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Text Angaga 2007-02-06 - Reisebericht von Elena Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Angaga 2007



Auch diesmal haben wir wieder mit e-two gebucht und wie gewohnt klappte alles wie am Schnürchen.

Anstatt von München aus sind wir diesmal von Mailand Malpensa, via Doha mit Qatar überpünktlich gestartet. Die zwei Stunden Aufenthalt in Doha verfliegen im nu mit all dem was dort schillert, flimmert und glänzt.
Das Boardservice ist beachtlich und die Beinfreiheit tatsächlich bequemer als anderswo. Jeder Passagier hat einen eigenen Bildschirm und die Auswahl an Unterhaltung geht von ca. 50 verschiednen Filmen, zu Zeichentricks, Spielen und Musik. Mit den zahlreichen vorhandenen Songs kann man sich eine eigene Playliste schaffen und angesichts der vielen Kinder an Bord, eines davon scheute es nicht den ganzen Flug durch zu wimmern, war dies eine willkommene Alternative zum â€×aufs Ohr hauen“.
Also kamen Fernbedienung und joypad grade wie gerufen! ha?


Allgemeines:

Auf Angaga hatte ich das erste mal seit wir die Malediven besuchen den Eindruck, dass ich mit der Auswahl dieser Insel total fehl geschlagen hatte. Ein fieses Gefühl.
An und für sich nichts unerträgliches oder entsetzliches, dennoch genug um das unangenehme Empfinden nicht gleich wieder los zu werden. Nein

Es fing schon mal damit an, dass uns ein schüchterner, wortkarger Junge entgegenkam. Von Begrüßung wie es sonst üblich ist, war nicht viel da. Es schien als würde er den Job zum ersten Mal in seinem Leben ausüben. Eine eher kühle, unpersönliche Angelegenheit.
War aber alles gleich wieder vergessen, als wir in den Sesseln der Reception bei einem Drink und â€×warmen Erfrischungstüchern â€× saßen. Da sah die Welt wiederum rosiger aus. Blumen

Ich freute mich schon riesig endlich auf einer â€×PTM Insel“ Fuß zu setzen. Die Broschüren hatten die Vorboten Gabi und Ninja dem Manager höchstpersönlich und feierlich überreicht mit Fotos die im Internet veröffentlicht wurden und allem drum und dran. Im Bungalow angekommen, keine Broschüre da, nur die Spa-Werbung. In den Nachtkästen vielleicht? Im Schrank? Nix. Keine Spur. Komisch. Vielleicht liegen sie an der Reception auf. Auch nicht. Sicher ist beim Diving was davon zu sehen. Ha, denkste. Recht enttäuscht hatte ich in den folgenden Tagen immer wieder die Fotos mit Ninja und Gabi vor Augen in der Hoffnung doch noch irgendwo eine Abschrift aufzuspuren aber mein Wunsch blieb unerfüllt. Der Manager war zu dieser Zeit nie auf der Insel und so konnte ich mich auch nicht darüber informieren, warum und weshalb kein Zeichen mehr vorhanden sei. Dabei wäre es bitter nötig mit Leuten die auf den Korallen ungestört herumtrampeln und den übertrieben vielen Zigarettenkippen im Sand. So viele habe ich noch nirgends gesehen. Es wird den weniger gebildeten Rauchern auch nicht leicht gemacht, denn es ist weit und breit am ganzen Strand kein einziger Aschenbecher oder ähnliches angebracht. unsicher


Dazu kam, dass die ersten Tage eine regelrechte Fliegenplage das Restaurant in Schach hielt.
Frühstücken war in der Tat ein Abenteuer, sich die Marmelade auf den Tisch zu holen eine Mutprobe. Wenn man die Alufolie, die karg das Toastbrot abdeckte hob, kam ein flatternder, schwarzer Schwarm hervor. Die Fliegen hatten die Übermacht, sie waren überall. Vom Brot, zur Marmelade, dem Süßen und auf dem Obst. Man konnte nur machtlos mit Händen und Servietten um sich schlagen aber wenn die Hände damit beschäftig waren Butter aufs Brot zu streichen, musste man allemal verbittert feststellen, dass man mit zwei Händen einfach nicht gut genug ausgerüstet ist. Sich was am Buffet holen bedeutete einer geht, der andere hält aufmerksam Wache, Kaffeeschalen, Saft, etc. nie aus den Augen lassen. Und Vorsicht war auch beim Mund öffnen und zubeißen geboten ... die fliegen nämlich recht schnell und ohne Rücksicht .... verwirrt

