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MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 83 Hotelinseln und 8 Tauchschiffen » Irufushi » Irufushi 2008-11-01 - Reisebericht von susi2109 » Hallo Gast [Anmelden] [Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Irufushi 2008-11-01 - Reisebericht von susi2109 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Irufushi 2008-11-01 - Reisebericht von susi2109 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Anreise
Reisezeit: 18.10.2008 bis 01.11.2008.
Von FFM ging es mit Sri Lankan nach Colombo und von dort nach 2 Stunden Aufenthalt weiter nach Male. In Male selbst gings ratz fatz… Ab durch die Passkontrolle, Koffer kamen flott und raus zum Schalter, dort wurde man erst zum Jahn Schalter geschickt, wo einem schon mal einige Unterlagen in die Hand gedrückt wurden und dann ab zum Wasserflieger Schalter – dort werden sofort die Koffer geschnappt, Irufushi Anhänger dran und ab zum Wiegen. Wir hatten mit Handgepäck über 50 kg, aber wir mussten kein Übergepäck zahlen.
Mit dem Kleinbus gings dann zur Maldivian Air Taxi Halle, wo wir ganz genau nach 3 Minuten schon die Durchsage zu unserem Flug hörten. Nach genau 15 Minuten sassen wir dann in einem vollen Airtaxi und es ging los zur Insel. Flugzeit etwa 45 Minuten. Leider konnten wir aufgrund des diesigen Wetters keine schönen Aufnahmen von den „Spiegeleiern“ machen.

Ankunft
Der Flieger legt direkt am Steg von Irufushi an. Wir wurden am Steg empfangen und schon trafen wir den ersten Bekannten – einen MAB von Vilu Reef, der uns vor einem Jahr schon von Irufushi vorgeschwärmt hatte, empfing uns. Draussen gab es das obligatorische nasse Tüchlein. Dann wurde man in eine Art „Wartehalle“ gebracht (das Holzschiff am Steg), dort sassen wir etwa 5 Minuten und dann ging es schon im Gänsemarsch auf die Insel. Der erste Eindruck ist schon sehr schön, toller Strand, viel Grün und da blinzelte sogar noch ab und an die Sonne zwischen den Wolken durch.
In der Water Edge Bar machten wir dann unseren nächsten Stop. Die nötigen Formulare mussten wir ausfüllen, dazu gab es einen schönen kühlen Tee. Alles in allem dauerte es etwa 15 Minuten. Wir bekamen einen Inselplan ausgehändigt, die Excursion Liste, die Sunny Day Aktivitäten-Liste sowie das Wet Day Programm.

Dann bekamen wir unsere kleine rote Schlüsselkarte. Mit dem Elektroauto wurde man dann zum Bungi gebracht!

Hier die Preise der „günstigen“ Ausflüge:
Big Game Fishing
Halber Tag 1000 Dollar
Ganzer Tag 1500 Dollar

Sonnenuntergang Dolphin Tour 16 Uhr bis 18.30 Uhr
55 Dollar

Sinbad Castaway Island BBQ
160 Dollar

Maldivische Insel besuchen
150 Dollar ganzer Tag
80 Dollar halber Tag

Trolling fishing with sunrise breakfast
180 Dollar

Schnorchel-Safari (9 Uhr bis 12 Uhr)
60 Dollar

Sunset Fishing (17.30 bis 19.30 Uhr)
50 Dollar

Speed Boat
Halber Tag 800 Dollar
Ganzer Tag 1200 Dollar

Solltet Ihr Euch fragen, ob da ab und an mal ne 0 zuviel ist, nööö alle Nullen sind an der richtigen Stelle.

Sonnentag-Aktivitäten
Beach Volley ball – Montag, Mittwoch und Freitag
Beach Football – Dienstag, Donnerstag und Samstag
Jogging around the Island – täglich 17 Uhr

Es wurden keine der Aktivitäten durchgeführt. Jeden Tag um 17 Uhr spielten die Einheimischen Volleyball am Strand und haben rumgefragt, ob jemand mitspielen möchte.
Joggen um die Insel geht eh nicht, da man an einigen Stellen gar nicht mehr rum kommt.

