Das Malediven Forum mit Protect the Maldives Forum und Schnorchel Forum
MALEDIVEN FORUM  und  PROTECT THE MALDIVES FORUM
alle Malediven-Resorts im Vergleich ... Urlaubskalender von malediven.at Malediven Portal in Deutscher Sprache Maldives Portal in English language Portale Maldive in lingua italiano i Italiani Maldives Forum NON SOLO MALDIVE das Mare Mundi Forum Kalender Wetter auf den Malediven - Weather in the Maldives Homepage of the reg. org. Protect the Maldives 
follow us on facebook write us on twitter visit me on Youtube Registrierung Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite
Videos von Malediven-Inseln Protect the Maldives Brochure as Digital-books TV Tipps Daily Maldivian News

Freitag, 15. Dezember 2017 99.423.310 Zugriffe seit Samstag, 15. November 2003
MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 80 Hotelinseln und 8 Tauchschiffen » Veligandu » Veligandu 2012-09-20 - Reisebericht von Thym1959 » Hallo Gast [Anmelden] [Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Zum Ende der Seite springen Veligandu 2012-09-20 - Reisebericht von Thym1959 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Thym1959 Thym1959 ist männlich
Haudegen


images/avatars/avatar-699.jpg

Dabei seit: 25.01.2007
Beiträge: 548
Herkunft: de

Text Veligandu 2012-09-20 - Reisebericht von Thym1959 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Reisebericht Veligandu, 15.09.2012 bis 30.09.2012

Nach einem normalen und pünktlichen Flug wurden wir bei Einreise auf eine kleine Geduldsprobe gestellt. Irgendeinem maledivischen Beamten ist wohl eingefallen, doch jetzt bei Einreise von (jedem?) Touri neben einem Bild auch noch die Fingerabdrücke abzunehmen. So dauerte das ganze Prozedere bis zum Ausgang etwa 2 Stunden. Dort war wohl die Aufregung der Reiseleiter und auch den Wasserfliegern groß, brachte sie dies scheinbar doch in arge Zeitnot für die noch folgenden Wasserfliegertransfers. Die Lounge von Veligandu am Wasserfliegerterminal sahen wir nur ganz kurz, wir hatten noch nicht mal die Zeit was zu trinken und es ging dann nahezu ohne Wartezeit, aber etwas hektisch, direkt zum Wasserflieger. Insgesamt gesehen, waren wir in etwas weniger als 3 Stunden nach Landung des großen Fliegers auf unserer Insel, die „Aufregung“ hielt sich also in Grenzen. Die Landung war etwas holprig, der Wasserflieger fährt direkt an einen Steg, Dhonitransfer entfällt also. Die Uhren werden auf Veligandu auf Malezeit + 1 Stunde vorgestellt.

Insel
Schon aus der Luft konnte man recht viele Befestigungen (Wellenbrecher und Bunen) der Insel erkennen, auch sind nach 3 Seiten (Osten, Norden und Westen) hin Wasserbungis gebaut. Die schöne Sandbank zum Süden hin ist zwar Wasserbungi-freie-Zone, allerdings wurde in Verlängerung der Sandbank eine künstliche Insel der Eigner aufgeschüttet (ist wohl schon länger vorhanden), sie dient auch als Unterkünfte für Überbuchungsopfer. Optisch erst mal nicht der dollste Genuss, was sich aber auf der Insel deutlich relativierte. Die Insel ist sehr gepflegt und wird ständig sauber gehalten, hat viele Palmen/anderen Bewuchs und weitgehend schöne Strände. Nahezu nichts wirkt abgenutzt oder vergammelt, alles wird ständig instand gehalten. Am Anfang der Sandbank befindet sich das Hauptresti, nebenan das a-la-Carte-Resti, der Pool und die Bar. Die Sandbank ist nach der Bar ca. 150 Meter baumfrei, Sonnenschirme und Liegen (wie überall auf der Insel) vorhanden.

