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Zum Ende der Seite springen Lily Beach 2008-04-22 - Reisebericht von Bernd 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Lily Beach 2008-04-22 - Reisebericht von Bernd Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Reisebericht
Malediven – Huvahendhoo Lily Beach vom 07.04.2008 – 22.04.2008


Also nach über 8 Monaten warten sind wir zum oben genannten Datum zu unserem ersten Maledivenurlaub aufgebrochen. Wir hatten schon vorher im Internet alles „aufgesogen“ was wir über die Malediven und besonders über Lily Beach finden konnten. Ich muss ehrlich dazu sagen, das Forum hier war uns eine riesige Hilfe da wir eine Menge wussten obwohl wir noch nie zuvor auf diesem wundervollen Fleck Erde waren.

Hinflug…
…mit der LTU ab Düsseldorf. Hatten vorher Sitzplätze in der Holzklasse reserviert, was auch ohne Probleme funktioniert hatte. Also Abflug ab Düsseldorf am 07.04.2008 um 19:55 Uhr. Der Service war in Ordnung. Getränke nachordern war kein Problem, Essen halt typisch – nur der Platz auf einem so langen Flug tat meinen langen Beinen gar nicht gut. Aber egal. Jedoch eines kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich mag Kinder über alles. Aber warum tuen manche Eltern ihren wirklich „Kleinstkinder“ einen so langen Flug an. Diese Strapazen waren für die kleinen Kinder offensichtlich und logischerweise auch nicht zu überhören. Der Hinflug dauerte mit Rückenwind gerade 8:55 Stunden. Am Airport Male angekommen direkt zum Zoll – hat etwas länger gedauert, war aber O.K.. Von dort zum Gepäckband in Sichtweite wo wir auch nicht lange auf unsere Koffer warten mussten. Anschließend noch mal durch den Zoll und anschließend hat auch direkt ein deutschsprachiger Mitarbeiter von ITS auf uns gewartet und uns alles erklärt. Wohin etc und was zu tun ist.

Transfer Maldivian Air Taxi
Ebenfalls weiter in Sichtweite haben wir dann unser Gepäck am Air-Taxi Schalter aufgegeben. Hatten jeweils 2 Kilo Übergepäck in jedem Koffer, Handgepäck war O.K.. Wir mussten nichts nachbezahlen an Übergepäck. Alles reibungslos. Von dort wurden wir dann zum Bus von Maldivian Air Taxi geschickt, der uns einmal außen um den Flughafen / die Insel herumgefahren hat, direkt zum Flughafen der Wasserflugzeuge. Hier sind wir um 09:15h am Dienstag morgen angekommen und mussten genau 2 Stunden warten bis unser Air Taxi nach Lily Beach dann „endlich“ zum Einsteigen bereit war. Eine halbe Stunde vorher ging bereits ein Flug nach Lily, jedoch war dies nicht unsere Flugnummer L. Jedoch der Blick aus dem Wasserflugzeug hat dann natürlich für die etwas längere Wartezeit entschädigt. Traumhaft diese kleinen Inseln, bei herrlichem Wetter (die Luft stand zwar im Air Taxi, was aber Nebensache war). Zwei Personen auf einer anderen (?) Insel herausgelassen und dann noch mal nach insgesamt 25-30 Minuten Flugzeit vor Lily Beach gelandet.

Ankunft Lily Beach
Nach ca. 5 Minuten mit dem Dhoni sind wir endlich auf Lily Beach angekommen und wurden gleich mit einem Blumenkranz in Empfang genommen. Nach einem kühlen Tuch und einem Begrüßungscocktail füllten wir direkt unsere Anmeldung aus. Nachdem uns unser Bungalow mitgeteilt wurde, muss ich ehrlich und nicht übertrieben sagen, haben sich die Kofferträger wirklich drum „gerissen“ wer jetzt die Koffer trägt (uns ist klar warum, aber es war schon etwas seltsam).

Bungalow
Wir hatten ca. 6-8 Wochen vorher Lily Beach per E-Mail unseren Wunsch bezüglich des Bungalows mitgeteilt, später das Reisebüro auch noch mal. Wir bekamen auch direkt Antwort, unser Wunsch wird vermerkt, jedoch konnten sie keine Versprechungen machen. Wir hatten in den ersten zwei Tagen auf Lily Beach einen Wasserbungalow Nr. 216 bekommen und konnten somit überhaupt die Erfahrung machen obwohl man diesen nicht gebucht hatte.
Die Wasserbungalows sind größer als die Strandbungalows, haben ein größeres Bad und die Mauer vor einem wenn man auf der eigenen Terrasse steht ist absolut nicht schlimm.
Nach 2 Tagen sind wir dann in einen Strandbungalow Nr. 152, wie nach Wunsch ohne Wellenbrecher, umgezogen. Unsere Roomboy Ali Shareef hat alles mit der Karre umgefahren. Mit dem neuen Strandbungalow, mit neuem Roomboy Fazeel(a), waren wir auch voll und ganz zufrieden. Unsere Liegen standen super unter einer Palmenecke und somit brauchten wir uns auch nicht einen Sonnenschirm mit anderen teilen und waren am tollen Strandabschnitt etwas „für uns“.

