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Dienstag, 11. Dezember 2018 106.370.220 Zugriffe seit Samstag, 15. November 2003
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Zum Ende der Seite springen Fihalhohi 2007-07-03 - Reisebericht von Spyro2 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00  
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Text Fihalhohi 2007-07-03 - Reisebericht von Spyro2 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Fihalhohi Tourist Resort vom 18.06.07 – 03.07.07

Nachdem wir die letzten beiden Urlaube in Südostasien (Hongkong/Philippinen sowie Singapur/Indonesien) verbrachten, mussten in diesem Jahr die Entzugserscheinungen therapiert werden. Zum dritten Mal buchten wir die Malediven. Neben Thulhagiri stand Fihalhohi, die polarisierende Insel, mit auf dem Zettel. Also, einfach mal hin, und selbst ein Bild machen.

Am 18.06. ging es mit Vorfreude ganz entspannt über die A 31 nach Düsseldorf. Einchecken konnten wir gegen 18:00 Uhr. Die Plätze im Flieger hatten wir schon im Vorfeld mittels der LTU-Card reserviert. Die Maschine war nicht voll belegt. Schlafen hieß Dösen. Die letzten Stunden gab es starke Turbulenzen, wodurch der Service mehrfach eingestellt wurde. Ansonsten war er okay. Kapitän Moser landete den Airbus A 330-200 um 09:01 Uhr vorzeitig auf Hulhule. Sofort empfing uns die bekannte, aber hier fehlende Wärme (30 Grad). Die Abfertigung ging relativ flott. Endlich wieder mal „zu Hause“.

Die Jungs von Fiha nahmen uns schnell in Empfang. Die Wartezeit überbrückten wir mit dem Ausfüllen des obligatorischen Papierkrams. Das Schnellboot brachte uns um 10:05 Uhr in gut 40 Minuten zum Resort. Von weitem sieht man den „Fernsehturm“ und die schräg stehenden Palmen am Nordstrand. Ein herrlicher Anblick auf die mit über 900 Palmen bewachsene Insel. Nach einem Erfrischungstuch und dem Saft einer jungen Kokosnuss gab der Deutsch sprechende Gästemanager eine kurze Einweisung. Als erstes hieß es die Uhr um eine weitere Stunde vorstellen (MESZ + 4 h). Dann ging es zum reservierten (Comfort-) Bungi 29, aus unserer Sicht eine gute Wahl. Man kann sagen: topp! Gute Einrichtung, alles sauber, k e i n muffiger Geruch; gewöhnungsbedürftig ist die Badewanne im Bad. Ein Adapter ist im Zimmer in der Steckdose. Zwei kleine Flaschen Wasser stehen zur „Begrüßung“ im Kühlschrank. Man bekommt neben dem üblichen Informationsmaterial einen Coupon über 40% Rabatt auf den ersten Cocktail. Und im Spa kann man sich für fünf Minuten eine Kopf- oder Schultermassage gönnen. Nach dem Umziehen und Koffer auspacken gingen wir Mittag essen. Eine angenehme Überraschung, eine gute und sehr abwechslungsreiche Auswahl.

Nach einem Stündchen Schlaf ging es (mit den Liegen, die bei der Ankunft hinter dem Bungi stehen) zum Strand. Na dann, ab ins Wasser zum Schnorcheln. Moin, Moin, Fischlis!!! Das Herz schlug vor Freude gleich wieder schneller. Der Film der deutschen Lebensweise war im Nu abgespült. Um 18:00 Uhr erfolgte eine weitere kurze Einweisung durch den Gästemanager und auch durch Bryony von der Tauchbasis. Ein nichtalkoholischer Fruchtcocktail versüßte die bevorstehende Urlaubszeit. Vor dem Abendbrot umrundeten wir noch die Insel; Palmen in Hülle und Fülle. Das hat was. Um 22:00 Uhr fielen wir todmüde in die Falle. Das war der erste Tag auf Fihalhohi; angenehme Eindrücke. Erstes statement: Fihalhohi ist nicht so schlecht, wie es mitunter dargestellt wird. Klar, es gibt kleine Minuspunkte. Mehr dazu beim weiteren Beschreiben.

Nachstehend kommen die am meisten abgefragten Hauptpunkte...

Frühstück von 07:30 bis 09:30 Uhr: Kaffe, Tee, Milch, zwei verschiedene Säfte, Cornflakes, zwei Sorten Toastbrot, Butter, Honig, drei Sorten Marmelade, ca. fünf verschiedene Sorten Gebäck und Kuchen, abwechselnd Eierkuchen, Waffeln, Käse-Scheibletten, Wurst, gekochte Eier, Omeletts mit ...zig möglichen Zutaten, Spiegel- und Rührei, Würstchen, Speck, Früchte mit Joghurt, usw.

