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Text Medhufushi 2010-03-25 - Reisebericht von Thym1959 Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Reisebericht Medhufushi, vom 11.03. bis 25.03.2010

Medhufushi durfte die erste Insel sein, die wir das zweite Mal beurlaubten. Unser erster Aufenthalt ist allerdings vor dem Tsunami gewesen, die Insel musste danach nahezu vollständig neu aufgebaut werden. Wir haben uns bereits bei unserem ersten Aufenthalt dort sehr wohlgefühlt, die Erwartungshaltung war also entsprechend groß.

Ãœber den Flug, Passstempeln und Gepäckannahme gibt es nichts Besonderes zu berichten, lediglich dass dieses zusätzliche Formular wegen der Schweinegrippe nicht mehr auszufüllen ist. Nach dem Einchecken für den Wasserflieger und ca. 90 Minuten Wartezeit ging es dann über Hakuraa nach Medhufushi. Der Wasserflieger legt direkt am Steg der Insel an, von dort aus sind es nur wenige Schritte bis zur Bar (die auf Stelzen über dem Meer gebaut wurde), wo wir von einer deutschsprechenden Betreuerin an einen Tisch gebeten wurden. Dort lag schon unser Zimmerschlüssel bereit, die â€×Check-in-Karte“ (da gibt es welche für Damen und andere für die Herren) hatten wir schon beim Einchecken am Wasserflieger gekriegt und bereits ausgefüllt. Nach ein paar allgemeinen Erklärungen über die Insel gingen wir kurz zum Mittagessen und dann zu unserem Bungi. Das Gepäck wurde schon vorher dort hin gebracht.

Medhufushi ist ca. 900 Meter lang und ca. 100 Meter breit, wunderschön mit sehr vielen hohen Palmen und anderem Grünzeugs bewachsen. Vom Meer aus sind keine Landbungis zu sehen, bzw. lässt sich nur ab und an einer erahnen. Die Insel hat kein eigenes Hausriff und die Lagune ist auf der Ostseite - die stellenweise mit Seegras bewachsen ist - an vielen Stellen sehr flach. Die Westseite hat den breiteren Strand, auch dort ab Steg Richtung Norden mit Seegras bewachsen. Es existieren keine Wellenbrecher oder sonstige Befestigungen auf der Insel, der Strand geht rundum, an manchen Stellen etwas grobkörnig. Es gibt nur einen Weg in der Mitte der Insel, links und rechts davon verschiedene Kategorien von Bungis. Weiterhin gibt es 2 Honeymoon-Watervillas in der Lagune der Ostseite, die nur mit einem Boot erreichbar sind, der eigens dafür vorhandene Steg ist auf Rezeptionshöhe. An der Nordspitze der Insel - mit Blick auf eine Einheimischeninsel - befindet sich der Staffbereich, die letzten Bungis vor dem Staffbereich waren durch Management und Tauchschulenmitarbeiter belegt. So fielen schon die ersten ca. 200 Meter der doch recht großen Insel weg und durch die fast mittige Anordnung von Resti, Bar, Rezeption, Muckibude, Tauchschule, Sportcenter usw. waren die Wege am Land dorthin längstens etwa nur 300 Meter. An der Südspitze der Insel befinden sich die Wasserhütten. Die Bar, das Resti, die Tauchschule und der Pool befinden sich an der Westseite. Das Spa befindet sich an der Südspitze der Insel. Das Resti ist außen herum mit schmalem Holzboden, der Rest ist Sand. Es gibt im Resti keine Kleiderordnung (außer natürlich nicht im Badeanzug), Medhufushi ist eine feine, aber sehr legere Barfußinsel! Plastikmöbel oder -Liegen gibt es dort keine. Das Publikum ist in der Hauptsache englisch-, deutsch- und französischsprechend.