Zwischen Rezeption und Pool ist ein Gamecenter (u.a. Tischfußball, Billiard, Tischtennis, Dart), der Inselshop, Juwelier und Schneider. Zwischen Resti und Landbungis an der Ostseite ist das Spa und eine Muckibude. Direkt hinter der Muckibude ist der nicht gerade leise Generator, wer also lärmempfindlich ist, sollte die Wasserbungis an der Ostseite meiden. Das Wassersportcenter (surfen, Katamaran usw.) befindet sich direkt am Steg.

Es gibt neben den vielen Wasserbungis z.Z. nur 12 Landvillen, 10 einzeln stehende an der Ostseite und 2 an der Westseite, die von vorne wie ein Doppelbungi wirken und sehr nah beieinander stehen. Angeblich sollen auch diese 2 Bungis nur für Überbuchungsopfer da sein, belegt waren die jedoch ständig.

Bungi
Wir hatten eine Landvilla an der Ostseite. Die Bungis sind sehr schön und sehen aus wie geleckt, ansprechend eingerichtet und groß, alleine der Schlafraum mit Bett, Sitzecke, Schreibtisch, TV (Deutsche Welle), DVD, I-Pod-Dockingstation, dürfte so um die 40 QM haben. Dazu noch der Flur, nebenan der offene „Kleiderschrank“ mit Kommode, riesiger Spiegel, Minibar, Safe, Kaffeemaschine (2 Kapseln pro Tag kostenlos), Wasserkocher, Instantkaffee (2 Flaschen 0.5 Ltr. Wasser pro Tag kostenlos). Es gibt massenhaft Steckdosen, Lichter und vor allem Schalter, für deren Funktion man eine gesonderte Bedienungsanleitung bräuchte. Sonstiger Stauraum ist großzügig in vielen Schubladen und Hängeschränken vorhanden. Große Strandtücher sind vorhanden.

Das Bad ist geschlossen, hat 2 Waschbecken und Toilette. Handtücher werden bei Bedarf 2 x am Tag gewechselt, sofern man die benutzten auf den Boden legt.

Auch die Dusche ist geschlossen (ca. 2 X 1 Meter), mittig mit Regenwasserdusche, sie schließt sich direkt an das Badezimmer an und man muss durch die Dusche durchgehen um in den Jacuzzi-Bereich zu gelangen.

Der Jacuzzi-Bereich ist dann offen unter freiem Himmel und u.E. lieblos eingerichtet, einfache nackte Holzwände, 2 gepolsterte Stühle und ein kleiner Tisch und halt das Jacuzzi selber. Dieser Bereich dürfte auch gut und gerne 20 QM haben. Bei der Einweisung kriegt man erklärt, dass das Wasser ausgewechselt wurde und stark chlorhaltig sei, man solle vor Gebrauch das Teil ohne Abdeckung ca. 15 Minuten blubbern lassen. War uns ziemlich egal, wir haben es eh nie benutzt!

Auf der Terrasse standen 2 gepolsterte Holzliegen, 2 nicht gepolsterte Holzstühle mit Tisch. Die Terrasse ist wenig überdacht, d.h. die Liegen werden bei Regen immer nass, Sonnenschutz ist dort natürlich dann auch wenig vorhanden. Nach 2 Stufen stand man in „seinem“ von links und rechts nicht einsehbaren, nicht gerade großen aber schattigem Strandbereich, dort befinden sich 2 leichte Liegen mit Kunststoffbezug. Der Blick zum Meer war nur teilweise frei, bei anderen Landvillen befindet sich aber bei weniger Bewuchs mehr freie Sicht, welche dann aber weniger „privat“ war. Leider hat man dort die Wellenbrecher genau vor der Nase, die glücklicherweise aber ziemlich weit weg vom Strand ins Meer gebaut waren. Schwimmmöglichkeiten sind in diesem Bereich sehr gut.

Was uns etwas verwunderte, ist die persönliche Mitteilung des Managements nach ca. 1 Woche, dass die Landvillen rauchfreie Zonen sind und nur im Außenbereich geraucht werden dürfe. Nirgends stand ein Nichtraucherschild, auch in der Hotelmappe stand nichts darüber. Wir haben auch grundsätzlich nichts gegen rauchfreie Hütten, hier hätten wir uns mehr Information seitens des Reiseveranstalters vor der Buchung gewünscht.

