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Zum Ende der Seite springen Blue Dolphin 2002-03-22 - Reisebericht von Norbert  
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Norbert Norbert ist männlich
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Text Blue Dolphin 2002-03-22 - Reisebericht von Norbert Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bootsafari mit der Blue Dolphin
5. - 22 März 2002
Reiseleitung: Norbert
Tauchguide: Norbert u. Naseem
Gäste: Gisela (Gisi), Friedericke (Ricki), Natascha (Nati), Reinhard (Talli), Dirk (Diak), Thomas (Redi), Rainer, Sven (Svenni), Gustav (Ernst-August), Christian (Chris)
Crew: Naseem (Kapitän), Assis u. Ibrahim (Dhoni), Asiv u. Hadji (Küche), Hambe (Service-Kabinen), Shovas (Service u. Bar),
Tour: Nordmale-Atoll (Start u. Ende), Südmale-Atoll, Felidhoo Atoll, Vattaru, Mulaku-Atoll, Nord Nilandhoo-Atoll, Ari-Atoll, Rasdhoo

Der Flug mit Zwischenstopp in Dubai verläuft problemlos, am Holule-Airport werden wir bereits von Naseem und unseren deutschen Freunden Gisi und Dirk (sie sind schon gestern mit Emirates gelandet und haben bereits ihre erste Nacht am Boot verbracht) abgeholt. Conti, mein Freund und Besitzer des Schiffes, weilt noch in Singapur und wird erst später zu uns stossen.
Nach kurzer Begrüssung und voller Vorfreude geht’s mit dem Dhoni zur Blue Dolphin welche westlich von Male vor Anker liegt. Auf der Fahrt dorthin sehen wir eine Schule Delphine welche wie zur Begrüssung an uns vorbeizieht.

Ankunft auf der Blue Dolphin. Nach Willkommens-Drink und Kabinen-Einteilung noch eine kurze Führung auf dem Boot mit den Neuen, Erklärung der Verhaltensregeln am Schiff und beim Tauchen, Einteilung der Buddy-Team´s und verstauen der Tauch-Utensilien am Dhoni. Traditionsgemäss hisst Talli die österreichische Fahne an einem der kurzen Fahnenstangen am Dach. Nach kurzer Besprechung unserer geplanten Tour mit Naseem geht’s bereits los Richtung Süden.

6. 3. Wir beginnen Nachmittags mit Check-Dive am Kuda Giri Wrack, der Bewuchs dort wird immer farbenprächtiger. Die Fledermausfische werden auch immer grösser und es gibt die ersten Rotfeuerfische zu sehen. In der Nacht dann plagen uns ein wenig die Mücken, sie dürften uns von der Insel her heimgesucht haben.

7. 3. Erster TG mit Einstieg um 09:00 Uhr mit starker Strömung bei Gulhi Tila auf der Nord-Seite. Die Überhänge in 15- 20 Meter sind voller schöner Weichkorallen.
Danach geht’s weiter zum Guraidhoo Kandu, Einstieg um 14:00 Uhr auf der Süd-Seite, hier strömt es wie immer und wir sehen die ersten Haie, Napoleon´s und Adlerrochen.

8. 3. Morgentauchgang um 07:30 Uhr am Guraidhoo Tila von Norden her, bei schwacher Strömung und guter Sicht gibt’s Muränen und Schildi´s zu sehen.
Um 11:00 Uhr sind wir bereits bei Felidhoo wo wir auf der Süd-Ost Seite den nächsten TG machen. Wir sehen Weisspitzen Haie, kleine gelbe Kofferfische, Drücker und Napoleon.
16:15 Uhr, Alimatha Süd: Ein wunderschöner TG mit toller Sicht, im Kanal am Grund viele Sandaale, einige Stachelrrochen, Muränen und Adlerrochen.