Wet Day Programm:
Montag
10 Uhr: Board Games, Challenge
14 Uhr: Billiard Challenge
16 Uhr: Golf Challenge
18 Uhr Karaoke

Dienstag
10 Uhr: Movie oft he day
14 Uhr: Table Tennis Challenge
16 Uhr: Darts killers Game
18 Uhr: Wet Beach Volleyball

Mittwoch
10 Uhr: Board Games Challenge
14 Uhr: Golf Challenge
16 Uhr: Table Tennis Challenge
19 Uhr: Karaoke

Donnerstag
10 Uhr: Aerobic indoors
14 Uhr: Billiar Challenge
16 Uhr: Billiard Challenge
18 Uhr: Karaoke
Freitag, Samstag Sonntag:
Mix wie oben, nur in jew. anderen Zusammenstellungen…
Wir haben nicht mitbekommen, ob das auch so durchgeführt wurde.

Insel
Irufushi hat am 21.08.2008 geöffnet und ist mit 180 Zimmern relativ gross (800 m lang und 300 m breit), sie ist mit diversen Buschwerk und Bäumen dicht bewachsen.
Es ist so, dass man die Insel einmal am Strand umrunden kann (im Moment an einigen Stellen nicht, da dort der Strand total abgetragen ist und man über Sandsäcke krabbeln muss) und einmal kann man die Insel im Inneren auf dem Inselweg umrunden. Es gib keinerlei Querwege! Daher sind die Wege teilweise wirklich weit (Unser Weg One Way zum Restaurant: 753 Schritte – zum Spa noch einige Schrittken mehr)!
Da man die Wege quasi in das bestehende Gebüsch integriert hat, sehen auch alle Wege gleich aus – wir haben uns in den ersten Tagen total oft verlaufen.
Es gibt also keine „angelegten“ Grünflächen an denen man sich orientieren kann oder ähnliches, man läuft immer „durch eine Art Dschungel“. Man sieht auch nicht viel von den Bungis oder den Einrichtungen, erst wenn man kurz davor ist, weiss man, aha, hier bin ich richtig oder zumindest auf dem richtigen Weg. Quer rüber wird es wohl auch nicht gehen, da der Staff-Bereich für die Mitarbeiter in der Mitte der Insel ist.

Die Architektur der einzelnen Einrichtungen ist toll – man erkennt die Elemente in jedem Bereich wieder – die Materialien, die Formen sind super abgestimmt und wirken wirklich toll. Runde Formen, weisse Kieselsteine, schwarze Steinfliesen, schwarzes Holz, weisse Wände – mit schönen bunten Bildern und farbigen Auflagen. Tolle Sessel, ausgefallene Liegen, geformte Ruheoasen, alles sehr stilvoll und modern.

Bungalows
Wir hatten den Beachbungi Nr. 262, der lag an einem tollen breiten Strandabschnitt, allerdings etwa 60 Schritte vom Strand entfernt. Dorthin führte ein schmaler Sandweg, der nur für diesen Bungalow angelegt war, d.h. also, man konnte auch schlecht vom Strand mal eben wieder ins Inselinnere kommen, da musste man quasi durch diesen privaten Bungiabschnitt und stand dann erst mal vor irgendeinem Bungi und sah aufs Bett.
An dem Strand selbst hat jeder Bungi noch einen Pavillon, der wenn man Glück hat auch direkt am Strand ist, viele Pavillons liegen auch hinter Büschen und Gehölzern.

Hier will ich mal ungefähr die Bungibereiche erklären:
Beachbungis 201 – 225
liegen auf der Sonnenuntergangsseite, haben einen relativ schönen Strandabschnitt und sind am nah am Hauptrestaurant

Dann kommen die Beachsuiten mit Pool 501 – 505
Auch Sonnenuntergangsseite

Danach kommt die Präsidenten-Suite (für den Big Boss, der auch einmal während unseres Aufenthaltes auf der Insel war)

Nun kommen an der Spitze der Insel die Jacuzzi Water Villas (401 -435) und die 5 Wasser-Suiten (701-705)

Auf der Sonnenaufgangseite fangen jetzt die Beachvillen wieder mit 226 – 270 an.

226 bis etwa 240 war der Strand leider auch schon sehr in Mitleidenschaft gezogen und es gab direkt vor den Bungis eine „Strandstufe“ von 50 cm bis etwa 1 m. Bei Flut hatten diese Bungis fast keinen richtigen Strand mehr. Dann wurde er aber immer breiter – vor den Bungis 250 etwa bis 280 ist er mega breit und toll

(Achtung, ab 264 ist der Generator echt laut und es stinkt teilweise sehr stark) wir hatten ja 262 und dort hörte man ihn auch, aber relativ leise) Teilweise gibt es dort aber am Strand keinen natürlichen Schatten. Man hat ab Bungi 250 den ganzen Tag Sonne wenn man mag und mit der Liege halt schon mal ein bisserl wandert.

