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Zum Ende der Seite springen Thudufushi 2013-10-03 - Reisebericht Thym1959 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Thudufushi 2013-10-03 - Reisebericht Thym1959 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Reisebericht Thudufushi, 18.09. bis 03.10.2013


Wir haben uns ja schon daran gewöhnt, dass wir auf Grund der Foto- und Tauchausrüstung bei der Handgepäckkontrolle in FFM meistens zum „Sprengstofftest“ gebeten werden. So auch diesmal, nur monierte man hier auch unsere Sturmfeuerzeuge, die verboten wären im Flieger mitzuführen. Es wird dann wohl auch so sein, obwohl wir das noch nie gelesen oder gehört haben und die Dinger schon x-mal dabei hatten. Der kleinliche „Kontrolleur“ ließ sich auch nicht überzeugen uns ließ uns am Ende das Gas aus den Feuerzeugen raus. In Male angekommen, nach der üblichen Einreiseprozedur eine kleine Änderung. Beim Check-in zum Wasserflieger gibt es z.Z. nur noch die blau/gelben Farben (TMA), obwohl der Transfer mit den roten (MAT) durchgeführt wurde. Beide Gesellschaften sollen fusionieren, wobei zu erwarten ist, dass weiter „optimiert“ wird und das nicht unbedingt zum weiteren Ausbau der Bequemlichkeit für Touris.

Nach knapp 2 stündiger Wartezeit ging es endlich los. Auf der Insel angekommen, wurden die Uhren eine Stunde vorgestellt.


Insel
Der Wasserflieger landete etwas weiter von der Insel weg, Ausstieg auf eine kleine Plattform. Danach wird man mit den Dhoni auf die Insel gefahren. Der erste Ausblick auf das kleine Inselchen ist optisch einfach toll, da stören die neugebauten weißen Wasserhütten nicht sehr viel. Schöne Vegetation, viele Palmen, schöner Strand rundum. So muss eine Malediveninsel aussehen!


Bungi
Es gibt am Land in der Mehrzahl Doppelbungis auf der Insel. Die Bungilage war nirgends schlecht, manche Bungis mit mehr natürlichen, manche mit weniger (bis gar keinem) natürlichen Schatten vor der Hütte. Die ersten und letzten 2 liegen direkt neben Rezeption bzw. Speisesaal.

Das Bungiinnere ist identisch mit der Schwesterinsel Athuruga, ca. 25 QM groß plus ca. 12 QM halboffenes Bad. Es ist alles an Ausstattung da was es braucht, genügend Stauraum in den Schränken, Wasserkocher, Safe, Minibar, Klimaanlage (die nicht aufs Bett bläst), Fön, IPod-Anschluss usw. (kein TV).

Die Minibar ist im AI enthalten und kann auf Wusch individuell aufgefüllt/ausgestattet werden.

Das halboffene Bad hat zwei Waschbecken, Toilette, Bidet, Regenwasserdusche, ausreichend Handtücher, Bademäntel und Wäscheleine.
Auf der Terrasse stehen 2 gepolsterte Stühle und ein großer Tisch, vor der Terrasse 2 Plastikliegen mit Auflagen.

Badetücher werden am Vorabend für den nächsten Tag aufs Zimmer gelegt.

Abweichend davon sollen erstmal 6 Zimmer für höhere Ansprüche umgebaut werden (Nr. 12 und 13 sind schon fertig). Die fertigen Zimmer sind um die (alte) Terrasse vergrößert und die neue Terrasse ist etwas größer als die alte. Die Ausstattung soll hochwertiger sein und z.B. mit WLAN ausgestattet werden. Es werden also bald 2 Kategorien an Landhütten angeboten werden.

Zu den Wasserhütten können wir nichts sagen.


Strand
Der Strand ist z.Z. rundum sehr schön. Bei den ersten Bungis sehr breit (die sind ohne Schatten), sowie auch an der Ostseite. An den anderen Stellen etwas schmäler. Es gibt keine Befestigungen auf der Insel, man kann sie allerdings im Barbereich nicht zu Fuß umrunden.
Schwimmen ist an der Ostseite bei Ebbe nur sehr eingeschränkt möglich, man kann aber auch über das Riff schwimmen.


Allgemeines
Im Nichtraucher-Resti für die Landbewohner bekommt man einen Tisch für den kompletten Aufenthalt zugewiesen, der Kellner bleibt der Gleiche. Für die Wasserhüttenbewohner gibt es ein extra Restaurant mit Menüwahl, die Landbewohner können dies gegen Aufpreis mit benutzen. An jedem Freitag wird bei schönem Wetter im Freien unter Palmen gefuttert.

Die Bar an Land ist vielleicht einer der wenigen Kritikpunkte der Insel. Die Stühle im überdachten Bereich sind nicht unbedingt so sehr bequem. Auch der Bereich im Freien ist teilweise mit Klappstühlen ausgestattet.

WLAN kann im Rezeptions- und Barbereich kostenlos empfangen werden.

Weiterhin gibt es ein Spa, Wassersportcenter, Muckibude Tischfußball, Tischtennis, Billard, TV-Zimmer und eine Tauchschule, außerdem Boutique/Shop, Schneider, Arzt. Dies alles ist um den Rezeptionsbereich zu finden.

Es wird tagsüber und auch am Abend (ab 22 Uhr) relativ viel an Unterhaltung angeboten.

Die musikalische „Liveunterhaltung“ während des Mittag- und Abendessens ist schlecht wie immer. Die Gesangskunst des Interpreten grenzte schon fast an Körperverletzung.

Das Personal (Kellner, Roomboy) ist weitgehend sehr freundlich und flott, da gibt es nichts auszusetzen.