9. 3. In der Früh um 07:45 Uhr geht’s zur Nord-Seite von Alimatha, hier wieder Haie, Thunfische, Karett-Schildkröten, im Kanal an der Wand entlang einige Muränen.
Um 15:30 Uhr sind wir bereits beim Fottheyo Kandu, an der Aussenseite sehen wir einige Haie, Zackenbarsche und Adlerrochen, danach geht’s in den Kanal, hier sind neben Thunfischen, Schildis und Papageifischen wieder Muränen zu sehen. Im sogenannten Drigger Valley sind am Sandgrund viele Drücker unterwegs.

10. 3. Um Spannung geht’s um 6:20 Uhr zum Hammerhaie schauen. Es sind in grösserer Tiefe dann tatsächlich 4 Stück zum erkennen und danach am Riff noch ein grosser Grauhai.
Bei Rakeedhoo geht’s dann um 16:00 Uhr ins Wasser. Wir tauchen von der Nord-Seite Richtung Süden und dann in den Kanal.
Neben Napoleon´s, Süsslippen, Muränen, Rotfeuerfischen und Tunfischen gibt es an den Überhängen und und in den kleinen Höhlen wieder Weichkorallen.

11. 3. Wir beginnen an der nördlichen Aussenseite von Vattaru (hier gibt es sehr schöne Überhänge ab einer Tiefe von 20 Meter) und gehen dann in den Kanal.
Der Eingang zum Kanal liegt in 32 Meter Tiefe, ist jedoch nicht so sehr interessant. Zuerst einige Rotfeuerfische und Skorpionfische und dann noch dazu der erste Manta. Wegen des hohen Planktongehalt halten wir Ausschau nach einem Walhai, aber leider vergebens. Dafür sind am Sandgrund wieder etliche Drücker zu sehen
Um 11:30 Uhr sind wir bereits im Mulaku Atoll und gehen an der nördlichen Aussenseite beim Medu Faru Kandu ins Wasser. Wegen der Süd-Nord Strömung bleiben wir jedoch an der Aussenseite und es lohnt sich, hier gibt es wunderschöne Überhänge welche bis in eine Tiefe von 5 Meter reichen. Sie sind über und über mit gelben Weichkorallen bewachsen. Dieser Platz wird jedenfalls in den Routenplan mit aufgenommen.
Am späteren Nachmittag geht’s dann beim Mulaku Kandu am östlichen Aussenriff zum nächsten TG. Hier sehen wir die ersten Netzmuränen. Aber auch viele Anemonen mit ihren Bewohnern den Anemonenfischen sind hier zu bestaunen.. Auf hier sind wieder schön bewachsene Überhänge mit Durchgängen nach aussen zu betauchen.

12. 3. In aller Früh geht’s wieder am Mulaku Kandu ins Wasser. Wegen der Strömung bleiben wir jedoch an der Aussenseite und tauchen diesmal in östlicher Richtung. Wir kommen fast bis an die Stelle wo wir gestern beim Medu Faru Kandu gesprungen sind. Wieder geht’s durch die toll bewachsenen Überhänge, vorher haben wir noch einige Weisspitzenriffhaie beobachten können.
Weiter geht’s rüber ins Nord Nilandhoo Atoll. Um 15:00 Uhr steigen wir bei Firitheyo an der südlichen Seite vom Maavaruhuraa Kandu ins herrliche Blauwasser. Highlight von diesen Tauchgang war eine Spanische Tänzerin (Nacktschnecke ). Danach geht’s zu einer unbewohnten Insel. Heut Abend gibt’s Barbequeau. Wir waren bereits auch im Vorjahr hier und so gibt es nicht viel neues zu entdecken.

13. 3. In aller Früh geht’s weiter Richtung Norgen zum Fushi Kandu. Bei dem Tila, welches sich an der Aussenseite und in der Mitte des Kanals befindet gibt es den ersten Ammenhai mit fast 3 Meter zu bestaunen, aber auch Skorpionfische bewohnen das Riffdach. Danach geht’s schon weiter Richtung Ari-Atoll
Nach einem kurzen Abstecher auf Sun Island, wo wir einen Arzt aufsuchen müssen um Dirk´s Ohren begutachten zu lassen, shippern wir weiter bis wir vor Dhangeti Anker werfen. Um 16:00 Uhr dann gehen wir am Aussenriff von Dangeti zum nächsten TG. Wieder sind nebst Muränen, Oktopus, Thunfischen auch Weisspitzenriffhaie zu sehen.

