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MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 81 Hotelinseln und 8 Tauchschiffen » Maayafushi » Maayafushi 2007-05-26 - Reisebericht von SonnePur » Hallo Gast [Anmelden] [Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Maayafushi 2007-05-26 - Reisebericht von SonnePur  
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Text Maayafushi 2007-05-26 - Reisebericht von SonnePur Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Maayafushi 2007

Am 2. Mai 2007 ging es, nun zum 4. Mal, auf die Malediven, unserem Lieblingsziel! Diesmal hatten wir uns für die Insel Maayafushi im Nord Ari Atoll entschieden. Nachdem wir im vergangenen Jahr auf Dhiggiri waren, und wir wussten, dass es zum gleichen Besitzer gehört, waren unsere Erwartungen relativ hoch. Natürlich hatten wir uns im Vorfeld, wie immer, viel informiert und wussten schon um die Unterschiede der beiden Inseln, aber eben auch die Parallelen. Zunächst kurz zum Flug, obwohl Maayafushi nur über Jahnreisen buchbar war, waren wir sehr erstaunt, dass der Flug nicht mit LTU sondern mit Condor ging, was wir als etwas positiv empfunden hatten, den bei Condor hat man ein ganz klein bisschen mehr Platz an den Beinen, die Flugzeiten sind für unseren Geschmack günstiger und man bekommt zur Begrüßung immer noch ein alkoholisches Getränk auf der Basis von, Gin, Wodka oder Campari. Zu diesem Flug gibt es ansonsten nicht viel zu schreiben, das Personal war ganz O.K. und da es ein Nachtflug war, gingen die 9 Stunden schnell vorbei. Nach einem ruhigen Flug, landeten wir um ca. 8:20 Uhr auf dem Flughafen Hulule. Aussteigen, Koffer holen, ab zum Stand von MAT und 5 Minuten später saßen wir schon im Bus um zu den Air Taxen gebracht zu werden, super dachten wir zu diesem Zeitpunkt, das läuft ja wie geschmiert. Beim einchecken war uns klar das wir Nachgepäck zahlen mussten, da ich meine Tauchausrüstung dabei hatte, die übrigens bei Condor kostenlos transportiert wird! Wir mussten 32$ nachbezahlen, was noch ging, ich hatte mit mehr gerechnet, auf meine Frage wann der Flug nach Maaya ginge, wurde gesagt, dass es ca. 30 Minuten dauern würde und der Flug dann ausgerufen wird, ab hier wurde es dann nicht mehr so toll, wir mussten ziemlich genau DREI Stunden warten, wir konnten viele Flieger starten und landen sehen bis endlich Maayafushi dabei war, das war weniger erfreulich, zum Glück wurde Maaya dann als erste Insel angeflogen und weiter ging es dann für den Rest nach Lily Beach. Nach ca. 20 Minuten Flug setzte das Flugzeug vor Maaya auf, unterwegs gab es kaum was zusehen, auf dieser Route sieht man leider fast nur Meer, schade. Die Landung war sehr holprig, da es sehr starke Wellen gab, eine Vorwarnung das man sich gut festhalten sollte, wäre angebracht gewesen, denn beim Aufsetzten gab es einen tierischen Knall und Ruck das man sich ordentlich erschreckte. Der Pilot versuchte am Steg von Maaya anzulegen, was ihm auch nach dreimaligem Versuch nicht gelang, zuviel Wellen und Wind. So setzte er dann rückwärts direkt am Strand an, das war recht spektakulär so das die halbe Insel uns dann begrüßte. lachen Wir mussten beim aussteigen schon mal ein paar Schritte durchs Meer, also Schuhe ausziehen und ab ins herrlich warme Meer mit der Gewissheit, dass man die Schuhe die nächsten 3 Wochen sowieso nicht mehr brauchen wird. Nachdem wir also alle heil auf Maaya waren und das Gepäck auch vollzählig vorhanden war, schnell die üblichen Anmeldeformulare ausgefüllt, dann bekamen wir den Zimmerschlüssel, hier die erste Enttäuschung, wir hatten versucht per Email einen Bungalow auf der Südseite zu reservieren, was nicht berücksichtigt wurde, so bekamen wir den Schlüssel mit der Nummer 26. Danach wurden wir kurz von Uli begrüßt, das ist die Leiterin der Tauchbasis, da sie deutsch spricht, macht sie diese Begrüßung für die deutschsprachigen Gäste. Ein kühles Getränk und dann sollten wir sofort ins Restaurant, damit wir noch etwas zu Mittag essen konnten. Ich ging aber noch schnell ein paar Sachen in unseren Bungalow bringen und gab den Kofferträgern ein kleines, von ihnen erwartetes, Trinkgeld. Der Bungalow 26 ist wirklich der schlechteste den man überhaupt bekommen kann, hier war die Enttäuschung riesig, nachdem wir unser erstes Essen zu uns genommen hatten, sind wir direkt zur Rezeption und haben um einen Bungalowwechsel gebeten. Warum? Weil man so gut wie keinen Strand vor der Terrasse hatte und das bisschen was vorhanden war, diente als Weg für alle die dort zu den anderen Bungalows gingen, man stelle sich das so vor, Tür raus, überdachte Terrasse mit Tisch und 2 Stühlen, dann ca. 1,5m Strand, dort eine Reihe Sandsäcke und dann kommt auch schon das Meer, also nichts wo wir 3 Wochen verbringen wollten. Die Bitte wurde zwar entgegengenommen, konnte aber, angeblich, nicht sofort erfüllt werden, da die Bungalows entweder alle belegt, oder renoviert wurden, was man auch sehen konnte. So mussten wir von Donnerstag bis Dienstag mit Nummer 26 vorlieb nehmen. Am Dienstag wurde uns dann aber mitgeteilt, das wir wechseln können, so bekamen wir Nummer 4, sehr schön, frisch renoviert und ganz viel Strand mit Schattenspendenden Palmen. Die Bungalows sehen alle gleich aus, sind zum größten Teil 4’er und dann gibt es noch ein paar Doppelbungis. Dann gibt es noch 8 Wasserbungalows, diese sind 2005 erst gebaut worden, uns hätten diese Bungalows nicht zugesagt, die Lage ist ganz schlecht, außerdem bieten sie keinen Sichtschutz zu den Nachbarbungalows. Können wir nicht empfehlen, ist aber sicherlich Geschmacksache, zumal der Aufpreis nicht sehr hoch ist auf Maaya. Nachdem wir also unseren ersten Schock über unseren Bungalow überwunden hatten, ging es erstmal ans Koffer auspacken und dann ganz schnell ins Wasser. Maaya bietet sogar bis ganz vorne am Ufer Sehenswertes, kleine Babyhaie sieht man täglich und in größerer Zahl. Bereits am ersten Tag kamen 4 Adlerrochen und drehten gemütlich ihre Runde um dann wieder Richtung offenes Meer zu verschwinden. Nachdem wir uns etwas im Meer erfrischt hatten, ging es nun zur Erkundung der Insel.

