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Text Bandos 2003-04-10 - Reisebericht von kevin Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Reisebericht Bandos vom 26.3.2003 bis 10.4.2003


Dies war unser erster Maledivenurlaub und er begann am 26.3 gegen 17:00 auf dem Airport in Frankfurt.
Wir mußten bereits, wegen dem Irak-Krieg, 3 Std. vor Abflug einchecken, was sich aber als überflüssig erwies, da nicht mehr kontrolliert wurde als bisher.
Im Flieger stellten dann ein paar Pärchen fest, das sie getrennt sitzen mußten. Was da wohl schiefgelaufen war?
Um 20:40 Uhr hob Thomas Cook Flug DE 3326 aber schließlich, bei strömendem Regen, ab in Richtung Male.
Der Service an Bord war OK und die Flugbegleiter allesamt sehr nett.
Eine ¾ Stunde vor der Landung wurde die Kabine dann mit einem Desinfektionsmitte abgesprüht. Man sagte, daß sein auf den Malediven Vorschrift bei einreisenden Maschinen.
Dann war es endlich soweit: Anflug auf Hulule. Welch ein Anblick, lauter kleine Spiegelei Inseln. Ein absolut traumhafter Anblick.
Die Ankunft in Hulule war planmäßig um 10:05 Uhr Ortszeit und das auschecken lief reibungslos ab.
Also weiter zum Speedboot. Die 15 Minütige Bootsfahrt war der reinste „Ritt auf den Wellen“. Das Boot machte seinem Namen wirklich alle Ehre.
Ankunft auf Bandos und herzliche Begrüßung mit kalten Tüchern und einem kühlen Drink.

Man teilte uns den Bungi 155 zu, da ich aber per Mail einen Bungi ab Nummer 180 reserviert hatte und das Bestätigungsmail vorlegte, bekamen wir auch ohne Probleme den Bungi 180. Die Bungis ab Nr. 180 liegen an einem schönerem Strandabschnitt und sind alle neu renoviert worden. Danke für den Reservierungstip den Membern hier aus dem Forum.

Die Zimmer sind ansprechend und zweckmäßig ausgestattet, auch eine Minibar fehlt nicht.
Die Klimaanlage kühlt gut und relativ leise und mit einer Fernbedienung bedienbar.
Der Deckenventilator ist nicht zu empfehlen, da er nur die warme Luft rumwirbelt.
Zu jedem Bungi gehören 2 Liegestühle und 2 Badetücher, die jeden Tag gewechselt werden. Im übrigen werden alle Handtücher täglich gewechselt, was ich persönlich vielleicht etwas übertrieben halte. Aber nun gut.
Trotz ausreichender Liegestühle macht sich dennoch eine spanische Unsitte auf Bandos breit: das reservieren der Liegen morgens mit Handtüchern !!

Auf Bandos besteht das Publikum zu ca. 60% Italienern, die, wenn sie in Massen auftreten, sehr lebhaft sein können. Der Rest sind Japaner, Österreicher, Schweizer und Deutsche.
Die Kellner sprechen teilweise deutsch.

Das Wetter war wirklich traumhaft, nur 4 mal Regen, davon 3 mal für ca. 10 Min. in der Nacht, nur einmal für ca. 1 Std. am Tag.
Die Temperaturen haben sich zwischen 32- und 34 Grad bewegt. Das Meer war ca. 29 Grad warm.

Die Insel bietet vielseitige Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten:
Es gibt ein Wassersportzentrum wo man z.b. Wasserski laufen kann, einen Spa-Bereich mit Thai-Massage (zwischen 30 und 50 Dollar), Fitnesscenter, Billard, Tennisplatz, Tischtennis, Squash und Badminton usw. Eine kleine Bibliothek mit einem Großbild Fernseher ist ebenfalls vorhanden. Zu erwähnen sei natürlich das Dive Center unter Leitung von Axel Horn, zu dem ich aber nichts sagen kann, da wir keine Taucher sind.
Abends trifft man sich in der Sandbar bei Live Musik oder Disco aus der Konserve sowie ab und zu Karaoke. Aber in dieser Bar ist es ziemlich heiß und stickig, obwohl sie nach allen Seiten offen ist. Wir haben uns lieber in der Sundowner Bar direkt am Strand und beim Dive Center aufgehalten. Da weht immer ein angenehmes Lüftchen man hört das Meeresrauschen, ist meist ganz allein, lässt die Seele baumeln und man kann sich mit Malik (oder so ähnlich), einer der Kellner, schön auf deutsch über Gott und die Welt unterhalten.
Auch für Kinder wird genügend geboten. Vom kleinen Swimmingpool bis zum sehr großzügigem Spielplatz und so eine Art kleinen Kindergarten mit fachfraulicher Kinderbetreuung.
Überhaupt muss ich sagen, dass das Personal echt sehr Kinderfreundlich ist. Wir haben zwar selbst keine Kinder, aber konnten beobachten, wie rührend sie sich um die Kleinen gekümmert haben.
Das ging los mit kleinen Späßchen mit den Kleinen bis hin zum vollen Teller vom Büffet an den Tisch tragen. Wirklich bemerkenswert, habe ich noch in keinem Urlaub so gesehen.

Entgegen anders lautenden Reiseberichten, die ich hier gelesen habe, kam der Roomboy nur einmal täglich und nicht zweimal.
Auch wie in vielen Berichten hier erwähnt ist der Strand nicht so menschenleer wie auf den Postkarten, aber mit Glück hat man morgens so gegen 9:00 Uhr diesbezüglich das „echte Malediven Feeling“, da viele noch beim Frühstück sind. Aber es verteilt sich alles so ein wenig, sodass man nicht das Gefühl hat man sei auf Mallorca.