Die Gästestruktur ist hauptsächlich europäisch (I, GB, D, AT, CH) geprägt. Einmal viele Chinesen auf einmal angekommen, die jedoch nur einen Tag blieben.

Es ist so gut wie alles im AI enthalten, auch z.B. Kaffee, Cappu, Presso usw. Lediglich Whiskey, Schampus und bestimmte Flaschenweine sind nicht im AI enthalten.

Wäscheservice ist kostenlos, innerhalb von 1 bis 2 Tagen wird die Wäsche gereinigt und gebügelt aufs Zimmer gebracht.


Essen
Das Essen für die Landhüttenbewohner war sehr gut. Mittags und Abends gibt es neben den angesagten Themenbuffets immer eine Pizzastation, Nudelstation, Grill, maledivische Currys, ein Corner mir rohem Fisch, sowie eine kleine Käsetheke. Wer da nichts findet muss halt verhungern.

Ein Fischreiher ist ständig Gast am Grill, manchmal stellt er sich wie ein Touri dort an. Es ist eine Gaudi dem Viech beim schnorren zuzuschauen. Naja, auf einmal war er nicht da und an dem Tag gab es viele Chinesen auf der Insel und in der chinesischen Essecke gab es „Duck“! Da könnte man ja auf bestimmte Gedanken kommen, letztlich hat er sich an dem Tag aber nur etwas verspätet.


Hausriff
Es war nach 2006 unser 2. Besuch auf Thudufushi und das Hausriff hatten wir in wesentlich besserem Zustand in Erinnerung. Es ist zwar ein Hausriff mit einem annehmbaren, aber im Vergleich zu anderen Inseln nicht übermäßigem Fischbestand vorhanden, aber leider sind viele Korallen abgestorben bzw. in erbärmlichen Zustand mit dem teilweisen Hang zur Geröllhalde. Es gibt wesentlich schönere Hausriffe!


Tauchschule
Das ist identisch mit Athuruga. Die Tauchschule steht unter Management von „I-Dive“. Es werden i.d.R. am Morgen (9:30 Uhr) und am Nachmittag (15:00 Uhr) zwei Ausfahrten mit jeweils einem Tauchgang angeboten. Man kriegt eine Kiste für das Equipment und trägt sich in die Liste ein (Tauchplatz ist beschrieben) und muss nur noch ca. 10 Minuten vorher am Boot erscheinen. Das Tauchequipment wird auf das Boot hin und zurück gebracht und auch von der Basis gewaschen und getrocknet. Das Blei bleibt immer auf dem Boot. Man muss sich eigentlich um nichts kümmern.

Es wird in kleinen Gruppen getaucht, jedoch ist die Basis bei mehr als 10 Tauchern auf einmal überfordert (das war die letzten 3 Tage so).

Der ausgeschriebene Tauchplatz wird auch für nur einen Taucher angefahren.

Die Tauchplätze sind bei wenig vorhandenen Tauchern gut ausgewählt, Wünsche werden selbstverständlich berücksichtigt. Jedoch mussten die vielen Taucher irgendwie mit dem wenigen Personal befriedigt werden und so wurde teilweise dann morgens um 9 und 11 Uhr jeweils ein Tauchgang organisiert. Da bleibt dann nicht viel Auswahl und das nahgelegene Panettone ist ohne Mantas meist scheisse!

Es sind ausreichend Getränke und Handtücher an Bord. Nach dem Tauchgang kriegt man einen Kaffee oder Tee gereicht.

Mit dem Equipment wurde seitens der Crew allerdings nicht sehr sorgsam umgegangen.

Die Tauchbasis gehört in dieser Inselkategorie zu den teuersten die wir kennen. Bei abgerechneten 23 Tauchgängen für eine Nase löhnt man rd. 74 $ pro Tauchgang (einschl. Boot), das wohlgemerkt bei eigenem Equipment.

Wer keine gesonderte Tauchunfallversicherung nachweisen kann, muss sie vor Ort für die Zeit des Aufenthaltes abschließen.

Wer auf viele Grauhaie steht, sollte zum Warren Thila/Emmas Thila fahren, ist ca. 1 Stunde Fahrzeit und es werden nur mind. Advanced mitgenommen. Es ist einer oder vielleicht sogar DER beste Tauchplatz für Grauhaie im gesamten Ariatoll! Das Kuda Miaru Thila ist dafür auch nicht schlecht, allerdings geht’s dort auch mal öfter schief. Das Dega Thila ist einfach nur schön, wenn man Kleineres und schöne Korallen gerne hat.

Es ist sehr selten, die Tauchrechnung wird nicht aufs Zimmer geschrieben, sondern bei der Basis direkt (Bar oder KK) bezahlt.


Unser subjektives Fazit
Thudufushi ist lt. Katalog eine 4-Sterne-Insel, im Vergleich zu anderen 4-Sterne-Inseln eher im oberen Bereich dieser Kategorie. Luxus sollte man dennoch nicht erwarten. Die Inseloptik ist spitze, das Essen reichhaltig und gut, die Zimmer sind ordentlich, im AI ist fast alles enthalten (da kann sich der etwas höhere Preis relativieren), es gibt eigentlich wenig an dieser Insel, was wir als „schlecht“ beurteilen würden. Lediglich das Hausriff war enttäuschend.
Wir könnten diese legere Insel wieder besuchen und natürlich auch bedenkenlos weiterempfehlen!

__________________
LG
Thym
08.10.2013 18:17 Thym1959 ist offline E-Mail an Thym1959 senden Beiträge von Thym1959 suchen Nehmen Sie Thym1959 in Ihre Freundesliste auf
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