Insel:
Die Insel ist ca. 300m lang und 100m breit. Sie ist relativ dicht bewachsen und wird ständig gepflegt. Die Unterkünfte sind um die Insel herum verteil in 4’er und 2’er Reihenbungalows, die Meisten davon jedoch als 4’er. Dann gibt es noch ein paar sogenannte Gartenvillen die man aus Deutschland aber nicht direkt buchen kann. Die ehemaligen Standardbungalows die sich in der Inselmitte befinden, scheinen nur noch der Unterbringung der Angestellten zu dienen, jedenfalls sind auch diese nicht mehr buchbar und wir konnten dort keine Gäste ausmachen, was sehr gut ist, denn ich möchte nicht in einem doppelstöckigen Bungalow in der Inselmitte untergebracht sein. Zum Schluss gibt es noch 8 Wasserbungalows, die erst seit 2005 existieren. Es gibt eine Rezeption, eine Bar, ein Restaurant und zusätzlich eine kleine Beachbar. In der Beachbar kann man im Gegensatz zur normalen Bar, auch mit Badesachen etwas trinken und es liegen dort zu bestimmten Zeiten immer kleine Snacks, Pizza, Sandwich oder kleine Kuchenstückchen bereit. Es gibt hier jedoch keine alkoholischen Getränke, die gibt es nur in der normalen Bar ab 13 Uhr. Dann gibt es noch das Dive Center, den Staffbereich und das Massage Center. Die Insel ist eine reine Barfussinsel, man kann sie gemütlich in ca. 10-15 Minuten umrunden, der Sand ist zum größten Teil von guter Qualität, nur an einigen wenigen Stellen ist er etwas grob. An der Südseite gibt es eine schöne Landzunge die je nach Gezeiten mal größer oder kleiner ist. Am Ende dieser Landzunge hat man einen sehr schönen Ausblick auf die Insel oder auch zu einem sehr schönen Sonnenuntergang. Zu unserer Zeit spielten fast täglich dort ein paar kleine Babyhaie und zweimal durften wir auch Delphine beobachten. Es gibt um die gesamte Insel herum diese Wellenbrecher, die sich aber schön ins Inselbild einfügen, man kann darauf auch seine Liege stellen, oder am Abend, gegen ein kleines Aufgeld, ein Dinner servieren lassen.

