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Sonntag, 20. August 2017 96.451.318 Zugriffe seit Samstag, 15. November 2003
MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 79 Malediven-Inseln und 8 Tauchschiffen » Vilu Reef » Vilu Reef 2017-03-30 - Reisebericht von berlinertyp » Hallo Gast [Anmelden] [Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Vilu Reef 2017-03-30 - Reisebericht von berlinertyp 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Vilu Reef 2017-03-30 - Reisebericht von berlinertyp Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nun sind wir zum 2. Mal nach Vilu Reef gereist. 2014 war unsere allererste Reise auf die Malediven und nach Vilu Reef. Damals hatten wir einen Wasserbungalow nachträglich gebucht und waren von allem begeistert. Lediglich, dass man nicht am Strand essen konnte, hat uns etwas gestört. Aber auch nur ganz wenig, weil wir nichts anderes kannten. Soviel zur Vorgeschichte. Damals haben wir uns wohl den Malediven-Virus eingefangen. Und jetzt zur aktuellen Reise.

Da unsere Reise genau zum Streikbeginn des Bodenpersonals der Berliner Flughäfen begann, sind wir mit dem ICE von Berlin nach Frankfurt gefahren. Das Bahnticket für die 1. Klasse war im Reisepreis bereits enthalten, da wir in der Business Class von Emirates geflogen sind. Eine meiner besten Ideen war, vorher 2 Plätze zu reservieren. Ohne Reservierung hätten wir wohl 4 Stunden stehen können, da doch recht viele auf die Idee kamen, mit dem ICE zu fahren, da keine Flieger gingen. Und zusätzlich war es auch noch ein Montag. Also, viele Pinguine (Schlipsträger mit Notebooks) unterwegs. Der Zug war brechend voll. In Frankfurt dann noch kurz die S-Bahn zum Flughafen gesucht und in wenigen Minuten ihn auch erreicht. Eigentlich alles problemlos.

Wie ja auch schon in den 3 Jahren vorher, zügig am Emirates-Schalter (First & Business) Gepäck aufgegeben und Bordkarten besorgt. Dann ab in die Emirates-Lounge und erstmal einen Wein auf den Urlaub genossen und was feines gegessen. Wie auch in den letzten Jahren sind wir mit dem A380 geflogen. Die Business-Class dieses Fluggerätes in der 2. Etage ist schon etwas ganz besonderes und wir konnten uns nicht vorstellen, was wohl noch besser sein könnte, wenn man in der FIRST fliegen würde. Dazu nachher noch mehr.

Nach einem Aufenthalt in Dubai sind wir dann am 14.3. auf Male gelandet und haben festgestellt, dass der Service der 5-Sterne-Insel Moofushi am Flughafen nicht erreicht wurde. Von unseren Aufenthalten auf Moofushi waren wir es gewohnt, nach der Passkontrolle die Koffer abzugeben und erst wieder auf der Insel zu bekommen. Ein Bus direkt zur Moofushi-Lounge und dann nach ganz kurzer Zeit wieder direkt aus der Lounge zum Wasserflugzeug.
Diesmal war es doch etwas anders. Kein eigener Bus. Zwar in eine Lounge, aber die Wartezeit wurde mehrmals verlängert. Und dann nicht direkt zum Wasserflugzeug, sondern in eine nicht klimatisierte Wartehalle mit vielen anderen. Also weniger Komfortabel. Was ein Stern weniger doch ausmacht !
Okay, trotzdem haben wir dann nach ca. 35 Minuten Flugzeit Vilu Reef erreicht und wurden von der Anlegestelle, die etwas von der Insel entfernt ist, mit dem Speedboot zur Insel geschossen. Diese Fahrt war ein Erlebnis. 600 PS und mit voller Kraft über den Indischen Ozean gefegt. GEIL.

