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Text Royal Island 2016-07-25 - Reisebericht von Jörg Kurth Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Royal Island Resort

Um es gleich klarzustellen, Royal Island Resort & Spa war nicht unsere 1. Wahl, denn wir hatten wie 2015 eigentlich wieder Bathala gebucht, mussten dann aber aufgrund der Einstellung der Flugverbindung von Omainair umbuchen und sind auf Royal Island gelandet.

Und bevor sich jetzt wieder einige auf den Schlips getreten fühlen, wir lieben einfache kleine Inseln mit viel Ruhe, echtem Maledivenfeeling, keinen Wasserbungalows, keinen Pool und sonstigen unnötigen Schnickschnack.

Royal Island ist im Vergleich zu allen vorher besuchten Inseln riesig, hat einen schönen großen Pool, keinen Sandboden im Restaurant oder in der Bar und sogar gepflasterte Wege.
Dafür keine Riff zerstörenden Wasserbungalows und solche Inseln sind leider immer seltener zu finden.



Und obwohl Royal Island eigentlich so gar nicht meiner Wunschvorstellung entspricht, kann die Insel punkten. Es war viel besser und angenehmer, als ich es vorher erwartet hatte.

Royal Island ist eine 4,5 Sterne Insel, was man vorallen auch an den Getränkepreisen merkt (Dazu aber später mehr). Allerdings ist die Organisation und Betreuung der Gäste auch sehr gut. Das fängt schon unmittelbar nach der Landung (Propellerflugzeug) auf Dharavandhoo an. Ein Hotelangestellter wartet bereits und man braucht sich nicht einmal um sein Gepäck zu kümmern. Ab in den klimatisierten Bus zur Anlegestelle (ca 5 Min) und dann noch einmal 10 Minuten mit dem Speedboot zur Insel. Das jeder Gast eine Rettungsweste umgelegt bekommt, hatten wir vorher auch noch nie.



Zur Begrüßung dann eine erfrischende junge Kokusnuss und ein erfrischendes kaltes Tuch. Nach dem Ausfüllen des Anmeldeformulars geht ein Angestellter persönlich mit zum Bungalow und zeigt und erklärt einem alle Funktionen und Ausstattungsgeräte (Klimaanlage, Safe etc..) im Bungalow.



Die Bungalows sind das absolutes Highlight von Royal Island, die Bungalows sind riesig haben ein halboffenes Bad (Duschgel, Shampo, Bodylotion werden täglich aufgefüllt) und sind innen komplett mit Holz vertäfelt. Die Klimaanlage ist extrem leise und auch der Kühlschrank ist nicht zu hören. Einziger Kritikpunkt wäre, dass es quasi nur eine Steckdose im Bungalow gibt. Aber das wäre meckern auf höchsten Niveau und man kann ja den ebenfalls vorhandenen Wasserkocher ausziehen und diese Stechdose auch nutzen.
Und ja, es gibt da einen Röhrenfernseher auf den Zimmern den viele hier als „nicht zeitgerecht bewerten“ uns stört das nicht, weil man gar keinen Fernseher auf den Malediven braucht. Auch Bademäntel und Hausschuhe sind überflüssig und wurden von uns nie genutzt. Die Bungalows haben zusätzlich auch noch einen großen Deckenventilator und auch ausreichend Beleuchtungsmöglichkeiten. Ich kann echt nicht nachvollziehen was einige an den Bungalows auszusetzen haben. Sie sind extrem sauber und gepflegt. Selbst im halboffenen Bad gab es weder die klassischen großen Ameisen noch Kakerlaken. Von den bisher besuchten 7 Malediveninseln waren das bislang die mit Abstand größten und besten Bungalows. Alle haben eine eigene Terrasse mit Stühlen und Tisch und zu jedem Bungalow gehören am Strand auch die entsprechenden Liegen mit Auflagen.



Zweiter absoluter Pluspunkt ist die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft vom gesamten Personal. Von den Angestellten der Rezeption, den Kellnern in der Bar oder dem zugewiesenen Kellner im Restaurant alle super freundlich und sehr gesprächig. Nach jeder Mahlzeit wird höflich nachgefragt ob alles in Ordnung ist oder ob es noch wünsche gibt und das auch, bevor es Trinkgeld gab. Auch hier kann ich teilweise die negativen Bewertungen nicht nachvollziehen. Kommt aber vielleicht auch immer darauf an, wie man selbst die Angestellten behandelt. Auch hier waren das bisher die freundlichsten Angestellten aller besuchten Inseln.



Nachdem wir in den letzten 7 Jahren immer sehr viel Glück mit dem Wetter hatten, hatten wir diesmal Pech und es hat in den ersten 4 Tagen eigentlich mehr geregnet als es Sonne gab. Bei Regen gibt es natürlich weitere Pluspunkte für größere Inseln, da es auf Royal eine Badmintonhalle, Fitnessstudio, Squashhalle und einen Tischtennisraum gibt. Einen Arzt sowie Druckkammer gibt es übrigens auch und neben der Badmintonhalle gibt es natürlich auch draußen einen Badminton/Vollyballfeld und Tennisplätze.



