Das Malediven Forum mit Protect the Maldives Forum und Schnorchel Forum
MALEDIVEN FORUM  und  PROTECT THE MALDIVES FORUM
alle Malediven-Resorts im Vergleich ... Urlaubskalender von malediven.at Malediven Portal in Deutscher Sprache Maldives Portal in English language Portale Maldive in lingua italiano i Italiani Maldives Forum NON SOLO MALDIVE das Mare Mundi Forum Kalender Wetter auf den Malediven - Weather in the Maldives Homepage of the reg. org. Protect the Maldives 
follow us on facebook write us on twitter visit me on Youtube Registrierung Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite
Videos von Malediven-Inseln Protect the Maldives Brochure as Digital-books TV Tipps Daily Maldivian News

Freitag, 15. Dezember 2017 99.423.312 Zugriffe seit Samstag, 15. November 2003
MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 80 Hotelinseln und 8 Tauchschiffen » Vilamendhoo » Vilamendhoo 2012-01-19 - Reisebericht von julia » Hallo Gast [Anmelden] [Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Zum Ende der Seite springen Vilamendhoo 2012-01-19 - Reisebericht von julia 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
julia julia ist weiblich
Routinier


images/avatars/avatar-763.gif

Dabei seit: 17.02.2008
Beiträge: 314
Herkunft: Niederösterreich

Text Vilamendhoo 2012-01-19 - Reisebericht von julia Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nachdem mein Bericht leider länger als geplant wurde, habe ich noch eine Kurzübersicht für all jene zusammengestellt, die sich nicht die Langversion antun möchten:

Vilamendhoo:
+
schöne Unterkünfte
ausgezeichnetes Essen (Buffet)
Trinkwasser in Glasflaschen
schönes (strömungsreiches) Hausriff
sehr gutes Personal im Ahima Restaurant
schneller Transfer
gutes Preis-/Leistungsverhältnis
gutes Spa
-
viele Gäste
engstehende Liegen
Sandsäcke, Betonpfeiler
Dresscode bzw. weniger legeres Publikum
falsche Preisangaben auf der Cocktailkarte

So, jetzt die Langversion:

Anreise: zum ersten Mal mit Emirates geflogen. Leider ist die Verbindung von Wien aus im Vergleich zu Qatar recht ungünstig – beim Hinflug 5 Std. und beim Rückflug 4 Std. Aufenthalt. Beim Hinflug sind wir dadurch wirklich sehr gerädert angekommen. Trotzdem wollten wir Emirates ausprobieren, da sehr gut bewertet.
Die ersten 3 Teilstrecken mit Boeing 777-300ER, die letzte Teilstrecke mit Airbus A340-500. Alle Flüge waren fast restlos ausgebucht. Beeindruckend sind die wirklich vielen verschiedenen Sprachkenntnisse des fliegenden Personals. Beinfreiheit ist super. Leider keine Fußstützen (wie bei Qatar), dafür „Ohrensessel“. Das Unterhaltungsprogamm ist bekannterweise umfangreich – die Kopfhörer und Bildschirme sind aber teilweise bereits defekt. Stewardessen waren auf der Strecke Wien-Dubai sehr freundlich, auf den anderen Teilstrecken hat die Freundlichkeit bereits deutlich nachgelassen. Insgesamt waren wir doch recht enttäuscht – wir hätten doch zumindestens mehr Gastfreundlichkeit & Getränkeservice erwartet. Nur 2 servierte Getränke auf der sechsstündigen Strecke Dubai-Wien fanden wir inakzeptabel.

Zwischenstopp Dubai: die Sicherheitskontrollen (bis zum Schuhe ausziehen) stehen jenen in den USA wohl kaum nach. So etwas haben wir weder in Wien, Male noch in Doha erlebt. Die Wege am Flughafen Dubai sind sehr lang – kalte Getränke bekommt man erst beim Food Court im hintesten Eck. Beim Hinflug war es beim Stopp in der Nacht nicht möglich noch einen freien Sessel, schon gar keinen bequemen Liege-Sessel zu ergattern. Beim Rückflug, tagsüber ist uns das dann doch geglückt.
Für Leute die mit Kindern reisen, bietet Emirates ein flächendeckendes Buggy-Service an.

