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Zum Ende der Seite springen Madivaru 2009-04-16 - Reisebericht von megge 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Madivaru 2009-04-16 - Reisebericht von megge Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Reisebericht Banyan Tree Madivaru 10.-16.4.09

Am 10.4. um 07.00 flogen wir mit M.T.A. von Kuda Funafaru zurück nach Malé. Sofort nach Ankunft nahm ein freundlicher Mitarbeiter der M.T.A unsere Koffer und brachte zum Check In der Maledivan Airtransport wo wir gleich in die gekühlte Lounge von Banyan Tree geführt wurden. Nachdem zwischenzeitlich starke Winde aufgezogen sind, wurde der Flug verspätet. Nach rund 40 Minuten dann der Aufruf und wir konnten kurz darauf abheben. Bereits nach rund 20 Minuten, überraschend ruhigen Flug, überflogen wir unser Paradies für die nächsten 7 Tage. Eine kleine Insel dicht bewachsen mit schönem weissen Strand ringsum – (eigentlich nichts aussergewöhnliches auf den Malediven) – und trotzdem waren wir sehr gespannt auf diese nicht gewöhnliche Insel. Die Insel ist ca. 200 m lang und ca. 150 m breit und es gibt lediglich 6 Bungalows. Die Insel hat links und rechts 2 Sandbänke, welche die Vorstellung des Paradies Wirklichkeit werden lässt

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hatte meine allergrössten Bedenken 7 Tage auf dieser Insel zu verbringen. Klein – nur 6 Bungalows, kein Kontakt zu den Feriengäste, was wenn das Essen nicht schmeckt? Was wenn….. keine Ahnung. Das Paradies im Gefängnis respektive gefangen im Paradies? Nun wir werden sehen.

Die Platform für das Ein- und Aussteigen des Flugzeuges befindet sich rund 100 Meter neben der Insel. Kaum hat das Wasserflugzeug angelegt, kommt auch schon das Motorboot um uns abzuholen. Mit einem grossen Bogen ums Riff fährt man uns zum Steg wo der Hotelmanager Mohamed Jihad uns erwartet und begrüsst. Nach einem kühlen Tee in der klimatisierten Bar, welche gleichzeitig Aufenthaltsraum und als Reception dient. Hier wurden wir auch mit Rasheed, unserer guten Seele für die nächsten Tage, bekannt gemacht. Wir erhielten Bungalow Nr. 2, auf der Ostseite, zugeteilt – die andern waren allesamt belegt.

Kaum hatten wir die Koffer ausgepackt, hat uns das Wetter wieder eingeholt. Ein starker Sturm fegte über die Insel. Der Sonnenschirm am Strand wurde aus seiner Verankerung gerissen und flog rund 15 Meter wie ein Speer durch die Luft und krachte in den Rand des Pools wo das doch relativ massive Holz zersplitterte. Nicht auszudenken was hätte passieren können. Nach rund 2 Stunden Sturm und Regen beruhigte sich das Wetter einigermassen und wir konnten uns mal so richtig umsehen.

Bungalow – ist wohl der völlig falsche Ausdruck. Es handelt sich um Zeltvillen. Insgesamt sind es 3 Zelteinheiten. Zuerst mal das Wohnzelt – etwa 80 m2 gross. Die Möbel aus schwerem, edlem Teakholz, die Stühle mit Leder überzogen. Links vom Eingang befindet sich die Ruheecke mit 2 sehr bequemen Relax-Sesseln. Daneben der Weinkühlschrank. Anschliessend stehen Esstisch und Stühle. In der Mitte des Raumes haben wir ein Sideboard auf welchem Nespresso-Maschine, Wasserkocher und Toaster stehen sowie Kühlschrank etc. eingebaut sind. Daneben ein grosses Daybed sowie Flachbildschirm und DVD Player. Hinten im Raum steht ein Pult. Der ganze Raum ist sehr geräumig, und lichtdurchflutet.
Das mittlere der 3 Zelte ist das Schlafzelt. Lediglich ein grosses französisches Bett sowie ein Sideboard steht drin. Seidenmorgenmäntel und Seidenslippers stehen bereit. Der runde Raum hat etwa 40 m2 . Ebenfalls steht eine Boseanlage mit IPod im Schlafzimmer. Dieses Zelt wird mit einer Klimanlage gekühlt. Die beiden andern Zelte haben jeweils 3 grosse Deckenventilatore. Das 3.Zelt ist das Bade- und Spa-Zimmer. Etwa gleich gross wie das Wohnzelt also rund 80m2 . In der Mitte des Raumes stehen 2 Massageliegen. Daneben in der rechten Ecke des Raumes eine grosse Badewanne, die beiden Lavabos, Toilette und eine Aussendusche. Alles sehr grosszügig angelegt. Nichts wirkt eingeengt, sondern man fühlt sich sofort wohl.