Restaurant:
Das Restaurant ist leider gefliest, was wir aber schon wussten, man kann aber auch dort problemlos Barfuss laufen. Es gibt 4’er und 8’er Tische, wir hatten das Glück an einem 4’er Tisch alleine zu sitzen, beim Essen sind wir halt gerne unter uns, wenn die Insel stärker ausgebucht ist, wird dies sicherlich nicht möglich sein. Man bekommt normalerweise einen Tischkellner zugewiesen der an diesem Tisch bleibt, wir hatten aber in den 3 Wochen, drei verschieden Kellner, weil alle nacheinander in Urlaub gingen.

Bar:
Die Bar ist relativ groß, hat Sandfußboden und bequeme Sessel.
Getränke werden dort ausschließlich in Gläsern serviert, alkoholisches erst ab 13 Uhr und man darf von dort die Getränke nicht mit zum Bungalow oder ins Restaurant nehmen! Am Abend ab 20 Uhr gibt es dort Livemusik, in den ersten Tagen war Alfredo dort, der sehr schöne Musik machte, leider ging er dann in Urlaub und wurde durch Eva ersetzt, ihr Gebiet war dann mehr die italienische Schnulze und das Ganze noch viel zu laut, man konnte sich davor nur schützen indem man sich ganz ans Ende der Bar verzog, unsere Meinung, lasst die Livemusik weg und legt ein paar CDs auf und das dann leise als Hintergrundmusik, wäre wesentlich angenehmer.

Nach dem Dinner um 22:30 Uhr gibt es dann noch etwas Animation, mal eine DVD von der Insel oder der Tauchschule, mal Partnerspiele oder Karaoke, ist aber maximal eine Stunde lang und nicht aufdringlich, muss eigentlich nicht sein, stört aber auch nicht. Leider herrscht hier auch die Unsitte, dass man für die Getränke unterschreiben muss, obwohl es eine reine AI Insel ist, das finde ich fürchterlich lästig, es würde ja reichen wenn man nur die Sachen unterschreiben muss die nicht im AI Angebot sind, das Argument was immer angebracht wird, damit die Angestellten sich nichts davon nehmen ist völliger Blödsinn, denn wenn die Kellner mal was vergessen haben aufzuschreiben, schreiben sie es bei anderen auf, demzufolge könnten sie auch Getränke aufschreiben die sie selber konsumieren. Aber dies ist ja leider in vielen Hotels so.

Beachbar:
Klein, mit Sandboden und ein paar Stühle die auch Feuchtigkeit vertragen, ist nur zu bestimmten Zeiten besetzt. Es gibt Wasser, Cola, Limo und Säfte, sowie Kaffe, Eis nur gegen Bezahlung und kleine Snacks, Pizza, Sandwich und Kuchenstückchen.

Rezeption:
Ist so gut wie immer besetzt, wenn man dort einfach nur vorbei geht, bekommt man immer ein freundliches „Hallo“. Wünsche und Reklamationen werden dort aufgenommen und schnell erledigt, die Strandhandtücher bekommt man auch dort, pro Person 1, aber umtauschen sooft man möchte. Links neben der Rezeption liegen Bücher in mehreren Sprachen zur freien Verfügung, dort ist auch ein kleiner Raum, der sich Internet Cafe nennt, sehr, sehr langsam und teuer, 14 Minuten 7US$.