Ankunft in Male: Zollkontrolle ging sehr zügig voran. Nach Emirates kamen gleich mehrere andere große Maschinen an – da hatten wir ein gutes Timing. Leider mußten wir lange auf unser Gepäck warten – aber Hauptsache es war letztlich doch da. Fahrt mit dem TMA-Bus zur Vilamendhoo-Lounge (wird gemeinsam mit Veligandu, Komandhoo, Meeru, Gasfinolhu geführt). Dort konnten wir bereits die Formalitäten erledigen und die kurze Wartezeit wurde sinnvoll genützt. Irritiert hat mich Seite 2 des Anmeldeformulars. Dort sollte man unterschreiben, daß man im Falle eines Unfalls die Insel schad- und klaglos halten soll. Obwohl mein Englisch nicht so schlecht ist, war ich mit dem Vertragstext heillos überfordert. Natürlich ist man müde und unterschreibt vermutlich fast alles, nur damit es schnell auf die Insel geht. Ich habe dann aber doch höflich aber bestimmt gesagt, daß ich das nicht unterschreiben möchte und habe die Reaktion abgewartet. Ich wurde ohne weitere Umstände trotzdem auf die Insel gebracht. Ich hoffe, da werden sich in Zukunft mehr Leute finden, die ihre Unterschrift unter so ein Schreiben nicht achtlos setzen. Die Wartezeit für den Transfer war extrem kurz – wir hoben bereits nach einer halben Stunde nach Vilamendhoo ohne weitere Zwischenstopps ab. Da die Insel derart groß ist, gibt es 2 eigene Landeplattformen vor der Insel. Wir haben oft 2 Flugzeuge gleichzeitig bei der Insel gesehen – es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Wer auf der anderen Seite der Insel wohnt, muß nicht auf die Starts und Landungen verzichten: dort starten die rot-weißen Airtaxis von Lily Beach.

9.-19.1.2012 VILAMENDHOO
Inselzeit = Male-Zeit (+ 4 Std.)
Nachbarinseln: im Süden Ranveli, im Norden Lily Beach
ca. 900 m lange und 250 m breite Insel mit 200 Unterkünften. Wir haben recht lange überlegt, ob wir eine so große Insel buchen sollen, haben uns dann aber wegen des Hausriffs und des recht günstigen Preises doch dazu entschlossen.
Wir hatten einen Beach-Bungalow (Doppel- und Einzelbungalows) auf der S/O Seite der Insel. Wem das nicht genügt, der kann auch noch Jacuzzi-Beach Villen oder Wasser Jacuzzi-Villen buchen. Von den Wasser-Villen ist der Weg zur Rezeption allerdings schon recht weit. Uns wurde gesagt, daß die Insel quasi eine Kopie von Meeru (Nord-Male-Atoll) sei. Nur eben mit Hausriff.
Die Zimmer sind alle neu, geschmackvoll eingerichtet und gut in Schuß; Vilamendhoo wurde erst vor einem Jahr nach einem Komplettumbau wiedereröffnet. Im Zimmer selbst befindet sich ein Wasserkocher, ein Flachbildschirm, ein Adapter, ein Safe, ein Föhn und eine gute Leselampe bei jedem Bett. Shampoo, Balsam, Duschgel und Seife werden bereitgestellt. Da wir auf der windabgewandten Seite wohnten, wurden unsere Handtücher und Shortys so gut wie nie trocken. Hand- und Badetücher werden täglich gewechselt. Zimmer waren sehr sauber. Einzig die Riesenameisen haben sich jeden Abend am WC eingefunden. Kakerlaken haben wir keine gesichtet. Alle Zimmer sind Nichtraucherzimmer. Selbst im Restaurant darf man nicht rauchen. Vor dem Bungalow stehen 2 hübsche Sessel mit Tischchen auf der Terrasse (+ Aschenbecher).

Bei jedem Bungalow gibt es nummerierte (Plastik)Liegen mit feinmaschiger Bespannung. Vereinzelt waren auch Hängematten angebracht. Leider sind vor unserem Liegeplatz Sandsäcke vom Wasser freigelegt worden. Sieht vom Strand aus unschön aus, konnte aber offenbar nicht anders gelöst werden. Keine Gelsen, da auch kein Dickicht unter den Palmen – dadurch auch weniger Sichtschutz zum Nachbarn. Gesprüht wurde unseres Wissens nicht.
Unser Roomboy, der wirklich sehr gewissenhaft gearbeitet hat, hatte aber offenbar Probleme den Mist aus dem Zimmer ordentlich in der Mülltonne auf der Rückseite der Bungalows zu entsorgen. Immer wieder haben wir Teile unseres Mistkübelinhaltes neben der Tonne entdeckt und dann eben selbst hineingestopft. Wieso so etwas ein Problem sein kann ist uns unklar, da wie gesagt auf unserer Seite kein starker Wind sondern nur ein laues Lüftchen wehte.

