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Dienstag, 17. Oktober 2017 98.168.237 Zugriffe seit Samstag, 15. November 2003
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Zum Ende der Seite springen Safari Island 2017-05-25 - Reisebericht von Mungo7 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Safari Island 2017-05-25 - Reisebericht von Mungo7 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Reisebericht Safari Island (Mushimasmingili) – 11. bis 25. Mai 2017

Die Anreise:
Am 10. Mai: flogen wir mit dem Airbus A380 (kein Vergleich mit Condor!) ab Wien und kamen am 11. Mai am Velana Int. Airport an. Durch einen vorverlegten Flug kamen wir so zeitig auf Safari Island an, dass wir (meine Tochter und ich) nach dem Bezug unsrer Einzel-Beachbungalows 106 und 107 bereits um 14 Uhr das erste mal am Hausriff schnorcheln konnten und gleich auch unseren ersten Riffhaien begegneten - ein Erlebnis, das wir auf Safari Island dann bei jedem Schnorcheln erlebten.



Die Rezeption:
Wie auch das Restaurant und die Main-Bar, wurde auch die Rezeption so luftig gebaut, dass auch hier keine Ventilatoren benötigt werden. Bei Sturm oder stärkerem Regen werden einfach die in diesen 3 Gebäuden rundum montierten transparenten Rollos heruntergelassen. In der Mitte befindet sich das Pult der Rezeption, im linken Bereich befindet sich die umfangreiche Bibliothek und rechten Gang gibt es einen Souvenir Shop und dahinter einen gut ausgestatteten Gymnastikraum. Vor dem Rezeptionsgebäude beginnt der riffseitige Weg zu den Bungalows 130 bis 113, sowie zur Sunset-Bar, zum Duny Thai Spa und zu den Wasserbungalows Nr. 146 bis 184, während an der Rückseite des Rezeptionsgebäudes der lagunenseitige Weg, kommend vom Landesteg, vorbei am Pool bis zu den Beach-Bungalows 101 bis 112, vorbei am Seerosenteich, sowie ebenso zur Sunset-Bar, zum Duny Thai Spa und zu den Wasser-Bungalows führt.



Die Insel:
Safari Island ist lang und schmal, dass man an der schmalsten Stelle nur wenige Meter entfernt die Lagune und auf der anderen Seite das äußere Riffdach sehen kann, aber der Rest der Insel ist dicht bewachsen und relativ naturbelassen. Trotz des feuchten Frühjahrsmonsuns und keinerlei Sprühaktionen durch das Personal, quälte mich keine einzige Moskito (oder wurden sie alle durch den meist kräftigen, zweimal sogar stürmischen Wind, verblasen?)

Das Restaurant:
Das Restaurant ist über den rechten Steg erreichbar und wirkt mit seinen 3 Masten und der weißen Kunststoffbespannung wie ein Zirkuszelt und die Meinung, es wirke steril und hätte kein Maledivenfeeling, muss ich entgegnen, durch die weiße Folie wirkt es zierlicher als es ist und ein Maledivenfeeling habe ich bisher noch bei keinem Restaurant auf den Malediven festgestellt. Der Boden ist gefliest und die beiden Hauptkuppeln enthalten links (vom Eingang aus) die Tische für die lauten Chinesen und rechts für die übrigen normalen Gäste.
Frühstück: Das 2 mal abgewinkelte Buffet bietet links Brötchen, Brot und Toaster, an der linken Ecke werden frische Waffeln gebacken abends, im Mittelteil gibt es Joghurt, warme Beilagen und eine Saft-Bar, an der rechten Ecke werden frische Omelette oder Spiegeleier gebraten und am rechten Tisch gibt es Beilagen, harte Eier, Putenwürstchen und „Geflügelspeck“, sowie verschiedenes Obst.
Mittagessen: Wegen meiner Halbpension weiß ich leider nicht, was es mittags gibt, aber ich nehme an, es ähnlich dem Abendbuffet.
Abendessen: Links findet man Brötchen, Salate und Soßen, an der halblinken Ecke gibt es wechselnd frisch zubereitete kleine Speisen, in der Mitte gibt es wechselnd frisch gegrilltes Rindfleich, Rippchen, Fische oder Garnelen und links und rechts davon Fertiggerichte, an der halbrechten Ecke wird frische Pasta zubereitet und am rechten Tisch gibt es Süßspeise-, Mousse- und Pudding-Varianten, sowie frisches Obst.