Etwas weiter links neben der Rezeption liegt die
Tauschule:
Diese wird geleitet von „Uli“ sie ist deutsch und seit ein paar Monaten hat sie einen Lebensgefährten, „Chris“ der ebenfalls Tauchlehrer ist, dazu kommen noch Dino und Giorgio, beides Tauchlehrer aus Italien, die aber auch englisch gut sprechen. Zur Tauchschule möchte ich später noch etwas schreiben!

Bungalows: Wir hatten uns dieses Mal ganz bewusst für einen Strandbungalow entschieden, weil uns die Bilder der Wasserbungalows von der Lage her gar nicht zusagten, was eine gute Entscheidung war, denn die Lage fanden wir sehr schlecht, auch die Tatsache das die Terrassen keinen Sichtschutz bieten. Die Einrichtung sah etwas neuer aus, als bei unserem Strandbungalow. Dieser hat ein Bett, Matratzen waren O.K., ein Kleiderschrank mit genügend Kleiderbügel, eine Kommode mit Spiegel und 2 Nachttische, dazu kommt ein Deckenventilator und ein Klimaanlage die laut war, aber es ging gerade noch so. Steckdosen gibt es leider kaum welche und man braucht einen Adapter, den man, wenn keiner da sein sollte, kostenlos an der Rezeption bekommt. Dann gibt es noch einen Kühlschrank (Minibar), die Getränke sind aber kostenpflichtig, man kann dort aber problemlos seine eigenen Getränke reinstellen. Im Kleiderschrank befindet sich ein Safe, der aber kostenpflichtig ist, 2$ pro Tag. Das Bad ist halb offen und ich glaube, die Meisten haben, wie bei uns in Nr. 26 und Nr. 4, eine Palme drin stehen. Dann gibt es ZWEI Duschen darin, eine ist noch überdacht und die Andere unter freien Himmel, aber Einsicht gibt es nur von Oben, sehr praktisch! Es gibt warmes und kaltes Wasser sogar der Druck war immer sehr hoch. Ein großer Waschtisch mit Fön ist auch vorhanden. Die Zimmer werden täglich 2-mal sauber gemacht und hier gibt es nichts zu bemängeln. Wenn man zur Tür hinaus geht, steht man auf einer kleinen Terrasse mit einem Tisch und 2 Stühlen, sowie ein Holzständer um sein Sachen drauf zu trocknen.

Essen:
Das Frühstück ist leider wie fast überall auf den Malediven wenig abwechslungsreich, es gibt Toast, Butter, 2 Sorten Marmelade, in 3 Wochen immer die Gleiche, keine Wurst! Eine Sorte Käse. Cornflakes, auch nur eine Sorte und sehr viel süße Kuchenstückchen. Dann fertig belegtes Sandwich mit Thunfisch oder mit Käse und Tomate, manchmal auch mit Ei und Tomate. Dann gibt es noch den Eiermann der einem Omelett, Spiegel- oder Rührei macht. Dazu gibt es Kaffe, Tee, Wasser oder 2 Säfte aus dem Automaten, nach 3 Wochen weiß man wirklich nicht mehr was man morgens essen soll. Zum Mittag- und Abendessen gibt es entweder Buffet oder man bekommt 2 verschiedene Speisen an den Tisch gebracht, wovon eine mit Fleisch und die Andere mit Fisch ist, wenn man früh genug bescheit gibt, kann man aber auch da etwas variieren. An 3 Abenden ist ein Thema angesagt, Sonntag ist italiensches Buffet, Mittwoch wird gegrillt und am Freitag ist Maledivisch angesagt. Das Essen ist alles sehr italienisch angehaucht und sehr lecker, es gibt fast immer zusätzlich Pasta, Pizza und Risotto, warum aber z.B. am italienischen Abend es keine Pasta und Pizza gibt, weiß vermutlich nur der Koch. lachen Das Essen wiederholt sich jede Woche, aber da man selber sich was zusammenstellen kann, hat man für 2-3 Wochen genügend Abwechslung.