Im Inselinneren gibt es ein paar Tennisplätze, einen kleinen Minigolf-Platz, einen Tischtennistisch, ein Gym (Laufbänder, Ergometer, Gewichte) und den Fußballplatz (Kunstrasen) für das tägliche Match. Bedingt durch die Größe der Insel werden diverse Güter auch per Elektroauto transportiert. Auch Fahrräder werden vereinzelt vom Personal benützt.

Auf der N/W Seite wehte permanent ein starker Wind; dafür war der Strand breiter als auf der S/O Seite. Dies hatte allerdings zur Folge, daß es teilweise wie am Gänsehäufl zuging. Auch stehen die Beach-Bungalows auf der N/W Seite weiter im Inselinneren als auf der anderen Seite. Diese Bungalows noch als Beach Bungalows zu bezeichnen, fanden wir etwas gewagt. Auf dieser Seite gibt es auch die bei Ebbe unansehnlichen Betonteile, die in der Nähe vom Asia Wok in der Lagune liegen.
Die Insel ist was Kinder betrifft zweigeteilt: Pool mit & für Kinder ist im Inselinneren angelegt. Haben wir uns einmal angesehen und nur wenig Leute dort angetroffen. Ist aber schön gestaltet & ruhig. Der andere Pool ist direkt neben dem Ahima-Restaurant, wo sich keine Kinder aufhalten dürfen. Hier habe ich nicht verstanden, warum man einerseits mittels Dresscode das Personal vor blanker Touristenhaut schützen möchte, andererseits aber den Pool direkt neben dem Restaurant platziert, wo die Kellner beim besten Willen nicht wegschauen können. Die Geschichte mit dem Dresscode hat mich überhaupt etwas amüsiert. Wenn uns auch bei unserer Ankunft mitgeteilt wurde, daß es lediglich darum geht nicht im Badekostüm beim Essen zu erscheinen, so steht auf dem Info-Blatt, daß Frauen ein Kleid zum Essen anziehen sollten. Bei „Kleid“ hat man wohl sicher nicht die durchsichtigen, schulterfreien und kurz geschnittenen Modelle gemeint. Dieser Schuß ging wohl nach hinten los...
Weil sich immer wieder die Frage stellt, wieviel Trinkgeld man dem Kellner bzw. Roomboy geben soll: in der Broschüre vom Veranstalter stand, daß $ 5,-- pro Woche angemessen wären, aber man natürlich gerne auch mehr geben kann. Auf dem Info-Blatt von Vilamendhoo wurden 10-20 Dollar pro Woche als angemessen bezeichnet.

Vilamendhoo war bei unserer Ankunft restlos ausgebucht. Offenbar gab es wegen Überbuchung immer wieder das Angebot eine Nacht nach Ranveli zu gehen. Inkludiert war bei diesem Angebot auch ein Upgrade auf AI und ein Ausflug.

Wäscheservice: Waschen & Bügeln $ 2,50 für T-Shirt, $ 3,-- für ein Hemd.
Gärtner: nachdem Vilamendhoo sehr groß ist, hat der Gärtner-Trupp ganz schön viel zu tun. Beim Ausdichten hinter unserem Bungalow, hat uns ein Gärtner eine frische Kokosnuß zubereitet. Unglaublich wie schnell so eine Nuß mit einer kleinen, aber offensichtlich äußerst scharfen, Sichel/Machete geöffnet ist – inkl. Schaber für das weiche Kokosfleisch. Ich habe soetwas noch nie zuvor gegessen – war äußerst schmackhaft.

Duniye Spa: ist wunderschön am Beginn des Steges zu den Wasserbungalows gelegen. Es gibt bei Ankunft eine 15 minütige Willkommensmassage. Wir haben uns zusätzlich nur eine der ausgezeichneten Behandlungen gegönnt, da die Preise doch etwas „geschmalzen“ sind: $ 98 kostet eine 60 Min. Massage.

