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Zum Ende der Seite springen Velavaru 2006-02-04 - Reisebericht von Kueka  
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Kueka Kueka ist weiblich
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Text Velavaru 2006-02-04 - Reisebericht von Kueka Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Velavaru (+ 2 Tage Angsana Ihuru), 20. Jänner bis 4. Februar 2006

Nachdem wir schon im Februar 2004 auf Velavaru waren und uns unsterblich in diese Insel verliebten, haben wir uns auch 2006 wieder für Velavaru entschieden.

Der Lauda/AUA-Flieger startete pünktlich am 20. Jänner Richtung Male mit Zwischenlandung in Colombo. Der Flug war angenehm ruhig, bis auf die Tatsache, dass diese Maschine anscheinend die älteste in der AUA-Flotte war, die Bildschirme bestanden aus alten Fernsehern, die noch dazu alle 10 Minuten für kurze Zeit ausfielen. Wir nahmen das allerdings mit Humor. schmunzeln

Nach 8 Stunden landeten wir in Colombo und hatten 1,5 Stunden Aufenthalt. Es bestand leider nicht die Möglichkeit, sich im Flughafengebäude frei zu bewegen, man musste in einer Halle ausharren, aber auch das war kein Problem. Der Weiterflug nach Male dauerte dann eine knappe Stunde. Die Pass- und Gepäckskontrolle ging wie beim ersten Mal sehr rasch über die Bühne, sodass wir relativ schnell zum Flughafen der TMA-Wasserflieger geführt wurden. Nach einer dreiviertel Stunde startete dann unser Flieger Richtung Velavaru, der Flug dauerte 30 Minuten. Von der Landeplattform wurden wir von einem Dhoni abgeholt, auf dem sich auch Tina von TUI befand. Obwohl wir über GULET gebucht hatten, hat sie uns sofort als „ihre“ Gäste betrachtet, was uns sehr gefreut hat, da wir bei unserem ersten Aufenthalt nicht in den Genuss einer deutschsprachigen Reiseleitung gekommen sind.

An der Rezeption wurden wir wie beim ersten Mal mit einem Begrüßungscocktail empfangen und füllten unsere Formalitäten aus (immer wieder amüsant, dass Austria immer noch mit Australia verwechselt wird). Nachdem wir die Insel schon kennen und beim ersten Aufenthalt die erste Nacht in einer Gardenvilla verbringen mussten und auch danach noch mal umgezogen sind, waren wir schon sehr gespannt, welchen Bungi wir denn wohl bekommen würden. Nachdem wir bei unserer Buchung den Wunsch nach einem Bungi zwischen 125 und 150 (wir lieben die Ostseite!!!) angeführt hatten, klappte dies auch super, denn wir bekamen auf Anhieb Bungi Nr. 147!!! Was für eine Freude!!! huepfen

Nachdem Velavaru ja schon an die Banyan-Tree-Gruppe verkauft wurde, haben sich auch die Bungis teilweise „verändert“ und zwar insofern, dass die Wände in den Bungis mit sehr warmen Farben (orange) gestrichen wurden. Gefiel mir persönlich besser, als das „fade“ weiß. Sonst allerdings ist alles beim alten, Gott sei Dank!!!

Nachdem es mittlerweile schon 16.00 Uhr war (wir waren tatsächlich 17 Stunden unterwegs!!!) und natürlich das Restaurant nicht mehr offen hatte, bekamen wir einen Gutschein über einen Snack mit Getränk in der Bar. Wir packten also gemütlich aus und starteten zu unserer ersten Inselumrundung. Es hat sich seit 2004 nicht viel geändert, die Insel ist genauso schön, von den Auswirkungen des Tsunami sieht man so gut wie nichts mehr. Das mit dem Gutschein hat auch wunderbar funktioniert und wir konnten gleich mal die Barterrasse in all ihrer Schönheit auskosten.

Abends hatten wir dann noch ein Welcome-Meeting mit Tina, die uns noch mal alles erklärt und auch über den Tsunami berichtet hat. Umso beeindruckender war es, dass man ein Jahr danach wirklich gar nichts mehr sieht.

Danach gingen wir zum Abendessen und es war wieder einmal fantastisch. Auch hier hat sich seit 2004 nichts geändert, Vorspeis-Hauptspeis- und Nachspeisenbuffet waren liebevoll angerichtet und superlecker, da ist wirklich für jeden was dabei. Die einzige Änderung war, dass man keinen Tisch mehr zugeordnet bekommt, sondern sich hinsetzen kann, wo man will. Man hat für die zwei Wochen einen Kellner, der einen dann suchen muss lachen Was uns hier besonders gefreut hat, war, dass wir unseren Tischkellner Ali von 2004 wieder gesehen haben und er gleich gemanagt hat, dass wir ihn als unseren Kellner bekommen, er ist wirklich einer der liebsten von allen. Super aufmerksam und zuvorkommend.