Dann kommen die Wasservillen 601 – 640 – dort wurde aber noch fleissig gearbeitet

Beach Villas 271 – 307
Ab etwa Beach Villa 290 ist es dann ganz arg mit Sandsäcken und Strand ist da rein gar nix… Die Pavillons sind teilweise unterspült und schon halb wieder eingebrochen.

Dann kommen die Bach Villen 308 bis 334 – mit denen ist man dann auch gleich wieder auf der Sonnenuntergangsseite. 334 – 315 etwa ist der Strand auch wieder recht schön, wenn auch nicht ganz so breit.

Einrichtung der Bungalows
Supermodern eingerichtet: riesen Bett, viele Komoden, Flachbild-Fernseher, Bose Anlage, DvD-Spieler, eine kleine Ankleide-Ecke mit Schrank, Spiegel, Föhn, Bademäntel, Pantöffelchen, eine grosse Liege mit vielen Kissen.
Das offene Bad mit riesen Jacuzzi, 2 Holzliegen mit Auflagen, einer grossen runden überdachten Liegfläche, 2 Waschbecken, eine Aussendusche, eine weitere riesen überdachte Dusche hinter Glas, sowie Toilette und Bidet hinter Glas. Taschenlampe, Schirme und Räucherstäbchen, Teelichte und Kerzen… schöne bunte gemalte Bilder… sehr stilvoll und architektonisch ein Meisterwerk!

Leider ist es so, dass unseres Erachtens, die Sachen zu wenig gepflegt werden. Im Bad z.B. sind an den Fliesen schon sehr viele Kalkablagerungen, die Glasflächen sind mit falschen Mittel geputzt worden und die Schmierspuren sind leider echt arg und das wird man nicht mehr hinbekommen.

In dem tollen kleinen Garten mit dem Jacuzzi, den Liegen und der runden Liegewiese steht die Luft… also wer sich da länger als ne halbe Stunde aufhalten kann, ohne zu schmelzen ist schon gut! Die Dusche ist riesig. Übrigens hatten wir tagsüber superheisses Wasser und abends wurde es dann nicht mehr heiss, aber da dort alles mit Solarenergie betrieben wird, hing das auch stark vom Wetter ab…. Leider war es bei kühlerem Wetter (was man auf den Malediven als kühl bezeichnen kann) dann auch entsprechend kalt.

Das Bett ist riesig und für uns mega bequem, einigen hat es wohl nicht gefallen, dass es nur eine Matratze war, uns hat es aber nicht gestört! Es gibt ein Laken und ein dickes Oberbett! Das Oberbett wurde dann aber in der 2. Woche auf den Schrank gelegt.
Die Klima kann man übrigens nachts auf „Schlafen“ stellen, dann läuft sie relativ leise.
Föhn, ach ja, der ist ganz OK, allerdings muss man immer den Knopf beim Fönen drücken, was bei langen Haaren irgendwann zum Absterben des Daumens führt – und das Kabel ist wirklich nicht gerade lang!


Zimmerreinigung
Also da haben wir so einiges erlebt. In der ersten Woche war sie mehr als schlecht! Es wurde nicht feucht gewischt oder irgendwelche Spiegel gesäubert: hier mal so ein paar Beispiele:
- 3 Tage kein neues Toilettenpapier
- Aschenbecher wurden nicht geleert
- Handtücher 3 Tage nicht gewechselt, also auf den Boden gelegt und abends hingen die vom Boden wieder schön am Harken
- Toilettenbürsten wurden weggeholt
- Beim Einzug waren noch die alten Shampoos und Seifen etc. vom Vorgänger im Bad
- Staubflocken und Haare in den Ecken von Vorbewohnern
- Vogel“kacki“ auf den Auflagen wurden nicht entfernt
- Wassertröge für die Füsse wurden nicht aufgefüllt

Nachdem sich unsere Bunginachbarn beschwerten, wurde ihr Bungi 1 Stunde grundgereinigt!
Dafür wurde unser Zimmer dann 2 Tage gar nicht mehr gemacht – erst auf Anfragen bei der Rezi wurde dann abends wenigstens die Handtücher getauscht.

