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MALEDIVEN FORUM und PROTECT THE MALDIVES FORUM » MALEDIVEN » gesammelte Reiseberichte von 79 Malediven-Inseln und 8 Tauchschiffen » Bodu Hiti » Bodu Hithi 2006-12-16 - Reisebericht von sivipinot » Hallo Gast [Anmelden] [Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Bodu Hithi 2006-12-16 - Reisebericht von sivipinot 1 Bewertungen - Durchschnitt: 9,001 Bewertungen - Durchschnitt: 9,001 Bewertungen - Durchschnitt: 9,001 Bewertungen - Durchschnitt: 9,00  
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Text Bodu Hiti 2006-12-16 - Reisebericht von sivipinot Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wieder zurück von der „Baustellenhölle“ – Bodu Hithi und in leichtfertiger Weise habe ich euch auch noch einen Urlaubsbericht versprochen, was natürlich in Arbeit ausartet.
Aber versprochen ist versprochen, hier also meine Eindrücke nach 2-wöchigem Aufenthalt auf der Insel.

Malediven -Vorbelastung :
Dez. 1999 – Bathala – 2 Wochen
Dez. 2003 – Coco Palm / Dhoni Kholu - 2 Wochen
Somit entsprechende Vergleichswerte vorhanden.

Anreise :
Flug mit Emirates nach Male und ca. 45-minütiger Speedboottransfer auf die Insel.

Ankunft :Freundlicher Empfang auf der Insel durch Tui-Reiseleiterin (Fr.Frauke), die übrigens auch auf der Insel wohnt und täglich von 19.00 – 20.00 Uhr für jedes Problemchen ein offenes Ohr hat. Nach kurzer Inseleinführung hat sie uns auch noch die „Horrormeldung“ gemacht, dass wir auf einen Wasserbungalow „upgegradet“ werden, wie schrecklich. Nein, aber nun ernsthaft.

Wetter : weinen 2
1.Woche leider ziemlich schlecht mit starkem NO-Wind.
2.Woche : o.k.

Unterkunft : schmunzeln
Vom Standard her sowohl bei Wasser- als auch Landvillen derzeit wahrscheinlich auf den Malediven kaum was Besseres zu bekommen.
1.Woche im Wasserbungalow. Da wir aber lieber unter Palmen, als über Wasser liegen, haben wir uns für die 2.Woche in eine Landvilla „downgraden“ lassen, um auch hier einen Vergleich zu haben.

Wasserbungalows mit feiner Außendusche über dem Meer und Badezimmer mit großer freistehender Wanne von Villeroy und Boch, die wir eher als Einrichtungsgegenstand gesehen haben. Vom Schlafzimmer blickt man direkt auf die Terrasse und das Meer, wow! Terrasse mit Süßwasserpool (entsalztes Meerwasser), in dem man von der Größe her auch schwimmen kann – ca. 1.40 m tief. Direkter Meereinstieg. 2 Liegen und eigener Ruhebereich.
Uneinsehbar von den benachbarten Villen, lediglich Schnorchler können auf die Terrasse glotzen. Privatsphäre wird auf der Insel überhaupt sehr hoch geschätzt.
Unschlagbar auf den Wasservillen natürlich das Betrachten des nächtlichen Sternenhimmels und das Nachtschnorcheln am direkt angrenzenden Riff, dazu allerdings eine UW-Lampe mitnehmen, oder mal von der Tauchschule eine ausleihen, traut euch nur, es zahlt sich aus.
Wir hatten Nr.404, leider nach Norden ausgerichtet und somit Sonne, falls in der 1.Woche vorhanden, nur bis 16.00 Uhr.
Jemand hat`s schon erwähnt, hier nach Möglichkeit eine Villa mit ungerader Zahl ergattern, die Alle nach Süden ausgerichtet sind.
Neben 16 Watervillen gibt es noch 16 Escape-Watervillen, die noch etwas größer sind und die einen eignen Butler haben.
Islandvillen sind noch größer und haben auch einen größeren Süßwasseerpool und sind natürlich von Palmen und Grün umgeben, hat uns besser behagt. Leider mehr Mosquitos, waren aber glaube ich eher wetterbedingt, trotzdem Insektenschutz (etwas zum Einreiben) nicht vergessen, Gelsenstecker und Spray vorhanden.
Beim uneinsehbaren Innenhof mit Pool und eigenem Liegebett kann man unbekümmert nackt herumflitzen, sich der Sonne hingeben und, und, und,...
Terrasse mit 2 Liegen und zusätzlichem Liegebett und man kann eigentlich bei jeder Landvilla direkt über den Strand ins Meer gelangen, Nachbarn auch hier kaum wahrnehmbar.
Hier hatten wir Nr. 318 bei dem nach Osten hin orientierten schönsten Strandabschnitt, allerdings Sonne auch nur bis ca.16.00 Uhr direkt am Strand.
Aber hier gibt es für Sonnenanbeter folgende Alternativen :
16.00 bis 17.00 Uhr: Sonnen im Innenhof, da dort länger Sonne ist.
Nach 17.00 Uhr bis Sonnenuntergang: Wechseln auf die westliche Seite zum allgemeinen Strandabschnitt oder zum Poolbereich mit ausreichenden Liegemöglichkeiten.
Insgesamt waren 19 Landvillen komplett fertig (301 bis 319), 320 und 321 waren kurz vor Fertigstellung.
Empfehlendswert:
301 und 302 : SW-Ausrichtung mit großzügigen Strandabschnitt.
306 bis 309 : SO-Ausrichtung, es kann auch keiner am Strand vorbeimarschieren, allerdings kein so schöner Strandabschnitt
310 bis 319 : O-Ausrichtung, aber schönster Strandabschnitt, wobei man sich bei 314 bis 317 durch die im Inselinneren nahegelegene Powerstation von Lärm beeinträchtigt fühlen kann.
Wir haben diesbezüglich auf 318 noch einen leichten Lärmpegel wahrgenommen, war aber für uns nicht mehr störend.