Bei unserem ersten Besuch wurden wir durch 2 Trommler empfangen, die uns dann trommelnder Weise über den Steg zur Rezeption begleitet haben. Die Trommler wurden abgeschafft. Schade. Der Erste Eindruck war, dass ein paar kleinere Veränderungen erfolgt sind. im Großen und Ganzen haben wir Vilu Reef aber sofort wieder erkannt. Nach ein paar Formalitäten wurden wir dann von einer Deutschsprachigen zum unserem Strandbungalow gebracht. Als Repeater hatten wir den Vorteil, dass wir einen Bungalow der besseren Kategorie bekommen haben. Größer (was eigentlich nicht so wichtig ist) und einen doch recht großzügigen, eigenen Pool im Garten.





Vilu Reef ist etwas größer als Moofushi und im Inneren der Insel etwas schöner bepflanzt. Wesentlich mehr blühendes und insgesamt etwas dichter und grüner. Dass auf der einen Inselseite eine von Maledivern bewohnte Insel ist, die gar nicht soooo weit entfernt ist, wussten wir, waren aber überrascht, wie nah sie doch war. Die Erinnerung trübte wohl etwas. Aber unser Bungalow war ja zur anderen Seit. Daher war das gar nicht so schlimm. Nur beim täglichen Inselrundgang haben wir sie gesehen. Die schönste Stelle der Insel (eine weit in den Ozean ragende Landzunge) war leider durch eine riesige Maschine verschandelt. Es war ein Pumpgerät, um Sand auf die Insel zu pumpen. Ausgerechnet an dieser Stelle! Mist aber auch. In der 2. Woche war das Gerät dann aber weg.

Was uns ganz negativ aufgefallen ist, waren die Wellenbrecher, die eigentlich fast alle kaputt waren. Die Steine lagen wild herum und die Drahtgitter waren fast alle kaputt. Das sah schlimm aus. Am nächsten Tag haben wir aber festgestellt, dass man daran gearbeitet hat. und nach wenigen Tagen, war fast die hälfte repariert.

Zum Strand:
Tja, was soll ich dazu sagen. Sehr unterschiedlich. Teilweise hat man das Gefühl gehabt, dass man in Mehl läuft, so fein war er. An anderen Stellen jedoch konnte man ohne Schuhe fast nicht laufen, weil lauter scharfkantige Muschel- und Korallenstücke am Strand lagen. Vilu Reef ist DEFINITIF KEINE BARFUßINSEL. Ohne Schuhe kann man nur mit dicker Hornhaut auf den Fußsohlen am Strand wandern. Genauso aufpassen muss man, wenn man in's Wasser geht. Am besten mit Badeschuhen um ganz sicher zu sein. Das war definitiv nicht das, was wir wollten. Wir waren uns aber auch nicht sicher, ob das 2014 auch schon so war. Damals waren wir ja von den Malediven sowieso geflasht und haben vieles wahrscheinlich anders empfunden.



Der Bungalow war super in Ordnung. Neu, modern und sehr hell eingerichtet. Uns hat die rustikale Einrichtung besser gefallen, aber was soll's. Ein offenes Bad mit einer Duschkabine, einer Badewanne und eine 2. Dusche im Freien war sehr schön. Die Zimmer werden 2x täglich gereinigt und hergerichtet.
Wir hatten All-Inclusive gebucht. Und die Minibar war im All-In-Paket NICHT enthalten. Kann ich nicht nachvollziehen, war aber 2014 auch schon so. Ein GAAAAANZ wichtiger Tip bzw. Hinweis für all die, die auch All-In buchen. Das System des All-In's ist gar nicht so einfach zu durchschauen. Es bedarf schon einiger Popelei um herauszubekommen, was nun All-In ist und was nicht. In der Liste, die im Zimmer liegt steht z.B. dass Expresso nicht im All-In enthalten ist. Auf Nachfrage allerdings erfuhr ich, dass er doch enthalten sein soll. Im Gegensatz zu Cappuccino. Der ist definitiv nicht enthalten. Warum eigentlich nicht? Das All-In-Konzept ist völlig undurchsichtig und für meine Begriffe auch nicht nachvollziehbar. Dass Luxusmarken (Wein, Whisky, Cognac o.ä. ) nicht enthalten sind, ist schon okay. Dass ich aber noch zwischen Expresso und Cappuccino unterscheiden muss, ist völlig daneben.





