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Text Helengeli 2005-01-24 - Reisebericht von Elena Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Bericht meines Aufenthaltes auf Helengeli, vom 09.01. bis 24.01.2005

Das aller angenehmste ist mit Sicherheit im Winter für ein paar Wochen von der bissigen Kälte auszustellen und so ging’s ab nach Helengeli.

Die Insel ist im Verhältnis zu jenen die ich bisher gesehen hatte etwas größer. Sie misst offiziell 800 m und ca. 2/3 sind den Gästen beschert, der Rest dient als Unterkunft für das Personal und, wenn ich recht verstanden habe, als eine Art Werkstatt für die dort beschäftigten Handwerker. Auf jeden Fall kommt der Rauch von dort, jedes Mal wenn etwas verbrannt wird. verwirrt

Kurz vor Urlaubsantritt hatte ich einem Bericht entnommen, dass ein Koch aus Mirihi, unlängst selbes Management wie Helengeli, eingeflogen wurde. Und das war auch gut so!!!!! lecken

Die Küche ist ohne Zweifel hervorragend. Die Wahl ist vielleicht nicht all zu groß, aber dafür ist alles was einem vorgesetzt wird absolut exzellent. Es gibt immer wahlweise Fisch und Fleisch und mein Mann der eigentlich kein so großer Fischfan ist, hat lediglich 2 mal Fleisch gegessen, da er von der Zubereitung des Fisches jedes Mal aufs neue hingerissen war. Ich selbst bin Vegetarierin und hatte absolut keine Probleme damit. Unser â€×Fajaz“ hatte das mit Konsens der Küche bestens im Griff und so bekam ich stets meine Extrawürste. :-r

Wer wie ich Pasta mag, ist auch bestens versorgt. Was mich sehr, sehr gewundert hat ist die Tatsache, dass diese immer â€×al dente“ war. Man kann sich den letzten Pfiff mit Zwiebel, Knochlauch, Chilly u.a. zubereiten lassen und alles wird dann noch kurz über der Flamme geschwungen. respekt

Abends, wenn es der Wind zulässt, findet abwechselnd ein candle-light-dinner am Strand statt, immer in Büffet-Form und die Cocktails die in der Main-Bar gemixt werden sind nicht nur wohlschmeckend sondern auch alle sehr â€×wohltuend“. Von 5:30 bis 8:30 pm findet das â€×buy one – get one free“ statt mit ihren verführerischen Namen: â€×Kiss“, â€×Blu Lagoon“, â€×Sex on the Beach“ und wie sie alle heißen. Drink

Die Bungis wurden letztes Jahr alle renoviert und das fällt bestimmt auch auf. Alles ist makellos und frisch, luftig und sauber. Die Zimmer selbst sind einfach aber nett und sehr zweckmäßig eingerichtet. Im Schrank ist ein Safe eingebaut, es gibt eine anständig gefüllte Minibar, viel Beleuchtung rundum was für mich persönlich immer recht wichtig ist. Zwei mal am Tag kommt der roomboy vorbei und abends dann findet man das Bett immer mit den Leintüchern schön gefaltet vor.

Übrigens: in zwei Wochen 1 Kakerlake. Für - nein besser gesagt gegen - Ameisen steht im Zimmer eine Spraydose zur Verfügung da ich mich aber nicht auf die Males begebe um Insekte zu killen, blieb die unversehrt dort stehen wo wir sie vorgefunden hatten.

Das offene Bad ist mit deutschen Armaturen ausgestattet und wie alles andere rundum luftig und sauber. Wirklich angenehm.

Über das Personal gibt es nicht viel zu berichten, alle sind ausgesprochen höflich, fleißig und nett. Ja

Folgende Ausflüge werden angeboten: Papageienfisch

1) island-hopping, welches eine Einheimischen Insel vorsieht, eine unbewohnte wo auch das Mittagessen eingenommen wird und eine Resort-Insel;
2) Dolphin-Watching;
3) Manta Snorkel Trip;

Beim Manta Snorkel Trip hatten wir das große Glück, dass Punkto zwei und drei gleich in einem stattgefunden haben.
Das Staff von Oceanpro kündigt an, wenn Mantas gesichtet werden und bei einer Mindestzahl von 6 Teilnehmern geht’s dann los.
Ich hatte noch nie welche gesehen und es war überwältigend sie knapp einen halben Meter von der Wasseroberfläche zu bewundern und mit ihnen ein Stückchen mitschwimmen zu dürfen!!

Das lief nämlich so: alle runter vom Dhoni, alle den gesichteten Mantas nach, hop-hop und das kann ich bei Gott nicht ausstehen, das hinterher jagen von Tieren, keiner Art und so habe ich den Entschluss gefasst, mich nicht unter die Masse zu wühlen. verwirrt
Und das müssen die Mantas wohl mitbekommen haben, dass es da eine gibt die besonders komisch veranlagt ist, denn wie die Menschenschar weit genug entfernt war, kamen die immer und jedes Mal direkt auf mich zu.
Dann kam das menschliche Geröll teuflisch und ich zischte jedes Mal genau in die entgegengesetzte Richtung ab.
Das erste Mal dachte ich an einen Zufall, auch das zweite und dritte mal, dann langsam aber kam mir ein leiser Verdacht auf ..... nicht nach rechts, nicht nach links, nicht sonst wo hin, nein!! immer geradewegs unter mir hindurch. Alles war so beeindruckend, dass ich den Atem anhielt um die Tiere nicht zu stören. Imposant schwebten sie immer wieder unter mir hinweg. Nicht zu fassen!!

