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Zum Ende der Seite springen Fesdu 2009-05-28 - Reisebericht von ChristianR6  
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Text Fesdu 2009-05-28 - Reisebericht von ChristianR6 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

W-Retreat (Fesdu) 13. - 28.05.2009 - Reisebericht von ChristianR6

Wir wollten in diesem Jahr einen etwas anderen Malediven Urlaub machen und haben, dank der guten Beratung und dem fairen Angebot von STOP OVER, uns für W-Retreat entschieden. Natürlich kam uns die weltweite Wirtschaftskrise entgegen und so konnten wir – neben eines sehr günstigen Reisepreises - auch auf einen 100 $ Voucher pro Tag und Bungalow zurückgreifen.

Anreise/Abreise:
Flug mit Emirates am 13./14.05 von Frankfurt – Dubai und Dubai – Male und am 28.05. von Male – Dubai und Dubai – Frankfurt. Wir hatten erstmalig Economy und Emirates gebucht, bisher sind wir immer direkt mit Condor oder LTU/Air Berlin und Business Class geflogen. Gleich zu Anfang, wenn die Flugzeiten auch in den nächsten Flugplänen so bleiben, würden wir jederzeit wieder mit Emirates Economy fliegen, denn…
Essen: Vollkommen ausreichend und von guter Qualität.
Getränke: Perfekt, keine Kosten und ein Wasserspender, den man permanent nutzen konnte.
Unterhaltung: Um Längen besser als Business Class Condor oder LTU/Air Berlin, denn über das System ICE kann man über 600 Kanäle nutzen, allein 200 Filme permanent sehen, d.h. Kopfhörer liegen schon beim Start auf dem Sitz und man kann sofort loslegen, unabhängig von Start oder Landung. Die Bildschirme sind in die Vordersitze eingebaut. Wenn man Lust hat, kann man auch die 2 unterschiedlichen „live“ Kameraperspektiven aus dem Flugzeug nutzen und nach vorne oder nach unten sehen. Des Weiteren sind diverse Spiele möglich und wer telefonieren oder eMails verschicken möchte, kann das natürlich auch.
Service: Die Kabinenbesatzung ist mehrsprachig.
Auf dem Hinflug hatten wir 3 Stunden und auf dem Rückflug 2 Stunden Aufenthalt in Dubai. Einziger Nachteil, auch als Transit-Passagier muss man durch eine Sicherheitskontrolle und alles wird noch einmal durchleuchtet, wenn wenig Zeit zwischen 2 Flügen ist, könnte es hier eng werden.
Am Flughafen war nachts um 24:00 Uhr die Hölle los, wie Frankfurt zur Stoßzeit. Shoppen lohnt sich nicht wirklich, einzig Zigaretten sind der Hammer, denn eine Stange für 7$ ist schon unschlagbar.
Alle 4 Flüge waren sehr pünktlich, auch wenn wir in Dubai jeweils mit Verspätung rausgekommen sind, sind wir doch jeweils pünktlich in Male und Frankfurt gelandet.
Bzgl. unseres Tauchgepäcks hatten wir eigentlich Emirates informiert und erwarteten eine Nachzahlung, aber am Check-In in FFM ging alles ohne Probleme und Nachzahlung durch, lediglich auf dem Rückflug wollte der Schalterbeamte Geld von uns. Nach einer kleinen Diskussion nahm er aber auch davon Abstand. Bei der Einreise auf die Malediven muss man aktuell eine Art "Unbedenklichkeitsbescheinigung Schweinegrippe" ausfüllen, wird leider nicht im Flieger mit verteilt, sondern erst vor dem Einreise-Counter. Es laufen auch alle Flughafenmitarbeiter mit Mundschutz rum.

W-Retreat (Fesdu):
Nach dem wir unser Gepäck bekommen hatten, ging es raus an die Counter. Dort stand schon gleich ein Mann mit einem W-Retreat Schild, der uns die Koffer und alles andere abgenommen hat und auch den Check-In für den Wasserflieger übernimmt. Leider erlassen sie einem nicht das Übergewicht, hatten wir natürlich mal wieder und mussten 100$ zahlen. Mit einem klimatisierten W-Retreat Bus wird man zum Wasserflieger-Airport gebracht und darf dort in einer eigenen W-Retreat Lounge auf den Weiterflug warten. Die Wartezeit wird überbrückt, durch den Check-In für die Insel, genügend Essen und Trinken und einem Foto, das mit einer Digi-Cam gemacht wird und sofort an die Insel geschickt wird. Nach ca. 30 Minuten ging es dann auch schon weiter und wir wurden mit allen anderen Wartenden zum Wasserflieger gebracht. Nach einem 25-minütigen Flug kamen wir auf W-Retreat an.