Das Hauptrestaurant besteht inzwischen aus 2 Teilen. Ein Teil ist überdacht, der andere Teil ist eine freie Terrasse. Das ist schon mal gut, dass man auch im freien essen kann. Allerdings nur zum Frühstück und Dinner. Zum Lunch würde man in der prallen Mittagssonne sitzen. Das ist nicht auszuhalten. Sonnenschutz, wie z.B. Schirme wären da hilfreich. Hat uns aber nicht wesentlich gestört. Viel ärgerlicher war, dass auf einmal zum Lunch zuerst nur noch Salat- und Obstbuffet angeboten wurde. Das Hauptgericht gab's nur noch a la Carte. Das mögen wir nun gar nicht. Es wurde aber auch noch schlimmer. Am nächsten Tag gab es auch kein Salat- und Obstbuffet mehr. Nun gab es fast eine Revolution. Kein Mensch wollte das. Und siehe da, nach massiven Protesten und der Drohung mit den Reiseveranstaltern wurde dann wieder auf Buffetauswahl umgestellt.



Vom Hauptrestaurant mal abgesehen, gab es auch das "WellDone". Ein Restaurant direkt am Strand. Auch für die All-In-Gäste gab es 3 Menü's zur Auswahl. Man konnte dort täglich essen, wenn man am Tag vorher einen Tisch reserviert hat. Wenn man dieses angenehme Ambiente täglich haben wollte, waren die 3 Auswahlmenü's doch etwas wenig. Zumal wir eigentlich nur 1 davon wirklich essen konnten. 2 Wochen jeden Tag Steak wird ja auch langweilig. Alle anderen Speisen mussten dann eben bezahlt werden. Als Repeater bekommt man einen Gutschein für ein Lobster-Menü. Das ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es einfach hervorragend schmeckt. Zu den Sportlichen Aktivitäten kann ich nichts sagen, da wir keine unternommen haben. Allerdings ist wohl im All-In-Paket nichts weiter enthalten. Muss alles extra bezahlt werden. Abendunterhaltung? Naja, jeden Abend gibt es was. Entweder Live-Musik oder DJ in der Hauptbar. Allerdings ist da so gut wie nichts los, was uns aber nicht störte. Wir hatten nur Mitleid mit den Musikern bzw. dem Dj, die vor leeren Stühlen ihr Programm abarbeiten mussten. Beim Maledivischen Abend und beim Krabbenrennen war dann doch etwas mehr los.



Publikum und Küche:
Die Küche ist dem Puplikum angepasst. Asiatisch, was uns allerdings nicht störte, da wir gerne asiatisch essen. Der Hauptanteil an Gästen kam aus Asien, Russland und anderen Ostblockstaaten. Vereinzelt Österreicher, Schweizer und auch Deutsche. In unseren letzten Tagen sind dann auch noch ein paar Italiener eingeflogen. Dann war's auch aus mit der Ruhe. Wo Italiener auftauchen ist es eben laut. Auffallend auch, dass doch mehrere Paare aus Sri Lanka oder Indien anwesend waren. Kannten wir bisher nicht. Ebenfalls auffallend war die hohe Zahl ein Klein- und Kleinstkindern. Insbesondere am Tag vor unserer Abreise traten die dann schon in einer nicht mehr gemütlichen Masse auf. Kleine Kinder und Wasser bedeutet eben auch Lautstärke. Nein, wie sind nicht kinderfeindlich. Wir reisen aber auf die Malediven um uns zu erholen und die Ruhe und Beschaulichkeit über uns ergehen zu lassen. Das war in den letzten Tagen nicht mehr möglich.