Der Wunsch mit der Hand nach ihnen zu langen war geradezu riesig aber ich habe mich gefällig davor zurückgehalten und es mir strikt untersagt. Die Augenblicke waren sensationell, einfach magisch.
Ich denke beinahe, sie haben meine Einstellung wahrgenommen. Anders kann ich mir das alles nicht erklären. unsicher

Nach dem Mittagessen auf dem Dhoni kam dann auch noch ein großer Schwarm Delfine vorbei die rauf und runter, hin und her unweit vom Boot ihren Geschäften nachgingen und so war der Ausflug wohl mehr als gelungen.
Übrigens: vor Helengeli kommt es nicht selten vor, dass Delfine des Weges sind, mal in eine Richtung mal in die andere. Durften wir auch mehrmals beobachten. hüpfen

Nun zum Schnorcheln. :D
Auf Helengeli selbst ist ein Teil der Insel fürs Schnorcheln untersagt, angeblich der starken Strömung wegen. Kann auch mitunter ziemlich zu schaffen machen dafür aber ist beinah alles vorhanden was eine Schnorchler-Herz begehrt.

Es sind 6 Einstiege vorhanden, gekennzeichnet durch einen Pfahl. Man muss aus der Lagune rauspaddeln oder schwimmen. Gehen würde ich eher unterlassen, weil es da und dort kleine Korallen gibt die auf und dran sind nachzuwachsen und etliche Seegurken, wenn auch das Wasser seicht genug ist, dass man gegebenenfalls noch rechtzeitig ausstellen kann.
Angebrachter würde ich kleine Stege finden. Die werden einmal errichtet mit all ihren Konsequenzen dann aber hätten Korallen, Fische und Seegurken ihren Frieden. So leider werden sie nie zur Ruhe kommen, da man gezwungenermaßen geradewegs dort hindurch muss und natürlich gibt es immer solche die nicht drauf achten, wo gerade ihre Fußsohlen und Flossen hinsteigen.

Von den verschiedensten Falterfischen, die ganze Palette der Doktor -und Lippenfische, Barsche und Makrelen, auch im seichten Wasser neben dem Steg Schwarzspitz-Haie, Schildkröten (einmal habe ich eine auf knapp zwei Metern Abstand von mir, beinahe am Strand gesehen), ausgewachsene Papageienfische sowie beträchtliche Napoleons. Auch ein Barrakuda hat sich mal hinter einem großen Korallenblock aufgehalten und eine Riesenmuräne war auch vor Ort.
Die Riesendrücker hatten zur Zeit - Gottlob - keine Probleme mit ihrem Nachwuchs, denn sonst hätte ich sicher des öfteren beträchtliche Schwierigkeiten gehabt. Erstens sind es arge Brocken, zweites sind sie zahlreich vertreten und wenn dann einer plötzlich, auf nicht mehr als 20-30 cm vor einem wie aus dem Nichts aufkreuzt, wäre das für mich mit der erheblichen Strömung eher unangenehm ausgefallen ... und dann hinter mir auch noch einer .... war von der besagten Situation nicht besonders angetan!

Die Korallen sind wie überall etwas mitgenommen aber sie geben ihr Bestes und mir scheint, es gelingt ihnen recht gut. Alles mögliche ist vorhanden, leider nur wenig Anemonen mit ihren hübschen Fischlein. Die Lagune selbst dient als Kinderhort, da sich dort im Mini-Format fast alles aufhält was draußen am Riff ganz andere Dimensionen aufweist. So beispielsweise ein winziger Picassodrücker, nicht größer als 2 cm, oder ein Bäumchenbarsch, kaum zu erspähen.

Unter dem Steg hingegen befindet sich eine gut besuchte Putzstation wo sich alles hin begibt, was grad Bedarf an Pflege hat. Dort trifft man meist Drücker und Papageienfische an, Straßenkehrer sowie Riesen-Kugel- und Igelfische mit den emsigen Putzer die sich in ihrem Maul und hinter den Kiemen zu schaffen machen. Papageienfisch

Vor den Bungalows ist überall ein schöner, breiter und schattiger Abschnitt, ausgestattet mit Liegestühlen, Sesseln und Tischen. Der eigentliche Strand ist leider der Erosion ausgesetzt und, wenn das Wasser bei Flut zu nahe ran kommt, kann man das jedes Mal auch klar feststellen, dass wieder was verloren gegangen ist. Ich fürchte lange haltet es die Insel ohne Wellenbrecher nicht mehr aus. Nein

Die typische Tierwelt ist auf der Insel üppig repräsentiert. Von den Gekkos, zu den Fliegenden Hunden, Palmratten die aber immer zu schnell unterwegs sind, dass man sie mal etwas genauer beobachten könnte, riesige Landkrebse mit gewaltigen Scheren mit denen sie Berge von Sand vor ihren Höhlen aufhäufen, unzählige Einsiedlerkrebse, Reiher, Raben und kleineres Federvieh.

Ein Tipp noch mit auf die Reise: man nehme sich eine Taschenlampe mit, da die Beleuchtung der Wege von den hintersten Bungis zum Restaurant abends eher dürftig beleuchtet sind. Es sei denn es ist gerade Vollmond. schmunzeln

Also, alles in allem ein schöner und erholsamer Urlaub. Rose
Auch für verwöhnte Genießer wie ich es einer bin, bestimmt äußerst befriedigend. Auf der Insel geht es absolut ruhig zu, jedenfalls als wir dort waren und für solche die es genau wissen möchten und unter â€×Italiener-Vorhanden-Angst“ leiden: die Insel ist weder von Italien noch von Russland aus buchbar. :s

So, ich denke das reicht, das Wichtigste habe ich somit erzählt und falls jemand Genaueres erfahren möchte, nur zu. huepfen

Elena winken 2
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10.02.2005 12:04 Elena is offline Search for Posts by Elena Add Elena to your Buddy List
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