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Zum Ende der Seite springen Meedhupparu 2007-02-25 - Reisebericht von mascherl  
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Text Meedhupparu 2007-02-25 - Reisebericht von mascherl Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hier meine ganz persönlichen Eindrücke als Singlereisende über die Insel Meedhupparu, die unter dem Management aus Sri Lanka steht:

Ankuft auf der Insel nach 45 min. Flug mit dem Wasserflieger, insgesamt waren wir 3 Österreicher und 8 Russen. Das Gepäck wurde erst 5 Stunden später nachgeschickt, daß war dann schon etwas unangenehm. Die Begrüßung erfolgte durch Olga (russische Reiseleitung), die erst von mir darauf hingewiesen werden mußte für uns doch bitte in Englisch auch ein paar Sätze übrig zu haben. Olga wird es vermutlich auch nicht mehr lange auf der Insel geben, da sie sich 2 Tage vor meiner Abreise für White Sands beworben hat. Das Management auf dieser Insel macht es offensichtlich den Beschäftigten besonders schwer, irgendwie merkt man das auch an der fehlenden Motivation.

Ayurveda:
Ich habe mir eine 3 Tages-Anwendung gegönnt, welche aus Kopf-, Gesicht und Fußmassage, sowie nach jeder einzelnen Anwendung eine Ganzkörper Massage bestand. Die Kosten hierfür lagen bei USD 180,-. Also okay.
Generell ist das Ayurveda Center sehr gut besucht, die Leute wirklich freundlich, und stammen alle aus Sri Lanka.

Zimmer:
Trotz Buchung eines "normalen" Chalets habe ich den Bungalow Nr. 303 im Ayurveda Village zugeordnet bekommen. Meine Nachbarn waren die anderen 2 Österreicher. Alle Bungalows auf der Insel sind Doppelbungis. Auf der Insel gibt es eigentlich 3 statt 2 Kategorien: Die Watervillas, welche ein eigenständiges Resort sind und von den übrigen Gästen total abgeschottet sind, d.h. Abtrennung durch Mauer oder Zaun, diverses Wachpersonal sorgt auch dafür, daß nur die Bewohner der Water Villas Zutritt bekommen. Das Ayurveda Village ist eigentlich für die Gäste, die schon von zuhause aus diverse Ayurveda Anwendungen gebucht haben vorgesehen, und unterscheiden sich zu den normalen Bungis nur durch das Strohdach, die Terassenmöbel sind aus Rattan und nicht aus Kunststoff und für mich der entscheidenste Unterschied - die Lage. Mein Bungi befindet sich auf der Nordseite, rechts neben den Watervillas, der Insel. Die restlichen Bungalows auf der West- und Ostseite der Insel. Der Vorteil an meinem Bungi war, daß dieser Strandabschnitt nur mir/uns gehörte.
Die Zimmer sind nett eingerichtet, haben im halboffenen Bad 2 Waschbecken und jeweils eine Innen- und Außendusche, und natürlich WC und auch ein brauchbarer Fön ist vorhanden.
Am Zimmer gab es keinerlei Blumendeko, auch nicht am letzten Abend.

Strand und Insel:
Der Strand ist geradezu ideal für Nichtschwimmer, und Sonnenanbeter. Leider ist auf den "Hausmeisterstränden" im Osten und Westen der Insel tatsächlich fast soviel los, wie in Italien. Bei Ebbe kann man ca. 15-20 Meter ins Wasser stapfen und wird trotzdem nur bis zu den Knien nass. Bei Flut (die Höhendifferenz war ca. 1 - 1,5 Meter) war es da schon angenehmer. Täglich nach den eingenommen Mahlzeiten waren regelrechte Strandwanderungen zu beobachten.
Auf der Insel gibt es einen Swimmingpool, der eine höhere Wassertemparatur aufweist als das Meer und meiner Meinung nach nur für Kinder sein soll. Denn der Wasserstand beginnt bei 1 cm und endet bei 1,5 Meter. Die Insel ist keine reine Barfußinsel, speziell um die Mittagszeit muß man unbedingt Schuhe anziehen, da das Restaurant nur über einen Holzboden zu erreichen ist, und der ist bei der Mittagssonne höllisch heiß.
Über die schon oft berichtete Baustelle zur Errichtung eines weiteren Swimming Pools kann ich nur soviel sagen. Die Baustelle besteht noch, aber ob das ein Pool werden soll bezweifle ich, ich habe Fotos gemacht und werde diese bei Bedarf zur Verfügung stellen. Hier handelt es sich mehr um einen "Staudamm", aus dem immer wieder Sand und Wasser herausgepumpt/geschaufelt wird - keine Ahnung was das werden soll.

