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Zum Ende der Seite springen Ranveli + Male 2004-09-27 - Reisebericht von Dany  
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Dany
gelöschter User!
Text Ranveli + Male 2004-09-27 - Reisebericht von Dany Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hier also nun - etwas verspätet, ich geb's ja zu :-r - unser Reisebericht über Male und Ranveli vom 06.09. bis 27.09.2004.

Achtung (Achtung, es wird sehr ausführlich... schmunzeln ) Achtung

06.09.
Nach einem ruhigen Flug im nicht voll besetzten LTU-Airbus kamen wir (meine beste Freundin Vanessa, Murra und ich) am 6.9. pünktlich um 9.30 Uhr in Hulule an. Die Sonne schien und wir kamen ohne Probleme durch die Passkontrolle - leider aber nicht durch die Gepäckkontrolle... von unseren 6 Gepäckstücken mussten wir 3 öffnen (seltsamerweise schossen sie sich diesmal auf unsere CDs ein, die Kaffeemaschine und die 4 Discmen waren eher uninteressant verwirrt ). Schließlich verließen wir dann als letzte das Gebäude und begrüßten draußen erst mal die wartenden Verwandten und Bekannten. Mit dem Dhoni ging's nach Male, dann mit dem Taxi in unser Hotel "City Beach". Kurz frisch gemacht, dann zum Mittagessen ins "City Snacks", das Café von unserem Freund Ali. Da hat's dann erst mal eine halbe Stunde ziemlich runter geduscht, abends dasselbe Spiel.

07.09.
Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Ali nach Hulhumale rüber gefahren. Ich hatte ja schon vom Flugzeug aus gestaunt, wie riesig das inzwischen geworden war. Was sich da in den letzten 2 Jahren getan hat - Wahnsinn! Dort haben wir erst mal eine Taxi-Rundfahrt gemacht (der Fahrer ist auf gerader Strecke über 100 km/h gefahren; wer Male kennt, kriegt es da mit der Angst zu tun...), sind dann in ein Café und nach einer Stunde wieder zurück nach Male. Es ist schon noch ziemlich öde da, nur ein paar Häuser mit Wohnungen, aber immerhin schon eine Schule und ein Krankenhaus.

08.09.
Tags darauf sind wir dann wieder nach Hulule gefahren und von dort ging's dann mit dem Air Taxi nach Vilamendhoo, wo uns ein Dhoni von Ranveli abgeholt hat (Ranveli nutzt die Anlegestellen von Vilamendhoo und Lily Beach mit, da sie keine eigene haben). Auf der Insel wurden wir schon von einem alten Bekannten empfangen: Nasru, der auf Mirihi an der Rezeption war, ist auf Ranveli inzwischen Front Office Manager. Nach dem obligatorischen Begrüßungscocktail bezogen wir dann unsere Bungis. Auf Ranveli gibt es nur Strandbungis, und zwar vier zusammen, je zwei unten und zwei oben. Murra und ich bekamen einen unten links, Vanessa den oben rechts. Leider stellten wir ziemlich bald fest, dass in dem Bungi über uns Elefanten wohnen mussten, das Getrampel war teilweise nicht zum Aushalten. Das ging morgens um 7 los und hielt etwa eine halbe Stunde an, bis die Herrschaften endlich zum Frühstück gingen. Naja, wir hätten umziehen können, aber die Bewohner über uns waren eh nur noch ein paar Tage da und so blieben wir eben. Danach ließen sie auch niemanden mehr über uns rein, was uns ganz recht war. Ja Von der Insel selbst und den Angestellten waren wir alle drei gleich angetan. Fast alle waren gleich total freundlich und zugänglich. Im Restaurant bekamen wir einen Platz auf der Terrasse (das Restaurant ist eh auf Stelzen ins Wasser gebaut) neben zwei englischen Pärchen, mit denen wir uns von Anfang an ganz gut verstanden haben. Übrigens kam fast jeden Abend ein Rochen unter dem Restaurant vorbei, der dann immer ausgiebigst bestaunt und fotografiert wurde. Nach dem Abendessen gab es dann das erste "Highlight" des Urlaubs: Crabrace. Die armen Viecher wurden schon nachmittags eingesammelt und somit den ganzen Tag rumgezogen. Ich hab das jedenfalls boykottiert. Und auch sonst schienen die meisten nach der ersten Runde keine Lust mehr zu haben (das könnte allerdings auch daran gelegen haben, dass man ja immer das Bier für den Einsatz kaufen musste... lachen ).