Personal:
Eigentlich sind alle sehr nett, den Roomboy sieht man fast nie, dieser bekommt aber kein lächeln zustande, schade, denn so gab es weniger Trinkgeld. Die Kellner im Restaurant waren sehr nett, manchmal aber auch schon zu albern, wir hatten 3 Verschiedene, irgendwie brauchten die wohl alle Urlaub die uns bedient hatten. lachen Die Köche fanden wir klasse, die haben auch deutlich mehr Trinkgeld bekommen, weil die immer super freundlich und gut gelaunt waren. Die Kellner in der Bar haben von uns kein Trinkgeld bekommen, die müssen nämlich erstmal lernen wie man schnell und freundlich bedient, das war teilweise schon heftig wie lahm und lustlos die arbeiteten. Die Gärtner hingegen, die unermüdlich das Laub vom Sand fegten, waren immer sehr nett und das obwohl sie vermutlich in der Bezahlung weit unter einem Kellner sind.

Service:
Der Service ist sehr gut, meldet man ein Problem, z.B. Klimaanlage funktioniert nicht richtig, wird dies schnellstens erledigt. Auch der Wechsel unseres Bungalow wurde super freundlich abgewickelt, man konnte uns zwar nicht gleich helfen, aber man kam auf uns zu als es soweit war und nicht wir mussten hinterher laufen.

Das Hausriff:
Das Riff geht zwar nur um die halbe Insel ist aber sehr schön. Es gibt 3 Ausstiege und je nach Strömung lässt man sich am besten einfach von einem zum nächsten treiben, dabei sollte man etwas Geduld mitbringen, denn dann gibt es fast alles zu sehen was das Schnorchlerherz begehrt. Wir haben, neben den üblichen vielen Korallenfischen, die man mittlerweile kennt, vieles gesehen. Weiß- und Schwarzspitzhaie, groß und klein, Schildkröten, Adlerrochen, kleine Mantas (Mobulas), große Schwärme Fledermausfische, gegen Abend viele Rotfeuerfische, Riesendrücker, Muränen und mit etwas Glück sogar Delphine. Sicherlich hat auch das Riff wie überall auf den Malediven gelitten, dennoch gab es relativ viele Korallen die noch intakt waren!

Sport und Animation:
Man kann Beachvolleyball spielen, sich ein Kanu leihen oder auch ein Surfbrett, alles kostenlos! Katamaran ist aber kostenpflichtig! Animation findet Tagsüber nicht statt, man kann aber mit den Animateuren Ausflüge buchen (kostenpflichtig) zum Schnorcheln, Morgen- und Abendfischen oder Besuch auf einer Einheimischen Insel.

Da wir im letzten Jahr auf Dhiggiri waren und beide Insel dem gleichen Besitzer gehören und auch in etwa gleichviel kosten, möchte ich an dieser Stelle die Insel mal miteinander vergleichen!

Inselflair: Ganz klar hat hier Dhiggiri die Nase vorn!
Bungalows: Dhiggiri
Personal: Auch hier Dhiggiri, gerade in der Bar war das Personal 1000x besser!
Restaurant: Auch wieder Dhiggiri, viel kleiner, schöner und mit Sandboden.
Essen: Dhiggiri lachen
Service: Gleichgut
Hausriff: Ganz klar Maayafushi
Animationsteam: Zu unserer Zeit auch Dhiggiri, das wechselt aber sehr häufig!


