelweiss von Zürich über Colombo nach Male. Nach 9 Stunden ruhigem Flug (die Maschine war nur etwa 80 % belegt) und zirka einsündigem Stopp in Colombo (im Flieger warten) war nach einer weiteren knappen Stunde Male erreicht. Die Einreise und Gepäckausgabe ging sehr zügig voran und nach gut einer halben Stunde waren wir schon am Check-in von Maldivian Air Taxi. Mein Übergepäck wurde mit 2 Dollar pro Kilo (Hin- und Rückweg) verrechnet. Danach hiess es aber, sich in Geduld zu üben. Unser Flug wurde und wurde nicht aufgerufen. Auf die Nachfrage, wann unser Start vorgesehen sei, erfuhr ich, dass wir insgesamt etwa drei Stunden warten müssten und es wurde uns ein Gutschein für ein Getränk und Snack abgegeben. Dann durften wir endlich in ein rot-weiss-schwarzes Airtaxi einsteigen und in direktem Kurs nordwärts landeten wir nach 45 Minuten spektakulär direkt in der Lagune vor der Insel am Steg. Elektroautos standen bereit und brachten uns zum Coffee Shop. Dort konnte man sich verköstigen, die Hotelanmeldung wurde ausgefüllt und wir erhielten den Zimmerschlüssel überreicht. Dann wurden wir zu unseren Bungalows gefahren und kurze Zeit später war auch das Gepäck da. Auch meine Tauchtasche war schon mit dabei, obwohl sie nicht mit der gleichen Maschine befördert werden konnte!


Insel

Die Insel (Madhiriguraidhoo) ist für maledivische Verhältnisse sehr gross. Sie erstreckt sich über eine Länge von rund 2 Kilometer und misst an der breitesten Stelle 300 Meter. Dort befindet sich auch die touristische und technische Infrastruktur und der Staff Bereich (250 Mitarbeiter). Westlich davon ist das Inselinnere weitgehend unberührt und auch zwischen den Bungalows gibt es Abschnitte mit dichter Vegetation. Gesamthaft ist die Insel mit gut 200 Betten vergleichsweise locker besiedelt. Zwei „Hauptstrassen“ entlang den Bungalows führen zur Sandzunge ganz im Westen. Darauf herrscht teilweise ein reger Verkehr mit Fahrrädern, Elektromobilen oder Lieferwagen und sogar zwei Motorräder gibt es auf der Insel! Trotzdem sind die Wege alle aus Sand, können aber auch schon mal mit spitzen Steinchen gespickt sein. Deshalb empfiehlt sich dort auch mal das Tragen von lockerem Schuhwerk – gerade nachts. Oder man fährt Rad oder nimmt die Dienste des Elektrotaxis in Anspruch. Die Insel ist also keine ausgesprochene Barfussinsel. Auch verfügen die Restaurants über Fliesenböden.
Palm Beach steht unter italienischem Management und ist entsprechend beliebt bei den Italienern. Man darf nicht erstaunt sein, wenn 90 Prozent der Gäste Italiener sind. Die restlichen 10 Prozent verteilen sich auf das übrige Europa (davon Deutschsprachige in leichter Überzahl – deutschsprachige Guest Relations Mitarbeiterin vorhanden) und Asiaten. Objektiv betrachtet muss ich gestehen, dass wenn, dann eher die erwähnten übrigen 10 Prozent Anlass zu besonderer Aufmerksamkeit boten, als der grosse Rest der Italiener. Mit ihnen gab es überhaupt keine Probleme und auch die zahlreichen Kinder wussten sich zu benehmen.
Nochmals zum Thema Barfuss: Die Italiener scheinen keine grossen „Barfüsser“ zu sein. Mir ist aufgefallen, dass sie immer und überall wenigstens Badelatschen tragen. Am Abend darf es gerne auch etwas eleganter sein. Beim Diner erstreckte sich die Garderobe von festlich/elegant bis zu sportlich/légère. Diesbezüglich gibt es aber keine Vorschriften, sofern man nicht gerade in der Badehose erscheint.
Es gibt auch einen hübsch angelegten Pool mit Liegen oder „Rimini“ (so habe ich es halt bezeichnet). Damit ist der westliche Strand (riesige Sandzunge) mit Beach Bar gemeint. Ein beliebter Strandabschnitt bei italienischen Familien. Dort ist im Gegensatz zur teilweise menschenleeren Nordseite immer etwas los! Es gibt ebenfalls Liegen mit Sonnenschirmen zum allgemeinen Benützung und man kann dort wunderbar schwimmen. Die Liegen haben leider nur die Stellung flach, steil oder sehr steil, können aber mit einem Korallenstück in der gewünschten Lage gehalten werden. Mein Tipp: „Rimini“ um 19 Uhr (Fotoapparat nicht vergessen!)

