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Clyde Clyde is a male
Jungspund


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Text Eriyadhu 2007-11-15 - Reisebericht von Clyde Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Reisebericht Eriyadu vom 24.10. bis zum 15.11.2007

Nachdem wir unsere Hochzeitsfeierlichkeiten am 19.10.2007 bestens überstanden hatten, ging es am Mittwoch, den 24.10.2007 endlich los in die Flitterwochen è 3 Wochen Eriyadu !!!

Da die Lokführer an diesem Tag nicht streikten, konnten wir wie geplant mit dem ICE von Stuttgart nach Frankfurt fahren, lediglich die Sitzplatzreservierungen waren alle aufgehoben und wir mussten in Frankfurt am Info Schalter der Bahn AG die Reservierungsgebühr erstatten lassen.

Beim einchecken hatte ich das Glück der â€×Auserwählte“ für einen Sprengstofftest zu sein und durfte den Koffer öffnen. Nach ca. 10 Min. kam dann die Info, das alles â€×sauber“ wäre und weiter ging es zum bezahlen der 4 kg Ãœbergepäck. Beim Duty free Shop trafen wir noch Sanne & Robin, die ehemaligen Basisleiter auf Eriyadu, die im gleichen Flieger saßen.
Nachdem wir endlich gestartet waren, wurden unsere Namen von der Crew durchgegeben und wir sollten uns melden. Diesmal war es allerdings eine positive Überraschung, da ein Freund von uns (der auch bei der LH arbeitet) eine Flasche Champagner für die Reise spendierte. Die Purserette klärte uns noch auf, das wir diese nicht auf die Malediven einführen dürften, was wir aber auch gar nicht vorhatten ...
Bei der Landung erwartete uns eine lange Schlange in der Ankunftshalle, da schon ein paar andere Maschinen angekommen waren und ausserdem viele Wolken und starker Wind. Beim Schalter von Eriyadu sammelten sich dann so nach und nach 48 (in Worten: achtundvierzig) Gäste an, welche auf 3 Speedboote verteilt wurden. Stefan, der NEC-Reiseleiter, informierte uns noch, das es etwas â€×holprig“ werden könnte, da die See recht unruhig war (die Boote, welche das Atoll verlassen mussten, fuhren gar nicht erst los). Deshalb dauerte die Ãœberfahrt auch gut 1 Stunde und 20 Minuten. Sehr lustig war dabei das trinken aus der 0,5 Liter Wasserflasche, welche man auf dem Boot bekam. Immer wenn bei dem Auf und Ab mal der Mund in die Nähe kam, ansetzen und schlucken (naß wird man so oder so) ...

Bei der Ankunft dann eine kleine Diskussion, da wir die Bungis 146 und 109 bekommen sollten. Schließlich erhielten wir dann noch die Nummer 145, was zwar dann trotzdem kein Doppelbungi war, aber wenigstens nebeneinander. Meiner Meinung nach bringt vorbuchen nicht viel und es ist absolut willkürlich, wo man hinkommt.

In diesem Bereich war der Strandabschnitt am Schönsten, allerdings auch einiges an Gebüsch, wo sich die Stechmücken (m.E. größte Plage auf Eriyadu) aufhielten. Einmal in der Woche (oder bei Beschwerden auch öfters) wird zwar gegen die Mücken gesprüht, nützt jedoch nur so ca. 2 Tage etwas. Der Bereich bis 109 ist nicht zu empfehlen, kaum Strand und viel Gestrüpp, danach kaum noch Büsche aber auch kein Strand, dieser wird ab ca. 120 wieder breiter. Aufgrund des Monsunwechsels wird der Strand jetzt jedoch wieder auf die andere Seite â€×wandern“, wie halt die Strömung so ist. Bis auf die Hellhörigkeit (eine Woche eine alleinstehende Dame als Nachbarin, eine Woche drei Italiener und eine Woche ein älteres Ehepaar) sind die Zimmer absolut in Ordnung und sehr sauber. Eine sehr nette Geste des Managements war auch der große Obstkorb und eine Flasche Wein, welche wir als Honeymooner eines Abends im Zimmer stehen hatten. Mit unserem Roomboy Achmed hatten wir ebenso viel Glück wie mit unserem Kellner Sammy, beide betreuten uns die ganzen 3 Wochen zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Das Essen ist sehr abwechslungsreich (Buffetform), es gibt immer mehrere Beilagen, verschiedene Hauptspeisen, 2 Currys, 3 Pastagerichte, Frontcooking, ein großes Salatbuffet und ein ebenso abwechslungsreiches Frühstückbuffet. Die Getränkepreise sind o.k., allerdings ohne die 10% Servicecharge ausgewiesen. In der Bar ist von 18 bis 19,oo Uhr Happy hour mit 25% Rabatt.

