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MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 79 Malediven-Inseln und 8 Tauchschiffen » Eriyadhu » Eriyadu 2016-08-09 - Reisebericht von Apeks » Hallo Gast [Anmelden] [Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Eriyadu 2016-08-09 - Reisebericht von Apeks 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Eriyadu 2016-08-09 - Reisebericht von Apeks Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Anreise:
Der Qatar-Flug von München über Doha nach Male startete pünktlich und nach 5 1/2 Stunden waren wir am neuen Flughafen vom Emirat Qatar. Die Transitzeit bis zum Anschlussflug betrug nur 2 1/2 Stunden, nach einem Kaffee ging es schon wieder weiter. Beim Boarding erfuhren wir, dass wir ein kostenloses Upgrade in die Business-Klasse bekommen. Wirklich geniales Service und Essen an Bord. Das Beste war jedoch ein Bett im Flugzeug! Noch nie waren wir in Male so ausgeruht ausgestiegen.

Ankunft:
Die Einreise ging sehr flott voran und die Koffer lagen nach ein paar Minuten am Förderband. Das Durchleuchten aller Gepäcksstücke gibt es nicht mehr. Es wird von Zoll beim Ausgang nur mehr stichprobenartig kontrolliert. Nach der Schiebetür wartete bereits eine Mitarbeiterin von Neckermann Reisen, die uns zum Schalter von Eriyadu brachte, bei dem wir die weiteren Infos bekamen. Im kleinen Hafenbecken vor der Ankunftshalle wartete bereits ein inseleigenes zweimotoriges Schnellboot. Nach einer 45 Minuten dauernden schnellen Fahrt (bis zu 55 Knoten) wird man am Hauptsteg empfangen und man wird von einem Mitarbeiter des Gästeservice zur Rezeption geführt. Dort füllt man die Formulare bei einem Glas Fruchtsaft aus. Interessant ist, dass es für die chinesischen Urlauber ein spezielles Infoblatt mit den Verhaltensregeln auf der Insel gibt. Bereits 10 Minuten nach Ankunft auf der Insel wird man zum Bungalow geführt, die Koffer werden per Karren nachgebracht und man hat das zu Hause für den Urlaub bereits bezogen.

Bungalows:
Die 1er Nummern (101 bis 108 Erdgeschoß, 109 bis 116 erster Stock) sind die neuen Beach Club Rooms, diese sind zwischen Wassersport und Tauchbasis situiert. Die 2er Nummern (momentan von 201 bis 247) sind die Deluxe Zimmer und sind bereits renoviert, von 301 bis 312 sind es Superior Zimmer und noch im 80er Jahre Look. Wir haben in unserem Reisebüro einen Superior-Bungalow gebucht und unseren Wunsch - renoviert, im Nordosten der Insel und in der Nähe der Beachbar hinterlegt. Weiters habe ich zwei Wochen vor Abflug ein gleichlautendes Email nach Eriyadu gesandt. Wir haben dadurch einen Deluxe Bungalow mit der Nummer 242 erhalten, mit dem wir sehr zufrieden warem. Uns hat der Bungi 212/213 von der Lage am besten gefallen, jedoch sind alle von 212 bis 247 zu empfehlen. In diesem Bereich der Insel ist ein schöner Strand, der Blick Richtung Nordosten auf das offene Meer ist frei, in der kleinen Lagune kann man ausgelassen baden und schwimmen und das Hausriff ist nur ein paar Meter entfernt. Zwischen 201 und 210, also östlich der Hauptbar ist fast kein Strand vorhanden, genauso ab der Nummer 242 aufwärts, Richtung Westen, da haben die Beach Club Rooms im Süden der Insel mehr Strand. Die sehr rücksichtslosen und in der Nacht lärmenden deutschen Bungalow-Nachbarn bekamen wir nicht in den Griff. Hier machte sich der einzige Nachteil der Doppelbungis bemerkbar, die extrem dünnen Wände durch die man wirklich alles hört! Die Ausstattung der Zimmer ist sehr zeitgemäß, Bad mit offener Dusche, Badewanne, Doppelwaschbecken und Haarfön, der im Zimmer vorhandene Flachbildschirm wurde nie aufgedreht, so können wir über das Programmangebot keine Auskunft geben. Jeder Bungi hat zwei Sesseln und einen Tisch auf der kleinen Terrasse Richtung Meer sowie zwei Liegen mit nummerierter Auflage für den Strand. Gereinigt wird er morgens und abends, Handtücher werden täglich gewechselt und zwei Wasserflaschen stehen jeden Tag auf dem Beistelltisch. Positiv zu erwähnen ist, dass es hier keine Wasserbungalows gibt. Einerseits beeinflussen sie die Strömungsverhältnisse in der Lagune, anderseits würden dadurch noch mehr Gäste auf der Insel sein und dies wäre aufgrund der kleinen Größe nur ein Nachteil.