Die ersten beiden Tage verbrachten wir nur lesend am Strand. Am dritten Tag machten wir unseren ersten Schnorchelausflug ans Riff der Nachbarinsel Meedho (das Hausriff von Velavaru ist nur per Dhoni erreichbar, das jeden Tag sowohl vormittags als auch nachmittags gratis ans Riff fährt). Und was könnte schöner sein, als bei unserem ersten Ausflug gleich mal eine Wasserschildkröte vor uns schwimmen zu sehen. Fantastisch!

Tina von TUI macht jeden Freitag eine Schnorchelsafari nur für ihre Gäste (was den Vorteil hat, dass erstens mal viel weniger Leute am Boot sind – wir waren zu acht – und natürlich alle deutsch sprechen). Wir fuhren drei Punkte an (Paradise-Point, Alpha-Point und eine Sandbank), die alle drei unwahrscheinlich schön waren. So viele verschiedene Fischarten hatten wir noch nirgendwo anders gesehen. Man traut sich gar nicht bewegen, weil man Angst hat, mit den Flossen einen Fisch zu erschlagen lachen ). Zu Mittag ist man wieder zurück auf der Insel.

Am Sonntag wollten wir dann einen Ausflug auf die Einheimischen-Insel Meedho, die zwischen Velavaru und Vilureef liegt, machen, doch leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Kaum am Boot, schüttete es plötzlich aus Kübeln und es wurde auch nicht besser. Somit beschlossen wir, den Ausflug auf Montag zu verschieben. Dies war eine gute Entscheidung, denn es regnete bis weit in den Abend hinein, was im Jänner ja eher die Ausnahme ist. Wir starteten den Ausflug also am nächsten Tag. Auf Meedho sahen wir noch Spuren des Tsunami, die Menschen sind aber längst wieder in ihren Alltag zurückgekehrt. Was uns doch etwas erstaunt hat, war die Tatsache, dass man in den Shops weit nicht mehr so handeln kann, wie früher. Also, jeder, der gerne handelt, kommt nicht auf seine Kosten. Wir besuchten danach noch das zweite Ressort im Süd-Nilandhe-Atoll, Vilureef. Eine sehr schöne Insel mit großer Lagune. Allerdings befinden sich auf der kleinen Insel viel zu viele Wasserbungalows, das ganze sieht sehr nach Wohncontainern aus. Wäre nicht mein Geschmack…

Am Dienstag genossen wir eine Behandlung im Spa-Center, die wie beim ersten Mal unwahrscheinlich gut war. Nachdem das Spa-Center schon von Mitarbeitern der Banyan-Tree-Gruppe übernommen wurde, gab es ein paar kleine Veränderungen (man konnte zwischen drei verschiedenen Massageölen und Duftstäbchen wählen und vor der Behandlung wurden einem die Füße in warmem Limettenwasser gewaschen). Herrlich!!!

Am Mittwoch kam dann Tina zu uns und überraschte uns mit der Möglichkeit, die letzten Tage auf eine andere Insel zu wechseln. Nachdem Banyan-Tree Inhouse-Promotion betreibt, hatten wir die Chance, Angsana im Nord-Male-Atoll zu besuchen. Da wir auch gerne mal eine andere Insel sehen wollten, haben wir das Angebot natürlich angenommen.

Fazit Velavaru: Genauso schön, wie vor zwei Jahren, einfach eine Wohlfühl-Insel, in die man sich verlieben muss. Das Personal super freundlich (bis auf die Barleute – da hat sich nix geändert…), Tina von TUI ist professionell und sehr, sehr lieb! Das Wetter war allerdings nicht so schön, wie 2004, da wir doch zwei Tage teilweise Regen hatten und eigentlich die ganzen zwei Wochen ein kühler Wind geweht hat, der am Abend recht unangenehm werden konnte.


Angsana Resort & Spa Maldives Ihuru

Mittwoch abend hatten wir schon die Abreiseformalitäten erledigt, unsere Rechnungen bezahlt und Koffer gepackt. Der Wasserflieger sollte uns am Donnerstag um 9.00 Uhr abholen. Wir standen also früher auf, genossen noch unser letztes Frühstück, tranken mit Tina noch einen Kaffee und pünktlich um neun Uhr startete unser Flieger zurück nach Male. Tina erklärte uns, dass am Flughafen jemand auf uns warten würde, der uns anschließend zum Schnellboot bringt. Für den Notfall gab sie uns noch ihre Handynummer. Aber die brauchten wir nicht, es klappte alles tadellos und ein sehr netter Mitarbeiter von Banyan-Tree brachte uns zum Speedboat, das uns in nur 25 Minuten nach Angsana Ihuru brachte. Begrüßt wurden wir mit einem selbst gemachten Kokoseis (in Kokosschale mit Kokoslöffel…) und ausführlichen Informationen über die Einrichtungen der Insel.