09.09.
An diesem Tag haben wir uns gleich mal ein Sonnenbad gegönnt - mit verheerenden Folgen... Nach nicht mal einer halben Stunde hatte ich an beiden Schienbeinen und Waden einen so starken Sonnenbrand, wie ich ihn noch nie vorher erlebt habe. Glücklicherweise bekam ich keine Brandblasen, aber auch so war es doch recht unangenehm. Sonne war jedenfalls erst mal gestrichen. weinen 2

10.09.
Murra hatte die rettende Idee: eine Sonnenbrand-Behandlung im inseleigenen Spa, welches von zwei Philippinas geleitet wird. Und ich muss sagen, ich war zum ersten Mal richtig froh, auf einer Insel mit Spa gelandet zu sein. Ich bekam eine extrem kalte Paste aus Pfefferminze und verschiedenen Früchten drauf gepackt, was dann 30 Minuten einwirkte. Das hat so gut getan, dass ich gleich zwei weitere Termine ausgemacht habe.
Abends war dann Maledivischer Abend. Also erst das typische Buffet im Restaurant und danach Boduberu mit anschließender Disco. War echt schön, das wird auf Ranveli jeden Freitag veranstaltet. Überhaupt finden Events wöchentlich statt, aus dem Grund, weil die meisten Urlauber Italiener sind und diese im Regelfall nur eine Woche bleiben.

11.09.
Wie vereinbart hatte ich an diesem Tag meine zweite Sonnenbrand-Behandlung im Spa. Wieder sehr wohltuend das Ganze, muss man schon sagen.

12.09.
Die dritte Behandlung im Spa war komplett und meinen Beinen ging es auch schon viel besser. An diesem Nachmittag stieß Ali aus Male zu uns, der sich kurzerhand zu einem zweitägigen Urlaub entschlossen hatte.

13.09.
Ali kam genau richtig, denn an dem Tag machten wir einen Full Day Trip mit unserem Guest Relation Guy Adjuat. Zuerst ging's nach Mahibadhoo. Dort wollten wir eigentlich Hassan, den "berühmten" Taucher von Mirihi treffen, aber leider war er zu dem Zeitpunkt in Male. Das war echt schade, aber wenigstens konnten wir seine Frau treffen und endlich die beiden Kinder kennenlernen. Adjuat erzählte noch ein paar "Fakten" über die Malediver (ehrlich gesagt hat er eigentlich nicht viel Ahnung davon, von mir wollte er wissen, wie viele Einwohner die Males denn haben und wie viele Inseln es sind). Naja, er ist in Indien aufgewachsen, also sahen wir es ihm nach. schmunzeln
Anschließend ging es auf eine schöne kleine unbewohnte Insel zum BBQ, Baden und Sonnen. Auf dem Weg dahin sahen wir vom Dhoni aus unzählige fliegende Fische und sogar 2 Delfine. :)

14.,15.,16.09.
Eigentlich keine besonderen Vorkommnisse, bis auf Disco am 14., die aber nicht sonderlich gut besucht war.

17.09.
Es war wieder Freitag, also Zeit für Boduberu und Disco. Hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn wir nach kurzer Zeit nur noch die einzigen auf der Tanzfläche waren. Trotzdem haben wir wacker durchgehalten bis ca. 2 Uhr.

18.,19.09.
Vanessas letzten beiden Tage waren leider mehr verregnet als schön. Nein Dementsprechend konnten wir nicht viel anfangen, außer Tischtennis und UNO zu spielen.