Dining-Options - „Nahrungsaufnahme“ : unsicher
- Air : Hauptrestaurant für Frühstück, Mittagessen und abendliches Buffet, sowie A La Carte-Essmöglichkeit.
Frühstücksbuffet eher dürftig, geringe Brotauswahl, keine Wurst, wenig Obst,…
Personal hier eher „schneckig“.
Mittagessen und Abendbuffet nicht in Anspruch genommen.

- Aqua : Fischrestaurant tws. sehr enttäuschend und viel zu teuer.
Fischhauptspeisen entweder sehr fade oder zwecks Überkochung nicht genießbar, einiges zurückgehen lassen. Asiatisch angehauchte Speisen waren o.k.
Vorspeisen: 15 Dollar, Hauptspeisen: 30 Dollar, Nachspeisen: 15 Dollar.
Dazu kommen noch 10 % Servicecharge.
Tip : Fischcarpaccio, Thunfischtatare, Filetsteak, Lemongraseis mit Apfeltarte.
Ambiente natürlich über dem Wasser sitzend unschlagbar.
Personal hier sehr bemüht.
Bier- und Weinpreise sehr erfreulich und schöne Auswahl.
Empfehlenswert : Australischer Chardonnay von Hardy`s – Notting Hill mit leichtem Hoztouch um 20 Dollar die Flasche.

- Latitude / Bar : Snacks o.k., aber auch nicht billig.
Sehr gut für Aperitiv bei Sonnenuntergang.
Highlight : Livemusik am Freitag von 19.00 bis 24.00 Uhr. Sehr dezente Musik vom Feinsten, mit ausgezeichnetem Sänger. Musik von Clapton, Dylan, Marley,…
Wenn dann „knocking on heavens door“ gespielt wird, man den sternenklaren Himmel vor sich hat, dann kann es schon vorkommen, dass einem bei 28 Grad die Gänsehaut übermannt. .

Hausriff, Schnorcheln und Strand : lecken
Am schönsten zum Schnorcheln nördlich von den Wasserbungalows, sowie südlich von den Wasservillen bis zum Landesteg.
Highlights : kleiner Hai, Schildkröten, Stachelrochen, Langusten, Anemonenfische und jede Menge Kleingetier. Korallen tws. noch in Takt.
Leider sieht man fallweise auch Baustellenreste (Ziegel,Matten,…) beim Schnorcheln.
Tipp: ca. 2-stündiger Schnorcheltrip mit dem Boot – hier sieht man die volle Fisch- und Korallenpracht.
Bei unserer Ausfahrt haben wir 3 Mantas ca. 15 Minuten beobachten können, der Größte ca.
3 bis 4 m Flügelspannweite, besser geht’s nicht!
Schönste Strandabschnitte mit feinem Sand beim Wassersportzentrum auf der SW-Seite (allgemeiner Liegebereich) und auf der Ost-Seite (zwischen Villen 310 bis 320).
Viele Einstiegsmöglichkeiten ins Meer gegeben.