Unser Kellner war ganz lieb und zündete uns auch morgens die Ölkerze auf dem Tisch an, denn laut ihm sollte das die Plagegeister ein wenig abschrecken. Auch die Kerze konnte dennoch dem lästigen Phänomen keine Schranken setzten.


Zu Mittag wiederholte sich das Spektakel. Alles schlug um sich. Besonders ein japanischer Gast konnte die Biestchen nicht ausstehen und erinnerte uns stets an einen echten Samurai, wenn er mit ihnen Krieg aufnahm.
Wenigstens am Abend stellte sich ein Waffenstillstand ein und man konnte furchtlos den Mund auch mal weiter öffnen. huepfen

Die zweite Woche unseres Aufenthaltes wurde gründlich gesprüht und die Invasion hielt sich dann ab sofort in akzeptablen Grenzen.


Mittags und abends ist die Auswahl zwar üppig aber verdrießlich monoton. Einfalt ist die Parole. Es gibt zwar beispielsweise 4 verschiedene Reisgerichte aber es sind immer die und dieselben. Zwei mal am Tag mal 14, da hängt es einem langsam aber sicher von den Ohren heraus.
Es ist zwar alles immer gut, die Fischgerichte besonders und auch die Süßigkeiten sind köstlich aber eben immer die.

Mit A.I. sind Wasser, Wein, Bier, etc inbegriffen und es gibt eine eigens für A.I. vorgesehene Liste von Cocktails die soweit keine Wünsche offen lässt.


Die Bungis sind freundlich mit hellen Möbeln eingerichtet. Gut so, denn außer der mit Glastüren versehenen Eingangstür sind keine weiteren Fenster vorhanden und dementsprechend dunkel im Inneren. Das offene Bad ist nicht so geräumig und attraktiv wie andere die wir gesehen haben aber es ist eben ein offenes Bad.


Erosion:

Jetzt kommen wir zu einem absolut leidigen Thema. So was hatten wir noch nie erlebt.
In zwei Wochen hat sich an der Ostseite das Meer nicht weniger als 1,5 m Strand geholt!
Ich kann leider nicht sagen, ob es mit den vergangen Unwettern zusammenhängt, jahreszeitlich bedingt ist oder was sonst los ist. Fakt ist, dass wir jeden morgen, als wir aus dem Bungi gingen uns fragten, was wohl über Nacht wieder verschwunden sein mag. Es verschwand ohne zu übertreiben regelmäßig jede Nacht irgendwas.
Als erstes musste einer der Pfähle des Beachvolleyplatzes dran glauben. Eine Palme in der Nähe der Strandbar hing nach wenigen Tagen nur mehr spärlich an ihren Wurzeln und wurde durch Säcke gestützt.
In den letzten Tagen waren eine Stiege zur Strandbar dran und eine Außenbeleuchtung.
Am Strand selbst hat sich eine etwa einen halben Meter hohe Stufe geformt, von der man nur erschwert und an wenigen Stellen zum Wasser gelangt, denn unterhalb dieser befindet sich eine Masse von freistehendem Wurzelwerk. Um einen Strauch kamen wir die ersten Tag noch strandseitig. Dann musste man ins innere der Insel um an der Stelle vorbeizukommen. Wahrhaftig ein trauriges Schauspiel.
Lagunenseitig besteht dafür ein weiter, herrlicher Strand allerdings und jetzt kommt schon wieder ein Makel, stinkt das Wasser in der Lagune. Anzunehmen ist, dass dort unausreichend Wasser ein- und abfließt jedenfalls erinnert der Geruch stark an manche Adriastädte. verwirrt