Insel:
Rezeption, Hauptbar, Wassersport, Tauchbasis und Strandbar sind rund um die Insel auf einer Fläche von 350m x 150m verteilt und dienen auch zur Orientierung. Das Volleyballnetz ist bei der Strandbar gespannt, den Fußballplatz und den Badmintonplatz verwenden hauptsächlich die Angestellten, der Staffbereich ist ein wenig abgeschattet und hat beim Eingang einen kleinen Gebetsraum. Ein Teil der Angestelltenzimmer befinden sich hinter den Beach Club Rooms in einem einstöckigen Gebäude. Am Hauptsteg befinden sich ein kleiner Unterstand mit einer maledivischen Schaukel und daneben eine gepolsterte bequeme Liegefläche. Am Ende des Steges ist man bereits bei der Riffkante, an der meist gegen 19 Uhr Ammenhaie anzutreffen sind. Im kleinem Hafen neben der Tauchbasis werden die Schiffe über Nacht festgezurrt, auf der aus Korallenblöcken errichteten Hafenmauer befindet sich ein offizieller Vermessungspunkt der Malediven mit der Nummer PSM5109. Das tägliche Ausflugsprogramm vom Besuch einer Einheimischeninsel, über einen Tag in der Hauptstadt Male bis zum Nachtfischen ist neben dem Wassersportcenter angeschlagen. Die Schnorchelausflüge werden von der Tauchbasis angeboten, die Anmeldung erfolgt direkt in der Tauchbasis. Weiters gibt es die Möglichkeit für Tischtennis, Billard, einen Fitnessraum und ein Shop runden das Angebot ab. Die Insel wird nicht mit den Wasserfliegern angeflogen, so muss die ganze Versorgung über den Seeweg abgewickelt werden. Zwei Schnellboote für den Transfer, drei Dhonis für das Tauchen und Schnorcheln, ein Motorboot für den Wassersport, ein Versorgungsschiff und zwei kleine Dhingis stehen zur Verfügung. Den Treibstoff für die Aggregate kommt per Tankschiff, das für ein paar Stunden am Steg der Tauchbasis festmacht. Auf der Insel waren in der ersten Woche sehr viele Gäste aus Asien und auch eine große Anzahl von Einheimischen. Diese dürften die Zeit um den maledivischen Independensday für einen Kurzurlaub genutzt haben. In der zweiten Hälfte des Urlaubs war es eher europäische Urlauber. Man traf vermehrt Deutsche, ein paar Italiener, auch Holländer und Schweizer kamen an, Österreicher waren auf Eriyadu im wahrsten Sinne des Wortes Mangelware.

Flora und Fauna:
Die Insel ist schön bewachsen mit Palmen, blühende Sträuchern und Büsche, dazwischen Topfpflanzen und Bananenstauden gezogen in der Inselgärtnerei. Raben, Graureiher, Seeschwalben und Flughunde sind in der Luft unterwegs. Weiters gibt es Laufhühner, Echsen, Geckos, Krebse und Einsiedlerkrebse, die den Strand besiedeln sowie einen Papagei der manchmal beim Restaurant im Baum sitzt. Gegen die Moskitos wird täglich vorgegangen, die Sprühaktion nebelt die Insel gegen 17 Uhr ein.

