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Text Helengeli 2006-05-11 - Reisebericht von Mungo7 Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Ich war vom 2. bis 11. Mai 2006 auf Helengeli und hier ist nun endlich mein ziemlich verspäteter Reisebericht:

Helengeli DVD als Web-Video:
Ein Video sagt mehr, als ein paar Fotos und deshalb habe ich meine Video-DVD in verkleinertem Bildformat, jedoch in voller Länge von 40 min am 26.10.08 online gestellt. Wegen der Dateigröße von 55 MB ist das Online-Video von Helengeli nur für schnelle Internetverbindungen geeignet.


Flug und Transfer:
Abflug am 1. Mai mittags mit einem billigen Linienflug der Austrian Airlines (die Online-Buchung hat bei Lufthansa nur halb so viel gekostet, wie direkt über Austrian) nach München und am Abend nonstop mit einem Flug von TUI nach Male. Wegen der langen Wartezeit hatte ich in München als Erster eingecheckt und dadurch wurde mein Koffer in Male so spät ausgeladen, dass ich das nächste Wasserflugzeug der Trans Maldivian Airways nach Helengeli versäumte und erst eine Stunde nach den anderen Gästen auf der Insel ankam.

Die Insel:
Die Insel ist mit 800 x 200 Meter relativ groß. Das östliche, breitere Drittel ist als Staff-Bereich nicht zugänglich. Im Bereich des Pools ist Helengeli nur etwas mehr als 50 Meter breit, so dass man sowohl im Norden, als auch im Süden gleichzeitig das Meer sehen kann. Die Insel so schmal ist, ist es den Stechmücken anscheinend zu zugig, ich habe jedenfalls nur neben dem Landesteg vor den dicht verwachsenen Bungalows 26-30 eine gesehen. Egal, ob man an der Südseite, oder an der Nordseite wohnt, zur anderen Inselseite sind es immer nur ein paar Schritte. Helengeli hat ständig Sommerzeit, das bedeutet plus 1 Stunde zur Malé-Zeit. Auf dem Foto ist links oben die Westseite von Helengeli und rechts unten die Ostseite mit dem Staff-Bereich:


Landesteg:
Langer gemauerter Landesteg mit einem kleinen Hafen für 4-5 Boote am Südwestlichen Ende der Insel. Hier kommt man an, hier fährt man wieder weg und hier beginnen auch alle Tauchfahrten mit den Dhonis der Ocean-Pro Tauchbasis. Das südliche Ende des Steges besteht aus Holz auf Eisenstehern und hier kann man bequem über eine kleine Treppe ins Wasser zum Schnorcheln.

Rezeption:
In der Mitte der Insel, direkt neben dem großen Pool und vis à vis vom Volleyball Platz steht die Rezeption, die täglich von 7:30 bis 23:00 Uhr geöffnet ist. Hier checkt man ein und aus, bezahlt seine Rechnungen (alle Preise plus 10% Service-Charge!) und hier erhält man auch das Passwort für die Benutzung des Computers mit relativ flottem Internet, aber quälend langsam reagierender Maus. Achtung !!! Internet gibt es für 15 Minuten (5 US$) und für 30 Minuten (10 US$), aber manchmal kommen bei der Rezeption die Zettel mit den Passwörtern durcheinander und obwohl man 30 Minuten bezahlt hat, schaltet sich der Computer nach 15 Minuten aus und man muss bei der Rezeption reklamieren, bekommt dann zwar gratis ein neues Passwort, aber im Forum oder in den E-Mails muss man alle Texte wieder neu schreiben !

Pool:
Der rechteckige, relativ tiefe Süßwasserpool, in dem man auch bequem schwimmen kann, befindet sich zwischen der Rezeption, der Terrasse und der Bar. Hier macht man die schönsten Fotos vom Sonnenuntergang.

Bar:
Die ziemlich große Bar wird in der Mitte durch einen runden Bar-Tresen unterteilt und ist täglich von 8:30 bis zum letzten Gast geöffnet. Im westlichen Teil kann man Darts spielen und hier steht auch ein Billard Tisch. Täglich von 17:30 bis 20:30 Uhr ist Happy Hour in der Bar: â€×Our special drink - buy one get one free“. Jeden Tag gibt es einen anderen köstlichen Tages-Cocktail und in der Happy Hour bezahlt man nur einen und bekommt zwei serviert! Ich habe in der Bar eigentlich übermäßig viel getrunken, aber anscheinend doch so viel, dass der Barkeeper Mr. Augustine einen eigenen Cocktail für mich kreierte und am letzten Abend vor dem Rückflug musste ich diesem Cocktail noch einen Namen geben. Ich habe ihn auf â€×Helengeli PTM“ getauft (Helengeli Protect the Maldives). Alle Rezepte, nicht nur von Helengeli, könnt Ihr Euch hier als Adobe PDF File herunterladen: www.malediven.at/cocktails/MaledivenCocktails.pdf
Auf diesem Foto ist Mr. Augustine Thomas (2. von rechts) zu sehen und ein Teil seiner Crew:


Souvenir-Shop und Cyber-Cafe:
Vor der Bar steht ein kleines Haus, links befindet sich der kleine Souvenir-Shop, der von 20:30 bis 22:00 Uhr geöffnet ist und rechts befindet sich die kleine Bibliothek mit dem Computer mit Internet-Zugang.