House reef, Lagune und Diving:

Zur Abwechslung ein angenehmer Aspekt, denn um jede Art von Fischen zu begegnen muss man gar nicht weit Schnorcheln sondern es schwimmt einem schon unter dem Steg der zu den over-waters führt, alles mögliche vor die Augen vorbei. Nebst den â€×üblichen“ Fischen haben wir dort Fledermausfische gesehen, es schläft tagsüber ein kleiner Rochen dort sowie 3 kleine Ammenhaie, der größere erreicht gut einen Meter Länge und es fehlt auch eine Riesenmuräne nicht. Allerdings ist dort etwas Vorsicht geboten, denn im Sand vergraben sich immer wieder Stachelrochen. Soweit ich sehen konnte schwimmen die allerdings davon, wenn man ihnen zu nahe tritt.

Am Hausriff sahen wir am ersten Tag eine Schildkröte mit der war es dann aber auch schon vorbei. Kleine Weißspitzriffhaie sind anzutreffen, weiteres Papageifische, Drücker kleine Weißbart und große Riesen und der Reihe nach alle gängigen Arten, sonst jedoch nichts besonderes aufregendes. abgenagt

Während der Tauchgänge in der Nähe anderer Inseln oder Thilas waren die Begegnungen schon um einiges reizvoller.
Leider habe ich in der Lagune von Angaga eine Koralle gesehen, in der Größe eines Blumenkohls etwa, die abgerissen am Boden lag. An die 100 Jahre Arbeit der Natur futsch, in einem Augenblick. Nein
Das man wirklich nicht behutsamer mit solchen Naturwundern umgehen kann ist für mich schleierhaft. Dort gibt es keine Ausreden wie Strömung, Notfall oder sonst was. Also wirklich nur auf willkürliche Rücksichtslosigkeit zurückzuführen. teuflisch



Ausflüge:

Es gibt hierzu nicht viel zu erwähnen, denn es wird nicht viel geboten. Man kann jeden Tag kostenlos aufs Dhoni steigen um den Untergang vom Meer aus zu fotografieren was aber genau so gut vom Strand aus geht oder besser in der Sundown-Bar bei einem bekömmlichem Cocktail. Weiteres gäbe es ein Schnorcheltrip für den sich aber nie genug Leute anmelden damit er auch wirklich stattfindet und das selbe gilt für die Dhonifahrt zu den Inseln Mirihi und Hilton die auch nur auf dem Papier steht. Schließlich ist da noch das Fischen für welches sich immer, für mich unbegreiflich viele Interessenten finden.



Personal:

Das Personal der Tauchbasis ist sehr unterschiedlich. Da gibt es den sympathischen Moosa, ein Japaner und seine ebenfalls japanische Kollegin die immer sehr freundlich und guter Laune sind, stets zu einem Plauderer zu haben und echt aufgeschlossen und nett. Die anderen, außer Alex der sich manchmal sichtlich was antut um weniger verriegelt zu erscheinen als die anderen beiden Kollegen und der maledivischen Diveguide, sind die anderen echt keine begehrenswerte Kumpel. Nein
Abgesehen vom professionellen Aspekt, welchen ich keinem von ihnen streitig mache, verlangt man wohl nicht zu viel, wenn man sich einen Gruß erwartet. Bestimmt will man von niemanden, dass er sich auch außerhalb ihres Bereichs mit den Leuten abgibt, aber zumindest an der Tauchbase könnten sie den Leuten einen Gruß verpassen. Statt dessen drehte man sich auf die andere Seite um bloß auch einem eventuellen Augenkontakt zu weichen. Aber bitte.