Die Palm Bar:
Die Main-Bar ist ebenso luftig gebaut wie das Restaurant, sieht jedoch nur wie ein einmastiges Zirkuszelt aus, allerdings voll Palmen, die bei Regen gerne zur Erfrischung der Pflanzen hinaus gestellt werden. Das Wein-Angebot in der Bar ist nicht so gut bestückt, wie im Restaurant, dafür ist der Lobster in der Bar billiger, als im Restaurant. Von 17:30 Uhr bis 19 Uhr gibt es in der Palm-Bar (und nur hier) -20% in der Happy Hour, allerdings muss man jede zwischen 18:30 und 19:00 Uhr bestellte Rechnung kontrollieren, denn trotz Trinkgeld vergisst das Personal in der Bar gerne auf den Happy Hour Preisnachlass. Wenn man durch die Bar durchgeht, kommt man ins Freie auf die luftige Terrasse, von der man aus am Abend, dank der unterhalb versteckt montierten starken Scheinwerfer, diverse Fischschwärme und manchmal auch Stachelrochen, aber fast täglich die Rückenflossen von zum Restaurant ziehenden Haien sehen kann. Die 3 Flossenspitzen eines „Geigenrochens“ entpuppten sich allerdings später als die 2 Rückenflossen plus der Schwanzflosse eines großen Sichelflossen-Zitronenhais, der zur 21 Uhr Fütterung hinter dem Restaurant unterwegs war.



Fischfütterung:
Täglich um 14 Uhr füttert ein Kellner die Fische vom Ende des Steges hinter dem Restaurant aus. Der Zugang erfolgt über den Steg der Palm-Bar trotz Tafel „Staff only“ und auch einer der Insel-Reiher erscheint, ob auch für ihn ein Fisch abfällt. An der Oberfläche erscheinen meistens nur die kleineren Haie (die großen bleiben in 7-8 Meter Tiefe), die Großkopf Makrelen, große Zackenbarsche, vereinzelte Stachelrochen und andere Räuber.
Abend um 21 Uhr wird nochmals mit Fischresten gefüttert, aber nicht am Ende des Steges, sondern am Steg gleich nach der Abzweigung. Jetzt kommen nicht nur die großen Haie (Sichelflossen-Zitronenhaie?), sondern auch einige gro0e Stachelrochen.



Joy Dive:
Geht man entweder den Weg vom Pool aus entlang des riffseitigen Weges an den Semi-Wasserbungalows vorbei bis zum 2. Seerosenteich und dann nach rechts zum lagunenseitigen Strand, oder geht man vom Landesteg aus entlang des lagunenseitigen Strandes nach links in Richtung Südwesten, kommt man zum gut ausgerüsteten Joy Dive Wassersport-Center und wenn man in der bisherigen Richtung weitergeht, kommt man nach dem letzten Semi-Wasserbungalows zur Joy Dive Tauchbasis. Die haupsächlich deutschsprachige Tauchbasis ist ebenfalls gut ausgestattet.



Das Hausriff:
Links von der Tauchbasis ist der für Schnorchler interessanteste Riffausstieg, der allerdings so seicht ist, dass er nur bei absoluter Flut passierbar ist. Bei starkem Wind kommt man leider aber gegen die dort oft starke Brandung nicht an, allerdings ist in diesem Bereich das Wasser am klarsten. Bei leichter bis mittlerer Strömung schnorchelt man ein Stück rechter Hand und schwimmt und dreht dann um, um sich mit Strömung bis zum Riffausstieg nach der Palm-Bar treiben lässt. Wegen der täglichen Fischfütterung um 14 Uhr am Ende des Restaurant-Steges, sollte man zwischen 13 und 15 Uhr diesen Bereich meiden, denn in dieser Zeit patrouillieren dort nicht nur mehrere Haie von 1 bis 2,5 Meter Länge, sondern auch viele große Dickkopf-Makrelen. Ansonsten haben wir an jeder Riffseite einzelne Riffhaie, zahlreiche Fischschwärme, Anemonenfische und gelegentlich Adlerrochen, Schildkröten und den Riesenkugelfisch gesehen.
Bei mittlerer bis starker Strömung sollte man beim Riffausstieg neben dem Steg zu den Wasserbungalows hinaus schwimmen und rechter Hand mit der Strömung bis zum Ausstieg bei der Palm-Bar schnorcheln. Gibt es keine Strömung, kann man auch in umgekehrter Richtung schnorcheln, von der Palm-Bar bis zum Riffausstieg beim Spa bzw. dem Wasserbungalow-Steg.
Ist die Strömung nur sehr leicht, kann man auch beim Spa bzw. Wasserbungalow-Steg. hinaus schwimmen und linker Hand entlang der Wasserbungalows bis zur kleinen Insel schnorcheln. Bei Flut kann man vor der Insel zum Steg bei den letzten Wasserbungalows schwimmen, bei Ebbe muss man allerdings die Insel umrunden und von der Lagunenseite her zu diesem Steg schwimmen.
Wie auf allen Resort-Inseln sehen die Korallen der Hausriffe seit El-Niňo im Frühjahr 2016 zu 80-90% tot aus, aber bei einem Schnorchelausflug mit den Dhonis sieht man, dass die Korallen dort etwas besser überlebt haben. Am Hausriff hatte das Meer eine Temperatur von gut 29 Grad Celsius, während es am Thila des Schnorchelausflugs nur 28,4 Gad Celsius hatte. Aber ungeachtet wo das Riff war und in welchem Zustand die Korallen waren, man sah jedoch alle paar Meter Dornenkronen.