Wir hatten eine sogenannte Beachvilla gebucht, die sind zum Strand hin freistehend, mit Palmblätterdach, die Seite zum Inselinnern in U-Form an der Dusche mit einer anderen Villa â€×zusammengewachsen“. Die Villas sind nett mit massiven Holzmöbeln eingerichtet, im Innern und ohne Bad etwa 30 Quadratmeter groß mit großem Bett einschließlich Moskitonetz, E-Safe (kostenlos), Minibar, Schrank, Kommode, Sessel, Stuhl, Wasserkocher, Fön, TV (deutsche Welle) und DVD-Player. Es gibt auch WLAN auf jedem Zimmer, Kostenpunkt 100 $ die Woche, alternativ auch zeitlich begrenzter Zugang für 5 $ bzw. 15 $. Die Front zu Meer/Terrasse hin besteht aus insgesamt 3 Glastüren, weiterhin gibt es 4 kleinere Fenster. Das halboffene Bad hat 2 Waschbecken, das WC ist durch einen extra kleinen Raum mit Tür abgetrennt. Zur Dusche muss man 2 Stufen hinab über einen kleinen Holzsteg gehen, die Dusche steht im Freien, rund gemauert mit einem extra Palmblätterdach, sieht einfach sauschön aus. Im Badezimmer steht auch ein Holzgestell zum aufhängen der Badesachen. Standardmäßig hängen dort auch zusätzlich 2 große Strandhandtücher, bei Bedarf auch mehr. Was uns schon beim ersten Besuch dieser Insel beeindruckte, ist die Terrasse der Beachvillen. Sie ist auch etwa 30 Quadratmeter groß, aus Holz und fast vollständig überdacht. Ausgestattet mit 2 bequemen Stühlen mit Auflagen, einem Tisch und einer Schaukel. Vor der überdachten Terrasse befinden sich 2 Holzliegen mit dicken Auflagen. Der Blick von der Terrasse zum Meer ist nicht frei, alles schön grün bewachsen, bis zum Strand sind es keine 10 Meter. Links und rechts der Terrasse ist auch alles ausreichend begrünt, man sieht nichts von der Nachbarterrasse (Achtung: gilt nur für Beachvillen!!). Kurzum, die Beachvillen sind mit allem ausgestattet was benötigt wird und schön noch dazu, lediglich könnten ein paar mehr Ablagemöglichkeiten im innern der Villen vorhanden sein. Außerdem war das Licht der Nachttischlampen zum lesen am Abend etwas schwach. Frau Thym brachte es tatsächlich fertig, das ein- oder andere Mal mit der Taschenlampe in der Hand einzuschlafen :s Ein Glücksfall war auch die Lage unseres Bungis (185) wo davor in der Lagune eine größere Untiefe vorhanden war, in der man ausgezeichnet schwimmen konnte. Auch haben wir eine Veränderung zu unserem ersten Besuch festgestellt, der Duschbereich ist nach dem Neuaufbau deutlich kleiner als vorher, wir meinen es gibt jetzt insgesamt mehr Bungis auf der Insel, was nicht bedeutet, dass die Insel überbevölkert ist, ganz im Gegenteil. Durch die Nähe zu mehreren Einheimischeninseln ist auch zur Gebetszeit der Muezzin zu hören.

Bei den Beachvilla-Suiten gibt es zwar 2 Terassen (für 2 Parteien), die sind zum Meer hin aber nur ca. 1 Meter überdacht und haben keinen Sichtschutz untereinander. Der größere überdachte Teil der Terrasse ist zwischen den Bungis und den Bereich muss man sich mit dem Bunginachbarn teilen. Die Familienvillas bestehen aus 2 Bungis mit einer vollständig überdachten Riesenterasse.

Das Hauptresti hat direkten Blick zum Meer/Pool und was es dort zu futtern gab war nicht gut, es war ausgezeichnet! Alles in Buffetform und neben dem â€×normalen“ Buffet mit allerlei Auswahl gab es zusätzlich jeweils eine Station mit Pasta, Sushi, Obst (frisch nach Wunsch zugeschnitten/geschält) sowie aber nur beim Dinner eine Station mit großer Auswahl asiatischer Currygerichte, alles frisch zubereitet, und Käsetheke. Obligatorisch beim Dinner und Lunch eine Station mit großer Auswahl von Brötchen/Brot, Vorspeise und Nachspeise. Wer am Buffet allerdings Pommes sucht, wird enttäuscht werden. Kaffee (auch Cappuccino und Espresso) ist im Resti eingenommen in der Verpflegungsleistung enthalten. Auch beim Frühstück gibt es alles was das Herz begehrt, wer da nichts findet, dem ist nicht zu helfen. Sollte wirklich was nicht dabei sein ist man auch bemüht, das Essen nach Wunsch zu servieren! Im Resti gibt es freie Platzwahl, Raucher- und Nichtrauchertische, der Kellner ist immer der Gleiche. Am Service war jedenfalls bei uns nichts bis sehr wenig zu bemängeln. Zur Preisorientierung: Trinkwasser gibt es in 1-Liter-Glasflaschen für 3,50 $, Softdrinks 5 $, 1 Glas sehr trinkbarer Rotwein 8,50 $, jeweils zzgl. 10 % Servicecharge.

Die Bar ist auf Stelzen in die Lagune gebaut und in mehrere Teile unterteilt, dort gibt es auch ein á-la Carte-Resti mit Snacks und vollwertigen Gerichten. Da wir Vollpension hatten, haben wir dies nie genutzt und deshalb können wir auch zu der Qualität der Speisen nichts sagen. Weiterhin gibt es in der Bar noch eine Bibliothek und eine Möglichkeit zum Billard spielen.