Das Personal auf der Insel war durchweg sehr freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Bereits ab dem 2. Tag wusste man, was wir für Getränke bevorzugen und diese standen schon fast auf dem Tisch wenn wir ankamen. Bis auf einen Tag war auch das Zimmer immer in Ordnung. An einem Tag wurde es weder am Morgen noch am Abend gereinigt. Am nächsten Tag musste ich dann 3 x daran erinnern, dass etwas geschehen muss. Die 3. Person die ich erwischte war wohl der Chef. Er meinte nur "Now it Happpen". Und es geschah..... dann jeden Morgen um 08:30h wenn wir zum Frühstück waren.

Okay, wie immer drohte dann der letzte Tag und die Abreise. Wakeup-Call um 5:30h und 6:45h geht der Wasserflieger. Passte alles genau. Um 9:10 ging dann Emirates nach Dubai.

Und dann ein Highlight unseres Urlaubs. Da im Mai die ersten Meilen bei Emirates verfallen wären, haben wir für den Flug von Dubai nach Frankfurt unsere Meilen für ein Upgrade in Emirates FIRST genutzt. Ich konnte mich ja, wie am Anfang geschrieben, nicht vorstellen, was in FIRST noch besser sein soll, als in der Business-Class. Es kann.....Von den breiteren und noch bequemeren "Sesseln" dem Kaviar als Vorspeise, dem Dom Perignon als Champagner und dem vorzüglichen Menü abgesehen, hat man einen riesigen Screen zum Filme gucken, kann die Kabine zu machen und wenn man möchte, kann man, zumindest im A380, auch noch duschen. Es gibt für die First-Class 2 Duschkabinen. Das Essen muss man nicht dann nehmen, wenn es verteilt wird, sondern dann, wenn man Hunger hat. Alles sehr individuell. Nein, wir werden dieses Erlebnis nicht so schnell wiederholen können, weil wir erst wieder Meilen sammeln müssen. Bezahlbar wär das nicht. Man brauch übrigens für die Strecke Dubai - Frankfurt mindestens 39000 Meilen. Je nach Buchungklasse sogar wesentlich mehr. Ein Erlebnis ist es aber auf jeden Fall.



So, unser Fazit:
Vilu Reef haben wir aus Nostalgie-Gründen noch einmal besucht, weil dort alles angefangen hat. Nun ist aber genug. Noch einmal würden wir nicht wollen. Wenn wir auf die Malediven fliegen wollen wir die ganze Zeit KEINE Schuhe tragen müssen, unser Essen generell am Strand einnehmen und nicht lange Listen studieren, was nun im All-In enthalten ist und was nicht. Diese 3 Anforderungen wurden auf Vilu Reef nicht erfüllt.

Achja: Schnorcheln !
Schnorcheln hatte ich besser in Erinnerung, Aber von Bekannten hörten wir, dass es auch auf anderen Inseln dieses Jahr nicht so gut war wie sonst. Was auf Vilu Reef noch dazu kommt ist, dass an der "besten Stelle" zum schnorcheln auch immer mit heftigen Strömungen zu rechnen ist. Insbesondere am Nachmittag. Am Vormittag ist es aber oftmals gar nicht möglich, an den interessanten Stellen zu schnorcheln, da Ebbe ist und man sich wohl fast den Bauch aufschlitzt.

Bei der Ankunft wurde uns am Flughafen in Male gesagt, dass Vilu Reef jetzt eine 5-Sterne-Insel ist. Nie und nimmer kann ich dazu nur sagen. Mit guten Willen gestehe ich 4 Sterne zu, aber auf keinen Fall mehr. Okay, Moofushi ist eine 5-Sterne-Insel. Allerdings hat diese für den gleichen Zeitraum auch € 5000,00 mehr gekostet. Das muss eben jeder für sich selbst entscheiden, ob er das ausgeben möchte, oder eben mit kleinen Abstrichen leben kann/will. winken Shark
09.05.2017 19:04 berlinertyp ist offline E-Mail an berlinertyp senden Beiträge von berlinertyp suchen Nehmen Sie berlinertyp in Ihre Freundesliste auf
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