Meine Frau und mein Schwiegervater beteiligten sich einmal beim Nachtfischen, der Fang wird dann am nächsten Abend auf einem Holzkohlegrill am Strand zubereitet. Da es an diesem Abend fast windstill war, wurde das Barbecue ein voller Erfolg.

Auf dem Tauchdhoni trafen wir durch Zufall G und R aus München und stellten fest, das wir vor 2 Jahren auch zusammen auf Vilamendhoo gewesen sind. Damals wurden wir wegen dem Kompressorbrand auf Eriyadu umgebucht.

Das Hausriff muß nicht extra nochmals erwähnt werden, m. E. ist dies eines der schönsten Riffe auf den Malediven und kann komplett umschnorchelt, bzw. betaucht werden. Es gibt hierzu 5 Exits (Hauptsteg, Tauchbasis, Bungis 110, 128 und 155) welche zur Schonung des Riffdaches auch benutzt werden sollten. Der schönste Bereich ist mich der Korallengarten zwischen Exit 155 und Divecenter (die längste Strecke), sowie die Steilwand bei Exit 110.

Die Tauchbasis der Euro Divers wird von Kai geleitet. Als Unterstützung hat er Mike, Georg und Rasheed. Nach dem kostenlosen Checkdive mit ein paar Übungen, welcher jeden Tag um 10,30 Uhr durchgeführt wird, kann man selbständig am Hausriff tauchen gehen, oder sich 2 mal am Tag auf das Tauchdhoni eintragen. Es wird sowohl morgens, als auch am Nachmittag je ein Boot für Fortgeschrittene und eines für alle Brevets angeboten. Die Basis ist sehr gut geführt, gute Briefings und viele tolle Tauchplätze. Bei fast allen Plätzen ist das Eriyadu Boot das Einzige, da die Insel die Letzte im Norden ist und somit die Tauchplätze von den anderen Resorts nicht mehr angefahren werden. Die Kompressorboys sind auch absolute Spitzenklasse und sehr aufmerksam, ebenso wie die Dhonicrews.

Erwähnenswert ist noch der Auftritt von â€×Paris“ (hier verweise ich auf das Forum). Sie unterhielt wirklich die ganze Insel, einschließlich Staff.

Leider geht auch der schönste Urlaub einmal zu Ende und wir mussten am Donnerstag, den 15.11.2007 bei spiegelglatter See die Rückfahrt antreten, welche diesmal nur eine knappe Stunde dauerte. Überhaupt hatten wir die ganzen 3 Wochen Super Wetter und die letzten 2 Wochen tagsüber gar keinen Regen mehr (die ersten beiden Tage kürzere heftige Schauer).

Als Fazit kann man Eriyadu absolut weiterempfehlen, das einzige Manko sind für mich die Stechmücken und mit Abstrichen die Hellhörigkeit der Bungis. Wenn man jedoch auf viel Strand verzichtet und somit kein Gebüsch vor der Türe hat, klappts auch mit den Mücken. Und die Sache mit den Nachbarn (bes. der Italiener) kann auch sehr lustig ein ...

Die Rückreise verlief dann relativ unspektakulär und wir hatten in Frankfurt wieder Glück, das unser Zug nicht bestreikt wurde. In Stuttgart angekommen, erwartete uns dann leichter Schneefall und es war leider klar, das wir uns nicht mehr im Paradies befanden. Solltet Ihr noch weitere Fragen zu Eriyadu haben, nur zu.

Gruss

Clyde
10.12.2007 17:28 Clyde is offline Send an Email to Clyde Search for Posts by Clyde Add Clyde to your Buddy List
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