Strand
Wie oben bereits erwähnt ist der Strand fast rundum vorhanden. Lediglich bei Flut kam das Wasser an der Ostseite sehr nah an die Palmen/Sträucher. Trotzdem kann man die Insel kaum am Strand umrunden, weil auch hier an der Ostseite die Wasserhütten im Weg stehen. Die reichlich vorhandenen Bunen sind schon mächtig, stören vielleicht auch nicht, so dolle sieht‘s aber trotzdem nicht aus. Es waren viele Leute tagsüber auf der Sandbank, die ja optisch wirklich wunderschön ist, aber so ganz ohne Bäume wäre nicht unsere Sache (trotz vorhandener Sonnenschirme). Poollieger gibt’s auch nicht wenige, ist ja o.k. wer‘s mag.

Allgemeines
Das Hauptresti (Dhonveli) ist in 3 Bereiche mit Sandboden unterteilt, so kommt erst gar kein Kantinenflair auf. Das Buffet ist mittig dieser 3 Bereiche. Um das Resti herum sind im Freien Tische aufgestellt (Holzboden) und nur dort - und auch das nicht an jeden Tisch im Freien - kann man seine Rauchersucht befriedigen. Es herrscht freie Platzwahl zu jeder Mahlzeit, es gibt keinen fest zugeteilten Kellner. Die Bedienung ist tadellos! Das Futter ist als „sehr gut“ zu bezeichnen. Hauptspeisen, dazu Nudelstation und frisches vom Grill (selten Fleisch), maledivische Curries, Vor- und Nachspeise, mehrere Sorten Brot und Brötchen, abends auch Käse, frische Früchte zu jeder Mahlzeit usw. Meckern kann man da wahrlich nicht. Im A-la-Carte Resti (Madivaru) waren wir nie und wird auch von anderen Gästen nicht häufig frequentiert.

Die Bar (Sandboden) ist riesengroß und bietet jeden Abend ab 21:30 Uhr Unterhaltung (Filme, Bodu Beru, Krabbenrennen, Livemusik usw.) an, teilweise leider etwas zu laut. Auch hier ist der Service tadellos. Ob diese komischen „Ohrensessel“ dann wirklich zum maledivischen Inselflair passen, muss jeder selber beurteilen.

WLAN kann im Barbereich kostenpflichtig (15 $ für 2 Stunden) mit eigenem PC empfangen werden. An der Rezeption stehen auch 2 PC’s zur Verfügung, dort gibt es auch eine kleine Bibliothek.

Die Gästestruktur ist hauptsächlich europäisch geprägt, die Schweizer sind wohl in der Überzahl.

Hausriff
Der Korallenbestand ist als schrottig zu bezeichnen und selbst das ist schon ein Kompliment, erholte Korallen gibt es nicht viele. Fischbestand ist da, größeres (Adlerrochen und Riffhaie) sind recht häufig am linken Ende der Sandbank anzutreffen.

Tauchschule
Die Tauchschule steht unter Management von „ocean-pro“. Es werden i.d.R. am Morgen (9:30 Uhr) und am Nachmittag (14:30 Uhr) zwei Ausfahrten mit jeweils einem Tauchgang angeboten. Außerdem einmal die Woche einen Tauchgang zum Big Blue (Abfahrt 06:45 Uhr) und Nachttauchgänge auf Wunsch. Man kriegt eine Kiste für das Equipment und trägt sich in die Liste ein (Tauchplatz ist beschrieben) und muss nur noch ca. 15 Minuten vorher erscheinen. Anschließend wird auf dem Boot die Luftmischung und das Equipment geprüft. Das Tauchequipment wird auf das Boot hin und zurück gebracht und auf Wunsch gegen gesonderte Vergütung auch von der Basis gewaschen und getrocknet.

Das Boot ist ein modernes Schnellboot und die weiteste Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten, meist aber um die 15-20 Minuten. Mehr als 10 Taucher waren nie auf dem Boot, oft nicht mehr als 5, es wird auch bei nur einem Taucher gefahren (Ausnahme Nachttauchgänge, da müssen es mind. 4 Taucher sein). Handtücher und Trinkwasser sind an Bord.

