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Zum Ende der Seite springen Eriyadhu 2004-10-20 - Reisebericht von Strolchi  
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Strolchi Strolchi ist weiblich
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Text Eriyadhu 2004-10-20 - Reisebericht von Strolchi Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wir, Martina und Daniel, erlebten diesen September unsere Malediven-Première auf Eriyadu und gehören ab sofort auch zu den Begeisterten :)
Hier unser subjektiver Bericht - vielleicht dient das eine oder andere einem von Euch. Selbstverständlich sind wir auch für Fragen da.
Liebe Grüsse Strolchi

Mit vielen anderen Männlein und Weiblein besteigen wir erwartungsfroh am 9. September abends die Condor-Maschine nach Malé. Der Nachtflug geht problemlos vonstatten, die Crew ist sehr freundlich und hilfsbereit und das Essen steht demjenigen von Emirates (Economy) in nichts nach.
Dann nach 9 Stunden ist es soweit – noch etwas verschlafen setzen wir zum ersten Mal den noch beschuhten Fuss auf maledivischen Boden. Die feuchte Hitze erschlägt uns fast, schnell schlüpfen wir aus den warmen Jacken, speditiv geht’s durch die Passkontrolle und weiter zum Stand der aaa-Resorts. Vorerst müssen wir uns gedulden, bis alle anderen Eriyadu-Reisenden angekommen sind.
Da sitze ich nun, inmitten von Koffern, Tauchtaschen und lautem Stimmengewirr – zwar angekommen aber doch noch nicht da. Irgendwann sind dann alle Schäfchen beisammen und Reiseleiterin Ilka treibt uns zum Schnellboot. Dankbar nehmen wir das kühle Tuch und das Mineralwasser an. Mit 2x 200PS Speed brettert das Boot los. Meine Wirbelsäule ist dem ruhigen Wasser äusserst dankbar. Das monotone Brummen lässt mich einnicken bis mir mein Schatz ins Ohr flüstert, wir sind da… WIR SIND DA! Da ist sie, Eriyadu liegt vor uns und empfängt uns mit Kaiserwetter. Bei einem feinen Fruchtdrink werden die Anmeldeformalitäten erledigt und dann kommt der grosse Moment der Bungi-Vergabe. Mittels vorgängigem Mail habe ich um einen zwischen 110 – 113 gebeten und bekomme? Die Nr. 132. Schluck! Nicht gleich verzweifeln – erst anschauen, meint mein vernünftiger Schatz. Etwas geknickt folge ich den Koffer-Boys zu „unserem“ Zuhause für die nächsten 3 Wochen und erleide beinahe einen Schock. Dicht bewachsen, fast wie im Dschungel schaut’s aus. Das dichte Gestrüpp gibt nur ein kleines Loch gegen den Strand preis, der Anblick erinnert an ein Bullauge auf dem Schiff. Obwohl 12 Uhr mittags, ist es auf der Terrasse beinahe finster. Ilka hat Verständnis und organisiert uns für den drauffolgenden Montag den Bungi Nr. 112.

Die Tauchbasis
Killerkriterium für unsere erste Malediven-Insel war eine gute Tauchbasis. Aufgrund der vielen Berichte fiel die Wahl daher auf Eriyadu. Wir wurden nicht enttäuscht! Die Leistung der Tauchbasis ist topp und lässt keine Wünsche offen. Hervorzuheben sind die Kompetenz von Sanne, Robin und Uwe sowie die Organisation der Basis. Speziell sei Uwe erwähnt, der eine Ruhe ausstrahlt, die bewundernswert ist. Die ausführlichen Briefings auf den Tauchdhonis wurden in Deutsch und wenn notwendig auch noch in Englisch abgehalten. Zusätzlich wurden vor dem Tauchgang die Strömung und die Sicht gecheckt. Somit entfielen unliebsame Überraschungen. Die drei waren sehr bestrebt, bei der Wahl der Tauchplätze auf Wünsche der Taucher einzugehen und diese wenn möglich zu erfüllen. Grundsätzlich fuhren am Morgen und am Nachmittag je zwei Boote raus. Man konnte dabei zwischen einfachen und anspruchsvollen Divespots auswählen, die relativ nahe oder weiter weg lagen. Es war für jeden immer etwas dabei.
Daneben bestand die Möglichkeit, jederzeit am Hausriff zu tauchen. Man brauchte lediglich Name und Einstieg auf einer Liste einzutragen, das Gerödel zusammenzubauen und flugs fand man sein Gerät an der bezeichneten Einstiegsstelle. Ein topp Service! Das Hausriff weist sehr schöne Stellen auf, zum Beispiel zwei Steilwände rund um den Einstieg 110. Die Korallen wachsen langsam nach und der Fischreichtum empfinden wir als abwechslungsreich (Weissspitzen-Riffhaie, Octopusse, Clownfische, Papageienfische, Drücker, Trompetenfische, Fledermausfische usw.). Ebenfalls am Hausriff findet der Nachttauchgang statt – faszinierend war insbesondere das fluoreszierende und tanzende Plankton als wir alle die Lampen ausknipsten. Einziger Wermutstropfen sind die doch recht hohen Preise.