Die Insel im Allgemeinen macht einen sehr gepflegten und sauberen Eindruck. Sie wird sorgfältig unterhalten. Man sieht oft Angestellte bei Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten. Ich habe nirgends etwas Ungepflegtes oder Verlottertes vorfinden können.
Auch die Moskitoplage hielt sich trotz der üppigen Vegetation in Grenzen, da jeden Abend kurz geräuchert wurde.


Essen

Das Frühstück wird (bis 13 Uhr!) im Coffee Shop serviert. Wer mag, kann sich auch an einen der Tische davor am Strand setzen. Es gibt eine grosse Auswahl von süssem Gebäck (Dolces), wie sie die Italiener halt mögen. Daneben aber auch eine Eierstation, Toastbrot, Marmelade etc, Salami/Schinken/Wurst/Käse, Joghurt, Cerealien, und Früchte.
Wer will, kann anschliessend gleich zum Mittagessen im Hauptrestaurant übergehen. Hier erhält man einen fixen Tisch und Kellner zugeteilt. Die Auswahl ist äusserst reichhaltig, beim Diner sogar noch vielfältiger. Es gibt verschiedene Buffets und Stationen: Vorspeise mit Suppe und vielen panierten und frittierten Köstlichkeiten, Pizzas, Parmesan, Salami, Mozzarella, Parmaschinken, Salatbuffet, Pastastation mit frisch zubereiteten Teigwaren, Risotto, Lasagne, Gnoggi usw, Grill mit Fisch, Lamm, Beef, Chicken, Burger oder Würstchen, die „Strasse“ mit den warmen Gerichten wie Gemüse, Curries, Reis, Kartoffeln, Pommes und natürlich das Dessertbuffet mit Früchten, Kuchen, Torten, Cremen, Puddings und vier verschiedenen, hausgemachten Eissorten. Ich kann nur sagen die Küche ist ein Gedicht und die Italiener wissen, was gut ist! Wer bemängelt, dass es immer nur das Gleiche gebe, sieht das aus der falschen Perspektive: Eigentlich gibt es hier immer das volle Programm und der Gast wählt daraus, wonach ihm gerade der Sinn steht. Ich habe das ganze Buffet in den 14 Tagen nicht geschafft!
Falls sich der Magen zwischen Mittag- und Abendessen doch nochmals melden sollte, gibt’s um 17 Uhr im Coffee Shop eine Tea Time mit Kaffee, Tee oder Eistee, dazu Kuchen, frisch zubereiteten Crèpes und Früchten.
Wasser, Softdrinks und Bier sind bei den Hauptmahlzeiten mit im Preis eingeschlossen. Weinliebhaber müssen (zu) tief in die Tasche greifen und bezahlen im Offenausschank 8 $ pro Glas oder ab 40 $ pro Flasche.
Es gibt ausserdem ein Spezialitätenrestaurant, dass für 50 $ ein Lobster Menu serviert. Ich habe es aber nicht so mit Seafood und das Buffet ist einfach zu gut!
Mein Tipp: Passionsfrucht Eiscreme probieren!