In der 2. Woche bekamen wir dann einen neuen Roomboy und der war dann schon viel besser und unser Zimmer wurde sogar schon morgens gemacht.
Irgendwie gibt es da noch keine wirkliche Richtung, es ist nur schade, dass solche toll eingerichteten Bungis jetzt schon so verkommen, wie sollen die dann in ein zwei Jahren aussehen – da fehlt es u.E. an einer Kontrolle bzw. einem richtig organisierten Ablauf. Der Pavillon vorn wird z.B. nie gemacht, bzw. stimmt nicht ganz am vorletzten und letzten Tag kam der neue Roomboy und hat diesen auch mal ausgefegt.
Áber nix mit blumenverzierten Bettdecken oder irgendwelchen netten Gesten!

Essen/Trinken
Hauptrestaurant
Das war unser Hauptsorgenkind, zumindest zum Ende hin. Ersteinmal: unser Kellner war super! Liuschan war wirklich absolut aufmerksam und nett.
Frühstück: War soweit alles da, was man braucht: Säfte, Obst, Müsli, Brot, kleine Brötchen, süsse Teilchen, Croissants, Wurst, Eier, Speck, Marmelade, Honig, Speck, Bohnen, Cornflakes und und und…. NUR: Das Frühstück wurde komplett schon ab 5 Uhr morgens aufgebaut, auch die Wurst, entsprechend sah sie aus! Das Dosenobst, angemachtes Müsli etc. war ohne Deckel und kleine Fliegen konnten da schon ab 6 ihre Bäder in dem süssen Saft nehmen.
Die Wurst hatte solche Schwitzflecken, wir haben sie nicht einmal probiert. Die Lebensmittel waren zwar auf einer Art Kühlplatte, allerdings nicht abgedeckt. Joghurts standen auf dieser Platte, sind aber in der Zeit sauer geworden.
Die warmgehaltenen Gerichte waren alle OK – Brot usw. war super frisch und lecker, manchmal noch warm. Kaffee, Tee wird serviert und war auch OK… Ach ja, noch was: Auf den Zimmern ist für AI Gäste der Tee und der Tütenkaffee (Nescafe) umsonst. Wenn man zum Frühstück aber grünen Tee möchte (der ja im Zimmer kostenlos ist) kostet das Tütchen mal eben 8 Dollar! Als sich unser Tischnachbar darüber beschwerte, bekam er dann solange er noch dort war den grünen Tee umsonst, aber auch nur er.

Mittags und abends:
Es gab genau 8 Chevies, in denen Speisen warm gehalten wurden: 1 mal Basmati Reis, 1 mal Reis angemacht, 1 mal Fisch, 1 mal Fleisch, 1 mal Gemüse, 1 Curry, 1 x was Kartoffeliges und einmal nochmal entweder Hühnchen oder nen Curry Gericht – dazu gab es dann noch entweder einen grossen Fisch, der unter einer Wärmehaube lag oder irgend ein Fleisch, von dem frisch abgeschnitten wurde. Dann noch ein Pastastand (jew. 3 Sorten Nudeln und 3 Sorten Saucen) und eine WOK Stelle – mittags zusätzlich noch ein Hamburger oder Hotdog Stand – als Vorspeisen gab es nur Salat, angemachte oder halt Natur… dazu einige Oliven, Croutons, Gürkchen oder so, aber keinerlei anderen Vorspeisen ausser 1 – 2 Suppen!
Desserts gab es immer so 4 – 5 unterschiedliche, die sich aber fast immer wiederholten und ein Obststand, wo frisches Obst geschnitten wurde. 2 mal wurden frisch Crepes gemacht oder aber es wurde Obst karamelisiert, das aber auch nicht immer. Eine kleine Käseauswahl stand auch immer zur Verfügung.

Die Qualität der Speisen war ganz OK, allerdings war z.B. das Fleisch oft arg überwürzt. Die Auswahl war unseres Erachtens viel zu klein! Auf keiner anderen Insel hatten wir bisher so wenig Auswahl, vor allem, was die Vorspeisen angeht.
Bei den Desserts gab es wieder das Kühlproblem: auf geeisten Platten standen Stielgläser mit Desserts, d.h. der Stiel war kalt und das Mousse oben im Glas durch die Wärme fast schon wieder flüssig! Übrigens einen Schokobrunnen haben wir in zwei Wochen nicht gesehen!

