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MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 81 Hotelinseln und 8 Tauchschiffen » Athuruga » Athuruga 2016-10-23 - Reisebericht von Roli77 » Hallo Gast [Anmelden] [Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Athuruga 2016-10-23 - Reisebericht von Roli77 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Athuruga 2016-10-23 - Reisebericht von Roli77 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hier ein kurzer Bericht zu unserem 2-wöchigen Aufenthalt auf Athuruga.

Los ging es mit der ersten Etappe unserer Reise am 8.10., knapp nach 15 Uhr, mit dem A380 von Emirates von Wien aus, Richtung Dubai. Der Flug verlief sehr angenehm und ruhig. Da wir beim Hinflug Business Class gebucht hatten, trug dies auch dazu bei. Gutes Entertainmentsystem, Essen und nette Crew rundete die Sache ab. Nach knapp 5,5 Stunden war der Flug auch schon wieder zu Ende. Nachdem wir auf einer Außenposition parkten, durften wir eine Rundreise mit dem Bus zum Terminal machen, was - wer das kennt - auch eine Zeit lang dauern kann... Aber egal, es ist ja Urlaub und wir haben Zeit, vor allem da der Anschlußflug planmäßig erst 5 Stunden später stattfindet.

Die Zeit am Flughafen verbrachten wir, wie immer, in der Lounge.

Weiter in Richtung Paradies ging es um 4:20 Uhr. Auch der Flug startete pünktlich. Wie auch die erste Etappe, war es sehr angenehm, sodaß wir schließlich gegen 9:30 Uhr ankamen. Der erste Eindruck des Wetters war schon im Sinkflug nicht der Beste, da eine sehr dicke Wolkendecke das Bild zeichnete.

Wir konnten trotzdem trocken zur Passkontrolle ins Ankunftsgebäude gehen. Vorteil der Business Class in diesem Fall ist nicht nur der vorzeitige Ausstieg aus dem Flugzeug, sondern auch noch ein Fast Track Pass, den man bekommt um schneller durchzukommen. Diesen nützen wir - wie alle anderen Lemminge - natürlich nicht. Denn die normalen Schalter hatten ebenfalls offen. D.h. während der Großteil der Leute sich am Fast-Track-Schalter anstellten, gingen wir gemütlich zu einem "Normalen" und waren fast die ersten die diesen Teil hinter sich brachten. Klugerweise hatten wir auch schon das Einreiseformular vom letzten Mal mitgenommen und vorausgefüllt. Die Fast-Track-Pässe behielten wir für die Rückreise, was auch - Achtung Spoileralarm - noch sehr von Vorteil sein sollte.

Nun der nächste Adrenalinkick - Kofferausgabe. Kamen sie an, waren sie verschollen,...? Glücklicherweise sollte das schnell geklärt sein, nachdem sie als eine der Ersten vom Band kamen.

Koffer geschnappt, raus aus dem Bereich und Ausschau nach unserem Reiseveranstalter halten. Nicht zu sehen, gut dann mal jemand anderen gefragt. TUI/Gulet ist beim Schalter 30. Zugegeben, hätten wir auch selbst drauf kommen können. War im August bei unserem letzten Aufenthalt auch nicht anders...

Also los zum Schalter, nett in Empfang genommen. Der fragenden Blick des Mitarbeiters "Wann waren sie das letzte Mal hier" lachen . Tja, er erkannte uns noch vom August. Somit das übliche Blabla erspart, die Frage ob er sich während des Aufenthaltes melden solle, wurde ebenso verneint.

Ab zum Wasserflugzeug-Check-In, Koffer gewogen (je 18 kg, dank Samsonite Leichtschale und kaum Schuhe meiner Frau - braucht auch kein Mensch auf den Malediven - hat sie nach dem allerersten Urlaub hier auch gut erkannt, verinnerlicht und nur ein paar Flipflops mitgenommen (paar, nicht Paar, denn mehr als 2 waren es dann doch) und ab in den Bus zur Weiterfahrt.

Es war wohl so gegen 10:15 Uhr als wir beim Terminal der Wasserflieger ankamen. Voller Freude zum Schalter um unsere Flugzeit zu erfragen. Nun ein kleiner Dämpfer -> 12:30 Uhr gehts erst weiter, aber dafür bekamen wir einen Voucher für 2 Getränke und 2 Sandwiches, was wir auch nach Loungebesuch in Wien, Abendessen im Flugzeug, Lounge in Dubai und Frühstück im Flieger dringend notwendig hatten (zur Sicherheit merke ich an dieser Stelle an, das dies ironisch gemeint ist - nicht das jemand noch denkt wir seien verfressen).

