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Zum Ende der Seite springen Equator Village Gan 2004-04-30 - Reisebericht von Mungo7  
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Text Equator Village Gan 2004-04-30 - Reisebericht von Mungo7 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Reisebericht von Equator Village Gan im April 2004

Equator Village Gan als Web-Video:
Ein Video sagt mehr, als ein paar Fotos, deshalb habe ich meine Video-DVD in verkleinertem Bildformat, jedoch in voller Länge von 36 min am 26.10.08 online gestellt. Wegen der Dateigröße von 50 MB ist das Online-Video von Equator Village Gan nur für schnelle Internetverbindungen geeignet.


Transfer:
Im April 2004 wurde zwar bereits am neuen internationalen Flughafen Gan gearbeitet (seit Herbst 2005 ist er zwar schon fertig, wird aber noch immer ausschließlich für Inlandsflüge genutzt), aber der Transfer vom Male Airport erfolgt noch mit einem ungefähr 37 Personen fassenden Flugzeug der Island Aviation. Als ich am Male Airport ankam, mussten wir das Flughafengebäude verlassen und sofort wieder neu einchecken (kostenlose Wahl von Fenster- oder Gangsitz ist je nach Ausbuchung des Flugzeugs möglich). Bei Flügen mit Island Aviation wird nicht nur das Gepäck gewogen, sondern zuletzt muss man sich inklusive Handgepäck und Kameras zu den Koffern auf die Waage stellen. Die zu tankende Treibstoffmenge wird nach dem Gesamtgewicht der Passagiere und des gesamten Gepäcks berechnet. Je nach Ankunftszeit aus Europa kann das Aus- und Einchecken ganz schön hektisch werden!
Es war zwar sonnig und nur leicht bewölkt, aber Fotos von den überflogenen Inseln konnte ich trotzdem keine machen, denn ein Deutsches Ehepaar belegte einfach meinen Fensterplatz und war nicht bereit, mir den laut Bordkarte zustehenden Sitz freizumachen. Nachdem ich nicht gleich am ersten Urlaubstag streiten wollte, dachte ich an ein klassisches Zitat und sah mir die Bilder der gratis verteilten maledivischen Zeitung an, während das Kondenswasser der Klimaanlage langsam auf meinen Mittelsitz in der letzten Reihe tropfte …


Die Hotelanlage Equator Village:
Kaum am Flughafen von Gan gelandet, wurden wir mit einem Kleinbus in etwa 5 Minuten Fahrt auf der „Hauptstraße“ in die Hotelanlage „Equator Village“ gebracht. Gan ist ungefähr 5 x 3 km groß und beherbergte lange Jahre einen Britischen Militärstützpunkt. Die Offiziersquartiere wurden zu Reihenbungalows umgebaut und nur eine alte runde Uhr in der Rezeption ist der einzige Hinweis auf die Engländer.
Die asphaltierte (und nachmittags teilweise flüssig werdende) Straße führt bis zur Rezeption, die meistens von einer jungen Malediverin besetzt ist. Durch die Rezeption kommt man in einen großen Raum mit Bar, TV und Bücherei und um 16 Uhr trifft man sich dort zu Kuchen und Kaffee, bzw Tee. Dieser Raum geht anschließend nahtlos in den Speisesaal über und von beiden Räumen aus kommt man in den Park zum großen Süßwasser-Pool, in dessen Mitte eine kleine Pool-Bar steht, die man jedoch nur durch das Wasser erreicht!
Links von der Rezeption steht im Freien eine offene Telefonzelle. Die erforderlichen Wertkarten bekommt man bei der Rezeption für 50 oder 100 MRf. Von dieser Telefonzelle aus ist ein Ferngespräch um ungefähr 80% billiger, als auf jeder anderen Hotelinsel, oder mit dem Handy. Aber Achtung! Im Gegensatz zu europäischen Telefonzellen muss man zuerst den Hörer abheben, dann wählen und erst be Melden des Gesprächspartners die Telefonkarte einschieben!
Geht man an der Telefonzelle vorbei, kommt man am kostenlosen Fahrradverleih vorbei zum versteckt liegenden Tennisplatz. Überprüfen Sie Ihr Fahrrad gleich beim Erhalt auf richtigen Reifendruck, richtige Sitzhöhe und vor Allem auf das Funktionieren der Bremsen.

Essen und Getränke:
Equator Village Gan ist ein preiswertes All Inclusive Resort, denn bei All Inclusive sind nicht nur die Fahrräder und die Schnorchelausflüge gratis, sondern auch der Cocktail des Tages. Das Essen ist immer als Buffet und bietet bei 2 Wochen Urlaub genügend Abwechslung und schmeckt auch nicht schlecht. Fazit: Täglich um 16 Uhr trifft man sich in der Bar oder in der Lobby auf Kaffee mit Kuchen (Selbstbedienung) und kann dabei gleich im TV schauen, was es Neues gibt. Die Bedienung ist freundlich, der Rotwein warm und die Tagescocktails nicht sehr abwechslungsreich, aber dafür gratis.