Wir haben uns dann nacheinander den Magen verdorben, womit auch immer und uns hat der „Irufushi Express“ eingeholt, d.h. wir haben uns das Essen nachts noch mal durch den Kopf gehen lassen und von dem Tag an, konnten wir das Essen nicht mehr riechen und haben uns in den letzten Tagen nur noch von Brot und Suppe ernährt. (Übrigens haben wir öfter in den Gebüschen auch den ein oder anderen vom Personal ins Gebüsch kotzen hören und gesehen…. )

Alles in allem hat war das Essen auf bisher allen anderen Inseln besser als auf Iru – während unserer Zeit hatten einige Magen Darm Probleme. Wir waren beide beim Doc, der ist übrigens sehr gut und recht günstig! Wirklich!!! Für eine Untersuchung 10 Dollar, die Tabletten wurden dann einzeln berechnet (z.B. 9 Magentabletten 5 Dollar) und morgens sieht er noch mal am Bungi vorbei, ob alles OK ist.
Der Buffetbereich ist auch sehr schlecht durchdacht! Da man an den einzelnen Posten wie Pasta oder WOK ansteht, steht man quasi vor den anderen Speisen, die man sich selbst aus den Wärmebehältern holt und man kommt an die einzelnen Behälter nicht dran, weil die Schlange halt dort steht. Auch wartet man teilweise 10 Minuten und länger eh man dran ist – da isst man häufiger alleine.

Auch hier fehlte wieder ein bisserl die Atmosphäre – keine Kerzen auf den Tischen…. Volle Beleuchtung und halt Tisch an Tisch. Tische bekommt man fest zugeordnet – man bekommt einen Tisch für sich allein.

Kleidertechnisch war wirklich alles vertreten, von Unterhemd und Strandbüchsken bis hin zum langen Kleid – barfuss oder mit Schuhen… teilweise hatten Gäste eine Woche morgens mittags abends das Gleiche an (igitt)

Trio Restaurant

Waren wir nicht essen

Islander Grill
War aufgrund des stürmischen schlechten Wetters leider immer unter Plastik und daher haben wir dort auch nicht gegessen

Reflection Bar
Schön für den Sonnenuntergang – leider haben wir diesen in 2 Wochen nur 2 Mal erlebt, da es immer zu wolkig und zu stürmisch war – leider abends geschlossen

Recreation/ Fluid Bar
Sehr nett im Inselinneren, aber auch abends geschlossen! Während unseres Aufenthaltes haben sich wohl Gäste beschwert, dass die Bar abends geschlossen ist, also wurde sie genau für 3 Tage offengelassen, und zwar bis diese Gäste wieder abreisten. Dann war es dort abends leider wieder dunkel.

Flavorous & Spices
Wird im November eröffnet, dort haben sie auch den ganzen Tag gearbeitet – wir hatten den Bungi ja ganz in der Nähe

Water Edge
Die Hauptbar. Leider war die auch nie so richtig besucht. Schöne Rattansessel und draussen die tollen Lümmelsofas etc. Nur fehlt hier die Atmosphäre: keine Kerzen auf den Tischen etc. Auch der Blick abends zum Meer ist sehr dunkel, da die Stege nur sehr schwach beleuchtet sind, Wenns mal etwas heller war, dann war es das hell erleuchtete Versorgungsschiff!
Dort gab es viel Personal, die aber die Ruhe weg hatten, Teilweise waren 5 Tische belegt und wenn man neu kam, dann passierte erst mal nix. Nach 15 Minuten und unsererseits ausgerenkten Armen vom Winken kam dann schon mal jemand.
Auch war es immer wieder fremd…. Noch am letzten Tag wurde man nach der Zimmernummer gefragt, das ist uns so noch nie passiert.
Es sind dort auch einige Ungereimtheiten mit den unterzeichnenden Rechnungen aufgetreten – das ist uns persönlich aber nicht passiert, daher lass ich das jetzt mal aussen vor.
Veranstaltungen wurden dort ab und an durchgeführt. Achtung: eine Krabbe fürs Krabbenrennen kostet 17 Dollar! Aber öfter wurde auch mangels Besuch nichts gemacht.
Es war wirklich sehr schade, dass die Poolbars abends geschlossen hatten, denn dort sass man gemütlicher!