14. 3. Um 07:30 Uhr geht’s am Kudarah Thila ins Wasser. Die Gelbstreifenschnapper sind wie in den Jahren zuvor noch immer hier. Bei leichter Strömung ist es wunderschön das wieder in aller Farbenpracht erscheinende Riffdach unter die Lupe zu nehmen.
Am frühen Nachmittag fahren wir dann rüber zu Broken Rock und gehen dort um 14:30 Uhr wieder tauchen. Es strömt wie nie zuvor und der Anflug zum Durchgang gelingt nur mit einigem Kraftaufwand. Die Schildkröte vor uns mutiert zu einem Segelflieger als sie um die Kurve schwimmen möchte. Sogar der Weisspitzenriffhai flitzt im Eilzugstempo vorbei. Am Riffdach wieder sehr viele kleine Rifffische.

15.3. Um 07:00 Uhr brechen wir bereits zum Laura Thila auf und springen dann um 07:30 Uhr ins Wasser. Riesige Fledermausfische scheinen uns zu begrüssen.
Die ersten wirklich grossen Baracuda´s sind schon fast furchteinflössend. Der Bewuchs hier ist wieder total in Ordnung und es gibt wieder grosse Gorgonien zu bestaunen. Am Grund zieht dann ein Stachelrochen vorbei und kurz darauf auch ein Weisspitzenriffhai. Neben Napoleon´s sind auch Überhänge mit Weichkorallen sind zu bestaunen.
Zurück bei der Blue Dolphin begrüssen wir unseren Freund Conti. Er ist mit einem Wasserflugzeug nach Dangeti gekommen und wird für den Rest der Reise bei uns bleiben. Danach geht’s weiter an die Westliche Seite vom Ari-Atoll zu Hiroshima. (der Name stammt daher, weil das Riffdach aussieht wie nach einer Explosion einer Atombombe).
Es ist zwar nur ein Manta zu sehen, aber der dafür fast den ganzen Tauchgang und das aus einer Entfernung von einem halben Meter. Ich schätze seine Spannweite auf knapp 4,5 Meter als er majestätisch über uns seine Runden dreht. Am Ende des TG ist auch noch eine grosse Schildkröte zu sehen.
Am Hausriff einer ehemaligen Hubschrauber-Insel (da als Tauchplatz total unbekannt, wird der Name nicht verraten) machen wir dann noch einen Nachtauchgang. Sowas von tolles hab ich schon lang nicht mehr gesehen, Riesige Überhänge lassen den Glauben aufkommen, sich in einem Höhlenlabyrint zu befinden. Diesen Platz werden wir jedenfalls nächstes Jahr genauer unter die Lupe nehmen.

16. 3. Voller Erwartung fahren wir zu einem Tauchplatz in der Nähe vom Donkalo Thila. Voriges Jahr haben wir hier viele Manta´s gesehen und auch gefilmt.
Unsere Erwartung werden von dem was wir hier sehen jedenfalls voll überboten. Ca. 40 bis 60 Stück schweben scheinbar mühelos in der Strömung und wir kommen aus dem Staunen nicht heraus. Plötzlich ist auch Conti neben uns im Wasser und auch er kann sich kaum erinnern, so viele Manta´s auf einem Platz gesehen zu haben.
Zurück zur Blue Dolphin und 2 Minuten später ist die Hölle los. Schreie erklingen laut und durcheinander : WALESHARK, WALESHARK !!!
Backboards, beim Heck schwimmt ganz an der Oberfläche und nur einen Meter neben dem Schiff ein riesiger Walhai. So schnell wie er da war, ist er aber auch wieder weg und taucht wieder ab. Die darauffolgende Suche nach ihm ist vergebens. Conti meint, er der Hai wäre so um die 12 Meter lang gewesen.
Mit noch glänzenden Augen fahren wir dann rauf zum Fesdu Wrack und machen dort den nächsten TG.
An der Schraube des Wracks entdecken wir eine winzige Geistermuräne und steurbord´s eine riesige grüne Muräne. Danach geht’s rüber zum Riff wo wir voriges Jahr einen Angelfisch gesehen haben, er ist aber leider nicht mehr hier.
Am Abend genehmigen wir uns auf Fesdu einige Coctail´s.