Dhoni Ausflug:
Jedem Bungalow steht pro 7 Nächten Aufenthalt ein Ausflug von 9 bis 17 Uhr oder 9:30 bis 17:30 Uhr mit einem der 13 großen Dhoni-ähnlichen Booten zu. Bei 14 oder mehr Nächten kann man das Boot auch über Nacht nutzen. Die 3 Mann Besatzung besteht aus dem Kapitän, dem Koch und einem Matrosen. An Deck ist vorne beim Stiegenabgang ein Sonnendach gespannt und am Heck überdacht ein zweites Sonnendach die 2 großen mit Styroporkügelchen gefüllten Liegesäcke. Unter Deck gibt es rückwärts einen großen Schlafraum mit einem Doppelbett, ein Bad mit Waschtisch und WC, sowie den vorderen Aufenthaltsraum mit Herd, Backrohr, Kühlturm und Abwasch, sowie einer Sitzecke mit Esstisch. Das Mittagessen (Makrelen) fängt man sich selbst, oder einer der Malediver macht das und der Koch bereitet sie dann unter Deck zu und nach dem Essen kann man beim nächsten unberührten Riff schnorcheln. Es gibt zwar weniger Fische, als am Hausriff, aber schönere Korallen.



Die Bungalows:
Die 30 Beach-Bungalows (101-130) sind versetzt errichtet, so dass jeder Strandbungalow seine eigene Privatsphäre und einen Zugang zum Meer hat, allerdings ist der Strand der nordseitigen Bungalows nur bei Ebbe sichtbar. Die Zimmer sind groß 2 2-türigen Schränken, einem Safe, einem Flachbild-TV, einem Schreibtisch, einem kleinen Kühlschrank, einem Wasserkocher, Tee, Nescafé und Kaffeeweißer werden immer wieder nachgefüllt und täglich bringt der Roomboy pro Bungalow (auch bei Einzelbelegung) 2 Flaschen zu je 0,5 Liter Mineralwasser gratis. Die Badezimmer sind leider geschlossen, aber mit einem kleinen Kippfenster und einer Türe ins Freie und mit einer Badewanne mit großer Handbrause, (aber leider ohne Duschvorhang), sowie einer Dusche (leider ohne Handbrause) und 2 Waschbecken, alles mit Heißwasser ausgestattet, weiters gibt es eine Ablage mit 3 Glasfächern, einen Haarföhn, einen Rasierstecker (ideal für Kamera- und Handy-Ladegeräte mit Euro-Stecker – links 230 Volt, rechts 115).



Die 15 Semi-Wasserbungalows (131-145) sind zwar wegen ihrer Nähe zur Tauchbasis ideal für Taucher, und besitzen eine kleine meerseitige Terrasse mit seitlichem Sichtschutz und einer Treppe ins Meer. Allerdings kann man von keinem der Semi-Wasserbungalows über das Riffdach zum Hausriff schwimmen.



Die 39 Wasserbungalows (146-184) sind über den langen Steg neben der Sunset-Bar und dem Duny Thai Spa am nördlichen Ende der Insel erreichbar. 18 dieser Bungalows sind lagunenseitig und 20 sind riffseitig, aber alle Bungalows besitzen eine eigene Treppe ins Meer (plus 1 Treppe am Ende des Steges) und das Wasser ist auch bei Ebbe tief genug zum Schwimmen, nur über das außenseitige Riffdach kommt man nur bei Flut.



Fazit:
Selbst bei ausgebuchter Insel macht die Insel einen fast unbewohnten Eindruck und man begegnet den übrigen Gästen meist nur in der Bar oder im Restaurant (dort hört man sie auch, speziell in der linken Hälfte), bei Regenwetter trifft man auch einige Gäste in der Halle der Rezeption. Die Getränkepreise auf der Insel sind normal, nur der Preis der Reiseveranstalter könnte etwas niedriger sein. Ich kann daher diese Insel ruhigen Gewissens Jedem weiter empfehlen, der eine schöne, ruhige Insel mit einem fischreichen Hausriff sucht.

Und als wir vom Frühstück zurück zur Rezeption gingen, zeigte uns die Natur zum Abschied noch ein wunderschönes Morgenrot ...




__________________
Servus aus Wien,
Mungo7  

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30.05.2017 08:03 Mungo7 ist offline E-Mail an Mungo7 senden Homepage von Mungo7 Beiträge von Mungo7 suchen Nehmen Sie Mungo7 in Ihre Freundesliste auf
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