Die Insel
Das nur 300x100 Meter grosse Eiland ist eine Taucher- und Barfussinsel. Die Vegetation wird als Naturbelassen bezeichnet, was uns aber überwiegend als verwildert vorkam. Die meisten Bungis (ab ca. 125-160) liegen im dichten, verholzten Gestrüpp und verfügen nur über einen schmalen Zugang zum Strand/Meer. Dieses Gestrüpp bietet auch Moskitos und anderen Insekten einen guten Schutz. Mit wenig Aufwand und geringen Mitteln (auslichten) könnte eine klare Verbesserung erzielt werden. Internes Umziehen schien oft die Hauptbeschäftigung auf der Insel zu sein. Kaum wurde ein Bungi in den niederen Nummern frei, wurde er sofort in Beschlag genommen.

Bungalows
Die Einrichtung ist zweckmässig und völlig genügend. Zum Teil wurde das dunkle Mobiliar bereits gegen etwas hellere Möbel ausgetauscht. Bei der Renovierung der Badezimmer sind sie noch nicht weiter als in früheren Reiseberichten geschrieben. Wir sahen auch nie jemanden in einem Bungalow arbeiten. Die neuen Bäder (in Bungi 112 = zartrosa) sind schön und wohl auch weniger anfällig für Ungeziefer. Während unserer drei Wochen sahen wir nur eine Kakerlake (reichte mir aber völlig!!!)
Absolut inakzeptabel ist aber die Hellhörigkeit der Bungalows. Wir bezeichnen das Trennwändchen zwischen den Doppelbungis als reinen Sichtschutz. Wir finden es hirnrissig, sich in flüsterndem Ton zu unterhalten und möglichst jedes Geräusch zu vermeiden. Wir hatten unter anderem Nichttaucher als Nachbarn, die einen anderen Schlafrhythmus pflegten und sich auch noch um 3 Uhr in der Nacht unterhielten. Deren völliges Recht – aber uns störten sie. Wir wiederum raubten ihnen als Frühaufsteher ihre Nachtruhe.

Das Essen
Wir haben keinen Vergleich zum letzten Jahr, hörten aber von Repeatern, dass die Auswahl und die Qualität stark abgenommen haben.
Für uns war das Essen ok. Allerdings mögen wir Currygerichte über alles und haben uns während drei Wochen nur davon ernährt…..
Besonders zu erwähnen sind die wirklich sehr guten Brote (immer drei Sorten), die täglich frisch gebacken werden.
Das Anrichten der Speisen war eher lieblos – das Dessert-„Buffet“ befand sich in einer kleinen Kühlvitrine mit Schiebetüren.

Die Angestellten
Wir hatten Glück, sowohl mit dem Roomboy wie mit dem Tischkellner. Beide waren freundlich, beflissen und sehr aufmerksam – und dies ohne Trinkgeldvorschuss! Wir fanden unser Bett am Abend immer in verschiedenen Faltvariationen vor und mussten unseren Tischkellner nicht einmal um Kaffee beim Morgenbuffet bitten.
Etwas Mühe bereitete uns die Rezeptionangestellten bei der Abrechnung. Wir waren verwundert, dass die ansonsten nette Dame nicht auf 100 zählen konnte.

Ausflüge
Durch die Reiseleitung und das Hotel wurden Ausflüge propagiert und wir entschieden uns für einen halben Tag Malé und ein ganztägiges Island Hopping. Dieser beinhaltete den Besuch auf einer Einheimischeninsel, einer unbewohnten Insel und Summer Island. Wer sein Geld loswerden will, soll diesen Ausflug buchen. Die unbewohnte Insel entpuppte sich als mehr bebaut wie Eriyadu (!) und als Lagerstätte für Schrott und Gerümpel aller Art. Das romantische BBQ am Strand wurde ins Inselinnere verlegt. Wirklich romantisch – in einer offenen Lagerhalle, zwischen rostigen Ölfässern und aufgehängten Männerslips zu dinieren……

Der Ausflug nach Malé hingegen war interessant und dank des guten, französischsprechenden Führers Lulu spannend.

Das Wetter
Während der ersten Ferienwoche (10.-18.9.) wurden wir mit reichlich Sonnenschein und heissen Temperaturen verwöhnt. Wenn Regen, dann nur nachts und nur für ein paar Stunden. Am 19.9. jedoch kippte die Lage und die Regenfälle kamen zunehmend auch tagsüber. Anfangs ist es noch halbtags sonnig, doch vom 24.-26. September regnet es praktisch ununterbrochen. Auch das Meer ist sehr unruhig und macht uns keinen grossen Appetit auf Tauchen. Doch so schnell wie es kam, verschwindet das Tief auch wieder und die nachfolgenden sonnigen Tage halten bis zu unserer Abreise an.
20.10.2004 21:15 Strolchi ist offline E-Mail an Strolchi senden Beiträge von Strolchi suchen Nehmen Sie Strolchi in Ihre Freundesliste auf
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