Bungalows/Lage

Es gibt fünf verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten bzw. Kategorien (alle freistehend am Strand) auf Palm Beach. Ich habe die Günstigste gewählt und war damit vollkommen zufrieden. Die Deluxe Bungalows (21-59) stehen auf der Nordseite der Insel (Sunrise - Richtung Aussenriff) und haben nicht so gute Voraussetzungen für Schwimmer. Die Lagune dort ist bis zum Riff sehr seicht und eignet sich nicht besonders gut zum baden. Auch der Strand ist relativ schmal. Die Bungalows selber stehen meist in dichtem, grünem Buschwerk mit Durchgang zum Strand.
Draussen gibt es einen Wasserhahn, um den Sand abzuspülen. Dann betritt man eine Terrasse mit zwei Holzliegen mit Auflage und Tischchen. Daneben hängt eine Maledivenschaukel mit Auflage. Ein wunderbares Plätzchen um ein Buch zu lesen oder sprichwörtlich „abzuhängen“. Hier wehte auch immer ein laues Lüftchen vom Meer her. Die hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen!
Der Bungalow selber ist mit 60 m2 äusserst grosszügig bemessen. Die Möblierung besteht aus einer Sitzgruppe, einem Schreibtisch, einem Möbel mit Minibar und TV (Deutsch nur DW TV) sowie Kingsize Bett mit Nachttischen. Eine im Schlafbereich zugfreie Klimaanlage und ein Deckenventilator sind auch vorhanden. Dahinter befindet sich eine Ankleide mit sehr grossem Kleiderschrank, Haartrockner und Safe. Das Bad ist in maledivischem Stil gehalten und hat auch die Ausmasse eines Cityhotel-Doppelzimmers. Es gibt einen grossen Waschtisch mit einem Waschbecken, eine Badewanne (na ja?!), Aussendusche mit Warmwasser neben kleinem Garten und natürlich Toilette. Die Handtücher hängen über einem Holzgestell und eine Wäscheleine dient zum Trocknen der Badesachen. Die Bettwäsche wurde jeden zweiten Tag gewechselt, Handtücher täglich und Strandtücher gab es für meine Begriffe sogar zuviel, sodass sie nach Erstgebrauch einfach liegen gelassen wurden.
Zu jedem Bungalow gehören auch noch zwei Sitzschalen aus Kunststoff, welche man an den Strand oder ins Wasser nehmen kann sowie zwei Fahrräder, denn die Distanzen können doch beträchtlich sein.
Der Roomboy kommt zwei Mal am Tag und für den Aussenbereich sind einerseits Malediverinnen zuständig, welche unermüdlich Wege und Plätze vom Laub befreien sowie die Gärtner, welche auch den Strand säubern.

Ich hatte Bungalow Nr. 42 und somit noch einen „Alten“ erwischt. Ab etwa Nr. 45 sind bereits alle renoviert, d.h. mit einem Holzboden und erneuertem Bad versehen. Die restlichen Bungalows werden wohl auch bald renoviert werden, denn die Möbel waren bereits erneuert.

Die Deluxe Bungalows (60-85) auf der Südseite (Sunset) liegen am schöneren Strandabschnitt. Das Meer ist dort tiefer, der Strand breiter und der Sand feiner. Allerdings wurde auf der Südseite auch schon am meisten Strand weggeschwemmt und der beste Bereich liegt so zwischen Bungalow 70 bis 80. Dort sollte man dann aber eher Frühaufsteher sein, denn man befindet sich gewissermassen direkt vor der Landepiste der Wasserflugzeuge. Samstags oder montags können dann schon einmal zehn Airtaxis eintreffen, wenn sich die halbe Insel erneuert. Die einen fanden es spannend, den Flugzeugen und dem Treiben am Steg zuzuschauen, die anderen wollten so schnell wie möglich umziehen!

Die Superior Bungalows (86-100) sind näher beim Restaurant und der übrigen Inseleinrichtung und damit aber auch genau auf Höhe von Werkstatt, Generator, Müllverbrennung, Kläranlage usw. Wie ich finde keine gute Wahl und bestimmt keinen Aufpreis wert.

Auf der Ostseite befinden sich noch die Villas (1-20), grössere doppelstöckige Bungalows, ebenfalls relativ nahe zum Restaurant.

Ferner gibt es 4 Präsidentensuiten im Stil herrschaftlicher Landhäuser.

Wasserbungalows sind nicht vorhanden.