Vor den 3 „Bauten“ ist die Terrasse mit einer Fläche sowie der grosse Pool ca 3x7 m.
Das ganze ist etwa 50cm über dem Boden gebaut, dass heisst die Terrasse und die Zeltvillen sind auf Stelzen. Insgesamt, also Wohnbereich (200 m2) und Terrasse hat man rund 300 m2 zur Verfügung. Jede Villa ist so gebaut, und dass kein Einblick vom Nachbar möglich ist, auch gegen hinten sind die Anwesen völlig abgeschirmt. Je nach Villa ist der Meerblick direkt oder ein wenig verwachsen. Natürlich hat jede der 6 Villen „ihren“ Traumstrand.
Wer auf diese Insel kommt, wünscht grösstmögliche Privatsphäre, welche absolut gegeben ist. Trotzallem, Madivaru ist genauso eine Barfussinsel (ich habe noch nie etwas anderes auf den Malediven erlebt) jeder läuft so rum wie es ihm passt.

Auf der Insel gibt es eine Bibliothek wo auch DVD ausgeliehen werden können, einen Shop, sowie die Tauchschule. Aber auch eine Bar und das Restaurant. Wobei eigentlich niemand ins Restaurant geht, sondern fast alle ziehen es vor, das Essen privat einzunehmen.

Die Insel hat nur 25 Angestellte. Jede der 6 Villen hat ihren eigenen Butler. Er ist die treue Seele für die Feriengäste. Er serviert das Essen, macht das Zimmer, verkauft in der Boutique, reserviert die Massagen organisiert die Ausflüge, er ist einfach „Mädchen“ für wirklich alles. In der Küche arbeiten 3 Leute, dazu kommen noch die Gärtner, Wäscherei, 2 Masseurinnen etc.

Essen: auf der Insel ist „Vollpension“ Bestimmte Getränke wie Wasser, Mineralwasser, Softdrinks, Kaffee/Tee sind gratis. Bier etc. kostet $ 3 – 5.—Wein gibt es ab £ 40.—bis unendlich. Das Essen wir dort serviert wo der Gast es wünscht, sei es auf der Sandbank als Candlelight Dinner, am Strand, in der Villa oder natürlich auf der Terrasse. Wir haben unser Essen immer auf der Terrasse eingenommen.
Frühstück wird jeweils abends auf einer grossen Bestellliste notiert (mit gewünschter Essenszeit). Die Auswahl ist wie bei einem Buffet. Das Mittagessen besteht aus 3 Gängen. Das Nachtessen aus 4 – 5 Gängen. Für jede Mahlzeit wird ein Vorschlag der Küche unterbreitet. Dem Gast steht es frei, das Menü seinen Wünschen anzupassen, oder gar etwas komplett anderes zu bestellen. Der Küchenchef war (wenn ich mich recht erinnere, Inder) der Juniorchef ein Deutscher (war vorher auf Banyan Tree Seychellen). Das Essen war hervorragend.

Ausflüge: Den Gästen steht die 2 Masteryacht „Madi“ zur Verfügung, auch hier kann auf Wunsch das Essen eingenommen werden. Montag / Mittwoch / Freitag und Sonntag wird jeweils morgens und Abends ein rund 1 bis 2 stündiger Ausflug angeboten (gratis). Zum Beispiel: Morgenfischen, Schnorcheltour, Frühstücksschnorcheln bei einer Nachbarsinsel, oder abends Sunsetcruise, Manta Sighting, oder Dolphin Cruise. Die Madi kann auch für weitere und längere Ausflüge gechartert werden.

Tauchen: Wie gesagt es hat eine Tauchbasis, da ich aber nicht mehr tauchen kann, kann ich auch nichts darüber schreiben.

Schnorcheln: Das Hausriff ist rund 30 – 40 Meter entfernt und kann schnell und einfach erreicht werden. Auch für Anfänger sehr gut geeignet. Einstieg erfolgt am Besten vom Schiffsteg aus. Leider war zu unserer Zeit die Strömung relativ stark und die Sichtweite nur beschränkt. Trotzdem konnte eine reichlich Fische und ein grosser Artenreichtum ausgemacht werden.

Leider gingen die 7 Tage sehr schnell vorbei. Um 6.30 Uhr brachte uns Rasheed unser letztes Frühstück im Paradies. Um 07.00 Uhr wurde wir mit dem Wasserflugzeug abgeholt. Ein paar Minuten später nochmals ein letzter Blick von oben und der Traum war zu Ende. Nein nicht Traum – es war Wirklichkeit.

Natürlich ist Madivaru eine absolute Luxusinsel. Doch hier wird nicht mit Luxus geprotzt. Es hat keine goldenen Armaturen oder sonstiger Schnickschnack. Natürlich ist alles mit hochwertigen Materialien gebaut, doch der Luxus liegt hauptsächlich in den Details. Der Service, das absolute Wohlfühlen, geniessen von Raum und Zeit.
Meine vorgängigen Bedenken, alles umsonst. Alles war so einmalig. Auf Madivaru werden sich auch Könige wie Kaiser fühlen. Nach dieser Woche weiss ich nun, wie und wo das Paradies auf Erden ist – Banyan Tree Madivaru!!
30.05.2009 14:06 megge ist offline E-Mail an megge senden Beiträge von megge suchen Nehmen Sie megge in Ihre Freundesliste auf
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