Na gut, dann packe ich mal die Videokamera und den Fotoapparat aus um die ersten Erinnerungen festzuhalten. Das Wetter hält sich immer noch ganz gut.

Kurz vor 12 Uhr wurden wir dann aufgerufen und mögen zum Gate gehen. Spannend das in der Hütte schon alle da waren und wir die letzten sein sollten. Gab aber keinerlei Aufrufe zuvor. Gut, vielleicht wurden wir eingeschoben. Egal, Hauptsache es ging los.

In den Flieger reingequetscht, Fotoapparat und Videokamera im Anschlag und .... klar, falsche Fensterseite erwischt. Aber ein paar schöne Bilder konnten trotzdem eingefangen werden.

Der Flug dauerte an die 25 Minuten (hab die goldene Mitte gewählt - war irgendwas zwischen 20 und 30 Minuten), als wir am Wasser aufschlugen.

Das Boot zur Überfahrt von der Plattform zur Insel war auch schnell da. Der erste Eindruck auf die strahlend weißen Wasservillen konnte gewonnen werden. Mittlerweile ist das schon Routine für uns, möchte aber nicht verschweigen, das wir bei unserem allerersten Maledivenaufenthalt 2011 an dieser Stelle Pipi in den Augen hatten.

Schön langsam denke ich das dieser "kurze" Bericht doch etwas länger ausfällt als geplant. Die eiligen unter Euch können das Lesen ja an dieser Stelle beenden, die Neugierigen fahren fort.

Endlich Sand unter den Füssen - obwohl die Schuhe noch dazwischen waren. Meine Frau hatte an dieser Stelle klarerweise schon die Flipflops #4 an, welche im Handgepäck waren. Oder war es doch #3. Egal - Frauen haben immer zuviel mit.

Formalitäten erledigt, ab zum - nein, nicht zur Wasservilla, da es ja noch bis 14:30 Essen gab. Was wollen die alle von uns? Unterernährt sehen wir bei weitem nicht aus... Denkste, nicht mit uns. Haben dankend abgelehnt, sodaß es für uns direkt zum Bungalow ging, der mittlerweile doch schon bereit war (anders als bei der Ankunft auf Landungsplattform bzw. am Boot, wo es hieß, er sei noch nicht fertig).

Da wir nie einen Zimmerwunsch angeben, war es wie bei einer Lottoziehung - was kommt jetzt?!

Ok, es wurde WV01. Hm, eine gute Wahl? So knapp zur Insel,...? Die anfängliche Skepsis wurde schon bald über Bord geworfen, da es - zumindest für uns - ideal war.

Erklärung über das Zimmer usw. haben wir der etwas schüchternen Gästebetreuung erspart, da wir alles von unserem Mai-Aufenthalt auf Thudufushi kannten.

Und nun? Koffer auspacken, ab ins Meer? Falsch! Erstmals die Frau aus der Schußlinie bringen und - richtig - wieder Videokamera und Fotoapparat zücken um alles in unberührten Zustand zu erfassen.

Danach konnten die Koffer entleert werden. Der aufmerksame Leser denkt sich an dieser Stelle, wo die zahlreichen Flipflops meiner Frau hinsollen. Ich kann Euch beruhigen, das Zimmer ist sehr geräumig, zudem gab es einen eigenen Raum für das Gewand und die zugegeben unnötig vielen - ich glaube es schon erwähnt zu haben - Flipflops.

Die Inselerkundung kann starten. Das Wetter ist immer noch stabil bzw. sogar besser geworden. Der erste Eindruck war sehr gut, das Bild erinnert doch sehr stark an die Schwesterninsel. Fazit: Die nächsten 2 Wochen werden uns gefallen.

Den ersten Cocktail an der Bar bestellt, in der Hoffnung, das sie nicht so stark sein sollten wie auf Thudufushi. Sorry für die Alko-Freaks an dieser Stelle, aber für uns waren die tlw. echt nicht genießbar. Also mal eine Pina Colada bestellt - da kann nicht viel falsch dran sein - schmeckt! Es wird immer besser. Die nächsten beiden Wochen werden uns sogar sehr sehr gut gefallen.

Erstes Abendessen im Overwater-Restaurant. Unser Kellner für unsere Aufenthaltsdauer sollte Sola sein. Sehr netter, sympathischer und zurückhaltender Kerl. Wir bekamen einen Tisch in der Mitte, welcher ab dem nächsten Tag jedoch nicht mehr der Fall sein sollte. Da wurden wir, wie wir nach kurzer Suche feststellten, auf eine Außenposition, dh direkt an der Wasserlinie, verlegt. Sehr schön!