Tiere / Vegetation
Die Vegetation war sehr schön, die Insel gepflegt mit tollen großen und kleinen Palmen, Blumen und die Wege wurden immer gefegt und gesäubert. An Tieren haben wir viele Arten von Vögeln gesehen. Die Flughunde waren auch tagsüber aktiv, die Raben sind mittlerweile sehr frech und scheuen sich auch nicht an der Poolbar an die Tische zu fliegen. Die Krebse sieht man tagsüber, wobei sie nachts am Strand besonders aktiv sind. Und jede Menge Riesenameisen, die an unserem ersten Abend im Wasserbungalow unsere gesamte Waschtischablage im Badezimmer belagerten, was nicht so toll war. Habe direkt an der Rezeption bescheid gesagt und es wurde sich sofort darum gekümmert und das Insektenspray dagelassen (hat funktioniert). Von der Unterwasserwelt waren wir super begeistert. Die hunderte verschieden Arten von Fischen und Unterwassertieren waren einmalig. Jeden Abend um 21:00h findet nach wie vor die Fütterung am Hauptsteg statt. Neben immer ca. 5-8 Mantas (hatte im Forum gelesen das diese mittlerweile nicht mehr da sein sollten), waren Makrelen, Muränen, Baby-Haie und unzählige andere Arten von Fischen anwesend. Auf der anderen Seite (also nicht in der Lagune) sahen wir an einem Abend mehrere Weißspitzenriffhaie.
Hatten uns einen Insektenstecker mitgenommen der leider nichts geholfen hatte, da wir morgens regelmäßig ein bis zwei neue Mückenstiche hatten. Die Mücken waren so klein, man konnte sie nicht hören und kaum sehen. Die Turtle-Fütterung fand wie erwähnt drei Mal am Tag statt. Die Makrelen waren so frech und aggressiv das sie mehr als oft versuchten den Schildkröten das Futter wegzunehmen. Habe auch im Wasser zur Fütterungszeit gestanden und durfte direkt die Schildkröten füttern, was ein super Erlebnis war. Auch hier direkt mit den freilebenden Turtles zu schnorcheln war unglaublich.

Essen und Trinken
Wir kamen direkt zur Mittagszeit auf Lily Beach an und konnten direkt zum Lunch, nachdem uns ein Tisch zugewiesen bekamen an dem auch noch ein Paar aus Deutschland saß (Peter und Ute, seid gegrüßt). Das Essen war lecker. Frühstück hat leider nie / kaum gewechselt und ist sehr auf Engländer ausgerichtet (French Toast, Beans, Würstchen usw), war aber auch O.K.
Das Mittag- sowie Abendessen war zumindest für mich (meine Freundin hat weniger Probleme gehabt) von den vielen Gewürzen sehr gewöhnungsbedürftig. Ich hatte anfangs derart Probleme auch mit der Zusammenstellung von manchen Speisen die wir sonst gar nicht so kennen, dass ich leider 4 Tage Magen-Darm Probleme hatte, wo ich aber später noch mal zu komme. Unser Tischkellner Mustafa war durchaus nett, jedoch wirklich ohne ihm schlecht zu wollen etwas langsam. Oft war ich mit frühstücken fertig und hatte leider noch immer kein Getränk vor mir. Einmal hat er auch die Augen verdreht weil ihm scheinbar meine Bestellung gerade nicht gepasst hatte. Daher hat sich unsere Trinkgeld bei ihm auch nach einer Woche in Grenzen gehalten, den es wäre unfair den anderen Mitarbeitern gegenüber die sich wirklich aufgerieben haben. In den letzten 4 Tagen hatten wir einen neuen Tischkellner Didi, der sehr aufmerksam, aktiv und aufgeweckt war. Die Snacks an der Poolbar haben wir nur in den ersten Tagen genutzt. Zwei jeden Tag wechselnde All-inklusive Cocktails hat nur meine Freundin genutzt. Die anderen Cocktails waren kostenpflichtig und durchaus teuer (klar da alles importiert werden muss). Mit dem Bar-Mann Percy hatten wir uns so gut verstanden, dass ich ihm für ihn oder seinen Sohn ein Fußball-Trikot geschenkt hatte. Er war so freundlich und dankbar, dass wir gleich nach Sri Lanka eingeladen wurden.

Und leider wurde ich wie schon erwähnt ein paar Tage krank. Ich möchte das hier kurz erwähnen, da man sich ja schon Gedanken macht was man soweit weg von zuhause machen kann und die Reiseapotheke nicht mehr anschlägt. Ein anderes Paar am Flughafen erzählte, ins Krankenhaus nach Male gemusst zu haben, da sie wegen Magen-Darm-Problemen derart dehydriert waren. Soweit war es bei mir zum Glück nicht. Ich habe an der Rezeption nach der Reiseleitung, die auf einer anderen Insel saß und wir nicht einmal gesehen hatten, verlangt und wurde auch direkt verbunden. Sie hat mir Mahibadhoo und Dhangethi als einheimische Inseln genannt wo ein Arzt sitzt. Nach Dhangethi ist es 30 min Fahrt mit dem Dhoni (schon in Sichtweite) wofür ich 30 $ zahlen musste (nur weil noch ein Paar ebenfalls zum Arzt musste wurde es geteilt – sonst hätte es 60 $ gekostet). Für den Arzt der gebrochen Englisch verstand habe ich NUR 3$ (!!) zahlen müssen und noch mal NUR 3$ (!!) für Medikamente, die auch sofort geholfen hatten. Über dies Verhältnis habe war ich mehr als erstaunt. Möchte damit lediglich sagen, das als ich wirkliche Not hatte mir durchaus gut von der Insel / vom Arzt geholfen wurde.