Essen: Wir hatten das Glück, daß wir ein Upgrade für das Ahima-Restaurant bekamen. Das Essen ist zwar in beiden Restaurants dasselbe, allerdings ist das Ahima kleiner und ruhiger.
Vorweg – das Essen ist ausgezeichnet. Buffet zu allen Mahlzeiten. Sowohl was die Auswahl, als auch die Abwechslung angeht - einfach super. Ich habe mich wieder vorwiegend von den herrlichen Currys ernährt (Linsen, Kürbis, Hendl, Rind, Lamm, Fisch). Aber auch die Speisen mit Lamm, Rind und Hendl waren allesamt hervorragend.
Abwechslungsreiche Salatbar; die Auswahl an den verschiedenen Essig und Ölen war schlichtweg beeindruckend.
Die frischen Früchte waren (fast) immer gut ausgesucht: reife Wassermelonen, schmackhafte & kernlose Orangen, Passionsfrucht, Zuckermelonen, Papayas etc.
Man kann eigens auf der Insel produziertes Trinkwasser in 1 l Glasflaschen zum Preis von $ 3,-- erwerben – die 2. Flasche, die man dazubestellt, ist dann gratis. Die Idee, auf diese Art Unmengen von Plastikmüll zu vermeiden, hat mir total imponiert. Noch dazu hat dieses Wasser hervorragend geschmeckt. Ich hoffe, dieses Modell hält in Zukunft auch auf anderen Inseln Einzug.
Tee bzw. Kaffee ist beim Mittag- und Abendessen ebenfalls im Preis inbegriffen.
Zum Frühstück gab's die übliche Eierstation, das süße Eck (Croissants, Kuchen), Müsli mit abwechselnden Sorten von Corn Flakes, sogar fettreduzierte Milch, sehr gutes Joghurt, Nutella und Erdnußbutter. Die Säfte waren allesamt sehr gut – das Angebot wurde ebenfalls sehr abwechslungsreich gestaltet. Außerdem wurde auch Wasser (glasweise) angeboten. Käse, Wurst, Bohnen, Speck, Palatschinken, Waffeln ebenso.
Ins Asian Wok haben wir es nicht geschafft, obwohl auf der Speisekarte viele verlockende Gerichte angeboten wurden. Das Essen im Ahima wollten wir trotzdem nicht versäumen...

In der Bonshi-Bar neben der Rezeption wurden die Abendveranstaltungen abgehalten. Da ging's auch schon mal recht laut zu, was wir manchmal bis in unser Zimmer hörten. Wir haben uns immer ins Hot Rock gesetzt, wo man allerdings bei manchen Kellnern sehr lange auf die Cocktailkarte und auf die Bedienung warten mußte. Hier muß ich auch einen Kritikpunkt anführen (die wir auch auf dem Fragebogen bei der Abreise ausgefüllt haben): auf der Karte steht explizit, daß sowohl die Service-Charge als auch die GST-Steuer bereits im angeführten Preis inkludiert ist. Dem ist nicht so!

Tierwelt (über Wasser):
das Übliche - mehrere Graureiher, etliche kurzbeinige Reiher, ein paar sehr scheue Weißbrustrallen, Krähen, Koels, Flughunde, Geckos, Schönechsen und sogar Schmetterlinge.
Unterwasser/Schnorcheln:
Vilamendhoo liegt direkt am Atoll Außenrand. Daher sehr strömungsreich, für Schnorchelanfänger meiner Meinung nach nicht geeignet. Von Vorteil sind die zahlreichen Riff-Einstiege. Im Bereich der Wasserbungalows wurde uns gesagt, sei es nicht erlaubt dort zu schnorcheln. Dort waren die Korallen aber am Schönsten. Bei starker Strömung ist es sicher nicht leicht zurückzukommen, da man nicht über dass Riffdach schnorcheln kann. Wir haben aber bei der Ankunft gute Tipps erhalten, wie man sich bei starker Strömung verhalten soll z.B. nicht gegen die Strömung ankämpfen sondern diagonal schwimmen.