Auch zu Pool, Spa, Wassersportcenter und Muckibude können wir nichts sagen, außer dass der Pool wirklich schön aussieht. Eine Tischtennisplatte und Volleyballplatz gibt es auch.

Da Medhufushi kein eigenes Hausriff hat, wird 2 x am Tag eine Boostsfahrt für Schnorchler angeboten.

Es gibt auch Dinge, die uns nicht so gefallen haben, obwohl es wirklich nicht sehr viele davon gibt. Es kam mit dem Wechsel des Windes auf westliche Richtungen, auf der gesamten Westseite der Insel zu nicht sehr ansehnlichen Seegrasanschwemmungen, zum Glück wohnten wir auf der anderen Seite. Das wurde zwar versucht ständig zu entfernen, war aber eine Mission impossible. Weiterhin sind da z.B. die vorhandenen Elektroautos zu nennen und die Unverschämtheit des Managements, die Zimmer mit einer Personenwaage auszustatten schmunzeln

Da nur einer von uns taucht, kommt bei diesem Thema die â€×Ich-Form“. An der Tauchbasis ist (oder darf) der Taucher noch Taucher sein. Das Gerödel muss man selbst vom Trockenraum in einem Korb auf ein Wägelchen stellen. Auch das auswaschen und wegstellen nach dem Tauchen ist Tauchersache. Und um die Weicheier ganz abzuschrecken, sein Blei muss man selber bis auf das Boot und zurück tragen. Die Organisation der Taucherei ist typisch Lau, einfach gut. Die Flaschen immer gut gefüllt, es fahren immer 2 Boote (eines für stressige und eines für weniger stressige Tauchgänge), teilweise wird aber das 2. Boot als Tagestour angeboten. Auch wenn nur mal 2 Taucher auf dem Boot sind, es wird gefahren. Die Korallen im Innern des Meemuatolls sind erstaunlich gut erholt, wenigstens gleichwertig oder sogar besser als im Ari. An vielen Tauchplätzen merkt man gar nicht mehr, dass da vor ein paar Jahren nur Korallenschrott zu sehen war. Leider ist die Fischvielfalt im Innenatoll wenig bis manchmal schon langweilig, vielleicht überfischt?? Ich habe selten so wenige Muränen oder Schwarmfisch gesehen wie hier im Innenatoll. Die Kanaltauchplätze haben im Gegensatz dazu keinesfalls enttäuscht, ich habe immer Haie (selten Grauhaie), Rochen, Adlerrochen, Napoleons, Schildkröten usw. gesehen, diese Arten scheint es jedenfalls noch ausreichend zu geben. An einem Tauchgang an einen weiter entfernten Kanal durfte ich sehr viele Grauhaie und andere auf einmal an mir vorbeiziehen sehen, das ist auf den Malediven selten geworden. Scheinbar kann man sich darauf einstellen, dass der Monsun dieses Jahr schon etwas früher als sonst wechselt. Ein paar Tage vor Urlaubsende drehte bereits der Wind, das Wasser wurde planktonhaltiger und ich sah bei meinem vorletzten und letztem Tauchgang und auch vom Boot aus mehrere Mantas wo eigentlich noch keine sein durften. Am meinem letzten Urlaubstag nachmittags, als ich nicht mehr tauchen durfte, sahen die anderen Taucher eine Mantaschule von weit über 20 Exemplaren. Zusammengenommen hat das Tauchen sehr viel Spaß gemacht und für mich ist und bleibt der Lau eine der bestorganisierten Basen auf den Malediven!

Fazit:
Medhufushi ist eine sehr komfortable und trotz fehlendem Hausriff und der Inselgröße eine empfehlenswerte Insel für Leute, die in schattiger Vegetation, auf einer gepflegten und legeren Insel mit Anspruch und gutem Service, mit sehr gutem Essen und gut ausgestatteten Bungis, einen ruhigen und angenehmen Urlaub verbringen wollen. Wer eine modern stylistisch ausgestattete Behausung mit Butler sucht und das Essen vom Buffet vom Kellner hinterher getragen haben möchte, wird enttäuscht werden. Man sollte sich nicht von den 5 Sternen blenden lassen, die Insel ist sicher edel, insgesamt gesehen unserer Meinung nach nur etwas höherwertiger als beispielsweise CP Dhoni Kolhu. Alles zusammengenommen bleibt bei Frau Thym diese Insel nur die zweitbeste der beurlaubten, für Herrn Thym ist es immer noch insgesamt die schönste die wir jemals besucht haben!

__________________
LG
Thym
28.03.2010 18:48 Thym1959 is offline Send an Email to Thym1959 Search for Posts by Thym1959 Add Thym1959 to your Buddy List
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