Bandos ist ca. 600x400 Meter groß und hat 3 Restaurants incl. einem 24 Std. offenen Coffeeshop.
Wenn man will kann man anstatt im Hauptrestaurant in einem dieser Restaurants essen. Man muss seinem Tischkellner nur rechtzeitig Bescheid sagen, dann bekommt man einen Gutschein von ca. 20 Prozent und den Rest zahlt man dann drauf. Übrigens hat man während des gesamten Aufenthalts immer den gleichen Tisch und den gleichen Tischkellner.
Das Essen wird immer in Büffetform angeboten: Fisch Geflügel, Fleisch immer in anderen Varianten. Viel Gemüse, Salate, Reis, viele leckere Currys und erst das Nachspeisen Büffet. Lecker hoch 3. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Getränkepreise sind bekanntlich hoch, so kostet eine Flasche Wasser (1,5 Liter) 2 Dollar, einTiger oder Heineken Bier 3 Dollar und Cocktails fangen bei 6 Dollar an. Super schmeckt der Cappuccino zu 3,30 Dollar in der Sundowner Bar.
Sehr teuer ist das telefonieren, egal ob Handy oder Festnetz. So kostet eine Minute 8 Dollar und abgerechnet wird im Minuten-Takt. Ich habe immer E-Mails geschickt, da kann man soviel schreiben wie man will und auch etliche Kopieempfänger anhängen. Das Mail im Business-Center kostet 1,10 Dollar. Ein echtes Schnäppchen also. Die, leider nicht vermeidbaren, Zigaretten kosten in den Bars ca. 3 Dollar, aber bei einem Ausflug nach Male konnte ich die Stange Marlboro von 18 auf 15 Dollar runterhandeln.
Ansichtskarten kosten 0,50 Dollar und das Porto 1 Dollar. Unbedingt „Air Mail“ draufschreiben, sonst können Karten bis zu 4 Wochen unterwegs sein. Der Rekord für eine unserer Karten waren 3 Tage nach Deutschland!
Alle Ausgaben auf der Insel werden aufs Zimmer geschrieben und bei Abreise per Kreditkarte bezahlt, man kann jede unterschriebene Rechnung bei der Bezahlung in Ruhe prüfen und bekommt sie auch alle ausgehändigt. Es empfiehlt sich aber nach einer Woche sich mal seine Rechnung zeigen zu lassen, wegen dem Überblick.
Zu erwähnen sei noch das die Insel noch eine kleine Klinik mit einem deutschen Allgemeinmediziner und einem Taucherarzt sowie eine Dekokammer besitzt.
Sehr günstig ist der Juweliershop, wo der Besitzer aus Dubai stammt. Handeln geht immer und der Reiseleiter verteilt Gutscheine zu 10 %.

Da wir noch nie geschnorchelt haben und auch noch dabei etwas unsicher sind, haben wir immer zwischen Strand und Hausriffdach geschnorchelt. Was man in einer so geringen Wassertiefe an vielen bunten Fischen zu sehen bekommt ist Phänomenal: Papageienfische, Krokodilfische, Babyhaie, Seegurken, einen 1 Meter Riffhai, Rochen, Stachelrochen, einen Drücker kleinerer Bauweise, der sich sogar füttern und am Schwanz zupfen lies (Italiener sind schon krass).
Ja bei der Tauschschule wurden jeden Abend Stachelrochen angefüttert, sogar recht große, die fraßen echt aus der Hand. Man kann ja da geteilter Meinung sein, aber ich finde das nicht so OK, genauso, wie manche Leute auf den Riffbänken rumgelaufen sind!!

Auch was negatives muss ich hier loswerden, denn was da so nachmittags bei Flut so alles an den Strand angespült wurde ist schon haarsträubend: Vom Plastiksack bis über ölige Lappen bis hin zum halben Auspuff.
Auch hatten wir des öfteren schwarze Teerflecken nach einem Gang durchs Wasser unter den Füßen. Hier merkt man halt die Nähe zu Male wo doch sehr viele Frachtschiffe vor Anker liegen.
Auch aufgefallen ist uns, dass man die Nähe zum Airport Hulue in Form von Fluglärm, der sich aber echt in Grenzen hält merkt. Kommt immer darauf an wie der Wind steht. Uns hat es nichts ausgemacht, da wir in der Nähe eines Airports wohnen, und wir so was gewohnt sind.
Zu bemerken sei auch, dass die Insel ab und zu mit Insektenschutzmittel regelrecht „abgesprüht“ wird. Das ist aber für den Menschen wirklich nicht schädlich, wie uns die Reiseleitung versicherte.
Geholfen hat’s halt trotzdem nix.

Auch den Male Besuch möchte ich noch hier kurz erwähnen:
Kostet Sonntags 16 und sonst 20 Dollar und beinhaltet eine geführte Führung mit anschließendem Shopping, was teilweise reine Abzocke ist. Man kennt das sicher auch aus anderen Ländern.
Na muss ja nicht sein.

So das war mein Bericht über Bandos. Ich denke er wird so manchem etwas zu lange vorkommen, aber ich musste meine Eindrücke einfach loswerden.
Inzwischen sind wir mit dem Malediven Virus infiziert und dies war sicher nicht unser letzter Malediven Urlaub. Es gibt ja noch so viele Inseln zu entdecken....

Wenn noch jemand spezifische Fragen oder überhaupt Fragen hat......nur zu!!

Kevin

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Liebe Grüße Kevin
24.08.2003 17:24 kevin ist offline E-Mail an kevin senden Beiträge von kevin suchen Nehmen Sie kevin in Ihre Freundesliste auf
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