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Zum Ende der Seite springen Adria-Törn Sommer 2004 - Reisebericht von Ninja 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Ninja PTM Member Ninja ist männlich
Maerchenonkel


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Text Adria-Törn Sommer 2004 - Reisebericht von Ninja Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

ADRIA-TÖRN 2004 - ein etwas anderer urlaub!
reisebericht von unserem adria-urlaub 2004!

für mich begann der urlaub mitte juni mit der instandsetzung des schiffes: streichen, polieren,putzen, ec. in der marina di porto san giorgio / italien. das wetter war durchwachsen und in der nacht ziemlich kalt durch die nähe des apennin! (gebirge)

am 3.7.04 (zeugnistag)musste ich die liebe familie (scampi+ sohnemann) die mit dem blechgeier von wien nach rom flogen, eben von dort abholen! sind ja nur ein paar kilometer von der ost zur westseite italiens! verwirrt
erleben das ende der fußball-europameisterschaft in einem spitzen-lokal hoch auf einem hügel „la casa sul colle“ da wirst du erschlagen vom fressen!!!! Ein gang nach dem anderen, du kannst nicht bestellen was du willst, sondern du wirst nur gefragt:“ fisch oder fleisch oder vegetarisch“ und dann geht’s los!!!! dann kommen nach einander zig tellerchen mit verschiedensten gerichten mit fisch oder eben fleisch etc. aber das sind alles nur die VORSPEISEN!!! wir waren einige male in diesem lokal, es ist uns NIE gelungen zur hauptspeise vor zu dringen!

am 6.7. ging’s dann um 23.45 ab nach kroatien! Die nachtfahrt war keine besondere sache und am nächsten mittag haben wir uns in „sali“ ein dorf auf der insel „dugi otok“ beim hafenkapitän angemeldet! anschließend fuhren wir in eine nahe bucht wo wir ankern und das erste mal ins wasser springen können. am nächsten tag haben wir funkkontakt mit einem befreundeten schiff „ la santana“ (unter neuseeländischer flagge, der skipper ist waschechter tiroler) und wir brechen zu unserem treffpunkt südlich der „kornaten“(inselgruppe an der dalmatinischen küste)auf! Das wetter ist gut aber abends wird es immer ungewohnt kühl! wir bleiben einige tage in dieser bucht und beginnen uns langsam vom stress zu erholen! wir sind dann über „primosten“(ort an der küste), der insel „drvenik“ weiter nach dem ort „milna“ auf der insel „brac“ wo wir uns wieder mit frischer verpflegung und wasser versorgten! anschließend gings in eine nahe bucht „ uvala bobovisce“ wo wir wieder einen bootsfreund trafen!
nach zwei tagen segelten wir nach dem ort “starigrad“ der in einem einschnitt der insel „hvar“ liegt! der name sagt schon alles „stari“ bedeutet alt , und die häuser rund um den kleine hafen sind aus steinblöcken gebaut! Sieht sehr schön aus und wir kommen immer wieder gerne hierher! man kann gut einkaufen, eine menge kleiner lokale in winzigen gassen!
einfach: flair!!! über die preise kann man streiten, aber was solls! wir sind im urlaub und man gönnt sich ja sonst nix ! schmunzeln
wir verbringen hier einige tage und vertschüssen uns als das wetter schlechter wird in eine bucht wo wir ankern und wieder „urlaub machen “! („urlaub“ machen ist für mich FKK)

nach tagen gehen wir „anker auf“ und segeln nach „vrboska“ ein ort ,auch in einem tiefen einschnitt der insel hvar! danach ist wieder „urlaub machen“ angesagt und wir verbringen einige tage in einer schönen badebucht! Hier hatten wir leider ein kleines erlebniss der besonderen art: um 03.00 werde ich munter da unser köter über das deck (schiffsboden) rennt und kurz darauf zu bellen anfängt (das laufen hört man, wenn man darunter schläft , durch die krallen!!!) als ich aufspringe und sehen will was den los ist, mit ihm , sehe ich aus den seitenfenster wie eine gestalt vom boot wegschwimmt! mein sohn und meine frau sind natürlich auch munter und wir springen rauf ins cockpit! der kerl versucht weg zu schwimmen! (er wollte unser beiboot , einen „optimisten“ klauen! der ist nur mit einer leine am hinteren ende des schiffes befestigt; das ist so üblich, meistens ist noch ein motor daran befestigt!) für solche fälle führe ich eine schleuder mit stahlkugeln mit und der typ hatte nichts zu lachen! meine frau ist da energischer, die wollte gleich mit der leuchtspurpistole schießen! Sie hätte damit die insel abgefackelt !!!!
der typ hatte einen schock, da er nicht mit dem hund und der schleuder gerechnet hatte, er schrie noch, als er schon am ufer war! sie waren übrigens zu viert. es fuhren dann zwei motorräder und ein kleinlaster vom ufer weg! das war richtig organisiert!!!