An den ersten Tage wurden wir immer wieder genesselt – wir haben kleine, durchsichtige Quallen in Verdacht, die dann aber zum Glück verschwunden sind. Vielleicht war es aber auch Nesselplankton.
Durch die Lage von Vilamendhoo hätten wir uns mehr Großfische erwartet. Es gab lediglich 8 Babyhaie in der Lagune bei den Stegen, 2 Baby-Stachelrochen allerdings viele Riesenmuränen. Lediglich beim Asian Wok haben wir einen ausgewachsenen Adlerrochen gesehen und am ersten Tag 2 Weißspitzenriffhaie tief unter uns. Auf der N/W Seite eine Steilwandriff mit schwarzen Korallen, Napoleons, Rotzahndrückerfischen, Blaukopfkaiserfischen, viele Papageienfischen; den Maskenpapageienfisch haben wir in allen Wachstumsstadien gesehen.
Auf unserer Seite (S/O) haben wir eine recht kleine Schildkröte öfters getroffen. Zwischen Ankunftssteg und Asian Wok sind speziell die oberflächennahen Anemonenfische herrlich zu beobachten (und zu fotografieren).

Beim Versorgungssteg haben wir ein standorttreuer juveniler Rundkopf-Fledermausfisch + 2 adulte Tiere entdeckt . Buckel-Drachenköpfe habe ich auch ein paar Mal gesehen. Ich hab diesmal ein bißchen das „Kleinzeugs“ für mich entdeckt, wie z.B. den agressiven Säbelzahnschleimfisch, die Zitronengrundeln und die vielen Palettenstachler. Zum ersten Mal habe ich abgesehen von der juvenile oriental. Süßlippen auch eine junge Schiefer-Süßlippe gesehen. Toll war es auch in den Fischschwarm hineinzuschwimmen, in dem die Baby-Haie gejagt haben. Zum Glück keine angriffslustigen Riesendrücker, dafür junge, gepunktete orange-braune Drückerfische. Außerdem noch viele verschiedene Meerbarbenarten und verschiedene Grundeln im Sand in der Lagune (inkl. Krebs).
Rifftzerstörer: ja, leider gab's die auch hier. Eine Russin habe ich ersucht von den Korallen runterzusteigen. Sie hat nicht verstanden warum ich mich aufrege – ist ja eh nur ein Stein...

2 Russinen sind mit dem Kanu bei Ebbe übers Riff geschrammt und haben mit dem Paddel auch nicht gerade wenig Schaden angerichtet.

Ausflüge: es werden Walhai-, Manta- und Schildkrötenausflüge angeboten. Dies zu recht günstigen Preisen. Allerdings ist bedingt durch die Größe der Insel, ein Walhai-Ausflug mit 25 Teilnehmern wohl kaum sinnvoll. Wir haben daher keine Tour mitgemacht.

Gästestruktur:
recht bunt gemischt, am meisten allerdings Briten, dann Franzosen, etliche Russen & Asiaten, Schweizer, Deutsche, Österreicher, Italiener. Aufgefallen ist uns, daß wirklich viele junge Leute (tlw. mit Kindern) da waren. Ich habe noch nie so viele Menschen mit Tätowierungen auf einem Fleck gesehen. Ich habe etwas die legere Atmosphäre vermißt, da sich offenbar doch etliche Gäste durch den Dresscode veranlaßt fühlten, etwas herausstaffiert beim Essen zu erscheinen.

Wetter:
durchwegs schönes Wetter. 2 od. 3 x hat es kurz geregnet. Wind war auf unserer Seite angenehm, weil nicht stark. Sicht UW war die ersten Tage eher schlecht, wurde dann aber sukzessive besser. Die letzten 5 Tage hatten wir herrlich klares Wasser (obwohl aus Richtung der Wasserbungalows immer wieder organischer Dreck auf der Wasserobefläche getrieben ist)

Und hier geht es weiter zur zweiten Woche auf Angsana IHURU...
04.02.2012 18:45 julia ist offline E-Mail an julia senden Beiträge von julia suchen Nehmen Sie julia in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 80 Hotelinseln und 8 Tauchschiffen » Vilamendhoo » Vilamendhoo 2012-01-19 - Reisebericht von julia

Powered by Burning Board © 2003-2015 WoltLab GbR


Offenlegung nach dem Medien-Gesetz: Dieses Forum dient ausschließlich zum privaten, nichtkommerziellen Informationsaustausch der Benutzer über die Malediven
Forum-Eigentümer: Gerhard Geyer, A 1220 Wien - www.malediven.at www.maldives.at www.maldive.at


für mehr Details auf die kleine Grafik klicken Free counters!