Schnorcheln
Tja, das ist ein bisserl schwierig, da wir die ersten 9 Tage wirklich kein gutes Wetter hatten, und die Strömung wirklich sehr stark war, sind wir kaum raus. Auch war das Meer sehr aufgewühlt.
Es gibt erst einmal nur den Hinweis auf dem Zimmer, dass es empfehlenswert ist, mit den „Tsunami-Westen“ zu schnorcheln, da es keine Liveguards gibt. So… aber wo soll man nun hin?
Das Riff ist recht weit draussen. Einmal sind wir vom Strand losgeschnorchelt und waren innerhalb von 2 Minuten an der Kante…. Aber da die Strömung so doll war sind wir dann in mm-Stössen zurück zum Strand, war dann dermassen anstrengend, dass wir das nie mehr versucht haben, auch sind die Korallen dort nicht zu verachten, da man sehr nah an sie herankommt und dann nicht richtig paddeln kann. Für den Rückweg brauchten wir dann eine Ewigkeit und sind fix und alle auf unsere Liege gekrochen.
Der nächste Versuch an den Wasserbungis… also ab mit Schläppkes und Ausrüstung über den heissen Steg…. Endlich angekommen geht eine Treppe direkt ins Meer: also erst mal gucken, wie tief das Wasser ist: Oh…. Tief, aber nicht tief genug zum reinhüpfen…. Also wieder hoch und flutsch… spiegelglatte Stufen, da sie mit Moos bewachsen sind… Also Vorsicht ist geboten. Also mit einer Hand festhalten mit der andern Hand rudernd versuchen die Flosse anzuziehen… Na ja, nach 5 Minuten Kampf ab ins Wasser… über Korallen, die irgendwie wieder so nah sind langsam ab zur Riffkante, aber irgendwie, sind die Fische wohl alle zur Zeit auf Urlaub auf einer anderen Insel… und wieder diese Strömung… neee, das ist auch nix… ausser ein paar kleinen Fischchen, ein zwei Drückern, einigen Muscheln leider nicht viel gesehen…

Also, schnorcheltechnisch war es für uns eher enttäuschend, was aber sicher auch an der Strömung lag und man auch sehr unsicher war, da man dort ruck zuck mit der Strömung weggezogen wird und niemand irgendwie darauf achtet, wer da wo hinströmt.
Es war übrigens auch die erste Insel, wo wir keinen Fischreiher gesehen haben, der wäre dort eh verhungert schmunzeln


Strand/Meer
Die Lagune ist der Hammer, auf unserer Seite konnte man richtig toll baden. Nach einigen Metern war man richtig tief im Wasser! Auf der anderen Seite der Insel konnte man sehr weit hineinlaufen! Es gibt zwar Korallenblöcke zwischendurch, aber die sieht man ja von aussen! Eine der schönsten Lagunen, die wir jemals hatten! Und das um die ganze Insel super!

Strand war an einigen Stellen genial, an anderen Stellen war er komplett weg – die Sandsack-Rettungsaktion wurde während unserer Zeit dort auch arg vergrössert und stellenweise ist kein bisserl Sand mehr vor dem Bungi!

Sport/Fitness
Fitnessbereich, Tennisplatz (35 Dollar/h), Badminton (noch im Bau), Golf Simulator (15 Dollar/Stunde)etc. alles vorhanden!
Der „Spassbereich“ mit Tennisplatte, Dartscheibe, Billardtischen, Kicker, Spielen aller Art, DvD-Verleih etc. war recht nett angelegt und bei schlechterem Wetter oder abends eine wirklich nette Alternative!

Spa
Spa Bereich sehr schön angelegt. Preise fanden wir recht normal… Massage war auch OK, aber kein Unterschied zu anderen Spas… Preisliste habe ich hier, falls jemand, Preise möchte, kann ich diese nachreichen.

Boutiques und Shops

1 Souvenir Shop – hier bekommt man Nippes, Zigaretten (5 Dollar Schachtel), ein bisserl was Süsses etc.

1 Boutique – Kleidung, Schuhe, Modeschmuck etc. sehr teuer alles, z.B. Bluse für 500 Dollar, Zehenschlappen für 90 Dollar etc.

1 Juwelier – na, dort haben wir immer nur den Verkäufer gesehen. Dort gibt es alles was das Herz (von wem auch immer) begehrt – vielleicht eine Kette für 23.000 Dollar? War dort wirklich alles Hammerteuer!