Am Jetty stand eine große Mannschaft Mitarbeiter und begrüßte uns mit dem üblichen „Winken“. Wir hatten auch den Resortmanager an Bord, also können wir nicht genau sagen, ob immer 20 Mitarbeiter zur Begrüßung dort stehen J. Ein feuchtes Tuch und der Cocktail zur Einstimmung wurden gereicht und sofort kam eine junge Dame auf uns zu, stellte sich vor und brachte uns zu einem „Golf-Buggy“. Sie fragte uns, ob wir direkt zum Bungalow wollten oder eine kleine Rundfahrt über die Insel wünschen. Diesen Vorschlag haben wir gerne angenommen und so ging es los.
Es ist unsere erste Insel mit „Golf-Buggies“ gewesen, aufgrund der hohen Traffic, hat man sogar einen Kreisverkehr an der Rezeption angelegt….

Nach einer kurzen Rundtour, die Insel ist nicht sonderlich große und kreisrund, hielt sie vor unserer Beach Oasis Nr. 122. Wir hatten für die nächsten 14 Tage einen Strandbungalow gemietet, daher können wir zu den Wasserbungalows nichts sagen. Die Insel ist schön grün und wird permanent sauber gehalten. Alle Gebäude sind sehr stylisch, man findet überall kleine Sitzinsel im Lounge-Charakter.

Beach Oasis:
Der Bungalow hat zwei Etagen, in der unteren befindet sich das Schlafzimmer, Kleiderschrank und das halboffene Bad, inkl. Badewanne, die wie immer nur als Trockenstation der Badesachen genutzt wurde. Auf der Terrasse befinden sich 2 Liegen, ein Tisch mit zwei Stühlen ein eigener Grill, ein großes rundes Sonnenbett und der Pool mit integrierten Whirlpool. Von der Terrasse aus gelangt man in den ersten Stock, auf dem sich eine „Hängeschaukel“ befindet und Sichtschutzwände nach hinten und zu den Seiten, so dass man ganz für sich dort oben liegen kann und auf den Indischen Ozean blicken kann. Von der unteren Terrasse gibt es einen kleinen Weg, ca. 5 Meter zum eigentlichen Strand, dort findet man wieder 2 Sonnenliegen. Leider hat sich unser Strand in den 14 Tagen verabschiedet und kommt erst wieder zum Monsumwechsel im August/September.

Leider konnten wir die Terrasse am Bungalow inkl. Sonnenbett nicht nutzen, das es ein massives Moskito-Problem auf der Insel gibt und wir bereits nach einem Tag total verstochen waren. Man findet in den Bungalows und den Sweet-Stations (erkläre ich noch) jede Menge Autan und die Insel wird auch jeden Abend „eingenebelt“, aber leider hilft das nicht wirklich. Ein Moskitonetz am Bett wäre auch hilfreich gewesen. Auf der oberen Etage hielt es sich in Grenzen, aber wirklich frei von Moskitos war man nur am Strand.

Es gibt 4 Möglichkeiten zum Essen auf der Insel:
Kitchen (Hauptrestaurant), Fire (Barbecue-Restaurant), Fish (Over-Water - Fisch-Restaurant) und WET (Pool-Bar).
Im Kitchen findet das Frühstücks-Buffett statt, ansonsten kann man hier bis 18 Uhr Essen und alle 2 Tage bis 23 Uhr. Das Frühstück war super, nach dem Motto der Insel „Whatever – Whenever – Whereever“ wird einem jeder Wunsch von den Augen abgelesen.
Anmerkung: Das Foto aus der W-Retreat Lounge am Wasserflieger-Airport kommt natürlich auch zum Einsatz. Man wird gefragt, wie man während seines Urlaubes angesprochen werden möchte, wir waren „Mister Christian“ und „Missis Tanja“ und die Service-Mitarbeiter hinterlegen besondere Wünsche u.ä. auf den Kopien der Fotos. So kann man sich für die Zeit seines Urlaubes eine eigene „Frühstücks-Tasse“ aussuchen und diese steht dann morgens zum Frühstück wie von Wunderhand auf dem Tisch, den man sich aussucht, ob drinnen oder draußen.
Ansonsten isst man a 'la Carte im Kitchen, Buffett gibt es nur zum Frühstück. Wir haben immer nur 2 Gänge geschafft, überhaupt sind die Portionen mehr als ausreichend und nach einem üppigen Frühstück muss man kein Mittagessen mehr haben. Die Preise für Vorspeisen liegen zwischen 14 und 32 $ und für Hauptgerichte zwischen 22 und 48 $. Wir lagen hier immer bei ca. 120 $.
Das Fire hat abwechselnd mit Kitchen alle 2 Tage auf. Hier trifft das Motto "All you can eat" zu. Für 75 $ pro Kopf (ohne Getränke) kann man sich Fisch, Fleisch, Geflügel in allen möglichen Varianten frisch zubereiten lassen, zur Auswahl stehen: Mongolisch, Grill, Tandoori und einen Spezialitäten Grill. Dazu gibt es immer frischen Salat, Gemüse, Reis etc. Als Absacker bekommt man noch einen Nachtisch. Mit einer Flasche Wasser (10 $) und einer Flasche Wein (ab 45 $ - auf alle Fälle billiger als ein Glas 14 $) lagen wir immer bei ca. 220 $.
Im Fish gibt es nur Fisch. Wir haben es uns einmal gegönnt und müssen den Eindruck, dass es eher schlecht besucht ist, dafür das es jeden Abend auf hat, bestätigen: Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt leider gar nicht. Im Vergleich zu einem Sterne-Restaurant in Deutschland klafft das Niveau der Speisen deutlich auseinander, leider nicht das der Preise. Wir sprechen hier nicht von den Getränken, die müssen auf die Insel geschafft werden etc. Aber Fisch gibt es dort in Hülle und Fülle und für einen "Seafood-Extravaganza" (nur Fisch in allen möglichen Zubereitungsformen, außer Sushi) 125 $ zu verlangen ist glatt unverschämt. Ein weiteres Beispiel: Sushi kosten als Vorspeise 55 $, als Zwischengang 65 $ und als Hauptgang 75 $. Unser Abend war teuer…
Das WET ist auch gleichzeitig die Pool-Bar und kann man die Gerichte aus dem Kitchen bestellen, haben wir auch das ein oder andere Mal genutzt und man sitzt gemütlich bei seinem Bier und genießt einen Kitchen-Burger.