Zum Abendessen wie auch zu Mittag wählt man aus einer Speisekarte, welche jeweils mehrere Auswahlmöglichkeiten (eh klar, wählen habe ich schon oben geschrieben...) der einzelnen Gänge bot. Vorspeise, Suppe, Zwischengang, Hauptspeise, Dessert. Am Abend gab es noch zusätzlich den bekannten "Gruß aus der Küche". Wie man kombiniert ist jedem selbst überlassen, dh man kann auch zB 2 Zwischengänge essen. Hier sei angemerkt das Pasta/Risotto usw. schon sehr sättigend sein können. Das Essen selbst war hervorragend und auch optisch immer toll angerichtet.

Um das Restaurant selbst war noch an 2 Seiten Sitzgelegenheit im Freien um Cocktails zu sich zu nehmen (ab - ich glaube - 19 Uhr). Aber auch zum Essen selbst (vor, dazu oder auch danach) kann man sich der Alkohollast hingeben.

Das Frühstück konnte man auf der Terrasse seiner Wasservilla oder im Restaurant zu sich nehmen. Wir entschieden uns für ersteres. Dazu gab es eine Liste mit zahlreichen Genussmittel, welche man einfach am Vortag ankreuzen konnte. Da man den Urlaub so lange wie möglich auskosten sollte, haben wir uns den erstmöglichen Zeitpunkt der Zustellung ausgewählt: 8:00 Uhr. Tatsächlich wurde zumeist bereits um 7:50 Uhr der Tisch gedeckt.

Wenn einem das OW-Restaurant nicht zusagen sollte, hat man auch die Möglichkeit im Buffet-Restaurant - gegen Voranmeldung - zu speisen. Davon haben wir aber keinen Gebrauch gemacht.

Ein "Teppanyaki-Restaurant" gab es auch, wo man 1x während des Aufenthaltes hingehen konnte. Haben wir auch nicht genutzt. Restaurant in Hochkomma, da es nur eine Handvoll Plätze gab. Hab nicht gezählt, aber viel mehr als 5-10 sind es sicher nicht.

Anmerkung #2: Der Bericht wird immer länger. Ich denke so einen langen Aufsatz habe ich das letzte Mal vor knapp 25 Jahren in der Schule geschrieben... Aber gut, man hat ja sonst nix besseres in aller Früh - an einem Feiertag - zu tun...

Rund um die Rezeption befindet sich ein Bereich mit einem Souvenirladen, Tauchbasis, Arzt, Schneider, Billiardtisch, Tischfußball, Hauptbar, Hauptrestaurant,... Der Spiegeldiamant wie man ihn von Thudufushi kennt, ist jedoch nicht präsent.

Zum Insel-Getier: Auf der Insel selbst finden sich sehr viele Ottos (Reiher), Flughund(e), Geckos und natürlich - the one and only - Masi (Pfirsichköpfchen). Den kleinen Kerl haben wir echt ins Herz geschlossen. Der Facebook-addicted-User kennt ihn bereits von meinen Posts letzter Woche.

Das Riff ist leider - wie auch überall - tot. Fische sieht man trotzdem lachen . Schildkröten, Riffhaie, Oktopus, Muränen, Adlerrochen, Stachelrochen waren die Highlights. Letzteres befindet sich vorwiegend im Bereich der Wasservillen. Hätte mir jemand sagen sollen, dann hätte ich mir folgendes erspart: Gerade nach ca. 2 Stunden schnorcheln und mit Vorfreude auf das Mittagessen aus dem Wasser gekommen, Equipment abgelegt, umgezogen tauchte er erstmals auf: "Jochen - der Rochen". Turbostart hingelegt, Flossen angeschnallt, Taucherbrille/Schnorchel auf/rein, Kamera geschnappt und gleich wieder ins Wasser. Ja der Kenner weiß - vorher in die Taucherbrille spucken und abspülen ist von Vorteil, was in der Eile der Geschehnisse vergessen wurde - dementsprechend neblig gleitete ich durchs Wasser. Aber egal, erkennen konnte ich ihn trotzdem gut und auch das ein oder andere Foto gelang.

Wie wir im Laufe des Urlaubes feststellen sollten, gibt es 4 verschiedene Rochen und die Adlerrochen auf der Insel - ja klar Insel - ich Depp - meinte natürlich im Wasser.