Angsana (Ihuru) ist noch mal um einiges kleiner als Velavaru (Durchmesser 200 m) und hat auch ein komplett anderes Hausriff, dass direkt vom Strand aus beschnorchelbar ist. Es gibt fünf Ausgänge, über die man zum Riff kommt. Das Riff ist teilweise nur 5 m von der Wassergrenze entfernt. Im ersten Moment fühlt man sich etwas eingeengt, da man von Velavaru ja rund um die Insel eine große Lagune gewöhnt ist. Trotzdem hat auch Angsana seinen Reiz. Man kann eben jederzeit Schnorcheln gehen und ist nicht an die Bootszeiten gebunden. Die Unterwasserwelt ist traumhaft, wir haben einen Weißspitzenriffhai gesehen, der sicher über 1 m groß war und die Fische weichen den Schnorchlern nicht mal mehr aus – Ich hatte eine kleine Kollision mit einem Nashornfisch lachen )

Die Insel selbst ist sehr naturbelassen und überwiegend asiatisch angehaucht. Die Gäste sind auch zum Großteil Asiaten. Die Bungalows sind sehr liebevoll eingerichtet, mit Duftkerzen, Wasserkocher, Gratistee und Kaffee, das Badezimmer ist riesengroß mit einer Steindusche unter Palmenhimmel (die Hälfte der Bungis haben angeblich zusätzlich Jacuzzis). Vor den Bungis befinden sich eine eigene Terasse, zusätzlich zwei Strandliegen und eine maledivischen Schaukel. Die Bungis sind durch Pflanzen voneinander sichtgeschützt, man hat also sozusagen einen eigenen Strandabschnitt. Die Wassergrenze ist noch näher an den Bungis, als auf Velavaru. Man kann die Insel aber trotzdem umrunden. Was uns negativ aufgefallen ist, sind Unmengen an Sandsäcken, die eigentlich am ganzen Strand liegen. Dies stört das Bild vom Paradies doch erheblich. Das Essen ist noch besser als auf Velavaru (was ja fast schon nicht mehr möglich ist), zu Mittag Buffetform, am Abend zwei bis drei Menüs zur Auswahl. Sehr lecker! An unserem letzten Abend haben wir noch eine tolle Erfahrung gemacht. Auf der Nachbarinsel Banyan-Tree (5-Sterne-Hotel, genauso groß wie Angsana) werden jeden Tag um 17 Uhr Stachelrochen gefüttert. Das sollte jeder mal gesehen haben. Diese Tiere sind unwahrscheinlich groß, aber überaus anmutig und prächtig. Einfach wahnsinnig schön!!! Da das Shuttle-Dhoni zwischen Angsana und Banyan-Tree nur alle zwei Stunden verkehrt, hatten wir noch genug Zeit, auch diese Insel zu begutachten. Also diese Insel ist schon sehr dekadent, jeder Bungalow ist ca. 70 qm groß mit einem zusätzlichen Häuschen auf Stelzen am Strand. Die Bungis stehen allerdings sehr eng beieinander, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat.

Fazit Angsana: Wer die Möglichkeit hat, auf Angsana oder Banyan-Tree zu wechseln, der sollte das auf alle Fälle machen. Man zahlt nichts auf, hat dieselben Konditionen wie auf Velavaru und bekommt die paar Tage erstens mal mehr für sein Geld und sieht noch dazu mal ein anderes Ressort. Angsana ist eine sehr intime Insel, die liebevoll eingerichtet ist. Auch hier ist das Personal sehr zuvorkommend und das Essen traumhaft. Wer sich nicht an den vielen Sandsäcken und den Asiaten, die noch nie davon gehört zu haben scheinen, dass man Korallen nicht abbricht bzw. aufs Riffdach steigt, stört, sollte unbedingt hinfahren! Einfach traumhaft schön!

Wenn wir uns entscheiden könnten, würden wir aber wahrscheinlich wieder Velavaru wählen.

Zu den Umbauarbeiten: Tina hat uns einige Informationen zukommen lassen, wies mit Velavaru weitergehen soll. Doch selbst sie wusste nicht genau, wann und was jetzt geplant ist. Tatsache ist, dass Banyan-Tree Velavaru übernommen hat und definitiv ein Luxusressort plant. Wann die Umbauarbeiten beginnen, steht noch in den Sternen, einerseits hieß es Mitte 2006, oder erst Ende 2006. Dann haben wir wieder erfahren, dass irgendwo mal zwei Musterbungalows gebaut werden. Fix ist jedenfalls, dass das Spa-Center dorthin kommt, wo jetzt die Bungalows 170 und aufwärts stehen (da, wo wenig Lagune ist), weiters sind Wasserbungalows geplant, obwohl Tina meinte, dass das sicher nicht viele werden. Die jetzigen Bungalows werden alle abgerissen und neu gebaut! Mehr ist nicht zu erfahren. Was wir auch noch mitbekommen haben, ist, dass auf einer Nachbarinsel von Vilureef (also nicht weit weg von Velavaru) anscheinend ein neues Ressort gebaut wird.
13.02.2006 13:59 Kueka ist offline Beiträge von Kueka suchen Nehmen Sie Kueka in Ihre Freundesliste auf
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