Internet-Corner: Zeit kann man stundenweise kaufen: 1 Stunde 10 Dollar,

Preise:
Mittlerweile hat es sich ja rumgesprochen, dass dort alles teuer ist!
Mal ein paar Beispiele:
AfG – 6 Dollar
Bier – 9 Dollar
Espresso – 8 Dollar
Cocktails ab 20 Dollar
Wein ab 30 Dollar
Säfte aus dem Tetrapack – 6 Dollar
frische Säfte – 9 Dollar
Ice Tea – 8 Dollar
normaler Tee – 7 Dollar
Flasche Wasser – 6 Dollar (Minibar 8 Dollar)
Pizza ab 15 Dollar
Beef Burger 32 Dollar
Fish and Chos 25 Dollar
Spaghetti 15 Dollar
Reis mit Chicken 22 Dollar
Obstsalat 20 Dollar
375 ml Bayleys aus der Minibar: 75 Dollar
Mittagsbuffet im Iru Restaurant: 60 Dollar
Buffet am Strand: 100 Dollar oder 180 Dollar und Seafood Buffet 200 Dollar p.P.
Ab 80 Dollar Mindestverzehr p.P. bekommt man einen Nachlass von 20 Dollar.
Verlängerung vom Bungi, wenn man erst nachmittags abgeholt wird: 300 Dollar

Tiere/Insekten
Einen Tag hatten wir ein Kätzchen auf der Terrasse, leider noch arg ängstlich, aber süss!

Viele Hühner mit Küken

Geckos und Echsen

Eine grössere weisse Spinne wurde gesichtet (aber nicht von uns)

Mücken waren da, aber es hielt sich in Grenzen mit der Stecherei, bzw. waren die Stiche irgendwie nicht so „juckig“ zumindest bei uns…

Grosse fliegende Käfer, die aber genug mit dem ganzen Grünzeugs zu tun haben

Viele Flughunde (Achtung auf den Wegen Kopf einziehen, denn sie fliegen wirklich nen halben Meter am Kopf vorbei in der Nacht)

Raben

Was ekliges noch: es ist eine Stück Palmenstamm abgebrochen und auf den Boden geknallt und aufgeplatzt, darin waren fingergrosse weisse Würmer – das war sowas von eklig… aber gestört hat es dort keinen vom Personal, sie haben es liegengelassen

Fazit:
Uns persönlich fehlte „die Persönlichkeit“, die „Romantik“ auf der Insel… und auch der direkte Meerblick aus dem Bungi! Irgendwie sind die Malediven ja schon was besonderes – hier fehlt es an schönen Dingen, wie Hängematten, Kerzen oder kleinen schönen Plätzen.

Es fehlt noch an allen Ecken an Kleinigkeiten. Z.B. der Weg innen – keine Sitzgelegenheiten zwischendurch, keine Abfallbehälter oder Aschenbecher (die Kippen lagen dann im Sand) .

Die Elektroautos sind zwar leise, aber manchmal muss man schon einen kleinen Hechtsprung fast ins Gebüsch wagen, wenn hinter irgend einer Kurve auf einmal einer um die Ecke gedüst kommt. Und es fahren echt ne Menge über die Insel: für die Wäsche, für die Koffer, für die Gäste, für die Handwerker etc.

Unseres Erachtens wird dort alles noch „zu locker“ gesehen, keiner weiss so richtig, wohin der Weg geht, bzw. glaube ich, dass, wenn die Insel mal richtig voll ist, es erst richtig zu Problemen kommt – sei es im Buffetbereich des Restaurants oder aber mit der Pflege der Einrichtungen.

Zur Zeit finden ja noch einige Bauarbeiten statt, abends um 23 Uhr hörte man aus dem Stuff noch die Kreissäge und alles war hell beleuchtet - wer da empfindlich ist… na ja…

Nichtsdestotrotz hatten wir einen schönen Urlaub mit netten Leuten! Für uns ist die Insel halt nicht die richtige und wir bevorzugen weiterhin eher die kleineren, persönlichen Inseln.

So, das wurde jetzt wirklich arg lang… sorry….

Susi und Peter

Ein paar Bilder zur Insel: http://picasaweb.google.de/susi2109/Irufushi02#

__________________
Nov. 04 Kuredu
Mai 05 Reethi Beach
Mai 06 Vilu Reef
12.10.07 - 27.10.07 Vilu Reef
06.11.2008 19:44 susi2109 ist offline E-Mail an susi2109 senden Beiträge von susi2109 suchen Nehmen Sie susi2109 in Ihre Freundesliste auf
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