Das Wetterthema... Die erste Woche war durchwegs gut. Es gab blauen Himmel und wunderschön türkisfarbenes Wasser, wie man es von den zahlreichen Fake-Fotos kennt. Zwischendurch der ein oder anderer Regenguss, aber ansonsten echt schön. Gerade mal ein Tag (Mittwoch) konnte man mehr oder weniger in die Tonne treten, da dieser komplett verregnet war. Ein Hoch an dieser Stelle an unserer überdachte Terrasse sowie die Bar.

Dann kam der Vollmond von Sonntag auf Montag. Ich halte zwar nicht viel von der Theorie, das sich da immer das Wetter ändert, aber in diesem Fall war es wirklich so. Das hat sich jedoch auch schon mit den Satellitenfotos angekündigt...

Die zweite Woche war fast immer bewölkt, die Sonne zeigte sich selten und es hat tlw. extrem stark geschüttet und gestürmt. Montags war es komplett verregnet und Tag #2 der zum Vergessen war.

Ansonsten war es zwar nicht optimal, aber wir haben den Urlaub trotzdem genossen. Der Regen hat ja nicht ständig angedauert, sondern war immer nur für ein paar Minuten (ok, manchmal auch länger). Trotzdem haben wir es immer im Trockenen zum Essen geschafft - muß man auch mal zusammenbringen.

Für den Malediven-Ersttäter ist solch ein Wetter sicher frustrierend, da man es von den Fotos anders kennt. Ich weiß mittlerweile schon weshalb ich gleich zu Beginn des Urlaubes meine "Angeberfotos" und "Videos" bei tollem Wetter einfange schmunzeln .

Freitag war dann eigentlich der beste Tag der zweiten Woche. In der Früh hatte es zwar schlecht ausgesehen, am Vormittag hat es dann noch ordentlich gegossen, aber damit war es dann auch vorbei. Auch die in der Woche angekommenen Ungläubigen konnten dann den - nicht nur aus Erzählungen und Fotos vorhandenen - blauen Himmel sehen. Ein schöner Sonnenuntergang rundete den Tag ab.

Samstags war es bis zu Mittag auch noch ok.

Ab dem Nachmittag stieg dann der Adrenalinspiegel, denn Sonntag Früh war die Abreise geplant. Wie wird das Wetter? Kommen wir von der Insel weg, was sagt die Wettervorhersage? Wie auch öfters erwähnt, geben die Apps und auch die Malediven-Wetterseite zwar eine Tendenz ab, mehr ist es aber schon nicht. Verlassen sollte/kann man sich darauf überhaupt nicht schmunzeln . Jedoch war für die Früh/Vormittag gutes bzw. trockenes Wetter vorhergesagt, also schenken wir dem einmal unseren Glauben.

Und wie man weiß, kommt es immer anders als man denkt. Um 5:45 Uhr wurde ich durch das "Unwetter" geweckt. Starkregen und Sturm war angesagt. Die Sicht übern Meer sehr schlecht. Ok, schlafen ist ab diesem Zeitpunkt überbewertet. Notfallsszenarien wurden durchgedacht (wir haben Hotel und Flug getrennt gebucht, dh tragen im Falle des Falles die eigene Verantwortung bzw. müssen uns selbst kümmern, wie wir heimkommen. Ist uns aber bewußt).

Das Wetter hat sich dann ein wenig gebessert, der erste Wasserflieger des Tages (wo wir nicht dabei waren), konnte um 7:15 Uhr starten (war über Nacht vor Ort).

Danach wurde es aber richtig heftig. Wir saßen beim Frühstück im OW-Restaurant (haben eine Phase ausgenützt in der es nicht so stark geregnet hat), als es richtig übel wurde. Vom Meer her konnte man schon erkennen, daß die Wand immer näher kam. An einen Abflug bei solchen Verhältnissen war nicht zu denken. Aber es half nichts, wir mußten kurz vor 8:30 zur Rezeption. Um 8:40 sollte der Wasserflieger starten. Da wir das Dhoni während unserem Frühstück (ok, ich habe nur Orangensaft getrunken, da mir alles andere vergangen ist) beobachten konnten, wie es rumschaukelte, haben wir schon gedacht wir enden als Fischfutterautomat wenn wir da einsteigen.

Bei der Rezeption angekommen wurde uns mitgeteilt, das wir nicht vom Hauptjetty loslegen, sondern bei dem der Wasservillen. Juchuu, von dort in der Nähe kamen wir gerade - aber man wird ja gerne nass lachen . Ich habe dann gefragt ob wir einen Regenschutz bekommen könnten, was erfolgreich beja't wurde. Mir wurde sogar die Auswahl zwischen gelb, grün, rosa, orange und blau angeboten. Welche Farbe wohl den Regen am besten abhält? Egal, weiter ging es als gelbfarbener Minion (sehr passend mit der blauen Jean darunter). Die restlichen Mitreisenden profitierten auch davon, da ihnen ebenfalls der Regenschutz gegeben wurde.