Tauchen:
Die Tauchbasis ist top und gut organisiert. Jeder Gast muss zum Orientierungstauchgang ins Wasser um seine Tauchfertigkeiten vorzuzeigen. Dies ist keine Schikane der Tauchbasis, sondern dient der eigenen und der anderen Sicherheit. Das setzen einer Boje am Sicherheitsstop wird bei jedem Tauchgang durchgeführt, was auch sinnvoll ist bei dem möglichen Schiffverkehr. Die Leute sehr zuvorkommend, hilfsbereit und vor allem pünktlich. Der Südtiroler Basisleiter Oliver Weissensteiner hält seine Mannschaft gut zusammen. Er war zuvor in Ägypten, auf der Insel Kandomaa im Südmale-Atoll und eine Zeit auf Malta, bevor er wieder zurück auf die Malediven ging. Als Tauchguide ist meist der Malediver Saeed am Boot. Er kommt aus dem südlichsten Atoll Addu von dessen Hauptinsel Gan. Nachdem er vermehrt im Ari-Atoll mit der Atoll-Explorer auf Tauchsafaris unterwegs war, betreut er nun Gäste auf Eriyadu. Während unseres Aufenthaltes kam die Taiwanerin Kathy hinzu. Ramiz und Watabe aus Bangladesch und der Malediver Ali schauen sich um die Ausrüstung und um die Flaschen um, zusätzlich fungieren sie als Guides beim Schnorcheln oder gehen manchmal mit Gästen ans Hausriff tauchen. Am Vormittag werden Twotanks Tauchausfahrten angeboten, Abfahrt ist um 8 Uhr und Rückkunft um ca. 11:30 Uhr. Nachmittags startet die Ausfahrt um 14:00, die Abfahrt ist jeweils am Hauptsteg. Die Tauchausfahrten werden ab 4 Personen durchgeführt, Nitrox 32 ist für zertifizierte Taucher gratis und wird vor dem Zusammenbau der Ausrüstung immer analysiert. Die Tauchzeit ist auf 60 Minuten oder 50 bar limitiert, bei 5 Minuten Restnullzeit, heißt es die Tauchtiefe dementsprechend anzupassen. Wer hier ein idyllisches Dhoni das langsam über den indischen Ozean tuckert sucht, wird es nicht finden. Die Basis verfügt über zwei schnelle Polyester-Tauchboote mit viel Platz, Süßwasserdusche und Bord-WC. Ein großes Lob an den Captain, der uns immer perfekt an den Tauchplätzen absetzte. Nach jedem Tauchgang gibt es eine Tasse Tee und frische Kokosnuss. Angefahren werden Thilas, Kanäle, Kanalkanten oder auch Außenriffe, für jeden Geschmack und jedes Können etwas dabei. Zu den schönsten und spektakulärsten Plätze zählen sicher Fingerpoint/Saddle, Madigaa und Voshimas Thila - diese Angabe gilt jedoch nur bei für Südwestmonsun, zirka in den Monaten Mai bis Oktober. Bei Nordostmonsun wird auf die Ostseite des Nordmale-Atolls gefahren, in dieser Zeit befindet sich idealerweise ein Mantapoint im Plankton angereicherten Wasser in der Nähe der Insel. Empfehlenswert ist auch das Hausriff, an dem man von 6 Uhr bis 20 Uhr selbstständig im Buddyteam tauchen gehen kann. An fünf verschiedenen Stellen (Tauchbasis, Hauptsteg, 210, 230 und 307) kann man den Tauchgang starten. Flaschen werden vom Kompressorcrew zum jeweiligen Einstieg gebracht und vom Ausstieg wieder abgeholt. Die Nachttauchgänge am Hausriff sind sehr abwechslungsreich und durchaus empfehlenswert. Einziger Wehrmutstropfen sind die zahlreichen kaputten Korallen im obersten Bereich, die leider nicht mehr farbenfroh erstrahlen.

Schnorcheln:
Die Insel befindet sich direkt im Himmiya Kanal und dadurch macht sich manchmal auch die stärkere, einlaufende Strömung bemerkbar. Riffhai, Thunfische, Makrelen, Adler- und Stechrochen trifft man genauso wie Schildkröten, Oktopusse, Langusten, Muränen und viele bunte Rifffische. Die meisten Schnorchler verwenden vorbildlich auch die Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten der Taucher. Bei Flut kann man auch fast überall vorsichtig über die Riffkante schwimmen. Die Gezeitentabelle ist bei der Tauchbasis angeschlagen.

Verpflegung:
Das Essen, vorausgesetzt man erwartet keine medium-rare gebratenen Steaks, feinstes Kalbsschnitzel oder saftigen Rinderbraten ist top. Maledivische und indische Speisen jeden Tag - einfach gut! Wer beim Frühstück über das Angebot meckert, der soll bedenken man befindet sich mitten im indischen Ozean. Salate, Suppen, Nudelgerichte, viel Gemüse, Obst, Currys, Huhn, Fisch und verschiedene Nachspeisen werden täglich mittags und abends angeboten. Wasser, Softdrinks, Bier, Wein, Kaffee und Tee sowie Longdrinks und Cocktails sind im AI-Paket inkludiert. Espresso, Cappuccino und diverse Spirituosen sind separat zu begleichen.

Abendprogramm:
Eine Animation gibt es nicht, einmal einen Film über die Unterwasserwelt der Malediven, das andere Mal ein Krabbenrennen oder eine Disconight, die um 23 Uhr endet sind die abendlichen Höhepunkte.

Abreise:
Unser Rückflug von Male über Doha nach München startete um 20:20 Uhr. So hatten wir noch den ganzen Tag auf der Insel. Um 12 Uhr mussten wir den Bungi räumen, zahlen und auschecken. Alle weiteren Konsumationen bis zur Abfahrt des Schnellbootes um 16 Uhr beglichen wir in bar. Das Gepäck wurde einstweilen bei der Rezeption verwahrt. Der Sicherheitscheck am Flughafen und der Check In gingen rasch vor sich. Im Duty Free wurden noch kleine Mitbringsel eingekauft und wir saßen schon im Flieger Richtung München mit Zwischenlandung in Doha. Die 3 ½ stündige Heimfahrt mit dem Auto ging ohne Stau über die Bühne.

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10.08.2016 11:34 Apeks ist offline E-Mail an Apeks senden Beiträge von Apeks suchen Nehmen Sie Apeks in Ihre Freundesliste auf
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