Bungalows:
Das gesamte Resort ist eine Parkanlage und solche Bäume und Sträucher sieht man sonst auf keiner Insel, weder diese Arten, noch in dieser Größe. Die 4er, 5er und 6er Reihenbungalows stehen immer mit der Stirnseite zum Strand, von dem man wegen der hohen Bäume allerdings ohnehin nicht viel sieht. Die Wege bestehen aus Betonplatten, die in der Sonne sehr heiß werden. Nur der schwarz asphaltierte Hauptweg ist noch heißer! Die Zimmer sind geräumig, aber sehr einfach: 1 Tisch, 2 Sessel, 1 Doppelbett auf Rollen, 2 Nachtkästchen, 1 Schreibschrank, 1 Bank und 1 Kasten ohne Fächer. Außer einem Deckenventilator gibt es noch eine Klimaanlage. Das Badezimmer ist geschlossen und mit Dusche, WC und einem elektrischen Durchlauferhitzer ausgestattet. Die Handtücher werden täglich gewechselt, die Strand-Badetücher nur bei Bedarf. Das Leitungswasser ist weder zum Trinken, noch zum Zähneputzen geeignet! Auf der Terrasse ist Platz für die Fahrräder, die man (je nach Ausbuchung der Insel) meistens für die gesamte Urlaubsdauer erhält. Adapterstecker und Regenschirm erhält man bei der Rezeption. Die Zimmer verfügen über keinen eigenen Tresor, deshalb Wertsachen immer (kostenlos) bei der Rezeption abgeben.


Strand:
Wer die herrlichen Strände von anderen Malediven-Inseln kennt, wird anfangs von Gan enttäuscht sein, denn der hoteleigene Strand ist nur bei Ebbe benutzbar und bei Flut reicht die Brandung bis an die Mauer. Wesentlich schöner ist der etwa 1 km lange Strand, der etwa 100 Meter östlich vom Jetty außerhalb des Resorts beginnt. Wer mit dem Fahrrad auf die übernächste Insel, oder noch weiter auf eine der anderen unbewohnten kleinen Inseln fährt, findet aber noch viele weitere menschenleere Strände. Viele Touristen nützen aber auch den großen Swimmingpool in der linken Hälfte des Resorts.


Ausflüge mit dem Fahrrad:
Achtung, auf den Malediven ist Linksverkehr! Also links fahren, aber beim Überqueren einer Straße zuerst rechts und dann links schauen! Gan ist eine Einheimischen-Insel und deshalb muss bei Verlassen des bewachten Resorts auf geeignete Kleidung geachtet werden: Kniebedeckt und keine nackten Schultern! Fährt man in westlicher Richtung (aus dem Resort kommend nach rechts), kommt man zu einer unscheinbaren hölzernen Moschee. Rechts fährt man zur Dammstraße nach der Einheimischen-Insel Feydhoo und links führt die Straße an ein paar kleinen Geschäften vorbei und etwas zurückgebaut liegt linkerhand das Geschäft von Karlheinz, einem perfekt Deutsch sprechenden Malediver. Er heißt natürlich nicht Karlheinz, sondern er nennt sich selbst nur so. Nach den Geschäften führt die Straße durch einen Palmenhain und dann grenzt ein Schranken mit einer rot-grünen Verkehrsampel die Straße ab, die dann weiter durch das westliche Ende des Flugfeldes führt. Danach kommt wieder ein Schranken und die Straße führt unter dichtem Baumwuchs weiter zu einer linkerhand, etwas abseits liegenden Siedlung mit Fabrik und Schule. Hier endet der Asphalt und man fährt auf einer Sandstraße weiter Richtung Süden. Rechterhand führt ein Weg zur Mülldeponie und linkerhand ist eine Moschee, die besonders kurz vor Sonnenuntergang sehr malerisch aussieht. Fährt man die Straße geradeaus weiter, kommt dann nach einer Linkskurve ein Drahtzaun mit einem offenen Tor. Wir fahren durch und nach ein paar Minuten beginnt rechterhand wieder der Strand, dann kommt man am Flughafengebäude vorbei und rechts stehen einige Werkstätten und Firmen. Vorbei an einem kleinen Park mit einer gusseisernen Britischen Kanone, kommt man an ein paar zurück gebauten flachen Häusern und in einem davon ist das Internet-Cafe von Dhiraagu eingerichtet. Im klimatisierten Internet-Cafe stehen 4 PCs und für 45 MRf (3,5 US Dollar) kann man 30 Minuten surfen, für 60 MRf sogar 1 ganze Stunde. Nach weiteren 5 Minuten Rad fahren kommt man wieder zum Resort. Zuerst kommt man am Tor der Diverland Tauchbasis vorbei und gleich darauf zur Einfahrt in das Equator Village Resort.
Bei der Radtour kommt man ein paar Mal auch an rechteckig betonierten Wasserbecken vorbei, voll mit Regenwasser, Algen, Wasserpflanzen und Fröschen. Diese Wasserbecken sind noch ein Überbleibsel von der Engländern.
Eine komplette Radtour ist ungefähr 32 Kilometer lang, allerdings sind nicht alle Straßen asphaltiert. 16 km fährt man in Richtung Nordwesten bis zur entferntesten Insel Hithadhoo und nochmals 16 km wieder zurück. Leider ist nur selten windstill und so fährt man fast immer die halbe Strecke mit Gegenwind. Von Gan zur Einheimischen-Insel Hithadhoo fährt man zuerst durch die 3 Einheimischen-Inseln Feydhoo (zweitgrößte Moschee der Malediven), Maradhoo-Feydhoo und Maradhoo, danach über die 3 unbewohnten kleinen Inseln Hankede, Gaukedi und Aboohuraa, bis man zur großen Insel Hithaadhoo kommt. Man muss diese Ausflüge allerdings nicht unbedingt mit dem Rad machen, man kann sich auch günstig (zeitgerecht bestellen) ein Taxi für den ganzen Tag mieten.