Das Wetter war nun wieder eine Spur besser, dh zumindest die Sicht war ok - geschüttet hat es immer noch.

8:40 Uhr kein Flieger weit und breit, aber zumindest die Erkenntis, das die Wasserflugzeuge fliegen (Flightradar sei dank). Noch kein Grund zur Beunruhigung, da ich beobachten konnte, das die Abholungen in den letzten Tagen eigentlich immer zwischen 9:15 und 9:30 Uhr stattgefunden haben.

So war es dann auch an diesem Tag, denn kurz nach 9:00 Uhr brachen wir Richung Jetty auf. Vom Dhoni aus wurde nach dem Flieger Ausschau gehalten. Nach einigen bangen Minuten dann die Erlösung - er kam, sah und landete.

Der Flug selbst verlief sehr angenehm und die Landung war die Beste, die wir jemals erleben durften.

Irgendwann nach 9 Uhr Ortszeit waren wir dann am Flughafen Hulhule. Noch eine Zeit lang auf unserer Koffer gewartet und dann ab ins Terminal. Ja, denkste... So eine lange Schlange an Leuten haben wir vor dem Security-Scan auch noch nie erlebt. Aber auch das konnten wir erfolgreich hinter uns bringen. Dank Silber-Status bzw. Web-Check-In wählten wir die - aus unserer Sicht - beste Schlange zur Kofferaufgabe aus.

Weiter in den ersten Stock zum Ausreisestempel bei der Passkontrolle. Die Aufmerksamen unter Euch werden es nun erkennen - ja da war doch noch was... Richtig - die Fast-Track-Pässe kamen nun zum Einsatz - gut gepokert, voll riskiert - aufgegangen. So kamen wir ... zur nächsten Schlange - Handgepäckkontrolle... War aber dann schneller erledigt als gedacht. Kurz nach 10 Uhr waren wir dann überall durch.

Nun noch schnell zur Pipibox, die aufgestaute Angstflüssigkeit loswerden und ab zum Gate, welches schon offen war.

Gerade mal für ein paar Minuten zur Entspannung hingesetzt, startete auch schon das Boarding.

Gut, da waren wir dann. Im Flugzeug (letzte Reihe Economy) bereit zum Abflug nach Dubai. Kann losgehen... ja aber nicht mit uns... Da der Flughafen bekanntermassen nur ein Runway hat, kam es zur Verzögerung. Mit einer Stunde Verspätung hoben wir dann schließlich ab und landeten um 15:00 Uhr in Dubai.

Die ersten nervösen Fluggäste sprangen natürlich gleich auf, als der Flieger am Boden ankam. Gut, soweit ich erkennen konnte, gab es einige mit einem Anschlußflug um 15:50 Uhr. Aber das frühe aufspringen während des Rollens, hilft auch nicht weiter.

Unser Flug nach Wien sollte um 17:15 Uhr starten, dh kein Stress. Ab von Terminal B mit dem Zug nach Terminal A, schnell die Schokogelüste meiner Frau stillen und ein paar Sackerl Cadbury-Schokolade (danke Lisa an die Suchtfixierung) im Duty-Free abgestaubt und ab in die Business-Lounge um noch was zu futtern (Hey, ich hatte kein Frühstück auf der Insel! - stimmt im Flieger gabs ja was... aber egal). Business-Lounge mit Economy - wie geht das denn?! -> Mit dem Skywards Silber-Status darf man die Lounge in Dubai nützen - sehr praktisch.

Ziemlich pünktlich hoben wir dann ab, um kurz nach 21 Uhr in Wien zu landen.

Fazit: Uns hat es total gut gefallen, die Insel ist eine Empfehlung wert. Das teilweise schlechte Wetter konnte die Erholung nicht trüben. Der Adrenalinkick beim Rückflug hätte uns zwar erspart bleiben können, aber im Nachhinein gesehen, hatten wir wenigstens keine langen Pausen/Aufenthalte.

So, nachdem ich nun knapp 2 Stunden an diesem Bericht geschrieben habe, verzichte ich erstmals aufs Korrekturlesen und hoffe Euch einen guten Eindruck über unseren Urlaub hinterlassen zu haben.

Falls es Fragen geben sollte, her damit solange die Erinnerung noch frisch ist.

LG
Roland
27.10.2016 06:58 Roli77 ist offline E-Mail an Roli77 senden Beiträge von Roli77 suchen Nehmen Sie Roli77 in Ihre Freundesliste auf
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