Tauchschule : hüpfen
Tip-Top mit neuester Leihausrüstung und sehr gut organisiert.
2 Ausfahrten (9.00 und 15.00 Uhr, jeweils ca. ½ Std. bis zum Tauchplatz) bei etwa
18 Tauchplätzen.Vormittags war die Sicht besser, meistens nur 2 – 3 Taucher mitgefahren, sehr familiär und Abtauchen in der Gruppe mit Tauchguide, somit auch für Taucher ohne Tauchpartner ideal.
Bis auf Delphine und Wale eigentlich das Wesentliche gesehen, sogar ein Wracktauchplatz ist dabei.1 Tauchgang ohne Ausrüstung, mit Bootsfahrt ca. 50 Dollar.

Longitude - Spabereich : rollen
Befindet sich derzeit noch als Provisorium im Inselinneren, deshalb das Ambiente nicht sehr berauschend.
Anwendungen allerdings sehr gut und schöne Auswahl (z.B.1 stndg. balinesische Massage ca. 65 Dollar).

Sonstiges : huepfen
- Equator – Shop : kleiner Inselshop für. Souveniers und Ansichtskarten.
- Ausflugsmöglichkeiten : Male, Einheimischeninsel, Nachtfischen mit Einheimischen,…
- Internet : 1 Std. 10 Dollar, allerdings sind unsere Mails zu Hause nie angekommen.
- Information : DW – Teletext im Zimmer und täglich ausgedruckte Internetnews vom Weltgeschehen, auch in dtsch.Sprache an der Bar.
- Sonstige Sportmöglichkeiten : Tennis, Federball, Beachvolleyball, Paddeln, Segeln.
Wasserski war noch nicht verfügbar, somit zumindest eine Lärmquelle ausgeschaltet.

Baustelle : teuflisch
Wie schon aus anderen Beiträgen zu erfahren, war die Baustelle kaum wahrnehmbar und nicht wirklich störend, da eigener Bereich, allerdings somit von der Insel nur etwa 2/3 nutzbar.
Baufahrzeuge bzw. Kräne waren nicht vorhanden, die Arbeiten spielten sich großteils doch nur mehr innerhalb der noch fertig zu stellenden Gebäude ab.
Das „Grande Opening“ ist für März 2007 geplant, glaube aber kaum, dass dies bis dahin zu schaffen sein wird.

Zusammenfassung : respekt
Wir haben wirklich Glück gehabt (50 % Ermäßigung und Upgrade), dass wir zu diesem Preis auf die Insel gekommen sind, denn so billig werden wir ein so exklusives Ressort wahrscheinlich nie wieder erhalten und wir haben eine äußerst angenehme „Soft-Opening-Phase“ miterleben können.
Allerdings wäre auch nicht einsehbar für eine Insel, die nur zu 2/3 nutzbar ist den vollen Reisepreis zu bezahlen.
Ich habe mit Schweizern gesprochen, die über ein anderes Reisebüro eine Islandvilla gebucht haben. Die haben zwar keine Ermäßigung bekommen, allerdings wurden sie auf einen Escape-Wasserbungalow mit eigenen Butler upgegradet, immerhin.Die hatten dann aber das Problem, was sie die ganze Zeit mit dem Butler anstellen sollen, Sachen gibt`s.
Deshalb sollte man sich bereits vor der Buchung vom Reisebüro bestätigen lassen, ob die Insel auch wirklich fertig gestellt ist. Falls nicht, hat man entsprechenden Verhandlungsspielraum und wenn Alles schon im Vorfeld geklärt ist, kann man unbelastet auf die Insel fliegen.
Tip für Malediveneinsteiger, die 2 Wochen auf Bodu Hithi wollen:
Da würde ich auf jedem Fall 1 Woche Coco Palm – Dhoni Kholu und 1 Woche B.H. nehmen, denn von der Inselatmosphäre und Grünbepflanzung ist Dhoni Kholu fast unschlagbar. Der einzige Nachteil bei Dhoni Kholu ist, dass hier die Unterkünfte schon ziemlich abgewohnt sind, aber bei der Aussicht auf Bodu Hithi danach, wahrscheinlich kein Problem. Ich habe auch einige getroffen die diese Kombination gemacht haben und die waren Alle begeistert, auch uns hat von der Inselatmosphäre her Dhoni Kholu wesentlich besser gefallen.
All denjenigen, die in nächster Zeit auf Bodu Hithi wollen, kann ich noch einen Inselübersichtsplan mit dem zur Zeit fertiggestellten Bereich mit Villen und auch Fotos zukommen lassen, dazu bräuchte ich dann eure E-Mail-Adresse.

Abschließend hoffe ich,dass euch mein Bericht in puncto Inselauswahl weiterhelfen kann, somit an Alle noch ein frohes Fest, das Beste im Neuen Jahr und einen stressfreien Maledivenurlaub auf welcher Insel auch immer – auf Bald

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