Mittagessen von 12:30 bis 14:00 Uhr: umfangreiches und abwechslungsreiches Buffet; Salate verschiedenster Art, Tomaten, Gurken, Oliven, Pasta, Pizza, „Curry-Ecke“, Reis, jeden Tag Fisch und Rind, Gemüse, Suppen, ab und zu Würstchen, Desserts vom Feinsten, Puddings, Kuchen, Obst

Abendbrot von 19:30 bis 21:30 Uhr: jeden Abend ein Buffet zu einem anderen Thema; was da so hingezaubert wurde, Kompliment! In den zwei Wochen gab es keine Wiederholung

Dienstag Dienstag Tonight in Kanton
Mittwoch Maldivian Night Mittwoch Spice up your life
Donnerstag Western Style Donnerstag Fish & Ships
Freitag 1001 Arabian Night Freitag Ports of Call
Samstag Bon Apetit Samstag Barbecue Buffet
Sonntag When in Rome Sonntag Fiesta Mexicana
Montag Buffet Flambé Montag Grilles with Frills


Fisherman’s Bar: leider gefliest; aber gut. Eine sehr umfangreiche Getränkekarte. Jeden Abend gibt es den Cocktail des Tages, allerdings keine Happy Hour. Kühles Bier kommt vom Fass; wer will, kann auch Flaschenbier bestellen, „Corona“ zum Beispiel. Donnerstags, zur „Reggae Night“, gibt es für die Karibik-Cocktails die Offerte: Buy two – get one for free. Das Abendprogramm beginnt ca. 21:30 Uhr.

Dienstag Dienstag Disco
Mittwoch Movie „Mr. Bean“ Mittwoch It’s Showtime
Donnerstag Reggae Night Donnerstag Live Music
Freitag BINGO Freitag Crab Race
Samstag Karaoke Samstag Karaoke
Sonntag Disco Sonntag Music for easy listening
Montag “Ocean Venture Diving” Montag Ocean Venture Slide Show

Touristen: Italiener, Engländer, der Rest verteilt sich auf Franzosen, Schweizer, Österreicher (es gab ein Pärchen, dass einen Tag zu früh abgereist ist und am gleichen Abend wieder vor Ort war. Hallo, man kennt doch seinen Abreisetag!) und Deutsche

Ausflüge: verschiedenster Art verbunden mit einer Mindestteilnehmerzahl

Schnorchelsafari montags/freitags USD 15
Sonnenuntergangsfischen montags/donnerstags USD 15
Nachtfischen montags USD 25
Inselhüpfen mittwochs USD 40
Besuch in Malé + Unterwasserboot donnerstags USD 85
Besuch in Malé donnerstags USD 45
Delfinausflug samstags USD 28
Besuch von Guraidhoo freitags USD 20
Rundflug mit MAT dienstags USD 80
Glasbodenboot auf Anfrage Preis pro Boot USD 40

The Weather on Fihalhohi (what will be – will be...): die ersten vier Tage bewölkt, danach sonnig bis Sonne satt. Eine Nacht war ein recht knackiges Gewitter über der Insel, wir standen förmlich im Bett. An zwei Abenden gab es neben reichlich Wind auch eine Menge Wasser von oben, es goss wie aus Eimern.

Dienstag 30 Grad Celsius 1010 mb Dienstag 31 Grad Celsius 1012 mb
Mittwoch 30 Grad Celsius 1010 mb Mittwoch 31 Grad Celsius 1011 mb
Donnerstag 30 Grad Celsius 1007 mb Donnerstag 31 Grad Celsius 1013 mb
Freitag 30 Grad Celsius 1005 mb Freitag 31 Grad Celsius 1010 mb
Samstag 30 Grad Celsius 1007 mb Samstag 31 Grad Celsius 1011 mb
Sonntag 30 Grad Celsius 1012 mb Sonntag 31 Grad Celsius 1009 mb
Montag 31 Grad Celsius 1011 mb Montag 31 Grad Celsius 1011 mb

Hinter der Rezeption befinden sich viele Informationstafeln, u.a.: von der Tauchschule „Ocean Venture Diving“ (tolle Idee: hier wird mittels einer Farbtafel jeden Tag ein anderer Rifffisch vorgestellt!), The Sanctuary Spa, PTM – Protect the Maldives, news, weather, usw.. U.a. auch die Bestätigung, dass Fihalhohi zu den 99 weltweit beliebtesten Hotels der Welt gehört. Ein klimatisierter Billard-Raum, Internet-Raum, Bibliothek, Kino-Raum, Bibliothek, Tischtennis-Platte – für viel Abwechslung ist also gesorgt. Was gibt es sonst noch; ein Platz zum Badminton und Volleyball spielen, für die Kleinen ein Spielplatz bei der Blue Lagoon Bar (hier erlebt man völlig lautlos tolle Sonnenuntergänge), ein Wassersportzentrum und natürlich ein Insel-Shop. Sicherlich ist die Auflistung nicht vollständig.