Schnorcheln:
Generell beherbergte die Insel zu meiner Zeit nur sehr wenige Wassersportler. Schnorchler sah man fast nur bei Ebbe. War mir völlig unverständlich, denn gerade dann war das Schnorcheln für mich fast unmöglich, da man gar nicht bis zur Riffkante vordringen konnte. Leider gab es immer wieder Leute, die dann über das Riff gegangen sind..... Zur Tauchschule und dem Wassersportcenter kann ich nur sagen, daß es sich durchwegs um junge Leute handelt, die zwar gerne Party machen, aber sich nicht unbedingt um Gäste bemühen. Trotzdem waren sie freundlich, aber aufgrund der mangelnden Kunden wahrscheinlich auch nicht so sehr bemüht.
Die Unterwasserwelt hat sich mir als Schnorchler hier so vorgestellt: Stachelrochen, Muränen, Sandbarsch, Lippfische, Meerschwalben, Gelbschwanzdrücker im Überfluß, Papageienfisch, Kofferfisch, Barrakudas usw. und eine Schildkröte . Diese war ganz besonders nett, und hat mich regelmäßig bei niedrigem Wasserstand über das Riff geführt, sie befand sich direkt zwischen den Watervillas und meinem Bungi. Generell waren immer nur vereinzelte Fische zu sehen und kaum Schwärme, die an der Riffkante stehen.

Restaurant:
Hier gibt es das Mainrestaurant und das Fine Dining Restaurant (gegen Bezahlung), welche von den normalen Gästen benützt werden können. Das Ayurveda Restaurant nur von den Gästen, die im Ayurveda Village wohnten und diese auch gebucht haben (also nix für mich). Das Mainrestaurant war ziemlich groß, und speziell beim Abendessen mußte man sich immer lange anstellen. Der Boden war ein Fliesenboden, Tischdeko gab es nur am italienischen Abend und bestand aus einer Kerze. Also keine Abschiedsblümchen usw. Einmal hab ich jedoch eine Happy Birthday Deko entdeckt.
Das Essen war zwar ganz okay, aber meiner Meinung nach in keinster Weise maledivisch. Also scharfes Essen gab es hier nur sehr selten. Ab und zu Currys, dafür jeden Abend ein anderes Thema, wie z. B. italienisch, chinesisch usw..

Diverses:
Das Wetter war generell toll, es hat nicht einen Tropfen geregnet. Aufgrund des andauernden Windes war auch die Temparatur sehr erträglich. Leider war 1 Woche lang sehr starker Wind angesagt, außergwöhnlich hohe Wellen (ca. 1 Meter) auch die Strömung war in dieser Zeit echt stark und es traute sich hier fast niemand zum Schnorcheln oder Schwimmen ins Wasser. Gerade auf der Nordseite der Insel, bin ich einmal in einen Bereich gekommen wo die Wellen, und 2 Strömungen aufeinander trafen.
Während der ersten Woche wurden wie verrückt T-förmige Wellenbrecher aus rechteckigen Steinklötzen errichtet, eine Woche später wurde der vor meinem Bungi durch die starken Wellen umgespült.

Fazit:
Diese Insel ist für einen Single geeignet, da es hier auch eine Disco gibt. Der DJ und die Live-Band waren sehr freundlich, und haben sich öfters einmal am Abend für ein Pläuschchen zu mir gesetzt. Die Disco sperrt übrigens auch nur für 1 Person auf schmunzeln )).
Meedhupparu ist definitiv keine Taucherinsel, d.h. es fuhren 2x täglich je 1 Boot raus. Einmal habe ich 11 Leute am Boot gezählt, kein deutsch sprechender Guide vorhanden.
Die Gäste sind sehr mutlikulturell, hauptsächlich waren aber Russen da. Weiters noch Italiener, Engländer, Deutsche und ganz wenig Österreicher.
Die Mehrzahl der Angestellten sind aus Sri Lanka, Malediven und Indien (das sind die Gurus für die Meditation und Yoga).
Auf der Insel ist nur eine russische Reiseleitung vorhanden.

Grundsätzlich gibt es natürlich immer Kleinigkeiten an einem Urlaub, die nicht so perfekt laufen. Hier muß man schon ein paar mehr Abstriche machen, speziell was das Inselfeeling angeht, welches hier nicht so recht aufkommen wollte. Generell war es aber wieder ein schöner Urlaub, doch ich bin froh, daß mein nächster Malediven Aufenthalt auf einer wesentlich kleineren Insel sein wird - nämlich Eriyadhu. Und weiters hoffe ich, daß ich als Tauchneuling auch genügend Vertrauen in die Tauchschule haben werden, um mich wieder einmal in die Fluten zu wagen.

Für weitere Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung!
mascherl
27.02.2007 09:48 mascherl ist offline E-Mail an mascherl senden Beiträge von mascherl suchen Nehmen Sie mascherl in Ihre Freundesliste auf
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