Restaurant:
Im großen, luftige, 2-teiligen Restaurant wird das Essen immer als Buffet am Ende des östlichen Saales angerichtet. Das Speisenangebot entspricht von der Auswahl einer 3-Stern Insel, ist jedoch abwechslungsreich und geschmacklich sehr gut zubereitet! Die Essenszeiten sind täglich von 8:00 bis 10:00, 13:00 bis 14:30 und 20:00 bis 22:00 Uhr. Bei Schönwetter findet das Abendessen an jedem Montag als Candle Light Dinner mit BBQ am breiten Strand vor dem Restaurant statt !

Tauchbasis:
Die Ocean-Pro Tauchbasis unter der Leitung von Uwe verfügt über 2 große Tauch-Dhonis (mit WC und Sonnendeck), mit denen die Taucher zu den interessantesten Plätzen im östlichen und nördlichen Male Atoll gebracht werden. Vor der Tauchbasis hängen die Eintragungslisten für die täglichen 2-3 Tauchfahrten (vormittags 1-2 und nachmittags 1 Ausfahrt). Die Tauchbasis ist täglich von 8:50 bis 9:20, 14:20 bis 14:50 und 19:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

Spa:
Der Duniye Spa ist das letzte Gebäude hinter der Tauchbasis, wo der Staff beginnt. Der Spa ist täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, aber nur wenig frequentiert.

Bungalows:
Alle Bungalows sind ebenerdige Doppel-Bungalows mit einem geräumigen Wohn-Schlafraum, einem Open-Air Bad mit Dusche, WC und Haarföhn, sowie einer meerseitigen Terrasse. Jedes Zimmer verfügt über eine Klimaanlage und ist mit einem Doppelbett, 2 Nachtschränkchen, einem Schreibtisch mit Mini-Bar (gleiche Preise wie in Bar und Restaurant), einer Kofferablage und einem 2-türigen Schrank mit Gratis-Tresor ausgestattet. Auf der Terrasse steht ein kleiner Tisch mit 2 verstellbaren Holzsesseln und zu jedem Bungalow gehören 2 weiße, nummerierte Kunststoff-Strandliegen mit einem kleinen Kunststofftischchen. Auf dem Bild ist der nur gegen Aufpreis mietbare Bungalow C1 zu sehen:

Bungalow 1 bis 20: Am schönen breiten Strand an der Nordseite von Helengeli, beginnend hinter der Rezeption bis zur schönen Sandbank im Westen.
Bungalow C1: Kann nur direkt auf der Insel oder im Internet tageweise gegen 15 US$ Aufpreis pro Person und Tag (mindestens jedoch 30 US$ pro Tag) gemietet werden. Dieser Bungalow hat als einziger das Schlafzimmer im Dachgeschoß und steht zwischen Sträuchern, eingebettet wie in einem eigenen kleinen Garten, mit Aussicht auf den Sonnenuntergang direkt vor der schönen langen Sandbank.
Bungalow 21 bis 24: Am südwestlichen Ende von Helengeli mit Zugang durch die Sträucher zur Lagune und zur Sandbank.
Bungalow 25 bis 30: Westlich des Steges unter hohen schattigen Bäumen, jedoch kein direkter Zugang zum Strand. Nicht weit bis zur Lagune und Sandbank.
Bungalow 31bis 32: Östlich des Steges, kein direkter Zugang zum Strand. Der Strand an der Nordseite ist quer durch die Insel etwa 100 Meter entfernt.
Bungalow 33bis 34: Schmaler Durchgang durch die Sträucher zum Strand, wegen der Korallen aber kein Zugang ins Meer. Der Strand an der Nordseite ist quer durch die Insel etwa 100 Meter entfernt.
Bungalow 35 bis 40: Zugang zum Strand, wegen der Korallen jedoch Bademöglichkeit im Meer.
Bungalow 41bis 50: relativ schöner Strand, wegen der Korallen jedoch keine Bademöglichkeit im Meer.
Bungalow 51bis 54: An der Nordwestseite hinter dem Restaurant neben dem Staff-bereich. Kein Strand und kein Zugang zum Meer.