Alle anderen vom Roomboy, zu den Kellnern, zu den Jungs auf dem Dhoni waren alle freundlich und entgegenkommend.
Anees, unser Kellner im Restaurant kann man als Symbol vieler junger Malediver betrachten die auf den touristischen Resorts arbeiten. Er arbeitet 7 Tage in der Woche, 11 Monate im Jahr und ist immer flink und liebenswürdig. Jetzt im März kann er endlich ins Addu Atoll zu seiner Frau und seinem Sohn der während seiner Abwesenheit geboren ist.
Dank ihm haben wir auch wieder einige neue Wörter in Dhivehi dazugelernt und konnten die letzten Tage des Urlaubes sage und schreibe korrekt das gewünschte bestellen. Er scheute sich nie davor, mich in meinem tollpatischen Unternehmen zu unterstützen und mir geduldig die exakte Aussprache beizubringen. Rose



Verschiedenes:

Nebst shop mit den üblichen Souveniers gibt es noch eine kleine Bibliothek mit Büchern in verschiedenen Sprachen wo man auch dankbar ist, wenn man seine eigenen dort abgibt.
Es gibt wie auf anderen Inseln auch den â€×Kokos-Verkäufer“ der stets zur selben Zeit plötzlich mit einer Kokosnuss in der Hand vor dem Bungi steht.
Weiteres eine Spa, von der wir nicht Gebrauch gemacht haben und vor der immer schöne Blütendekorationen die Kunden zu einer Massage einladen aber auch der Grund dafür sind, dass die Büsche und Sträucher ihre Blumen los werden. Der Frangipanistrauch war leer gezupft was ja bei dem herrlichen Duft jammerschade ist. weinen 2


Die Gäste auf der Insel sind international und mehr oder weniger gut aufgeteilt. Von keinem sind zu viele da. schmunzeln


Letztendlich:


Nach einem ersten, etwas gelittenem Aufprall ist dann unser Aufenthalt doch angenehm verlaufen.
Ich hatte kurz vor Urlaubsantritt einen äußerst positiven Reisebericht über die Insel gelesen und war davon hellauf begeistert, beinah den Tränen nahe so hat er mich begeistert.
Vielleicht lag es auch an dem, dass ich mir echt viel, vielleicht sogar viel zu viel verhofft hatte und als ich nicht alles so perfekt vorgefunden habe wie erwartet, war ich eben enttäuscht. Es wäre aber auch unvorstellbar zwei Wochen lang missmutig in der Gegend herumzuschleichen und Trübsal zu blasen. Also heißt es anpassen und auch das hinnehmen, was einen weniger entzückt.
Zum Restaurant kommt öfters ein Reiher dem das Personal ab und zu auch was verabreicht. Da er aber leider nicht von allen Gästen akzeptiert wird, wird er auch hie und wieder vorsichtig, nicht zu barsch, verjagt. Dann gibt es noch Samba, eine Katze, die bei Kellnern und Köche über sehr hohes Ansehen geniest und unantastbar zu sein scheint sowie ihre Tochter Jennifer.
Vom kriechenden Volk haben wir in 2 Wochen 4 Kakerlaken und einen Tausendfüssler gesehen, alles in allem verträglich.
Das Wetter war spitzenmäßig. Wir standen morgens mit der Sonne auf und hatten sie, bis auf ein paar sporadischen Schleierwolken ab und zu, bis zum Untergang am Horizont. :s


Nun glaube ich alles erzählt zu haben. plappern
Ich wünsche der Insel herzlichst, dass sie sich von der außergewöhnlichen Erdabtragung erholen wird und das der Verwitterungsprozess bald ein Ende nimmt. Es wäre bitter schade um die sonst doch so schöne Insel. Wenn Wind und Flut speziell an der Ostseite sich nicht baldigst einstellen werden, sieht es für den Strand nicht gut aus ganz zu schweigen, dass der abgewaschene Sand sich unwillkürlich auf die Korallen sedimentiert mit voraussehbaren Konsequenzen. Auch aus diesem Grund muss man stark hoffen, dass das zerstörende Treiben, welchem wir Tag für Tag zusehen mussten, nachgibt.


Elena winken 2
20.02.2007 11:45 Elena is offline Search for Posts by Elena Add Elena to your Buddy List
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