Tauchplätze gibt es auf Grund der Größe des Atolls nicht so sehr viele, aber selten sind so viele Haie (sogar Leopardenhaie) oder Adlerrochen bei fast jedem Tauchgang anzutreffen wie in diesem Atoll. Thilas die umrundet werden gibt es nicht. Meist kann man von der Strömung an einer Wand ohne sich groß anzustrengen vorbeigleiten. Die Korallen sind an den meisten Tauchplätzen, auch in 30 Metern Tiefe, in nicht sehr gutem Zustand. Die Ausnahme ist sicherlich das Madivaru Corner, dort gibt es neben reichlich Großfisch auch eine sehr schöne und intakte Steilwand. Weitere empfehlenswerte Tauchplätze sind die Steilwände bei Kuramathi oder die Kanalquerung bei Kuramathi. Veligandu North bietet zwar fast ausnahmslos puren Korallenschrott, aber Muränen in vielen Variationen und Anzahl. Veligandhu South ist im Prinzip die Verlängerung des Hausriffes bis zur vorgelagerten Managerinsel, bietet viele schlafende Riffhaie.

Als erfahrener Taucher kann man autonom tauchen oder sich einem der Guides, die immer ausreichend dabei waren, anschließen.

Haurifftauchen ist auch autonom mit Buddy, aber nur mit Pressluft, möglich.

Und da war noch das „Big Blue“, dort soll es ja am frühen Morgen Hammerhaie geben. Wenigstens war die Basis so ehrlich zu erwähnen, schon mindestens 4 Monate keine Sichtung mehr erlebt zu haben. Was tun? Nicht hinfahren? Andererseits wäre ja nichts schlimmer, nicht dahin zu fahren und es wären welche dort gewesen. Das Ergebnis war leider bei 2 Versuchen im 30 Meter tiefen Blauwasser absolut nichts, außer dem „großen blauen Ozean“, gesehen zu haben; naja, ein Manta kam mal vorbei und die Adlerrochen sind in Riffnähe Standard.

Alles in allem muss man es taucherisch gesehen - trotz der wenig intakten Korallen - überhaupt nicht bereuen, das Rasdoo-Atoll besucht zu haben. Kurze Anfahrten zu den Tauchplätzen, im Vergleich zu anderen Atollen viele Großfischbegegnungen, weitgehend stressfreie Tauchgänge und die klasse organisierten Tauchbasen der „ocean-pro“ an sich, lohnen sich. Hat Super-Spass gemacht!

Unser subjektives Fazit
Veligandu ist eine Insel auf recht ordentlichem Niveau, die auch anspruchsvolleren Gästen gerecht werden kann. Sie hat große und anspruchsvoll ausgestattete Bungis, ist sehr sauber gehalten mit schönem Bewuchs, hat überwiegend schöne Strände, überall Sandböden und unverschämt gutes Essen bei gutem Service. Außerdem ist das tauchen zwar etwas anders im Vergleich zu anderen Atollen, aber es lohnt sich. Die Inseloptik aus der Luft ist sicherlich nicht die schönste, stört aber weniger wenn man sich auf der Insel selber befindet. Wir könnten die Insel weiter empfehlen.

Bilder zu meinem Reisebericht habe ich hier bei der Konkurenz eingestellt.

__________________
LG
Thym
02.10.2012 16:07 Thym1959 ist offline E-Mail an Thym1959 senden Beiträge von Thym1959 suchen Nehmen Sie Thym1959 in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 80 Hotelinseln und 8 Tauchschiffen » Veligandu » Veligandu 2012-09-20 - Reisebericht von Thym1959

Powered by Burning Board © 2003-2015 WoltLab GbR


Offenlegung nach dem Medien-Gesetz: Dieses Forum dient ausschließlich zum privaten, nichtkommerziellen Informationsaustausch der Benutzer über die Malediven
Forum-Eigentümer: Gerhard Geyer, A 1220 Wien - www.malediven.at www.maldives.at www.maldive.at


für mehr Details auf die kleine Grafik klicken Free counters!