20.09.
Geschlafen hatten wir kaum, denn bereits um 5:30 Uhr hieß es Abfahrt nach Lily Beach, von wo aus Vanessa dann mit dem Air Taxi wieder Richtung Hulule gestartet ist. Im Restaurant war es zu den Essenszeiten doch nun merklich stiller geworden; auch unsere beiden Kellner waren etwas bedrückt.

21.09.
Tja, und da war auch schon unser letzter Tag auf Ranveli gekommen. weinen 2 Vormittags ließen wir es uns nicht nehmen, unsere englischen Tischnachbarn zu verabschieden. Bei der Gelegenheit hab ich dann auch zum ersten Mal die Schildkröte am Jetty gesehen, die sich vorher irgendwie nie blicken ließ. Abends gab es noch eine Abschieds-Disco, die aber wieder sehr schlecht besucht war und somit nicht lange dauerte.

22.09.
Viel zu früh mussten wir gegen 9:30 Uhr die Insel verlassen. Leider flog niemand von Lily Beach oder Vilamendhoo an dem Tag mit der Emirates, sonst hätten wir noch länger auf der Insel bleiben können, da es für uns ja nur nach Male weiterging. So war es ein recht trauriger Abschied von all den netten Menschen, die wir dort kennengelernt hatten. Traurig deshalb, weil wir zu dem Zeitpunkt ziemlich sicher waren, die meisten nicht wieder zu sehen. Denn jetzt kommt nämlich die Schattenseite von Ranveli: das Management bzw. die Besitzerin. Aufgrund von Ehestreitigkeiten zwischen der Besitzerin und ihrem Mann gab es doch einige finanzielle Probleme, so dass die Mehrheit der einfachen Angestellten (Kellner, Roomboys, Gärtner, usw.) bereits seit 2-5 Monaten kein Gehalt mehr bekommen hatten teuflisch ! Somit waren die meisten fest entschlossen, sich baldmöglichst eine andere Stelle zu suchen, was einige inzwischen schon in die Tat umgesetzt haben. Das Management war auch bereits am Wechseln, als wir noch dort waren (irgendwie scheinen wir sowas magisch anzuziehen: erst Mirihi, dann Ari Beach, jetzt Ranveli).
Wie dem auch sei, gegen Mittag waren wir also wieder in Male. Und da war das Wetter natürlich sofort beschissen. Wir waren zum Mittagessen an der Artificial Beach, von wo aus man die Start- und Landebahn auf Hulule sehen kann. Da hat es auf einmal derart stark geregnet, dass ein landendes Flugzeug noch einmal durchstarten musste, weil man kaum mehr was gesehen hat.

So, von Male erzähle ich jetzt nicht mehr so detailliert, hier nur die Kurzversion:
Die ersten beiden Nächte verbrachten wir wieder im "City Beach", die letzten drei siedelten wir dann um in Alis Wohnung, weil er nach Österreich geflogen ist. Die ist übrigens in bester Nachbarschaft gelegen, die nächste Moschee liegt direkt gegenüber. Somit wurden wir pünktlich kurz vor 5 zum ersten Gebet des Tages geweckt... verwirrt
Am letzten Abend sind wir mit der ganzen Family ins Restaurant vom "City Beach" zum Abendessen gegangen. War echt schön, so mit allen zusammen.

Und am 27.09. war es dann wieder Zeit, heimzufliegen. Ich muss sagen, ich bin echt froh, dass wir gleich für 3 Wochen gebucht hatten, sonst wär die Zeit doch echt zu schnell vergangen. Vor allem, weil ich nach 2 Jahren Abstinenz endlich mal wieder auf den Males war.

Hier noch die Statistik für alle Wetter-Freaks:
Auf Ranveli hatten wir von 14 Tagen an 7 nur Sonne, an 2 nur abends bzw. nachts Regen, an 4 den halben Tag Regen und nur 1 Tag war komplett verregnet. In Male war es leider schlechter, da hatten wir nur einen ganz sonnigen Tag, an allen anderen hat es mindestens eine Stunde am Tag geregnet.

So, und wer bis hierher gekommen ist, hat sich wirklich meine tiefste Hochachtung verdient! respekt
24.10.2004 19:00
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