nach der aufregenden nacht segelten wir mit einigen zwischenstopps wieder nach norden wo wir auf der insel “zirje“ wieder auf einen bootskameraden trafen . wir machten einige landausflüge (zu diversen kneipen!) mit nachtmarsch über stock und stein! War sehr lustig!
das essen war sehr gut ( tintenfisch unter der glocke!!!!) kenner wissen was ich meine! schmatz!!!
und so verging halt unser urlaub!!!

zuletzt sind wir noch nach „iz veli“ einer ortschaft auf der insel „iz“ wo uns eine langjährige (34jahre) freundschaft mit einer familie verbindet, gelandet! von dort gings nach „aba veli“ eine insel in den nördlichen kornaten , wo wir einen segelfreund aus italien trafen der mit uns die überfahrt über die adria machen wollte! das wetter war nicht besonders gut, und der wetterdienst versprach noch verschlechterung für die nächsten tage! Also schnell ab durch die mitte. für die nächsten tage wurden windgeschwindigkeiten 35 bis 45 knoten angesagt! Das ist nach der “beaufortskala“ windstärke 8!!!! (das nennen wir stürmischen wind! Das liest sich in der beaufortskala so: mäßig hohe wellenberge mit kämmen von beträchtlicher länge! von den kannten der kämme beginnt gischt abzuwehen! schaum legt sich in gut ausgeprägten streifen in die windrichtung!) na, das sind immerhin ca. 80 stundenkilometer!!!! und bei solchen wetter rühr ich den werten hintern nicht einmal einen zentimeter aus einer sicheren bucht!
die entscheidung: entweder gleich ,oder eine woche lang warten !! ich fahre noch mit dem beiboot ein stück aus der bucht um zu sehen wie draußen am offenen wasser aussieht!

um 23.00 starten wir! stockdunkle nacht ,(kein mond) wind aus SE (südost) wellen nicht hoch, aber unangenehme dünung aus W (west)! um 01.15 ist der leuchtturm „sestrice“ nach 12 seemeilen außer sicht und wir beiden boote sind allein! um 03.00 schlägt der wind plötzlich auf NW ( norwest) um! und jetzt geht’s los! der wind wird immer stärker und stärker , die wellen die zuerst aus SE gekommen sind treffen jetzt auf die wellen aus NW und es beginnt die schaukelei (25° nach rechts , und dann 25° nach links) da kommst du dir vor wie in der hochschaubahn! natürlich tragen wir alle rettungswesten mit blinklichter und sind mit sicherungsgurten am boot gesichert! da meine mannschaft samt köter solches wetter lieber im keller (sprich innenseite des bootes, kajütte) überleben will, bin ich oben „alleinunterhalter“ um 08.00 lässt der wind nach, aber die wellen bleiben! Um 10.00 geht es wieder los und der wind geht kurz vor mittags plötzlich auf SW zurück! das wellenchaos ist perfekt!
um 13.00 sind wir in der hafeneinfahrt von der marina di porto san giorgio! ohne einen schaden! auf dem anderen boot haben sie gekotzt, aber sie sind alle gesund und munter! (heute!!! schmunzeln )
was folgt sind noch einige besuche diverser schlemmerlokalitäten und boot einwintern (scheißarbeit!!!)

Ps.in der gleichen nacht sind auf anderen schiffen einige crewmitglieder über bord gegangen (keine sicherungsleine?) bei dem einen schiff fand man zwei, einen bis heute nicht!!!!
auf dem anderen schiff hatte der skipper einen tödlichen fehler begangen , als ein mannschaftsmitglied über bord ging, sprang er nach um zu helfen!.....beide sind bis jetzt verschollen!!!!! :s



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