Freizeitangebot

Die Möglichkeiten auf Palm Beach sind vergleichsweise beachtlich. Sportlich gibt es Fahrradfahren, Tennis, Squash, Badminton, Ping Pong, Beach Volleyball, Basketball, Katamaran, Kanu, Fitnesscenter mit Sauna und ein grosses Fussballfeld direkt am Strand. Selbstverständlich keine Animation!
Mein Tipp: Man muss nicht Segler sein, um Katamaran fahren zu können. Einfach beim Wassersport Center nach einer begleiteten (und kostenlosen) Ausfahrt fragen.

Wöchentlich werden (ebenfalls kostenlose) Ausflüge auf eine unbewohnte Insel oder Einheimischeninsel durchgeführt. Gegen Gebühr gibt es Morning Fishing oder Sunset Fishing sowie Hochseefischen.
Abends gibt es jeweils vor und nach dem Diner Livemusik an der Bar, eine Diashow/Filmvorführung der Tauchbasis (in Italienisch), eine Kanu-Fackelshow oder einen Fussball- oder Volleyballmach.

Es gibt auch ein paar Läden für Souvenirs und benötigte Kleinigkeiten, einen Juwelier, einen Schneider und einen indischen Arzt. In der Rezeption sind eine kleine Bibliothek und ein PC mit Internet vorhanden.

Eine Empfehlung wert ist der Coconut Spa! Dort steht ein umfassendes Entspannungs- und Verjüngungsprogramm mit 15 balinesischen Therapeutinnen bereit. Jacuzzi, Dampfbad, Sauna und mehrere Behandlungsräume direkt am Strand stehen zur Verfügung. Mein Tipp: Ayurveda Massage (50 Minuten kosten 65 $!) – danach fühlt man sich wie neu geboren.


Schnorcheln/Tauchen

Palm Beach hat kein eigentliches Hausriff aber es werden um 10 und 15 Uhr kostenlose Schnorchelausflüge mit dem Dohni durchgeführt. Ich war je einmal mit dabei. Am Morgen geht es an einen etwas weiter entfernten Platz (abwechselnd) und am Nachmittag bleibt man im Inselumkreis. Vielleicht habe ich nur Pech gehabt aber die Plätze konnten mich nicht so recht begeistern. Auf vielen Inseln, die ich vorher besucht habe, war das Hausriff schöner. Ausserdem ist Rudelschnorcheln nicht jedermanns Sache!

Anders sieht es für Taucher aus. Die Tauchbasis ist gut organisiert und führt einen unkomplizierten Tauchbetrieb durch. Obwohl die Insel komplett ausgebucht war, waren maximal 25 Taucher eingecheckt. Demgegenüber standen acht Tauchlehrer. Entsprechend locker und familiär ging es zu und her. Auf dem Tauchdohni zählte ich nie mehr als zehn Taucher. Meist waren wir nur vier oder fünf, beim Nachttauchgang sogar nur zu zweit! Es wird immer mit Guide getaucht und bei der Zusammenstellung der Gruppen auf die Erfahrung der Taucher Rücksicht genommen. Mehr als vier Taucher gingen nie mit einem Guide.
Getaucht wird mit relativ schweren 12 lt. Stahltanks. Leider ist Nitrox (noch) nicht verfügbar. Ausfahrten gibt es morgens um 9 und 10 Uhr (teilweise Two Tanks) und am Nachmittag um 15 Uhr. Nachttauchen auf Verlangen. Es gibt spektakuläre Tauchplätze wie Kuredu Express oder Fushi Faru Kandu, wo bei Strömung viel Grossfisch anzutreffen ist. Aber auch Shipyard steht auf dem Programm oder ruhigere Plätze wie Anemon Thila oder Thin Gha Thila – eher für Makro/Bewuchs. Manta Saison ist nur im Sommer. Dafür haben wir auf vielen Ausfahrten oder sogar beim Tauchen oder vor der Insel grosse Delfinschwärme gesehen.
Leider fehlt ein Ordner mit einer Beschreibung der Tauchplätze, aber man arbeite daran! Auch muss noch gesagt werden, dass die „Amtssprache“ der Tauchbasis Italienisch ist. Nicht alle Guides sprechen ein gutes Englisch. Tauchnovizen sind auf einer anderen Basis vielleicht besser aufgehoben.
Wenn man bedenkt, dass in den Tauchpreisen (10 TG-Paket = 405 $) die Ausfahrten bereits mit enthalten sind, ist das Tauchen auf Palm Beach auch vergleichsweise günstig. Andernorts zahlt man schon gut und gerne 12 $ für die Bootsfahrt, selbst wenn es nur 5 Minuten vor die Insel geht, und dann werden noch Service Charge oder Tipps erhoben. (Womit ich daran erinnern möchte, die freundlichen und hilfsbereiten Dohnicrews beim Trinkgeld nicht zu vergessen)