Tour zur einheimischen Insel…
…ging dieses Mal nach Mahibadhoo (1 Stunde Fahrt). Wir wurden an der Insel abgesetzt mit den Worten „see you in one hour“. Ein Mitarbeiter von Lily der mitfuhr machte dann aber eine kleine Führung, wie er es nannte mit den wichtigsten Punkten der Insel, was jedoch nur an mehreren Souvenis-Shops endete. Darauf sind wir mit noch einem Paar alleine los, da man sich auch nicht verlaufen konnte. Wir sahen wirklich arme und schlimme Verhältnisse und zugleich sehr freundliche Menschen.

Angebote von Lily Beach…
…waren Nacht- und Sonnenuntergangsfischen, Halbtagesfahrt mit dem Dhoni, Schnorcheltour im „Korallengarten“, Visit your Neighbours und Big Fish Hunting. Das Angebot wie ich vorher im Forum gelesen hatte, Love on a Sandbank, hing nicht aus. Jedoch hatten wir über Engländer erfahren, das man sich mit sechs Personen (je 60$ inkl. Getränke) für sechs Stunden auf einer unbewohnten Insel aussetzen lassen kann. Dies ist leider an meiner kurzen Erkrankung gescheitert, schade.

Ocean Pro Tauchen
Ich hatte vor (man ist ja auf den Malediven) zumindest einen Schnuppertauchgang (Discover Scuba Diver) zu machen. Dieser kostete 115$ und beinhaltete einen Morgen Theorie und anschließend üben in der Lagune und einen Tauchgang am Hausriff, der ca. 30-45 Minuten dauerte. Ein super Erlebnis und ich bin froh es gemacht zu haben. Ebenfalls dabei waren 3 Engländer, Tauchlehrer war Atheef, der sehr nett und freundlich war. Hoffe die Unterwasserbilder sind etwas geworden. Traumhafte Farben und Tiere die man sonst nie an der Oberfläche oder beim Schnorcheln sehen würde.

Urlauber
Insgesamt waren viele Engländer und Deutsche und wenige Italiener, Franzosen und Japaner zu unserer Zeit auf Lily Beach. Wir haben sehr nette Engländer (Steve & Jayne, Andrew & Debbie) kennen gelernt und uns auch teilweise über Deutsche die schon seit 23 Jahren nach Lily fuhren gewundert und fast mitgeschämt, die sich beschwerten das ihr Bier nicht bis zum Eichstrich gezapft war oder schreiend in die Küche liefen da ihr Getränk noch nicht am Tisch stand (peinlich peinlich – habe mich wirklich geschämt).


Umbau Lily Beach
Kurz vorweg. Alle die wir gesprochen haben (teilweise auch die Mitarbeiter) waren sehr traurig über die Tatsache des Umbaus, da Lily jetzt schön genug, gepflegt und vom Preis-Leistungsverhältnis absolut TOP ist. Mehrere Repeater wussten nicht ob sie Lily wieder besuchen können / werden.
An der Rezeption stand eine großes Bild / Portrait wie Lily Beach nach dem Umbau aussehen soll. Zudem habe ich mit einem Mitarbeiter gesprochen der mit folgendes sagte: 40 weitere Wasserbungalows sollen außerhalb der Insel erstellt werden. Es gibt ein weiteres Restaurant und eine weitere „Turtle-Bar“. Es soll ein Luxus-Resort werden welches, laut dem Mitarbeiter, wesentlich teurer werden wird und einen Stern mehr erhalten soll. Wir hatten befürchtet mehr davon bereits zu sehen was den Umbau betrifft. Gesehen und in der Ecke versteckt haben wir nur ein paar Betonmischer, sowie ein Lastschiff das die Pfähle für die Wasserbungalows gebracht hat sowie bereits Ausgrabungen für diese gemacht hat.

Fazit
Zum ersten Mal auf den Malediven und ein absoluter Erfolg. Alles hat wirklich super geklappt: Transfer, Insel, Wünsche. Es waren alle freundlich und wir haben nette Urlaubsbekanntschaften gemacht mit denen wir auch weiter in Kontakt bleiben werden.
Wenn vielleicht nicht (leider) Lily Beach aber wir kommen bestimmt wieder.

Bernd & Sabrina
winken

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Gruß winken
24.04.2008 11:53 Bernd ist offline E-Mail an Bernd senden Beiträge von Bernd suchen Nehmen Sie Bernd in Ihre Freundesliste auf
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