Tiere:
Ich habe noch auf keiner Insel so viele Reiher und Einsiedlerkrebse gesehen, wie auf Helengeli. Bei einem Inselrundgang konnte ich 4 Inselreiher am Riffdach beim Fischen sehen. Ein weiterer Reiher flaniert ständig vor dem Restaurant, ob etwas für ihn abfällt und einmal kam er beim Frühstück sogar in das Restaurant! Manchmal sieht man bei der Tauchbasis auch einen jungen Reiher mit gelb-weißem Gefieder. Abends begegnet man am Strand hunderten Einsiedlerkrebsen in allen Größen und Farben und am Morgen ist der ganze Sandstrand mit einem Netzwerk ihrer Spuren überzogen. Es sieht aus, als wären hier tausende kleine Panzer kreuz und quer über den Sandstrand gefahren! Jeden Morgen hört man ein paar Asian Koel pfeifen und abends fliegen ein paar Flughunde umher. Ansonsten habe ich in diesen 10 Tagen weder Kakerlaken, noch Ameisen, Stechmücken oder anderes Ungeziefer gesehen. Ein Wiener Ehepaar hatte sich bei der Resortleitung über Palmratten beschwert. Sofort am nächsten Tag habe ich alles nach diesen possierlichen Tieren abgesucht, konnte aber leider keine einzige sehen.

Schnorcheln:
Helengeli besitzt 6 Durchgänge durch das Riffdach. Zwischen den unter Wasser mit einer Boje und über Wasser mit einer Stange gekennzeichneten Riffausstiegen sollte man nicht nur wegen Beschädigung der Korallen, sondern auch wegen der eigenen Sicherheit nicht über das Riffdach geschwommen werden! Das Hausriff von Helengeli ist leider nur Durchschnitt, aber die umliegenden Plätze sind teilweise wunderschön:

Riff-Ausstieg 1: Nordseite, östlich der Pool-Terrasse rechts von dem kleinen Steg.
Riff-Ausstieg 2: Nordseite, zwischen Pool und Rezeption.
Riff-Ausstieg 3: Nordwestseite, vor der Sandbank.
Riff-Ausstieg 4: Südwestseite, vor der Sandbank (Oktopus bei der Markierungsstange).
Riff-Ausstieg 5: Südseite, am Ende des Landungssteges. Bester Platz zum schnorcheln.
Riff-Ausstieg 6: Südseite, zwischen Bar und Restaurant, bei Ebbe schwer zu finden.
Am östlichen Ende von Helengeli (Staff-bereich) ist das Schwimmen und Schnorcheln östlich von den Riff-Ausstiegen 1 und 6 lebensgefährlich und deshalb strengstens verboten !!!

Tauchen:
Leider war die klare Sicht unter Wasser, von der Joern im Frühjahr berichtet hatte, im Mai durch das zu dieser Jahreszeit übliche Plankton schon wieder vorbei, aber an einigen Tauchplätzen am östlichen Außenriff war es ab 20m Tiefe trotzdem manchmal fantastisch klar.
Kuda Faru: Steilwandriff mit viel Bewuchs und zahlreichen Fischschwärmen. Buddy: Tom.
Asdu Canyon mit Hani Kandu Thila: Kandu mit mittlerer bis kräftiger Strömung, sehr schöne Korallen, zahlreiche Schwärme von Füsilieren und Blaustreifen-Schnappern, einige große Zackenbarsche, Adlerrochen und Karett-Schildkröten. Buddy Uwe und Matthias.
Kuda Giri: Nur leichte einlaufende Strömung, Schnapper, Füsiöiere, Weißspitzen Riffhaie und beim auftauchen mitten im Plankton der 2m lange und 20cm dicke rote Schlauch eines mir unbekannten Lebewesens (siehe Foto). Buddy: Matthias

Kuda Faru: Nachttauchgang mit einigen Kugelfischen, Langusten und viel Plankton. Buddy Matthias.
Sylvia's Place: Kandu-Tauchgang, extrem klare Sicht, Weißspitzen-Riffhaie, alte Ankerkette mit Anker, zuletzt Unterwassergymnastik (eher Komik) ohne Flossen auf dem Sandboden in der Strömung des seicht ansteigenden Kandus. Buddy Mike.
Morena Reef: Innenriff mit schönen Korallen, Ammenhai, Oktopus, leuchtend blaue Dornenkrone, usw ... Buddy: Mike.
Fairy Thila: Außenriff mit extrem klarer Sicht, in den Nischen und Überhängen sehr schöner Bewuchs mit blauen, lila und weißen Weichkorallen. Buddy: Uwe. (das war leider schon der letzte Tauchgang).

Fazit:
Helengeli ist zwar nicht teuer, aber auch nicht gerade die billigste Insel, aber es ist ideal um zu faulenzen, um zu schnorcheln, oder um zu tauchen und abgesehen vom Strandproblem der Bungalows 25 bis 54, passt fast alles auf einer der letzten 3-Stern Inseln !

Mehr Fotos und auch Panoramen von Helengeli findet Ihr auf www.malediven.at/helengeli.html

__________________
Servus aus Wien,
Mungo7  

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