Wetter

Der März ist natürlich DER Monat für die Malediven und ich wurde nicht enttäuscht. Viel, viel Sonne und manchmal stahlblauer Himmel, manchmal ein paar harmlose Wolken am Horizont. Einmal machte sich Petrus einen Spass daraus und liess ein paar schwere Tropfen aus einer bedrohlich dunklen Wolke über „Rimini“ fallen. Alles packte seine sieben Sachen und flüchtete Richtung Bar. Nach fünf Minuten war der Spuk wieder vorbei…


Nun ja …

Kein objektiver Reisebericht ohne ein paar negative Anmerkungen:
Wie ich schon erwähnt habe, besitzt die Insel zwei- und vierrädrige Gefährte, die auch bewegt werden. Als Fussgänger muss man immer mit diesen anderen „Verkehrsteilnehmern“ rechnen. Ebenfalls schon erwähnt habe ich den Fluglärm der Airtaxis, die direkt vor der Insel wassern und nicht zu überhören sind. Beides schmälert das Maledivenfeeling ein bisschen.
Grosse Ameisen haben vor allem abends mein Bad in Beschlag genommen. Als sie auch in den Wohnbereich vordrangen, habe ich die Guest Relations verständigt und in der zweiten Woche hat sich die Lage dann auch verbessert.
Einmal „verirrte“ sich auch eine grosse schwarze Kakerlake in mein Bad (mein absolutes Feindbild!). Sie kroch oben im Gebälk herum. Bewaffnet mit einem Handtuch stand ich auf die Badewanne (ist halt doch für etwas gut) und versetzte ihr einen derartigen Schlag, dass sie in hohem Bogen aus dem Bad Richtung Inselmitte flog und zumindest eine Gehirnerschütterung davongetragen haben dürfte.
Ich habe Angestellte gesehen, die Fische gefüttert haben! Die Folge ist dann, dass sie einem manchmal regelrecht verfolgen und ständig an den Beinen hängen, sodass man Angst haben muss, noch einen zu zertreten.


Preise

Es gibt günstigere Inseln, was die Getränkepreise angeht. Da die Getränke zu den Mahlzeiten aber mit dabei sind und auch sonst vieles kostenlos angeboten wird, halten sich die Nebenkosten auf Palm Beach vergleichsweise tief (sofern man die Nächte nicht an der Bar verbringt).

Wasser 1.5 lt 4 $
Soft-Drink 3 $
Tonic Water 4 $
Cocktail Non Alcoholic 8 $
Cocktail/Long Drink 12 $
Hauswein Glas 8 $
Wein Flasche ab 40 $
Sunset Fischen 15 $
Massage 50 Min. ab 60 $
10 TG inkl. Boot 405 $


Autor

Vielleicht dient es dem Leser, wenn ich dem Reisebericht noch ein paar Angaben zu meiner Person mache: Ich bin männlich, im „Mittelalter“, (Deutsch)Schweizer, Familienvater (diesmal aber alleine unterwegs), Taucher und Maledivenfan. Bisher besuchte Inseln: Filitheyo, Sun Island, Vakarufalhi, Fesdu, Reethi Beach, Royal Island, Thulhagiri, Helengeli


Fazit

Es war wieder eine wunderschöne Zeit auf Palm Beach. Ich würde jederzeit gerne wieder zurückkehren, obwohl ich sonst kleinere Inseln bevorzuge. Palm Beach hat meiner Meinung nach den Spagat zwischen Robinsoninsel und Komfortinsel recht gut geschafft.

Beat
25.03.2007 15:35 Inflator ist offline E-Mail an Inflator senden Beiträge von Inflator suchen Nehmen Sie Inflator in Ihre Freundesliste auf
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