Schnorcheln:
Am Hausriff von Equator Village Gan kann man leicht schnorcheln, allerdings sind die Korallen nicht schön, es gibt jedoch viele Fische. Schöner ist das Schnorcheln bei den Schnorchelausflügen. Zweimal täglich kann man kostenlos mit dem Boot zu den Schnorchelplätzen des südlichen und östlichen Addu Atolles mitfahren. Man trägt sich rechts bei der Rezeption in die Liste ein und trifft sich beim großen Landungssteg außerhalb am östlichen Resort Ende. Achtung, bei weniger als 5 Teilnehmern fährt meistens das kleine Boot und das legt innerhalb des Resorts am Strand vor Tauchbasis an. Auf den Schnorchelplätzen im Süden und Osten sind die Korallen nicht schlecht und man sieht auch genügend große Fische, nur große Fischschwärme sucht man meistens vergebens. Falls das Boot einmal in Richtung Nordwesten zu Umaru’s Place fährt, das ist ein Pflichttermin! Es gibt auf den ganzen Malediven keine so schönen Korallen, wie hier! Der einzige Nachteil, diese Tour ist nichts für Anfänger, denn das Riffdach mit den schönen Korallen liegt in 4-6 Meter Tiefe und an der Riffkante herrscht eine mittlere Strömung. Das Addu Atoll ist klein und es gibt viele Delfine, so dass es unmöglich ist, bei irgend einer Fahrt einmal keine Delfine zu sehen!


Tauchen:
Die Diverland Tauchbasis (2004 war Jürgen der basisleiter, heute ist es Axel Horn) liegt im östlichen Bereich des Resorts, ungefähr 100 Meter vom Strand entfernt. Das Addu Atoll ist ein Paradies für Taucher! Umaru’s Place und die ganze Umgebung davon sieht aus, wie die Korallen vor El Ninjo! Da hier das Wasser nur an der Oberfläche 28-30 Grad warm ist, bei 4-5 Meter Tiefe aber plötzlich auf 25-26 Grad abfällt, gedeihen die Korallen prächtig, nur mit einem Tropen-Shorty wird einem bald saukalt. Im Kandu am Ostende von Gan sieht man jede Menge Stachelrochen, aber oft auch Haie und manchmal auch Mantas. Das Addu Atoll ist leider etwas überfischt, so dass man vergeblich die großen Fischschwärme sucht, aber die Korallen sind wirklich einzigartig!

Heimreise:
Es gibt dreimal täglich einen Flug von und nach Gan, aber der Abendflug ist so spät, dass man in der Hauptstadt Male im Hotel „Kai Lodge“ übernachten muss. Eine Änderung der Abflugzeit, damit man Male noch bei Tag besichtigen könnte, wird zwar fast immer von der Rezeption angenommen, aber es wird darauf hingewiesen, dass diese Änderung wahrscheinlich nicht möglich ist und siehe da, es ist wirklich nicht möglich, früher abzufliegen. Beim Auschecken erhält jeder Besucher noch ein Diplom (A4 Format), das bestätigt, dass man den Äquator überquert hat!

Nachbemerkung:
Auf Equator Village Gan erlebt man keinen typischen Malediven-Urlaub, aber wer Land und Leute näher kennenlernen will, was auf einer Hotel-Insel niemals möglich ist, der kann auf Gan nicht nur preiswert Urlaub machen, sondern unter Umständen auch die schönsten Korallen der Malediven sehen.
Da die Flutwelle im Dezember 2004 vom Osten kam und das Resort im Atollinneren liegt und durch die große vorgelagerte Insel Viligili geschützt war, gab es keine Schäden im Resort und da seit April 2004 keine Umbauarbeiten stattfanden, ist dieser Reisebericht über Equatro Village auch 2006 noch genau so aktuell, wie voriges Jahr und vor 2 Jahren! Es hat sich nichts geändert.

Mehr über Equator Village Gan auf www.maldives.at/gan.html

__________________
Servus aus Wien,
Mungo7  

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12.03.2006 15:01 Mungo7 ist offline E-Mail an Mungo7 senden Homepage von Mungo7 Beiträge von Mungo7 suchen Nehmen Sie Mungo7 in Ihre Freundesliste auf
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