Tauchschule „Ocean Venture Diving“: Das Einchecken geschieht mittels Vorlage von Brevet, Logbuch (es gab einen Urlauber, der seine Unterlagen zu Hause liegen gelassen hat. Somit hieß es für ihn è Schnorcheln!) und Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Man erhält sofort das komplette Equipment, welches einen guten Eindruck hinterließ. Steffi managt z. Zt. als stellvertretende Basisleitung den Tagesablauf, da Sabine und Ralf Urlaub haben. Chris und Annelie haben wir auch nur kurz gesehen, da sie auch entfleuchten. Bryony, Julie, Yvonne und Hans (beide mussten Ende Juni/Anfang Juli nach Faru zum Aushelfen) begleiteten die Tauchgänge. Der Checkdive wird am Hausriff durchgeführt; teilgeflutete Maske ausblasen, Maske ab- und aufsetzen, Wiedererlangen des Atemreglers, Oktopusatmung mit dem Buddy. Dann geht es ganz entspannt abwärts. Highlights sind natürlich der enorme Makrelenschwarm und big mom, die standorttreue Riesenmuräne. Da fällt einem fast der Regler aus dem Mund, so ein Kavenzmann ist das! Bei Hans, einem supernetten Schweizer, habe ich meinen AOWD absolviert. Da ich den theoretischen Teil zuhause gemacht habe, konnten wir nach den Wiederholungsfragen gleich ins kühle Nass. Neben den Pflichttauchgängen „Tieftauchen“ und „Unterwasser Navigation“ entschied ich mich für „Tarierung in Perfektion“ (3 kg Blei reichen jetzt), „Unterwasser Fotografie“ und „Nachttauchen“. Wrack- und Strömungstauchen hätte ich auch gerne gemacht, ließ sich aber leider nicht einrichten. Es folgten noch drei Boots-Tauchgänge, zwei davon am Außenriff in der Hoffnung auf Großfisch. Die spots des kommenden Tages werden abends angeschlagen. Von 19 bis 20 Uhr kann man sich dann in die Listen eintragen. Die spots sind entsprechend der Schwierigkeit mit Punkten versehen. Die Tauchplatzbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Da weiß man im Voraus, was einen erwarten kann. Vormittags geht es in der Regel zwischen 9 und 10 Uhr los, nachmittags ist Abfahrt 14:15 Uhr. Das Equipment wird zum Boot gefahren. Beim Auschecken wird einem die Rechnung ausführlich erklärt und das jeweils günstigste berechnet. Ich erhielt als Schmankerl noch eine member card, mit der man beim nächsten Besuch 10% Nachlass erhält. Eine tolle Idee, finde ich.

Ungeordnetes, was noch so spontan eingefallen ist: Leute, achtet auf eure persönlichen Sachen! Es gibt auf Fiha eine species, die sich Rabenvögel nennt. Kaum bist Du von der Liege, kommen sie im Trupp um zu stiebitzen. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird entwendet. Und die Biester legen es wirklich drauf an. Aber als hochintelligentes Wesen schmunzelt man dann natürlich. Die Fauna ist schon beeindruckend; etliche Graureiher, kleine Schnepfen, die Koels, die schon sehhhhhr früh krakeelen, Schönechsen, Geckos, und natürlich die Fischwelt des Indik. Zur Flora sage ich nur, über 900 (!) Palmen; das grünt!

Auch der schönste Dreiklang aus Puderzuckerstrand, türkisfarbener Lagune und sattgrüner Vegetation endet einmal. Der Tag der Abreise fiel einem kurioserweise nicht schwer. Warum? Man kennt das Prozedere, und wir wissen, dass wir die Malediven wieder besuchen werden. Wann? Das
wissen wir noch nicht. Aber wir sagen schon heute: Tschüß, Malediven! Bis demnächst!

Fazit: Fihalhohi hat uns richtig gut gefallen. Ausnahme zum einen der große, maledivenuntypische Speisesaal, zum anderen der Anblick der doppelstöckigen Bungalows (man gewöhnt sich aber sehr schnell daran); hier speziell die zwischen der Tauchschule und den Wasserbungalows befindlichen. Wer in der Nebensaison Fiha bereist und keine *****-Sterneansprüche hat, macht nichts falsch. Wir waren trotz polarisierender Meinungen angenehm überrascht. Eine ganz ehrliche Meinung.

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Best 73, Spyro2

2017 Bali war genial!!!


08.07.2007 11:06 Spyro2 ist offline E-Mail an Spyro2 senden Beiträge von Spyro2 suchen Nehmen Sie Spyro2 in Ihre Freundesliste auf
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