Was die Verpflegung angeht hatten wir uns für AI entschieden. Auch hier kann ich die vielen negativen Bewertungen nicht verstehen. Die Getränke sind auf Royal wirklich wesentlich teurer, als auf anderen Inseln. Cola, Limo, Fanta liegen bei 4,50 Dollar, Kaffee/Tee bei 5 Dollar, Bier 6 Dollar und der Hauswein bei 9 Dollar. Vodka, Gin usw. kosten ebenfalls 4,50 Dollar und eine große Wasserflasche 5 Dollar. Der Aufschlag für AI beträgt je nach Anbieter 42 – 60 Dollar und da sollte man halt vorher mal rechnen was man so täglich trinkt und dann entscheiden. Nur HP oder VP zu buchen und dann über extrem hohe Getränkepreise meckern ist da unpassend man kann sich ja entsprechend vorher Gedanken machen. Im AI Paket ist auch ein Nachtangeln enthalten sowie die kostenlose Nutzung von Kanus und Sportausrüstung. Auch 5 Cocktails und 2 Mocktails sind im AI Packet. Die Mocktails sind beide sehr lecker und erfrischend und von den Cocktails sind auch 2 gut trinkbar. Ohne AI Paket werden die Mocktails und Cocktails mit 12-18 Dollar berechnet.

Der Speisesaal (leider ohne Sandboden) ist natürlich, der 150 Bungalows entsprechend groß und gerade zu den Anfangszeiten der Essenszeiten können sich am Buffet schon mal Schlangen bilden. Größere Insel und mehr Gäste bedeutet natürlich auch mehr Auswahl und auch hier kann ich einige Kommentare in den Bewertungen nicht nachvollziehen. Die Auswahl ist völlig in Ordnung und es gibt auch täglich einen eigenen Bereich für landestypische Speisen. Allerdings merkt man beim Essen schon, dass die Insel hauptsächlich in Italienischer Hand ist. Wer Wartezeiten am Buffet verhindern möchte sollte einfach 30 Minuten später gehen, dann ist der erste Ansturm weg und Schlangen gab es wirklich nur immer abends. Wer mit HP mittags mal im Restaurant essen gehen möchte wird allerdings geschockt sein, denn dass Mittagsessen im Restaurant wird mit 42 Dollar pro Person berechnet und das ist es definitiv nicht wert. Gerichte an der Poolbar fangen bei 15 Dollar an.



Natürlich gibt es auch ein Wassersportzentrum und hier stimmen die negativen Aussagen in diversen Foren. Die Preise sind massiv überzogen, wobei ich das auch gut finde. Wer fliegt auf die Malediven um Jet-Ski fahren zu wollen? Das sollte keine 70 Dollar für 20 Minuten kosten sondern 200 Dollar damit diese unnötige Verschmutzung durch das Benzin endlich aufhört. Man muss nur mal am Wassersportzentrum vorbei gehen es riecht überall nach Benzin. Wir haben uns da nur mehrmals die Kanus ausgeliehen und sind gemütlich um die Insel gepaddelt.

Auch die Tauchschule Dive Oceanus überzeugt. Alle sehr freundlich und vor allem sehr flexibel. Es gibt bis auf freitags grundsätzlich 3 Tauchgänge pro Tag. Einen doppelt Tank morgens und dann noch 1 TG am Nachmittag. Freitags gibt es morgens auch nur einen Tauchgang. Absolutes Highlight sind natürlich die Manta Tauchplätze.

Das Spa ist ebenfalls wunderschön mit kleinem Wasserfall und viel Platz. Allerdings sind die Preise auch hier extrem teuer und nur wenn man geschickt verhandelt und nach Rabatten fragt, lohnt es sich eigentlich. An manchen Tagen gibt es auch 2für1, da sollte man am besten täglich einfach mal auf den Aushang achten.

Die gesamte Insel ist liebevoll angelegt und es gibt nette Blumenbeete in der die Blumen quasi mit der Wasserwaage und Abstandsmesser nebeneinander eingepflanzt werden. Auch an die gepflasterten Wege gewöhnt man sich nach ein paar Tagen.

Es wird regelmäßig gegen Moskitos gesprüht und es gibt auch eine Bar/Disco wo es etwas lauter ist, allerdings liegt die fast mittig auf der Insel und ist besonders Schallgedämpft. Man hört im Bungalow nichts auch nicht wenn wieder Karaoke Abend ist. Ansonsten können wir dazu nicht viel sagen, da wir ja auf die Malediven fliegen um uns zu erholen und die Ruhe zu genießen daher haben wir diesen Fun Pup kein einziges Mal genutzt.

Zusammenfassend ist Royal Island insbesondere für Leute geeignet, die auch im Urlaub nicht auf Sport verzichten wollen und nicht unbedingt stundenlang in Ruhe am Strand liegen wollen. Trotz der ca. 250-300 Personen auf der Insel verteilt sich alles recht gut und viele liegen gar nicht am Strand sondern am Pool. Der Strand ist eigentlich überall ausreichend breit und rund um die Insel gibt es Wellenbrecher, die man aber nur bei Ebbe sieht und daher echt nicht störend sind. Man kann bei Flut auch richtig weit ins Meer gehen ohne gleich auf Korallen zu treffen, auch das empfanden wir als angenehm. Hat natürlich den Nachteil, dass zwischen Strand und Wellenbrecher nicht so viele Fische waren. Das Hausriff ist übrigens in Ordnung und auch entlang der Wellenbrecher gibt es viel Buntes zu sehen.



Mir persönlich fehlte aber der typische Maledivenflair was aber wirklich schon meckern auf höchsten Niveau ist. Aber um auf die einleitenden Worte zurück zukommen ich mag es halt lieber kleiner, ruhiger, Sandboden im Restaurant und in der Bar und keine gepflasterten Wege. Daher würde ich Bathala oder Reethi Beach auf jeden Fall vorziehen.



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