Es gibt 3 Bars auf der Insel:
WET, SIP und 15Below.
Im WET sitzt man direkt am Hauptstrand und neben dem Kitchen. Gemütliche Bar mit Pool und Lounge-Charakter.
SIP ist leider nur bei guten Wetter zu nutzen, da OVER WATER und aktuell auf der windigen Seite. Lounge-Charakter mit Chill-Out-Musik.
15Below ist der einzige Nachtclub auf den Malediven und ist unter das Fire gebaut. Dort gibt es über 100 Wodka-Sorten und alle drei Monate kommt ein neuer DJ, der Musik auflegt. Hat 3mal die Woche auf von 21:30 bis 02:00 Uhr. Wir waren einmal drinnen und sind gleich versackt, mit Betty von der Tauchbasis… Wer es braucht, aber gehört halt zum Style-Faktor der Insel…

Sport/Freizeit:
Ein Fitnessraum befindet sich direkt über dem WET. Sehr gut ausgestattet und bei schlechtem Wetter auch frequentiert, ansonsten verirrte man sich gerne vor dem Frühstück oder ab 17:00 Uhr vereinzelt dort hin.

AWAY - Spa:
Wir haben es nicht genutzt, also können wir nichts sagen. Nur soviel: Hot Stone Massage 90 Minuten für 195 $.

Down Under (Tauchbasis):
Wir haben leider nur 7 Tauchgänge gemacht (Wetter), aber es ist eines der schönsten, intaktesten Hausriffe, das wir je gesehen haben. Wir hatten sogar die Möglichkeit bei Kandoolhudu am Hausriff zu tauchen, liegt quasi um die Ecke und die beiden Hausriffe stehen sich ins nichts nach. Alle Tauchplätze, die wir angefahren haben, waren durch die Bank weg super. Die Tauchplätze werden auf Wunsch der Taucher angefahren. Morgens gibt es immer einen Double-Tank (Start 08:30, Rück gegen 13:30) und nachmittags einen Bootstauchgang (Start 14:30, Rück gegen 16:30). Es gibt nicht viele Taucher auf der Insel, wir waren zu 4 auf dem Boot. Die Tauchbasis ist nicht groß, aber voll auf die Wünsche der Taucher ausgelegt, alles ist möglich. Man darf erst ab Rescue alleine am Hausriff tauchen gehen, dass war auch neu für uns. Wir haben beiden AOWD (147 TG/86 TG), aber Hamid hat uns begleitet und wir hatten super Tauchgänge und viel Zeit zum fotografieren. Wir hatten sogar einen Manta, obwohl die Saison für Mantas schon vorbeiwar und wir nicht am Außenriff tauchen waren, aber der Zufall wollte es so. Die Gruppe am nächsten Tag durfte sogar mit 20 Delphinen tauchen, hat uns schon geärgert, aber was soll`s, beim nächsten Mal. Das Tauchboot lässt keine Wünsche offen, Wasser, Handtücher, komplettes Equipment gerichtet. Espresso oder Cappuccino nach dem Tauchgang? Kein Problem, kommt sofort, was teilweise sehr lustig war, da die Wetterverhältnisse alles andere als ruhig waren…
Kurz um: Eine Super Tauchbasis, tolle Crew, tolle Tauchplätze … nur das Wetter hätte besser sein können.
Ein Tauchgang inkl. Eigener Ausrüstung liegt bei 65 $ zzgl. 20 $ Boot.

Internet/Bibliothek:
Zusätzlich über dem WET gibt es noch einen Internet Raum, for free, 2 MACs warten auf die Surfer der Welt und diverse Bücher und DVDs in fast allen Sprachen.

Unser Fazit:
Sehr schöne Insel, mit tollen Hausriff und Tauchplätzen, super Essen und sehr freundlichem Personal. Aber zum regulärem Preis viel zu teuer!

ChristianR6 (chrisiwolfatt @ online.de)

__________________
Servus aus Wien,
Mungo7  

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16.06.2009 18:19 Mungo7 ist offline E-Mail an Mungo7 senden Homepage von Mungo7 Beiträge von Mungo7 suchen Nehmen Sie Mungo7 in Ihre Freundesliste auf
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