Jetzt noch das unerfreulichste, die Tauchschule. Vorweg muss ich natürlich sagen, dass ich noch nicht viel Erfahrung habe und deswegen auch nicht die fachliche Kompetenz in Frage stellen möchte, es geht hier um die menschliche Seite, dazu eine kleine Geschichte im Vorfeld. Ich hatte mich per Mail nach ein paar Dingen, wie Preise usw. erkundigt, welches auch schnell beantwortet wurde, dann kam von Uli die Bitte ob wir nicht ein paar Sachen aus Deutschland mitbringen könnten, Ohrentropfen, Zigaretten und etwas zu Essen was es eben dort nicht gibt, was wir natürlich gerne gemacht haben. Irgendwie hatten wir ein bisschen Freude darüber erwartet, es wurde einfach entgegengenommen und gefragt was wir dafür bekommen, ich weiß bis jetzt nicht mal mehr ob einer richtig danke gesagt hatte. :-(
Von einer Tauchbasis erwarte ich neben der fachlichen Betreuung auch irgendwie Spaß am Tauchen, bei der Leiterin Uli hatten wir aber leider den Eindruck, hier geht es nur ums Geschäft, einen Eindruck den andere Gäste auch hatten. Ich habe in den 3 Wochen Uli nur 3x bei anderen Gästen am Abend in der Bar sitzen gesehen, interessant in diesem Zusammenhang, das waren Hardcoretaucher, also Leute die viel Geld einbringen. Als ich mir nach 2 Tauchgängen die Rücken verknackst hatte, gab ich kurz bescheit, das ich ein paar Tage leider nicht tauchen kommen kann, von da an war die Stimmung noch schlechter, ich brachte ja weniger Geld. Als Gegenbeispiel sind da die beiden Tauchlehrer Dino und Giorgio zu nennen, diese mischten sich jeden Abend unter die Gäste, natürlich hauptsächlich unter die Italienschen. Dann wäre da leider auch noch Chris zu erwähnen, auch wenn ich als Anfänger wenig Vergleichsmöglichkeiten habe, so kann ich doch sagen, dass ich mich in seiner Begleitung nicht sicher gefühlt habe, er strahlt nicht die Professionalität aus, die ich als Tauchanfänger einfach erwarte und auch brauche um mich selber sicher zu fühlen. Trotz dieser Miststände, habe ich ein paar super schöne Tauchgänge gehabt, vor allem Maaya Thila ist klasse, dort kann man ruhig ein paar Mal tauchen gehen, man sieht immer wieder was Neues. Die Preise auf den Malediven sind sehr hoch, auf Maaya kostete ein Tauchgang 51$ wenn man eine komplette Ausrüstung selber hat, sonst kommt noch Mal 8$ für jedes grössere Teil dazu, wie z.B. ein Tauchcomputer. Ab 10 Tauchgänge wird es etwas billiger, 46$ ab 15, 42$ und ab 20, 39$. Ein Kurs zum OWD kostet incl. Ausrüstung 533$, nur mal so zum Vergleich, ich habe für diesen Kurs in Ägypten ca. 220€ bezahlt.

Wetter:
Es wird immer viel diskutiert zu welcher Jahreszeit man am besten auf die Malediven fliegen soll, wir waren jetzt zum 3. Mal im Mai dort, wir hatten in den 3 Wochen, 3 Tage wirklich schlechtes Regenwetter, das war für uns extrem, so „schlecht“ hatten wir es noch nie! Aber ich denke damit kann man auch leben, denn nach den 3 Tagen, wovon der Erste fast den ganzen Tag verregnet war und es dann jeden Tag etwas besser wurde, wurden wir mit super Wetter entschädigt, das hatten wir im Mai nämlich auch noch nicht! Es ging kaum ein Wind, das Meer war spiegelglatt, es war teilweise so glatt, das man es nicht richtig fotografieren konnte, weil sich zuviel Licht darin spiegelte. Also wir würden jederzeit wieder im Mai auf die Malediven reisen!

Tipp:
Einen Schnorchelausflug nach Kandolhudhoo können wir empfehlen, die Insel ist umgeben von einem schönen Hausriff mit sehr gut erhaltenen Tischkorallen, kann man sich wirklich einmal ansehen!

Fazit:
Maayafushi war unsere 4. Malediveninsel, hätten wir Maaya nach Embudu und Summer Island bereist, hätte ich ganz klar gesagt, das war bis jetzt die Schönste, nachdem wir aber letztes Jahr auf Dhiggiri waren, hatten wir leider einen kleinen Rückschritt. Maayafushi ist eine schöne kleine Barfussinsel mit einem wirklich schönen Hausriff, gutem Essen und zum größten Teil netten Personal. Von Maaya aus kann man sehr gute Tauchspots anfahren und auch das Schnorcheln kommt nicht zu kurz. Wir können Maayafushi empfehlen, wenn wir jedoch die Wahl hätten noch einmal auf Maaya oder Dhiggiri einen Urlaub zu verbringen, würden wir uns für Dhiggiri entscheiden.[/align]

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Sonnige Grüße Markus winken 2

Embudu 2001
Summer Island 2004
Dhiggiri 2006
Maayafushi 2007
Bathala 2012
05.06.2007 21:54 SonnePur ist offline E-Mail an SonnePur senden Beiträge von SonnePur suchen Nehmen Sie SonnePur in Ihre Freundesliste auf
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