17. 3. Gegen 11:00 Uhr betauchen wir einen der schönsten Plätze der Malediven, nämlich Malhos Tila. Die stufenförmigen Überhänge mit Weichkorallen in allen möglichen Farben, Peitschenkorallen, Gorgonien und jede Menge Gelbstreifenschnapper sind eine Wucht. Aber auch das Riffdach erblüht wieder in voller Pracht.
Um 14:45 Uhr sind wir dann bereits am Fish Head im Wasser. An der Nordseite sind die großen grauen Riffhaie wieder zu sehen. Aber auch jede Menge kleiner Riffische erfreuen das Auge.
Um 17:45 Uhr dann noch einen Dämmerungstauchgang bei Maya Tila wo wir in der Strömung neben riesigen Pferdekopfmakrelen einige Weisspitzenriffhaie beobachten können.

18. 3. Bevor von den umliegenden Tauchbasen die Boote kommen gehen wir um 07:45 Uhr wieder bei Maya Tila zum Haie schauen und wir brauchen auch nicht lange zu warten. Einige Graue und Weisspitzen sind auch ganz schön neugierig und kommen etwas näher (bis ca. 2 Meter) heran. Danach drehen wir eine Runde um das Tila. Der Bewuchs ist leider nicht so toll, aber dafür jede Menge Fische und auch 3 Schildkröten.
Um 15:00 Uhr gehen wir dann bereits bei Rasdoo Madivaru zum nächsten TG.
Wir bleiben an der Aussenseite und tauchen in nördlicher Richtung. An einer etwas tiefer gelegenen Kante erblicken wir 4 Stück Mobula Manta´s.
Die Sicht hier ist gigantisch und der Bewuchs wieder ganz toll. Zum Ende des TG hören wir ständig Delphine, sehen sie dann aber erst vom Dhoni aus. Sie schwimmen ein paar Runden um unser Tauchboot und ziehen dann weiter.

19. 3. Bereits um 06:10 Uhr springen wir mitten ins Freiwasser beim gleichen Platz wie gestern zum Hammerhaie schauen und diesmal können wir sie wirklich erkennen. Es sind einige Prachtexemplare dabei denen ich nicht unbedingt allein bei einem Nachttauchgang begegnen möchte. Danach bleiben wir am Aussenriff und gehen wieder Richtung Norden.
Es sind hier auch sehr viele kleine Riffische zu sehen und auch die Gorgonien wachsen scheinbar um die Wette.
Dieser Platz ist jedenfalls ein würdiger Abschied für unsere Reise und so treten wir nach einem ausgiebigen Frühstück unsere letzte Überfahrt zurück ins Nordmale-Atoll an.

Nachwort:
Wir werden 2003 von Mitte Februar bis Mitte März wieder eine 4-wöchige Tour bis ins Addu Atoll nach Gan unternehmen. Dort können Passagiere nach 2 Wochen aus-und zusteigen oder auch alle 4 Wochen am Boot bleiben.
Generell sei noch zu sagen dass sich die Maldiven von der Korallenbleiche wieder total erholen und alles wieder richtig zu ’’blühen’’ beginnt.

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Lieber einen Tag bei Regen auf den Malediven Taucher als 1 Tag zu Hause Rasen mähen !
02.10.2003 17:43 Norbert ist offline E-Mail an Norbert senden Homepage von Norbert Beiträge von Norbert suchen Nehmen Sie Norbert in Ihre Freundesliste auf
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